Sign o’ the Times Super Deluxe

Sign o’ the Times Super Deluxe
Studioalbum von Prince

Veröffent-
lichung

25. September 2020

Aufnahme

23. Mai 197910. Juli 1987

Label(s) NPG Records / Warner Bros. Records

Format(e)

Achtfach-CD-Album + DVD, 13-LP-Boxset + DVD, Download, Musikstreaming

Genre(s)

Contemporary R&B, Elektronische Tanzmusik, Funk, Jazz, Pop, Rock, Soul

Titel (Anzahl)

92 (ohne DVD)
1. CD – 9 (Remastered Album 1)
2. CD – 7 (Remastered Album 2)
3. CD – 13 (Single Mixes & Edits)
4. CD – 18 (Vault, Part 1)
5. CD – 14 (Vault, Part 2)
6. CD – 13 (Vault, Part 3)
7. CD – 10 (Live in Utrecht 1)
8. CD – 8 (Live in Utrecht 2)
DVD – 24

Länge

8:00:17 (ohne DVD)
1. CD – 40:17 (Remastered Album 1)
2. CD – 39:44 (Remastered Album 2)
3. CD – 1:11:19 (Single Mixes & Edits)
4. CD – 1:14:55 (Vault, Part 1)
5. CD – 1:15:51 (Vault, Part 2)
6. CD – 1:07:12 (Vault, Part 3)
7. CD – 54:04 (Live in Utrecht 1)
8. CD – 58:53 (Live in Utrecht 2)
DVD – 2:13:00

Besetzung

s. Mitwirkende

Produktion

Michael Howe (Archiv-Produzent)

Studio(s)

The Complex Studios (Los Angeles)
Galpin Blvd Home Studio (Chanhassen)
Hollywood Sound Recorders (Los Angeles)
Paisley Park Studio (Chanhassen)
Stadion Galgenwaard (Utrecht)
Sunset Sound (Los Angeles)
Washington Avenue Warehouse (Edina (Minnesota))

Chronologie
1999 Super Deluxe
(2019)
Sign o’ the Times Super Deluxe Welcome 2 America
(2021)
Singleauskopplungen
14. August 2020 Witness 4 the Prosecution (Version 1)
24. September 2020 Sign “☮” the Times

Sign o’ the Times Super Deluxe ist die überarbeitete Neuauflage von Prince’ neunten Studioalbum Sign “☮” the Times und wurde postum am 25. September 2020 über NPG Records / Warner Bros. Records veröffentlicht. Die Edition umfasst acht CDs mit 92 Songs, die Prince zwischen 1979 und 1987 aufnahm und alle arrangierte, komponierte und produzierte. Darunter befinden sich 45 bislang unveröffentlichte Studioversionen, teils ursprünglich für das nie erschienene Doppelalbum Dream Factory vorgesehen.

Ein Livekonzert aus Utrecht von der Sign-o’-the-Times-Tour ist ebenfalls enthalten. Die Super-Deluxe-Edition umfasst außerdem eine Live-DVD des Konzerts vom 31. Dezember 1987 in Prince’ Paisley Park Studio in Chanhassen, Minneapolis, bei dem Miles Davis als Gastmusiker auftritt.

Die Musik der zuvor unveröffentlichten Songs zählt zu den Genres Contemporary R&B, Elektronische Tanzmusik, Funk, Jazz, Pop, Rock und Soul. Die Liedtexte behandeln Liebe, Beziehungen und sexuelle Anspielungen. Gastmusiker sind Clare Fischer, Lisa Coleman, Miles Davis, Sheila E., Shep Pettibone, Susannah Melvoin, Wendy Melvoin sowie weitere Mitglieder von Prince’ ehemaliger Begleitband The Revolution. Musikkritiker bewerteten die Neuauflage ähnlich hervorragend wie das Originalalbum.

Das kommerziell erfolgreiche Originalalbum war ursprünglich im März 1987 als Doppelalbum erschienen; alle Songs wurden 2020 digital nachbearbeitet und sind auf der Neuauflage enthalten. In den internationalen Charts wurde Sign o’ the Times Super Deluxe nicht separat aufgeführt; die Verkaufszahlen flossen in die Statistik des Originalalbums ein, das dadurch als „Wiedereinstieg“ geführt wurde.

Entstehung

Das Originalalbum veröffentlichte Prince im März 1987 über Warner Bros. Records. Musikkritiker sehen das Album als Höhepunkt seines Schaffens; in mehreren Ländern erhielt es Gold- oder Platinstatus. Am 25. Juni 2020 kündigte The Prince Estate („Der Prince-Nachlass“) den für September 2020 geplanten Release einer „Remastered and Expanded Edition“ mit zuvor unveröffentlichten Songs in Zusammenarbeit mit Warner Bros. Records an.[1] Sign o’ the Times Super Deluxe ist nach Purple Rain Deluxe (2017) und 1999 Super Deluxe (2019) die dritte von The Prince Estate veröffentlichte Neuauflage eines Prince-Albums.

Prince und Miles Davis

Mit dem Song Can I Play with U? und der DVD Live at Paisley Park – December 31, 1987 wurden auf der Neuauflage erstmals offizielle gemeinsame Aufnahmen von Prince und Miles Davis veröffentlicht.

Die Zusammenarbeit begann Ende Dezember 1985, als beide bei Warner Bros. Records unter Vertrag standen. Das Label bat Prince, zu Davis’ erstem Warner-Bros.-Album Tutu einen Song beizusteuern, was er mit Can I Play with U? auch tat. Alan Leeds (* 1947), der fünf Jahre ältere Bruder von Saxophonist Eric Leeds und damaliger Tourmanager von Prince, erklärte: „Prince hielt es offenbar nicht für angebracht, das gesamte Album von Miles zu produzieren. Tommy LiPuma, Leiter der damals jungen Jazz-Abteilung von Warner Bros., war aus Sicht des Labels die logische Wahl.“ LiPuma äußerte sich ähnlich: Prince zeige „ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Dynamik, die dem Bebop innewohnt“, sei jedoch „mit bestimmten Idiomen (Künstlerischer Ausdruck oder Phrasen), die zu Miles’ Spiel gehören, nicht vertraut“.[2]

Ab Januar 1986 stand Prince telefonisch mit Davis in Kontakt und hörte weitere Aufnahmen zu Tutu. Er war offenbar unsicher, ob Can I Play with U? zum Album passte, und strich den Song, was von allen Beteiligten akzeptiert wurde. Obwohl mehrere Führungskräfte von Warner Bros. Records ihn ermutigten, schrieb Prince keine weiteren Songs für Davis.[2]

Am 21. Januar 1991 erhielt Davis von Prince die drei Instrumentalstücke 17 (Penetration), 19 (Jailbait) und 20 (A Girl and Her Puppy), die dieser im Dezember 1988 für sein Nebenprojekt, die Jazzband Madhouse, komponiert hatte. Prince bat Davis, zusätzliche Trompetenparts einzuspielen und ihm die Songs anschließend zur Nachbearbeitung und Abmischung zurückzusenden. Davis nahm die Stücke jedoch mit seiner eigenen Band komplett neu auf und schickte Prince die Versionen zur möglichen Mitwirkung. Davis spielte die Stücke 1991 auf seiner letzten Tournee sowie beim Konzert am 24. April 1991 im von Prince betriebenen Musikklub Glam Slam North in Minneapolis; dies war das letzte Treffen der beiden Musiker.[3]

Nach dem Tod von Miles Davis am 28. September 1991 bat Warner Bros. Records Prince um die Veröffentlichung von Can I Play with U? auf Davis’ erstem posthumen Album Doo-Bop (1992). Auch die von Prince produzierten und von Davis überarbeiteten Versionen von 17 (Penetration), 19 (Jailbait) und 20 (A Girl and Her Puppy) sollten veröffentlicht werden. Prince lehnte jedoch ab, da er nicht mit Werken in Verbindung gebracht werden wollte, die Davis nicht in bester Form zeigten.[2] Zwei Tage nach Davis’ Tod nahm Prince zu Ehren des Jazzmusikers das Instrumentalstück Letter 4 Miles auf, das erst im Oktober 2023 auf der Diamonds and Pearls Super Deluxe Edition veröffentlicht wurde.

22. April 1986: Dream Factory (LP)[4]

Seite 1

  1. Visions
  2. Dream Factory
  3. Wonderful Day
  4. The Ballad of Dorothy Parker
  5. Big Tall Wall
  6. And That Says What?

Seite 2

  1. Strange Relationship
  2. Teacher, Teacher
  3. Starfish and Coffee (ohne Wecker)
  4. A Place in Heaven (Lisa Vocal)
  5. Sexual Suicide

Im Juni 2021 erschien das Livealbum Merci Miles! Live at Vienne von Davis, auf dem die Stücke Jailbait und Penetration zu hören sind; das Konzert hatte er am 1. Juli 1991 beim Jazz-à-Vienne-Festival in Frankreich gespielt.

Dream Factory

Auf den CDs „Vault, Part 1“ und „Vault, Part 2“ sind Songs zu hören, die Prince für das Doppelalbum Dream Factory komponierte. Nach der Veröffentlichung von Parade im März 1986 mit seiner Begleitband The Revolution begann Prince im April mit den Aufnahmen für Dream Factory. Unterstützt wurde er von den damaligen The Revolution-Mitgliedern Atlanta Bliss (* 14. Dezember 1952 als Matthew Blistan in Pittsburgh, Pennsylvania) an der Trompete, Eric Leeds (* 19. Januar 1952 als Eric Jeffrey Leeds in Milwaukee, Wisconsin) an Saxophon und Querflöte sowie Lisa Coleman und Wendy Melvoin; Bliss und Leeds kannten sich bereits aus der Schulzeit.[5]

Zwischen dem 22. April und 18. Juli 1986 arbeitete Prince an drei Versionen von Dream Factory, verlor anschließend jedoch das Interesse am Projekt. Im Oktober 1986 löste er zudem The Revolution auf. Dream Factory blieb unveröffentlicht, doch acht Songs des Projekts erschienen auf Sign “☮” the Times.

Für die meisten Songs von Dream Factory nutzte Prince die Tonstudios Galpin Blvd Home Studio und Sunset Sound. Ab November 1985 lebte er in einer dreistöckigen Villa am Galpin Blvd in Chanhassen, Minnesota, wo er das Heimstudio Galpin Blvd Home Studio einrichtten ließ. Die Villa wurde 2005 abgerissen; das Grundstück blieb bis zu seinem Tod im April 2016 in seinem Besitz.[6] Das Sunset Sound in Los Angeles, Kalifornien, nutzte Prince von 1981 bis 1987 ausschließlich Studio 3 für seine Aufnahmen. Auch Künstler wie Dolly Parton, Fleetwood Mac und Tom Jones nahmen dort in Studio 3 Alben auf.[7] Einige Songs entstanden zudem im Washington Avenue Warehouse in Edina, einem umgebauten Proberaum ohne professionelle Studioeinrichtung. Dort ließ er ein Soundcraft TS 24-Mischpult installieren und nutzte den Raum von Juli 1985 bis Frühjahr 1987.[8]

Aufnahmen Vault, Part 1 (Mai 1979 bis Mai 1986)

3. Juni 1986: Dream Factory (DoLP)[9]

Seite 1

  1. Visions
  2. Dream Factory
  3. Wonderful Day
  4. The Ballad of Dorothy Parker
  5. It

Seite 2

  1. Strange Relationship
  2. Teacher, Teacher
  3. Starfish and Coffee (ohne Wecker)
  4. Colors
  5. In a Large Room with No Light
  6. Nevaeh Ni Ecalp A
  7. Sexual Suicide

Seite 3

  1. Crystal Ball
  2. Power Fantastic

Seite 4

  1. Last Heart
  2. Witness 4 the Prosecution (Version 1)
  3. Movie Star
  4. A Place in Heaven (Lisa Vocal)
  5. All My Dreams
  1. I Could Never Take the Place of Your Man (1979 Version)
    Am 23. Mai 1979 nahm Prince den Song im Tonstudio Hollywood Sound Recorders in Los Angeles auf, während er an seinem zweiten Studioalbum Prince arbeitete.[10] Zuvor galt die Aufnahme irrtümlich als aus dem Jahr 1982 stammend. Nach Prince’ Tod im April 2016 wurde sie auf einer von ihm datierten Kompaktkassette im „The Vault“ von The Prince Estate entdeckt. „The Vault“ ist ein überdimensionaler Tresor in Lagerraumgröße, den Prince 1987 in seinem Paisley Park Studio einbauen ließ; er war resistent gegen Tornados und Überschwemmungen.[11][12] Michael Howe, damaliger Kurator von The Prince Estate, gab an, dass der Inhalt von The Vault seit 2019 „an einen geheimen und sicheren Ort in Hollywood“ verlegt worden sei.
  2. Teacher, Teacher (1985 Version)
    Eine erste Version nahm Prince im Frühjahr 1982 in seinem Kiowa Trail Home Studio in Chanhassen auf, das er in seinem Haus in Meeker County, Minnesota, eingerichtet hatte, in dem er von Januar 1981 bis November 1985 lebte. Am 18. Juni 1985 überarbeiteten Lisa Coleman und Wendy Melvoin den Song in den The Complex Studios in Los Angeles; diese Version nahm Prince für Dream Factory auf. Später bot Prince das Stück der US-amerikanischen Rockband The Three O’Clock an, die es jedoch ablehnte.[13][14][15] Die Version auf Sign o’ the Times Super Deluxe wurde von Prince Mitte April 1986 neu abgemischt a.
  3. Strange Relationship (Original Version)
    Am 14. März 1983 nahm Prince eine erste Version des Songs im Kiowa Trail Home Studio auf.[13] Die Version auf der Neuauflage, an der Lisa Coleman und Wendy Melvoin mitwirkten, überarbeitete Prince am 5. November 1986 b; sie entspricht daher nicht der als „Original Version“ bezeichneten Fassung.[16]
  4. All My Dreams
    Prince nahm den Song vom 28. April bis 1. Mai 1985 b ursprünglich für sein Album Parade (1986) auf, strich ihn jedoch von der endgültigen Tracklist und setzte ihn als Abschlusssong auf Dream Factory. 1998 kündigte er an, dass All My Dreams auf einem Album namens Roadhouse Garden erscheinen werde, das aus der The Revolution-Ära stamme. Auch dieses Album veröffentlichte er letztlich nicht.[17]
  5. Can I Play with U?
    Am 26. Dezember 1985 b nahm Prince das Stück für Miles Davis’ Album Tutu (1986) auf. Am 27. Dezember ergänzte Saxophonist Eric Leeds Parts und äußerte begeistert: „Das war zu großartig! Als ich hörte, dass Prince etwas mit Miles unternehmen wollte, wollte ich unbedingt beteiligt sein.“[2] Anfang Januar 1986 schickte Prince eine Instrumental- und eine Gesangsversion an Davis mit folgender Nachricht: „Miles, auch wenn wir uns noch nie getroffen haben, weiß ich durch deine Musik, dass du und ich so ähnlich sind, dass ich spielen würde, was immer du spielst. Nutze das Tape, wie du es empfindest; ich vertraue deinem Gehör und Spiel.“[18] Ende Februar 1986 ergänzten Davis Trompeten, Adam Holzman Synthesizer und Marcus Miller Bassgitarren-Overdubs.[19] Prince stellte den Song am 1. März 1986 fertig, strich ihn jedoch von Tutu. Eric Leeds berichtete: „Im Miles-Davis-Lager wollten einige den Song nur, um ein Prince-Stück als Gütesiegel zu haben. Miles spielte Trompete, und ich dachte: ‚Wahnsinn, jetzt bin ich Teil der Miles-Davis-Diskographie!‘ Prince fragte mich nach meiner Meinung, doch der Song war bereits ausgemustert; trotz des Coolness-Faktors auf einer Miles-Davis-Platte war er nicht gut genug und wurde nie veröffentlicht.“[20]
  6. Wonderful Day (Original Version)
    Den zuvor auch als It’s a Wonderful Day bekannten Song nahm Prince am 30. Januar 1986 b auf. Seine damalige Toningenieurin Susan Rogers (* 1956) bemerkte, Prince habe „nicht viel Zeit mit dem Song verbracht“. Zunächst integrierte er das Stück auf Dream Factory, ersetzte es später jedoch durch Train. Der Song Wonderful Day ist auszugsweise als Hintergrundmusik im Film Under the Cherry Moon – Unter dem Kirschmond (1986) zu hören, in einer Szene, in der Christopher Tracy und Tricky darüber philosophieren, welchen Männertyp Mary bevorzuge.[21]
  7. Visions
    Das von Lisa Coleman geschriebene Instrumentalstück nahm sie gemeinsam mit Wendy Melvoin am 10. März 1986 a auf; Prince war nicht anwesend.[22] Er platzierte das Stück als Intro für Dream Factory. Die Idee zum Titelnamen Visions stammt von Susan Rogers. Im Juli 1990 veröffentlichten Melvoin und Coleman das Stück als Duo Wendy & Lisa unter dem Titel Minneapolis #1 auf einer limitierten Sonderausgabe ihres Albums Eroica.[23]
  8. The Ballad of Dorothy Parker (with Horns)
    Den Track nahm Prince am 13. März 1986 a auf. Zwei Monate später ergänzte Eric Leeds Saxophon-Overdubs, weshalb die Version den Zusatz „with Horns“ trägt.[24][25]
  9. Witness 4 the Prosecution (Version 1)
    Den Song nahm Prince am 14. und 15. März 1986 a auf. Am 15. April ergänzten Lisa Coleman Hammondorgel und Eric Leeds Saxophon; zudem sangen Coleman, Melvoin und deren Zwillingsschwester Susannah Melvoin die Backing Vocals. Die Aufnahmen fanden zwar in Prince’ Heimstudio statt, jedoch ohne ihn, da er sich zu dieser Zeit in Nizza zu Dreharbeiten für Under the Cherry Moon aufhielt. Die Atmosphäre ohne Prince beschrieb Susan Rogers als „immer lockerer und entspannter“, Prince sei jedoch „sehr erfreut“ gewesen, als er aus Frankreich zurückkehrte und hörte, was „sie getan hatten“.[23]
  10. A Place in Heaven (Prince Vocal)
    Die von Prince selbst gesungene Version von A Place in Heaven nahm er am 15. März 1986 a auf, platzierte sie jedoch nicht auf Dream Factory.[26]
  11. Power Fantastic (Live in the Studion)
    Das Stück nahmen Prince und The Revolution am 19. März 1986 a in einem einzigen Take auf. Eric Leeds bezeichnete es als „einen der tollsten Songs, die wir je gebracht haben“. Der Song basiert auf dem von Lisa Coleman im Juni 1985 geschriebenen Klavierstück Carousel,[5][27] zu dem Prince Liedtext und Melodie komponierte.
  12. And That Says What?
    Dieses Stück nahmen Prince und The Revolution am 20. März 1986 a auf. Eric Leeds bezeichnete es als „ziemlich verrückt“, während Susan Rogers sagte, es sei „sehr zügig abgemischt“ worden und „nicht wert“ gewesen, „wirklich fertig zu werden“. Dennoch platzierte Prince das Stück auf einer frühen Version von Dream Factory.[28]
  13. Love and Sex
    Ursprünglich nahm Prince den Song am 3. Januar 1986 auf; die auf Sign o’ the Times Super Deluxe enthaltene Version überarbeitete er am 25. März b.[29] Prince schrieb das Stück gezielt für Sheila E. und platzierte es auf ihrem im Februar 1987 erschienenen dritten Studioalbum, entfernte es jedoch wieder.[30] Bereits im Februar 1984 komponierte Prince einen weiteren Song mit dem Titel Love and Sex, der 2017 postum auf Purple Rain Deluxe veröffentlicht wurde; beide Stücke unterscheiden sich jedoch deutlich. Warum Prince zwei unterschiedliche Songs mit identischem Titel schrieb, ist nicht bekannt.
  14. Crystal Ball (7” Mix)
    Die knapp elf Minuten lange Originalversion nahm Prince am 17. April 1986 a auf; Susannah Melvoin sang die Backing Vocals, Clare Fischer steuerte Arrangements bei. Ursprünglich wollte Prince ein gleichnamiges Album veröffentlichen, benannte es jedoch in Sign “☮” the Times um. Die auf dreieinhalb Minuten gekürzte Version Crystal Ball (7” Mix) war 1986 als Single geplant, wurde jedoch zurückgezogen, als Prince das Interesse am Crystal-Ball-Projekt verlor. 1998 veröffentlichte er die Originalversion auf dem Album Crystal Ball.[31]
  15. Colors
    Auf dem Instrumentalstück, das zuvor auch als Interlude bekannt war, spielt Prince kein Instrument. Das Stück schrieb Wendy Melvoin und nahm es am 17. oder 18. April 1986 a auf; Prince fügte es am 3. Juni 1986 auf Dream Factory zwischen Starfish and Coffee und In a Large Room with No Light ein. Auf der endgültigen Tracklist platzierte er das Stück am 18. Juli 1986 zwischen Starfish and Coffee und I Could Never Take the Place of Your Man.[30][32]
  16. Big Tall Wall (Version 1)
    Den Track nahm Prince am 18. April 1986 a auf.[33] In dieser Zeit trennten sich Prince und seine damalige Verlobte Susannah Melvoin; sie zog aus dem gemeinsamen Haus aus.
  17. Nevaeh Ni Ecalp A
    „Nevaeh Ni Ecalp A“ ist die Rückwärtsschreibweise von „A Place in Heaven“ und die Version von Lisa Coleman, die auf Vault, Part 3 als A Place in Heaven (Lisa Vocal) erscheint. Coleman sang ihre Version am 20. April 1986 a ein; anschließend wurden Musik und Gesang auf dem Tonbandgerät rückwärts abgespielt und aufgenommen.[34] Prince platzierte das Stück auf Dream Factory; zunächst diente es als Überleitung zwischen Visions und dem Titelstück, ohne dass dies in der Tracklist vermerkt wurde. In der Konfiguration vom 3. Juni 1986 erschien Nevaeh Ni Ecalp A erstmals als eigenständiger Song. In der endgültigen Version von Dream Factory am 18. Juli 1986 wurde der Track erneut als nicht genannte Überleitung zwischen Visions und dem Titelstück eingefügt.[30]
  18. In a Large Room with No Light
    Auf Prince-Bootlegs wird der Song häufig nach der Refrainzeile „Welcome 2 the Rat Race“ benannt. Prince nahm den Song mit The Revolution vom 4. bis 7. Mai 1986 live im Studio auf b.[35] Eric Leeds bezeichnete das Stück als einen seiner „Lieblingssongs“ und „ganz anders als alles, was Prince je gemacht hatte“. Laut Leeds hatten auch Coleman und Melvoin „sehr viel mit diesem Song zu tun“.[30] Am 15. Juli 2009 veröffentlichte Prince eine überarbeitete Version als Audiostream auf der Website des Montreux Jazz Festival, bei dem er im selben Jahr zwei Konzerte gab.

Aufnahmen Vault, Part 2 (Juli 1986 bis Oktober 1986)

18. Juli 1986: Dream Factory (DoLP)[36]

Seite 1

  1. Visions
  2. Dream Factory (mit Intro Nevaeh Ni Ecalp A)
  3. Train
  4. The Ballad of Dorothy Parker
  5. It

Seite 2

  1. Strange Relationship
  2. Starfish and Coffee (ohne Wecker)
  3. Colors
  4. Slow Love
  5. I Could Never Take the Place of Your Man

Seite 3

  1. Sign “☮” the Times (als Single-Edit)
  2. A Place in Heaven (Lisa Vocal)
  3. Crystal Ball

Seite 4

  1. The Cross
  2. Last Heart
  3. Witness 4 the Prosecution (Version 1)
  4. Movie Star
  5. All My Dreams
  1. Train
    Den Opener von Vault, Part 2 nahm Prince am 7. Juli 1986 a auf. Atlanta Bliss spielte Trompete, Eric Leeds Saxophon; sonst wirkten keine Musiker mit. Prince platzierte den Song ursprünglich auf Dream Factory. 1987 bot er das Stück Bonnie Raitt an, die es jedoch ablehnte. Schließlich gab Prince es an Mavis Staples weiter, die 1989 eine von ihm überarbeitete Version veröffentlichte.[37]
  2. Eggplant (Prince Vocal)
    Ebenfalls am 7. Juli 1986 nahm Prince Eggplant a auf.[38] Am Folgetag nahmen Coleman und Melvoin eine Version auf, in der Melvoin den Hauptgesang übernahm. Toningenieurin Susan Rogers beschrieb die Aufnahme folgendermaßen: „Sie standen draußen im Studio und sangen immer wieder ‚Eggplant‘ („Aubergine“), bis sie in einen Lachanfall ausbrachen, aus dem sie nicht herauskamen. Sie sahen sich an und sagten: ‚Warum stehen wir hier und singen immer wieder ‚Aubergine‘?‘, und wir erkannten, wie lächerlich das war.“ Laut Rogers sagte Prince, er habe Eggplant nur aufgenommen, damit „die Leute in den Plattenläden unter der Rubrik ‚E‘ diesen Song finden können“.[39]
  3. It Ain’t Over ‘Til the Fat Lady Sings
    Prince spielte das Instrumentalstück am 9. Juli 1986 a ein. Begleitet wurde er von Atlanta Bliss, Eric Leeds, Lisa Coleman und Wendy Melvoin. Am 18. August ergänzte Clare Fischer im Tonstudio Ocean Way Recording in Hollywood, Kalifornien, Arrangements und Overdubs; diese wurden am 4. September 1986 in den Hollywood Central Studios abgemischt.[40]
  4. Everybody Want What They Don’t Got
    Prince nahm den Song am 13. Juli 1986 b auf, am selben Tag wie The Cross vom Album Sign “☮” the Times.[30] Obwohl Prince im Juli 1986 an Dream Factory arbeitete, plante er nie, Everybody Want What They Don’t Got auf dem Album zu platzieren.
  5. Blanche
    Prince spielte das Stück am 15. Juli 1986 b ein.[41] Susan Rogers erklärte, der Titelname sei „auf ein Instrumentalstück geklatscht“ worden. „Es war etwas, das am Ende des Tages entstand, während wir noch etwas Bandenergie übrig hatten“, ergänzte sie.[28] Blanche war weder für Dream Factory noch für ein anderes Album vorgesehen. Am 18. Juli 1986 stellte Prince die endgültige Tracklist von Dream Factory fertig und widmete sich anschließend Aufnahmen für ein neues Album mit dem Titel Crystal Ball. Das Album erschien jedoch nie. Zwar veröffentlichte Prince 1998 ein gleichnamiges Album, dieses entspricht aber nicht der von 1986 geplanten Version.
  6. Soul Psychodelicide
    Prince nahm den Song am 22. Juli 1986 c mit The Revolution auf. Eric Leeds entnahm einen Instrumentalpart und komponierte daraus den Song Easy Does It, der im Februar 1991 auf seinem Album Times Squared erschien. 1989 nahm Prince erneut einen Song mit dem Titel Soul Psychodelicide auf, der jedoch nichts mit der von 1986 stammenden Version zu tun hat; diese Version ist bis heute (2026) unveröffentlicht.[42][43][44]
  7. The Ball
    Prince nahm das Stück am 25. Juli 1986 c für das Album Crystal Ball auf.[45] Der Song ging nahtlos in Joy in Repetition über, das Prince im August 1990 auf Graffiti Bridge veröffentlichte. The Ball spielte Prince nur einmal live, am 28. Mai 1987 bei einer Aftershow im Club U4 in Wien.[28] Im Dezember 1987 überarbeitete Prince The Ball und veröffentlichte den Song im Mai 1988 als Eye No auf Lovesexy.
  8. Adonis & Bathsheba
    Prince spielte den Track am 27. Juli 1986 a ein.[46] Susan Rogers empfand das Stück als enttäuschend und bezeichnete es als „kitschig und schlicht albern“. Zur Aufnahme erklärte sie: „Der Refrain lautete: ‚Adonis und Bathsheba in einem Garten der Liebe‘, dann kam diese Harfe. Ich saß so leise wie möglich da, bekam aber einen Lachanfall und konnte nicht aufhören. Es war mir peinlich, da ich direkt neben Prince saß. Er fragte: ‚Was ist los? Magst du die Harfe nicht?‘ Ich antwortete ehrlich: ‚Ich finde, es entspricht nicht deiner besten Arbeit.‘ Prince mochte keine Kritik, und wir arbeiteten nicht weiter daran.“ Gegenüber Eric Leeds nannte Prince den Liedtext „einen der besten, die ich je geschrieben habe.“ 1993 veröffentlichte er den Text in der unter seiner Aufsicht herausgegebenen Zeitschrift 10.000,[47] von der nur eine Ausgabe erschien, sodass sie heute als Rarität gilt.
  9. Forever in My Life (Early Vocal Studio Run-Through)
    Prince nahm den Song am 8. August 1986 a auf. Der Zusatz „Early“ bezieht sich nicht auf das Datum – die Version auf Sign “☮” the Times entstand am selben Tag –, sondern auf die Uhrzeit. Susannah Melvoin berichtete 2020 in einer Pressemitteilung über die Entstehung: „Er war die ganze Nacht wach, kam nach oben, ergriff meine Hand und sagte: ‚Folge mir.‘ Ich folgte ihm die Treppe hinunter, die Sonne schien durch die Buntglasfenster, er drückte auf ‚Play‘, der Song begann, ich sah ihn an und bekam Tränen in den Augen. Er musste nichts sagen.“[48]
  10. Crucial (Alternate Lyrics)
    Prince nahm den Song am 13. September 1986 a auf,[49] zwei Tage nach seiner Rückkehr aus Yokohama, wo er am 9. September seine Parade-Tour beendet hatte. Der Song entstand für ein geplantes Filmprojekt mit dem Titel The Dawn. Bruce DeShazer, auch unter seinem Pseudonym „Tony Christian“ bekannt und 1986 als Rhythmusgitarrist in der Band Mazarati (gegründet von The Revolution-Bassist Brown Mark) tätig, beschrieb den Film als „ein schwarzes West-Side-Story-ähnliches Musical mit zwei rivalisierenden Musikgruppen, die nach außen hin gegeneinander antreten.“ DeShazer vermutete, dass Prince nicht selbst spielen, sondern lediglich Regie führen wollte.[50] Das Projekt brach Prince aber aus unbekannten Gründen ab. Eine ähnliche Handlung findet sich später in seinem im November 1990 veröffentlichten Kinofilm Graffiti Bridge.
  11. The Cocoa Boys
  12. When the Dawn of the Morning Comes
    Auch diese beiden Songs komponierte Prince gezielt für das Filmprojekt The Dawn. Den Track The Cocoa Boys (früher als The Coco Boys bekannt) nahm er am 14. September 1986 a auf, When the Dawn of the Morning Comes am 29. und 30. September 1986 a. Für kein Album waren die beiden Songs ursprünglich vorgesehen.[51][52]
  13. Witness 4 the Prosecution (Version 2)
    Prince nahm das Stück ursprünglich im März 1986 auf, überarbeitete es jedoch am 6. Oktober 1986 b,[53] mit Atlanta Bliss an der Trompete und Eric Leeds am Saxophon. Die überarbeitete Version bot er Deborah Allen an, die sich jedoch für den von ihm komponierten Song Telepathy entschied.[54]
  14. It Be’s Like That Sometimes
    Prince nahm die Nummer am 11. Oktober 1986 b auf und spielte alle Instrumente selbst ein.[55] Sechs Tage später kündigte er offiziell die Auflösung seiner Begleitband The Revolution an.

Aufnahmen Vault, Part 3 (Oktober 1986 bis Juli 1987)

  1. Emotional Pump
    Prince nahm den Song am 16. und 17. Oktober 1986 b auf und schrieb ihn gezielt für Joni Mitchell, die ihn aber ablehnte.[56] Mitchells musikalischer Einfluss zeigte sich mehrfach in Prince’ Werken: 1980 bedankte er sich im Booklet von Dirty Mind, 1981 erschien ihr Name auf dem Rückcover von Controversy, und am 3. August 1983 führte er A Case of You (aus Blue, 1971) erstmals live auf. 1985 erklärte Prince in einem Rolling Stone-Interview, Mitchells Album The Hissing of Summer Lawns (1975) sei das letzte, das er „bis zum Ende geliebt“ habe. In The Ballad of Dorothy Parker verweist er zudem auf ihr Stück Help Me (1974, Court and Spark). Obwohl sich Prince und Mitchell mehrfach trafen, entwickelte sich ihre gegenseitige Bewunderung nicht zu einer Freundschaft.[39]
  2. Rebirth of the Flesh (with Original Outro)
    Prince nahm das Stück am 28. Oktober 1986 b auf und platzierte es ursprünglich als Opener auf seinen unveröffentlichten Alben Camille und Crystal Ball. Am 28. August 2001 veröffentlichte er über seine Website Rebirth of the Flesh (Rehearsal '88), ein Rehearsal aus dem Januar 1987 für die bevorstehende Sign-o’-the-Times-Tour. Die Datierung mit „88“ ist jedoch falsch.[57]
  3. Cosmic Day
    Prince nahm den Song am 15. und 16. November 1986 b auf. Am 30. November schloss er die Arbeiten am Album Crystal Ball ab, jedoch ohne Cosmic Day. Die von Clare Fischer am 5. Dezember 1986 in den Mad Hatter Studios (Los Angeles, Kalifornien) hinzugefügten Arrangements wurden auf Sign o’ the Times Super Deluxe nicht übernommen.[39]
  4. Walkin’ in Glory
    Prince nahm den Track vom 7. bis 9. Dezember 1986 b auf, ebenso wie Bob George,[58] das er ein Jahr später auf dem Black Album veröffentlichte. Da Prince im Liedtext von Bob George die Rolle eines Frauenfeindes mit antisozialer Persönlichkeitsstörung übernimmt, vermutete Toningenieurin Susan Rogers zu Walkin’ in Glory: „Vielleicht hat er es aufgenommen, um Bob George zu kompensieren.“[23]
  5. Wally
    Prince nahm ursprünglich eine Klavierballade mit dem Titel Babyless auf und überarbeitete sie am 28. Dezember 1986 a, wobei er den Song in Wally nach dem Backgroundsänger und Tänzer Wally Safford (* 1959; † 2022) umbenannte.[59] Susan Rogers berichtete, Prince habe den Song wenige Monate nach dem Ende seiner Beziehung zu Susannah Melvoin geschrieben. Sie beschrieb die ursprüngliche Aufnahme als äußerst persönlich, in der Prince alle 24 Spuren nach Fertigstellung selbst löschte.[60] Eric Leeds betonte, dass dies das einzige Mal gewesen sei, dass Prince einen fertigen Song vollständig löschte; er betrachtete ihn als zu persönlich für eine Veröffentlichung. Die Version von Wally auf Sign o’ the Times Super Deluxe entstand am 29. und 30. Dezember 1986 in einer neuen, weniger persönlichen Fassung. Atlanta Bliss und Eric Leeds ergänzten entsprechende Instrumentalparts.[23][61] Michael Howe, Kurator von The Prince Estate, erklärte 2020, dass die Originalversion von Wally trotz intensiver Suche unauffindbar sei.[62]
  6. I Need a Man
    Nach einem Konzertbesuch von Bonnie Raitt am 10. Dezember 1986 im Beverly Theater in Los Angeles wollte Prince sie bei Paisley Park Records unter Vertrag nehmen und mit ihr aufnehmen.[63] Er bot ihr vier Songs an: I Need a Man, Promise to Be True, Jealous Girl und There’s Something I Like About Being Your Fool. Raitt nahm lediglich Versionen von I Need a Man und There’s Something I Like About Being Your Fool auf, lehnte aber schließlich alle Stücke ab. Eine Zusammenarbeit kam nicht zustande. Prince hatte I Need a Man ursprünglich im August 1981 für das Debütalbum seiner von ihm gegründeten Girlgroup The Hookers aufgenommen, die er später in Vanity 6 umbenannte, veröffentlichte den Song aber nicht.[64][65] Er überarbeitete das Stück am 22. Januar 1987 c; Bonnie Raitt übernahm am 3. April 1987 den Hauptgesang.[66] Diese Version ist bis heute (2026) unveröffentlicht.
  7. Promise to Be True
    Prince spielte den Track bereits am 30. April 1983 ein und platzierte ihn auf dem zweiten Studioalbum von Vanity 6, das er jedoch nicht fertigstellte.[67][68] Am 25. Januar 1987 c überarbeitete er das Stück für eine mögliche Veröffentlichung durch Bonnie Raitt.[66]
  8. Jealous Girl (Version 2)
    Prince nahm das Stück wie I Need a Man im Sommer 1981 für The Hookers auf, veröffentlichte es jedoch nicht.[65] 1985 bot er den Song The Bangles an, die stattdessen Manic Monday auswählten.[64][69] Am 26. Januar 1987 c überarbeitete Prince Jealous Girl für Bonnie Raitt.[66] Die Neuauflage enthält die „Version 2“; die Originalaufnahme von 1981 ist bis heute (2026) unveröffentlicht.
  9. There’s Something I Like About Being Your Fool
    Prince spielte die Nummer bereits im Sommer 1981 ein. Vermutlich war sie für sein im Oktober 1981 veröffentlichtes Album Controversy gedacht, wurde jedoch nicht platziert.[70] Wie Promise to Be True überarbeitete er am 25. Januar 1987 c auch There’s Something I Like About Being Your Fool für Bonnie Raitt.[71] Ihre Version mit Hauptgesang vom 3. April 1987 blieb bis heute (2026) ebenfalls unveröffentlicht.
  10. Big Tall Wall (Version 2)
    Prince nahm den Track ursprünglich am 18. April 1986 auf und überarbeitete ihn am 10. Juli 1987 in seinem Paisley Park Studio.[71] Die Version ist im Original-Drehbuch vom 22. September 1987 für seinen Film Graffiti Bridge (1990) vermerkt. Am 25. September 1988 platzierte er den Song auf einer vorläufigen Konfiguration des gleichnamigen Albums, das er im August 1990 ohne Big Tall Wall (Version 2) veröffentlichte.[28]
  11. A Place in Heaven (Lisa Vocal)
    Lisa Coleman sang ihre Version von A Place in Heaven am 20. April 1986 a ein, etwa vier Wochen nach Prince. Susan Rogers bemerkte, dass Coleman zwar „eine gute Background-Sängerin“ sei, sich beim Hauptgesang aber unwohl fühle. Prince war nicht anwesend, zeigte sich jedoch mit der Aufnahme „sehr glücklich“ und platzierte sie im Juni und Juli 1986 auf dem Album Dream Factory.[72]
  12. Wonderful Day (12” Mix)
    Der Remix wurde vermutlich am 19. Juni 1986 c abgemischt, rund fünf Monate nach der ursprünglichen Aufnahme im Januar 1986.[73]
  13. Strange Relationship (1987 Shep Pettibone Club Mix)
    Der zuvor unveröffentlichte Remix von Shep Pettibone entstand offenbar 1987. Pettibone erstellte zudem eine Remixversion von Hot Thing, die Prince als B-Seite der im November 1987 ausgekoppelten Single I Could Never Take the Place of Your Man verwendete, sowie die im Juli 1988 erschienene Maxiverson von Glam Slam (Remix).
a 
Galpin Blvd Home Studio, Heimstudio in Chanhassen
b 
Sunset Sound, Tonstudio in Los Angeles
c 
Washington Avenue Warehouse, Tonstudio in Minnesota

Gestaltung des Covers

Die Schallplattencover von 1987 und 2020 unterscheiden sich nur geringfügig: Die Neuauflage zeigt Prince mittig mit Gitarre spielend, während diese im Original auf dem Boden liegt. Rechts erscheinen ein Kreuz, ein Transistorradio und ein Autoreifen, die beim Original durch das Foto verdeckt sind. Die Artdirectorin Laura LiPuma gestaltete 1987 das Cover – wie zuvor schon für Purple Rain (1984), Around the World in a Day (1985), Parade (1986) und Lovesexy (1988). Sie ist die Nichte von Produzent Tommy LiPuma und heißt seit ihrer Hochzeit Laura LiPuma Nash.[74]

Die Super-Deluxe-Edition enthält ein 120-seitiges Hardcover-Buch mit Fotos von Prince’ handgeschriebenen Songtexten wie Adonis & Bathsheba, Big Tall Wall, I Could Never Take the Place of Your Man und U Got the Look. Hinzu kommen zuvor unveröffentlichte Aufnahmen aus der Sign-o’-the-Times-Ära von US-Fotograf Jeff Katz (* 1960), der zwischen 1985 und 1996 elf Jahre mit Prince zusammenarbeitete.[75]

Die Liner Notes verfassten folgende sieben Personen:

Musik und Liedtexte

Remastered Album 1 & 2

Single Mixes & Edits

Die Beschreibung „Musik und Liedtexte“ ist ebenfalls im Artikel des Originalalbums zu finden.

Vault, Part 1

Die Musik des Albums ist eine stilistische Mischung aus Contemporary R&B, Funk, Jazz, Pop, Rock und Soul. Prince setzt zudem Synthesizer und das Linn LM-1-Drumcomputer ein, wodurch er Elemente von Electro Funk und Elektronische Tanzmusik integriert. Auf dem Album sind neben Balladen auch drei Instrumentalstücke enthalten. Neben seinem charakteristischen Falsettgesang nutzt Prince auch tiefere Stimmlagen. Die Liedtexte behandeln Themen wie Liebe, Spiritualität, Sex und Wollust. Als Begleitsängerinnen wirken Lisa Coleman und Wendy Melvoin mit.

  1. I Could Never Take the Place of Your Man (1979 Version)
    Im Gegensatz zur zuvor veröffentlichten Version weist diese Version Einflüsse von Rockabilly auf. Zudem spielte Prince Live-Drums sowie alle weiteren Instrumente – darunter E-Bass, Gitarre und Synthesizer – selbst ein; auch Handclaps stammen von ihm. Der Liedtext entspricht der Version von 1987.
  2. Teacher, Teacher (1985 Version)
    Der aus dem Genre Popmusik stammende Song zeichnet sich durch eine markante Melodie aus. Lisa Coleman und Wendy Melvoin übernahmen die Backing Vocals und erzeugen einen Sitar-ähnlichen Klang. Den teils anzüglichen Liedtext singen Prince, Coleman und Melvoin aus der Perspektive einer jungen Frau und schildern, wie ein Lehrer ein Schulmädchen begehrt; er bietet ihr bessere Noten im Austausch für Sex an, worauf sie jedoch nicht eingeht.[15] Die Originalversion von Teacher, Teacher aus dem Jahr 1982 wurde 2019 von The Prince Estate auf dem Album 1999 Super Deluxe veröffentlicht.
  3. All My Dreams
    Der Track ist eine fröhliche, melodische Popnummer und zählt zu den besten von Prince zuvor unveröffentlichten Outtakes. Das Stück ist gleichzeitig einprägsam und anspruchsvoll komponiert. Es enthält mehrere musikalische Abschnitte: Der erste Teil besitzt zwei sich abwechselnde melodische Themen, wobei Coleman und Melvoin im Gesang prominent vertreten sind. Prince’ Stimme klingt, als würde er durch einen Telefonhörer singen. Ohne den musikalischen Fluss zu unterbrechen, tritt der Song in ein traumähnliches Segment mit einem wiederkehrenden, fanfarenartigen Keyboard-Motiv ein. Der Gesang von Prince wird auf etwa die Hälfte des regulären Tempos verlangsamt, und verschiedene Soundeffekte sind zu hören. Der wortlose Gesang von Coleman und Melvoin dient als Überleitung zurück zur Anfangsmelodie. Der Liedtext schildert eine erotische Fantasie mit dem phallischen Traumbild eines U-Boots, das „das jungfräuliche Meer erobert“. Prince offenbart seiner Freundin, er sei in all seinen Träumen ihr Lehrer, und sie werde von allem überrascht sein, was er ihr beim Sex zeigen werde. Der Song endet mit der Botschaft, niemals seine Träume aufzugeben. Einen Ausschnitt von Prince’ verlangsamter Rede fügte er am Ende des Songs Acknowledge Me hinzu, der 1998 auf seinem Album Crystal Ball veröffentlicht wurde.[17]
  4. Can I Play with U?
    Bei dem Stück aus dem Genre Funk spielt Miles Davis Trompete, Adam Holzman Synthesizer und Marcus Miller Bassgitarre. Prince steuert Gitarre bei, und Eric Leeds spielt ein Saxophon-Riff. Der von Prince im leicht beschleunigten Gesang vorgetragene Liedtext gilt als belanglos: Er macht einer jungen Frau, die er allein an einer Mauer stehend bemerkt, Annäherungsversuche. Beispielsweise singt er: „Wenn du mich willst und du Mut hast, gib mir einfach deine Nummer, Baby, ich ruf dich an.“[2]
  5. Wonderful Day
    Der Track beginnt als fröhliche Popnummer, wirkt im Verlauf jedoch stellenweise unkonzentriert und entwickelt sich zu einem sich wiederholenden Funk-Vamp. Das Arrangement ist spartanisch, wobei – für Prince ungewöhnlich – ein Drumcomputer (E-mu SP-12) die Hauptbegleitung übernimmt. Das Schlagzeugmuster ist markant, aber unstrukturiert, wodurch die Aufmerksamkeit von der Melodie abgelenkt wird. Der Liedtext propagiert positives Denken und bietet vereinfachende Lösungen an, etwa: „wenn etwas in die Quere kommt, kriegst du einen Kuss auf die Wange und alles ist wieder in Ordnung“ und „niemand ist daran schuld, nur du selbst, wenn du nicht tust, was du willst.“ Prince beschreibt seine aufmunternden Aussagen im Song als „einfache kleine Pop-Psychologie“. Die Worte „wonderful day, wonderful night“ werden ähnlich gesungen wie „beautiful day, beautiful night“ im Song It’s Gonna Be a Beautiful Night.[79]
  6. Strange Relationship (Original Version)
    Die Version wirkt zuweilen psychedelisch angehaucht, was bei der zuvor veröffentlichten Variante nicht der Fall ist. Im Liedtext enthält die dritte Strophe die Zeile „I’ll take all the blame, but I’m only human“ anstelle von „I’ll take all the blame, yo baby, I’m sorry“; ansonsten ist der Text identisch und beschreibt eine Hassliebe zwischen einer Frau und einem Mann, aus der keiner der beiden als Sieger hervorgeht. Im September 2018 veröffentlichte The Prince Estate auf dem Album Piano & A Microphone 1983 eine Klavierversion von Strange Relationship, die sich deutlich von der Originalaufnahme unterscheidet.
  7. Visions
    Das ruhige Instrumentalstück spielt Lisa Coleman ausschließlich auf dem Klavier, wobei Prince nicht beteiligt ist.
  8. The Ballad of Dorothy Parker (with Horns)
    Da in dieser Version Atlanta Bliss Trompete spielt und Eric Leeds Querflöte beisteuert, trägt der Titel den Zusatz „with Horns“. Der Liedtext entspricht dem der Originalversion und handelt von einer blonden Kellnerin namens „Dorothy Parker“, bei der Prince Trost mittels einer anonymen Affäre sucht.
  9. Witness 4 the Prosecution (Version 1)
    Der von Blues und Rock geprägte Song wird von Prince’ Gitarrenspiel dominiert. Das Stimmengewirr am Anfang und Ende erzeugte ein Fairlight-CMI-Synthesizer. Im Liedtext fleht Prince eine Frau an, ihn nicht zu verlassen, und versichert ihr: „Was immer du denkst, was ich getan habe, du irrst dich, ich würde es nicht einmal wagen. Weil du weißt, dass ich Zeuge für die Anklage ([Witness 4 the Prosecution]) von Hass in dieser Liebesaffäre bin.“[23] Ob Prince den Titelnamen in Anlehnung an den Film Witness for the Prosecution (1957) (Zeugin der Anklage) wählte, ist nicht bekannt.
  10. Power Fantastic (Live in the Studion)
    Die von Jazz angehauchte Ballade beginnt mit Anweisungen, die Prince an seine Bandmitglieder richtet. Darauf folgt ein Instrumental-Intro. Den Song trägt Prince vorwiegend am Klavier vor, wobei auch Blechblasinstrumente eingesetzt werden. Er singt im Falsett; der spirituell geprägte Liedtext handelt von einem Menschen, der Angst hat, Liebe oder Gott in sein Herz zu lassen. So singt Prince beispielsweise: „Zumindest ist Fantastische Macht ([Power Fantastic]) in deinem Leben. Zwar bist du ein wenig besorgt, doch die Ursache dafür ist das, was du willst und brauchst.“ Eine Version ohne Intro veröffentlichte er 1993 auf The Hits/The B-Sides.[80]
  11. And That Says What?
    Der Up-tempo-Song entstammt dem Genre Funk und besteht vollständig aus Instrumentalmusik. Erst am Ende der Komposition spricht Prince den sehr leise vorgetragenen Satz „And That Says What?“. Diese Aussage bezieht sich allgemein auf eine Situation, in der jemand versucht, einer anderen Person etwas mittels Argumentation zu beweisen, und daraufhin die zweifelhafte Frage erhält: „Und was sagt das aus?“.[39]
  12. Love and Sex
    Die melodische Pop-Nummer besitzt einen eingängigen Refrain, der aus Staccato-Klavier und Prince’ Gesang kombiniert ist, bestehend aus Falsett und tieferen Stimmlagen. Als Instrumentierung dominieren Blechblasinstrumente, Hammondorgel und Live-Drums. Der Liedtext handelt von einer romantischen Liebesbeziehung, in der sich Prince und seine Freundin als „zwei Kinder in einer Erwachsenenwelt“ darstellen, die „mit Liebe und Sex spielen“. Sein erklärter Wunsch lautet: „Alles, was ich will, bist du, Liebe und Sex“. Trotz der Glückseligkeit erlebt er Liebe und Sex als „emotionales Karussell“ und meint, dass beide ihre „Zeit besser nutzen könnten“.[30]
  13. A Place in Heaven (Prince Vocal)
    Das melodische Stück stammt aus dem Genre Pop. Prince singt in seinem typischen Falsett über eine spärliche Klavieruntermalung und einen Drumcomputer, der einen sanften Walzertakt liefert – ein Stück im Walzertakt hatte er bis 1986 noch nie komponiert. Der zuweilen spirituell angehauchte Liedtext thematisiert die Wichtigkeit einer positiven Lebenseinstellung und das Bestmögliche aus dem Leben zu machen. „Wir alle wollen einen Platz im Himmel. Es gibt nur wenige Suiten dieses Niveaus. Seien wir nicht faul, es gibt keinen Zimmerservice. Es liegt alles an mir und dir“, singt Prince unter anderem.[72]
  14. Colors
    Das einminütige Instrumentalstück ist ein von Wendy Melvoin vorgetragenes ruhiges und von Jazz angehauchtes Gitarrenspiel. Es fungiert eher als kurze Bridge zum nachfolgenden Song als als eigenständige, ausgereifte Komposition.[30]
  15. Crystal Ball (7" Mix)
    Der Song kombiniert Elemente aus Funk, Pop und Rock. Obwohl er zuweilen etwas unfokussiert wirkt, besitzt er eine anspruchsvolle Struktur. Prince nahm das Stück am 17. April 1986 auf, zwei Tage nach der Operation El Dorado Canyon, einem US-amerikanischen Luftangriff gegen Ziele in Libyen, was sich im Liedtext widerspiegelt: Er beschreibt eine Welt in Aufruhr, in der überall Bomben explodieren und „Hass schreitet voran“, und thematisiert die Angst vor dem Tod. Zugleich argumentiert er, dass ungezügelter Hedonismus die einzig angemessene Reaktion sei. Zudem fragt er seine Freundin mehrfach, ob sie jemals eine Kristallkugel besessen habe, um die Zukunft vorherzusagen. Eine weitere Textzeile lautet: „Mein Baby malt Bilder von Sex. Überall an den Wänden in grafischen Details – Sex!“, wobei sich diese Passage auf ein Wandgemälde mit zwei nackten Nymphen in voller Größe – inklusive Brustwarzen und Schambehaarung – bezieht, das seine damalige Verlobte Susannah Melvoin in einem Raum aufhängte, der an Prince’ Tonstudio angrenzte.[81][82]
  16. Big Tall Wall (Version 1)
    Der Track stammt aus dem Genre Pop und weist einen weniger persönlichen Liedtext von Prince auf als die Version auf „Vault, Part 3“. Statt eine besitzergreifende Beziehung zu schildern, vermittelt „Version 1“ reine Liebe; so änderte Prince beispielsweise die Textzeile „Du weißt, dass ich noch eine andere habe, aber das wird mich und dich nicht davon abhalten, Spaß zu haben“ in „Du weißt, dass du meine einzige bist, nichts wird uns davon abhalten, Spaß zu haben.“[28]
  17. Nevaeh Ni Ecalp A
    Der ungewöhnliche Songtitel ist die Rückwärtsschreibweise von „A Place in Heaven“. Sowohl der Hauptgesang von Lisa Coleman als auch die Backing Vocals von Wendy Melvoin sind rückwärts abgespielt zu hören. Darüber hinaus enthält der Song die rückwärts abgespielte Musik von A Place in Heaven.[30]
  18. In a Large Room with No Light
    Eine komplexe Saxophonlinie von Eric Leeds eröffnet das lebhafte Stück, das stilistisch dem Rock mit ausgeprägtem Jazz- oder Fusion-Jazz zugeordnet werden kann.[27] Der Song wurde live im Studio eingespielt; Sheila E. ist sowohl am Schlagzeug als auch an den Perkussions zu hören. Die Bassgitarre spielt Levi Seacer Jr., der 1990 von Prince als Gründungsmitglied von The New Power Generation integriert wurde. Die Anfangszeile wiederholt sich während des Songs dreimal, jeweils begleitet von Prince’ „la-la-la-la“-Gesang. Der Refrain enthält eine leicht abgewandelte „la-la-la-la“-Hintergrundstimme und wird im Falsett gesungen. Die Leichtigkeit der Musik steht im Kontrast zum ernsten Liedtext, der die Härten des Lebens und das Gefühl des Verlorenseins thematisiert. Prince vergleicht das Leben mit der „Suche nach einem Penny in einem großen Raum ohne Licht“ und unterstreicht die Bedeutung von Bildung: „Oh, wenn du nur deinen Geschichtsunterricht bestehen könntest, vielleicht wäre das Leben in Ordnung.“[30]

Vault, Part 2

  1. Train
    Die ausschließlich von Prince im Falsett gesungene Funk-Nummer verfügt über einen von einem Drumcomputer erzeugten stampfenden Beat und wird von Atlanta Bliss an der Trompete sowie Eric Leeds am Saxophon begleitet.[83] Der Liedtext behandelt eine am Scheitern befindliche Liebesbeziehung zwischen Prince und seiner Freundin.
  2. It Ain’t Over ‘Til the Fat Lady Sings
    Die Idee für den Titelnamen des Instrumentalstücks stammt von Eric Leeds und erinnert zuweilen an ein Broadway-ähnliches Musical. Das für eine Prince-Komposition ungewöhnliche Stück vereint Musikstile aus unterschiedlichsten Genres, darunter ein von Reggae inspiriertes Interlude und ein von Jazz geprägtes Klavierspiel, das Lisa Coleman vorträgt. Durch seine komplizierte Struktur, Tempowechsel und komplexe melodische Themen steht das Stück im Gegensatz zu Pop-Melodien wie A Place in Heaven, Everybody Want What They Don’t Got und Starfish and Coffee, die Prince ebenfalls 1986 komponierte.[30] Die Redewendung „It ain’t over till the fat lady sings“ („Es ist nicht vorbei, bis die dicke Dame singt“) ist US-amerikanische Umgangssprache und wird häufig als Sprichwort verwendet; sie warnt davor, ein noch laufendes Geschehen voreilig als abgeschlossen zu betrachten. Besonders im Sport wird der Ausdruck genutzt.
  3. Eggplant (Prince Vocal)
    Der Track gehört zu den Genres Pop und Rock. Für den Titelnamen ließ sich Prince von einer Unterhaltung zwischen den Zwillingsschwestern Susannah und Wendy Melvoin inspirieren, in der es um eitle Mädchen ging, die während eines Gesprächs ständig an ihren Haaren spielen.[39] Das in den meisten Ländern als „Aubergine“ bekannte Gemüse heißt in den USA „Eggplant“.
  4. Everybody Want What They Don’t Got
    Das Stück erinnert an einen für The Beatles typischen Song mit markantem Refrain. Das Staccato-Klavierspiel bildet die Hauptbegleitung, ergänzt durch Synthesizer, die Bläser imitieren, live eingespieltes Schlagzeug sowie Backing Vocals von Wendy Melvoin und Lisa Coleman. Der Liedtext behandelt auf leichtherzige Weise menschliche Eifersucht und Gier, verbunden mit Prince’ Warnung: „Lass dich nicht von deinem gierigen Herzen täuschen, es könnte der Teufel in Verkleidung sein“. Außerdem erzählt er die Geschichte einer Frau namens Sweet Sara Succotash, die sich keinen silbernen Schal leisten kann, weil sie von „ihrem letzten Pfennig“ ein „Jack-Benny-Album voller dummer Witze“ gekauft hat, „die niemand versteht“. Am Ende von Everybody Want What They Don’t Got (Jeder will, was er nicht hat) murmelt Prince augenzwinkernd den unvollendeten Satz: „Ja, weißt du, ich hatte wirklich ein Auge auf deine Sprinkleranlage geworfen. Und ich dachte mir, da du sie nie benutzt ...“[84]
  5. Blanche
    Im Intro des gitarrenlastigen Funk-Stücks teilt Prince mit, dass es sich um „ein Mädchen namens Blanche und einen Typen namens Stanley’s Desire“ handelt. Der Song hat jedoch keinen Bezug zu dem Drama Endstation Sehnsucht (1947), dessen Hauptfiguren Blanche DuBois und Stanley Kowalski heißen.
  6. Soul Psychodelicide
    Die Funk-Nummer lässt sich eher als Jamsession denn als ausgefeilter Song beschreiben; der Liedtext besteht lediglich aus den Worten „Ice Cream“ und „Soul Psychodelicide, it’s a helluva thing“. Neben Prince, Coleman und Melvoin sind Bobby Z. am Schlagzeug, Brown Mark am E-Bass, Dr. Fink am Keyboard, Miko Weaver an der Gitarre, Atlanta Bliss an der Trompete sowie Eric Leeds am Saxophon zu hören – alle damaligen Mitglieder von The Revolution.[44] Der von Prince im August 1990 veröffentlichte Song Joy in Repetition auf dem Album Graffiti Bridge enthält die Textzeile „Live music from a band plays a song called Soul Psychodelicide“; Joy in Repetition hatte er am 17. Juli 1986 aufgenommen, damit fünf Tage vor Soul Psychodelicide.[5]
  7. The Ball
    Der Funk-Party-Song enthält im Liedtext keine tiefere Botschaft; Prince erklärt, er habe „keine Zeit für Attitüden“ und fordert alle auf, „jegliche Vorstellung davon, wie die Dinge sind“ aufzugeben, um „loszulegen“. Den überwiegenden Teil der Musik verwendete er später im Song Eye No auf dem Album Lovesexy (1988).[28]
  8. Adonis & Bathsheba
    Die Pop-Ballade besitzt eine substanzlos wirkende Melodie, und Prince’ Stimmführung kann als enttäuschend bezeichnet werden. Das Arrangement wirkt zudem zuweilen überladen; Bläser, Streicher und weitere Instrumente konkurrieren um Aufmerksamkeit.[85] Im Liedtext schildert Prince eine erotische Liebesbeziehung zwischen einem Mann namens Adonis und seiner Freundin Bathsheba, die sich in einem verlassenen Haus mit Gartenlaube befinden. Da es kein Bett gibt, „beschließen sie zu stehen“, um Liebe zu machen.
  9. Forever in My Life (Early Vocal Studio Run-Through)
    Im Gegensatz zur zuvor veröffentlichten Version besteht diese aus einem R&B-Arrangement. Prince’ mehrere Gesangsspuren werden von Keyboards und Akustische Gitarren mit verschiedenen Akkordwechseln begleitet. Zudem enthält die Aufnahme etwas zusätzlichen Liedtext.[86]
  10. Crucial (Alternate Lyrics)
    Die R&B-Ballade wird von Prince in Falsett gesungen und zeichnet sich durch einen markanten Refrain aus. Im Text fordert er seine Geliebte auf, „alles zu zeigen“, da „unsere Liebe entscheidend für alles von A bis Z“ sein müsse. 1998 erschien auf dem Album Crystal Ball eine leicht veränderte Version, in der Prince dem Gesang deutlichen Hall hinzufügte und die Abmischung anpasste.[87]
  11. The Cocoa Boys
    Der Midtempo-Song vereint Elemente aus Funk und Pop. Im Text beschreibt Prince ein musikalisches Duell zwischen der Band The Cocoa Boys und einer nicht näher genannten Konkurrenz. Laut Text haben alle Mitglieder der fiktiven Band blonde Haare und umfassen die Brüder Frankie und Joey Coco, einen „haushohen“ Posaunisten sowie eine Sängerin, die Sandra Dee ähnelt – ein 1960er-Jahre-Teenager-Model, das später als Schauspielerin tätig war.[39]
  12. When the Dawn of the Morning Comes
    Der Up-tempo-Pop-Song feiert im Text eine positive Lebenseinstellung. Im Refrain singt Prince: „Oh, was für ein Tag, wenn die Morgendämmerung kommt. Es wird Liebe für alle geben“.
  13. Witness 4 the Prosecution (Version 2)
    Der Track vereint Elektronische Musik und Funk. Der Beat basiert auf Drumcomputer und E-Bass; alle Instrumente spielte Prince selbst ein. Im Gegensatz zur „Version 1“ enthält die überarbeitete Fassung zusätzlichen Text: Als Intro spricht Prince die Sätze „Dies ist die Geschichte von einem niedlichen Pärchen aus Kindertagen, die unzertrennlich waren, bis der eine dem anderen das Herz brach. Sie will ihn verlassen, aber ich würde zuerst sterben. Baby, verlass mich nicht, ich wollte dir nicht wehtun, ich schwöre beim Himmel“, wodurch seine Verzweiflung deutlicher wird.[88]
  14. It Be’s Like That Sometimes
    Das Pop-Stück zeichnet sich durch einen entspannten Groove aus, der von Prince’ akustischer Gitarre getragen wird. Prince singt überwiegend in Falsett, wechselt am Ende jedoch in tiefere Lagen. Der Song erinnert stellenweise an The Ball und endet mit einem Ausblenden. Der kryptische Text könnte die Trennung zwischen Prince und seiner Begleitband The Revolution behandeln, die er offiziell am 16. Oktober 1986, fünf Tage nach der Aufnahme, bekanntgab. Intern hatte er die Band jedoch bereits einige Tage vor der Aufnahme über die Auflösung informiert. Im Text heißt es: „Dieser Jemand, der euch liebt und euer Leben zusammenhält, könnte euch eines Tages verstoßen und euch bei schlimmstem Wetter rauswerfen.“

Vault, Part 3

  1. Emotional Pump
    Den Funk-Song schrieb Prince für Joni Mitchell, die ihn jedoch ablehnte, da er nicht ihrem Musikstil entsprach. Mitchell kommentierte: „Ich rief ihn an und sagte: ‚Ich kann das nicht singen‘.“ Toningenieurin Susan Rogers bedauerte die Nichtveröffentlichung: „Es war immer einer meiner Lieblingssongs. Der Text ist schön und beschreibend. Er beginnt mit ‚Gestern Abend war ich nicht nur für irgendjemanden einsam, letzte Nacht wollte ich dich. Sterne vor meinem Fenster, zählte ich nur zum Spaß, ich habe 2002 gezählt‘.“ Nachdem Mitchell den Song abgelehnt hatte, setzte Prince die Arbeit nicht fort, was Rogers als „Schande“ bezeichnete, da der Song „großartig“ sei.[39]
  2. Rebirth of the Flesh (with Original Outro)
    Die dynamische Rocknummer wird von einem Gitarren-Riff getragen. Prince’ Gesang ist beschleunigt, und im Refrain verwendet er mit „La, la, la, la, la, la, Souly-a-Colia“ eine konstruierte Sprache ohne semantische Bedeutung. Im Text stellt er „die Begründer des neuen Boogie-Cool“ vor, die „den Beat haben, den du suchst“ und das Publikum „garantiert rocken“, da sie „von der alten Schule“ stammen. Die Zeile „Kick drum pounds on the two and four, all the party people get on the floor“ nutzte Prince 1988 als Einleitung seiner Lovesexy-Tour; die Refrainmelodie übernahm er 1991 für den Song Walk Don’t Walk auf dem Album Diamonds and Pearls.[89]
  3. Cosmic Day
    Der Rocksong basiert auf Gitarrenriffs, Synthesizern, mehreren Keyboards und Live-Drums. Auf die Titelphrase folgt eine Gitarrenlinie, die den Refrain ersetzt – ein für Prince typisches Stilmittel. Die Melodie ähnelt dem Hauptriff von What Is Life (1970) aus George Harrisons Album All Things Must Pass, was möglicherweise ein Grund war, dass Prince Cosmic Day zu Lebzeiten nicht veröffentlichte. Sein Gesang ist beschleunigt und dadurch höher als gewöhnlich. Der spirituell angehauchte Text handelt von einem „kosmischen Traum“.[39] So singt Prince: „Ich schaue aus meinem Fenster. Ich sehe blaues Smaragdgrün. Da schwimmt ein Wassermann. Er schwimmt den Himmel hinauf. Wie ist er dorthin gekommen?“ Der Refrain lautet: „Es gibt nichts Seltsames, ich bin nicht durcheinander. Ich will nur, dass jeder Tag ein kosmischer Tag ist oder wird.“
  4. Walkin’ in Glory
    Das Stück vereint Pop und Rock. Prince spielt unter anderem E-Gitarre, während Sheila E. das Schlagzeug übernimmt. Prince singt den Text überwiegend im Falsett; er ist stark spirituell geprägt. Offenbar ist seine Geliebte gestorben, „der Herr hat sie mitten in der Nacht in den Himmel gebracht“, was jedoch „in Ordnung“ sei, da „ihre Seele“ nun „gerettet“ ist.
  5. Wally
    In der von Jazz und R&B beeinflussten Ballade spielt Atlanta Bliss Trompete, Eric Leeds Saxophon. Er musste „einen Tag zu früh“ aus seinem Weihnachtsurlaub zurückkehren, um das Stück einzuspielen. Der Titel bezieht sich auf Wally Safford (* 10. November 1959 als Wallace Anthony Safford in Detroit, Michigan; † 9. September 2022 in Southfield, Michigan)[90][91], der während der Purple-Rain-Tour 1984/85 für die Sicherheit zuständig war und bis 1987 als Backgroundsänger und Tänzer in Prince’ Begleitbands tätig war.[23] Im Text wird Prince von seiner Freundin verlassen, sodass er sich Wallys „verrückte Sonnenbrille“ leiht, um auf einer Party eine neue Frau kennenzulernen.
  6. I Need a Man
    Der Song vereint Funk und Pop. Den Text schildert Prince aus der Perspektive einer jungen Frau, die ihrem betrügerischen Mann überdrüssig ist.[65] Liedtextzeilen lauten: „Wenn Geld alles ist, was du hast, will ich es nicht. Wenn du mich nicht heiß finden kannst, brauche ich dich nicht hier. Ich brauche einen starken Liebhaber, ich habe keine Zeit, herumzualbern.“
  7. Promise to Be True
    Der Track kombiniert Adult Orientated Rock, Elektronische Tanzmusik und New Wave. Prince legt ein verzerrtes Gitarrenspiel über einen Drumcomputer-Loop. Der teils anzügliche Text handelt von einem Mann, der sich für seine Untreue entschuldigt: „Ich habe auf eine neue Liebe gewettet, Baby, und ich habe stattdessen deine Liebe verloren, aber dieses Mal verspreche ich, treu zu sein“. In einem gesprochenen Teil bietet er seiner Freundin Oralverkehr an: „Komm her, lass mich dir einen blasen.“[92]
  8. Jealous Girl (Version 2)
    Der spärlich arrangierte Song wird von Synthesizern dominiert und gehört zur Elektronische Popmusik. Der Text handelt von einer eifersüchtigen jungen Frau, die es nicht erträgt, wenn andere Frauen ihren Freund attraktiv finden. Da Prince das Stück ursprünglich für sein weibliches Nebenprojekt The Hookers geschrieben hatte, singt er es aus der Ich-Perspektive, einschließlich des Refrains „Ich bin ein eifersüchtiges Mädchen“.
  9. There’s Something I Like About Being Your Fool
    Die Midtempo-Nummer weist Einflüsse aus dem Reggae auf. Der Text handelt von einer untreuen Frau, die das Auto des Protagonisten schwer beschädigt. Der Protagonist ist jedoch bereit zur Versöhnung, „weil es etwas gibt, das ich daran mag, dein Narr zu sein.“
  10. Big Tall Wall (Version 2)
    Im Gegensatz zu „Version 1“ ist „Version 2“ ein minimalistischer Funk-Rock-Song, den Prince im Falsett singt. Er wird lediglich von einem Drumcomputer begleitet, der einen komplexen, stark synkopierten Beat erzeugt. Das Gesangsarrangement ist komplex: Prince liefert Harmoniegesang und fügt nahezu durchgehend gesprochene Worte und Sätze ein. Der Refrain ist mehrfach geschichtet und reicht von tiefem Bariton bis hin zu Falsett. Im Text beschreibt er eine besitzergreifende Beziehung: Er möchte seine Geliebte hinter einer „großen hohen Mauer“ halten, damit sie keine anderen Männer sieht. Ein „Steinkreis“ soll ein Entkommen verhindern; er bezieht sich auf Prince’ rundes Haus am Lake Calhoun in Minnesota, in dem er mit Susannah Melvoin lebte. Prince schrieb den Song im April 1986, als Melvoin das gemeinsame Haus verließ. Der Text zeigt Prince’ Doppelmoral: Einerseits sagt er, „wahre Liebe ist das, worum es geht“, andererseits: „Du weißt, dass ich noch eine andere habe, aber das wird mich und dich nicht davon abhalten, Spaß zu haben“. Die Zeile „Ich habe mehr Löcher als ein Golfplatz“ nutzt Prince auch im Intro von The Ball, am Ende von Eye No auf Lovesexy (1988) sowie im Intro von Joy in Repetition auf Graffiti Bridge (1990).[28]
  11. A Place in Heaven (Lisa Vocal)
    Die von Lisa Coleman gesungene Version entspricht musikalisch und textlich im Wesentlichen der von Prince.[93]
  12. Wonderful Day (12” Mix)
    Der Remix ist eine zuvor unveröffentlichte Maxiversion des Songs, in der Coleman und Melvoin den Gesang eröffnen. Prince setzt nach zwei Strophen und dem Refrain ein; danach teilen sich alle drei den Gesang bis zum Ende. Zusätzliches Instrumentalspiel verlängert die Version um knapp vier Minuten im Vergleich zur Albumfassung.
  13. Strange Relationship (1987 Shep Pettibone Club Mix)
    Der für Shep Pettibone typische Remix gehört zur Elektronische Tanzmusik und war zuvor unveröffentlicht. Der Liedtext entspricht der Albumversion.

Titelliste und Veröffentlichungen

Remastered Album 1 / Remastered Album 2 / Single Mixes & Edits

# Titel Disc Dauer Original-Tonträger
CD-1/1 Sign o’ the Times Remastered Album 1 4:56 1987: Sign “☮” the Times
CD-1/2 Play in the Sunshine Remastered Album 1 5:05 1987: Sign “☮” the Times
CD-1/3 Housequake Remastered Album 1 4:41 1987: Sign “☮” the Times
CD-1/4 The Ballad of Dorothy Parker Remastered Album 1 4:01 1987: Sign “☮” the Times
CD-1/5 It Remastered Album 1 5:09 1987: Sign “☮” the Times
CD-1/6 Starfish and Coffee d Remastered Album 1 2:50 1987: Sign “☮” the Times
CD-1/7 Slow Love e Remastered Album 1 4:22 1987: Sign “☮” the Times
CD-1/8 Hot Thing Remastered Album 1 5:40 1987: Sign “☮” the Times
CD-1/9 Forever in My Life Remastered Album 1 3:30 1987: Sign “☮” the Times
CD-2/1 U Got the Look (Duett mit Sheena Easton) Remastered Album 2 3:46 1987: Sign “☮” the Times
CD-2/2 If I Was Your Girlfriend Remastered Album 2 4:59 1987: Sign “☮” the Times
CD-2/3 Strange Relationship Remastered Album 2 4:01 1987: Sign “☮” the Times
CD-2/4 I Could Never Take the Place of Your Man Remastered Album 2 6:28 1987: Sign “☮” the Times
CD-2/5 The Cross Remastered Album 2 4:45 1987: Sign “☮” the Times
CD-2/6 It’s Gonna Be a Beautiful Night f Remastered Album 2 9:01 1987: Sign “☮” the Times
CD-2/7 Adore Remastered Album 2 6:31 1987: Sign “☮” the Times
CD-3/1 Sign “☮” the Times (7" Single Edit) Single Mixes & Edits 3:40 1987: Vinyl-Single
CD-3/2 La, La, La, He, He, Hee (7" Single Edit) g Single Mixes & Edits 3:21 1987: B-Seite von Sign “☮” the Times
CD-3/3 La, La, La, He, He, Hee (Higly Explosive) g Single Mixes & Edits 10:46 1987: B-Seite von Sign “☮” the Times (Maxisingle)
CD-3/4 If I Was Your Girlfriend (7" Single Edit) Single Mixes & Edits 3:46 1987: Vinyl-Single
CD-3/5 Shockadelica (If I Was Your Girlfriend B-Side) Single Mixes & Edits 3:30 1987: B-Seite von If I Was Your Girlfriend
CD-3/6 Shockadelica (12" Long Version) Single Mixes & Edits 6:12 1987: B-Seite von If I Was Your Girlfriend (Maxisingle)
CD-3/7 U Got the Look (Long Look) (12" Edit) Single Mixes & Edits 6:40 1987: Vinyl-Maxisingle
CD-3/8 Housequake (7" Edit) Single Mixes & Edits 3:22 1987: B-Seite von U Got the Look
CD-3/9 Housequake (7 Minutes MoQuake) Single Mixes & Edits 7:11 1987: B-Seite von U Got the Look (Maxisingle)
CD-3/10 I Could Never Take the Place of Your Man (Fade 7" Edit) Single Mixes & Edits 3:38 1987: Vinyl-Single
CD-3/11 Hot Thing (7" Single Edit) Single Mixes & Edits 3:40 1987: B-Seite von I Could Never Take the Place of Your Man
CD-3/12 Hot Thing (Extended Remix) Single Mixes & Edits 8:32 1987: B-Seite von I Could Never Take the Place of Your Man (Maxisingle)
CD-3/13 Hot Thing (Dub Version) Single Mixes & Edits 6:52 1987: B-Seite von I Could Never Take the Place of Your Man (Maxisingle)
Spieldauer: 151:20 min.
Autor aller Songs ist Prince
d 
Autoren: Prince und Susannah Melvoin
e 
Autoren: Prince und Carole Davis
f 
Autoren: Prince, Dr. Fink, Eric Leeds
g 
Liedtext: Prince und Sheena Easton

Sign o’ the Times Super Deluxe (8 CDs + DVD oder 13 LPs auf 180 g schwarzem Vinyl + DVD; auch als Audio-Download und Stream) erschien am 25. September 2020, 33 Jahre nach dem Originalalbum vom 30. März 1987. Die Neuauflage ist zudem als „Remastered Album“ (DoCD oder DoLP auf 180 g pfirsichfarbenem Vinyl, Download und Stream) sowie als „Deluxe Edition“ (3 CDs oder 4 LPs auf 180 g schwarzem Vinyl, Download und Stream) erhältlich.

Die ersten beiden CDs, „Remastered Album 1“ und „Remastered Album 2“, enthalten die 16 Songs des Originalalbums, die 2020 digital nachbearbeitet wurden. Die dritte CD, „Single Mixes & Edits“, bietet verkürzte Singleversionen sowie B-Seiten. Von den 13 Songs wurden sieben bereits auf früheren CDs veröffentlicht: Fünf Titel – I Could Never Take the Place of Your Man (Fade 7" Edit), If I Was Your Girlfriend (7" Single Edit), La, La, La, He, He, Hee (7" Single Edit), Shockadelica (B-Seite von If I Was Your Girlfriend) und Sign “☮” the Times (7" Single Edit) – erschienen auf dem Kompilationsalbum The Hits/The B-Sides (1993). Zwei weitere Songs, Hot Thing (Extended Remix) und U Got the Look (Long Look), sind auf dem Kompilationsalbum Ultimate (2006) enthalten.

Vault, Part 1 / Vault, Part 2 / Vault, Part 3

# Titel Dauer Vault
CD-4/1 I Could Never Take the Place of Your Man (1979 Version) 1 3:12 Vault, Part 1
CD-4/2 Teacher, Teacher (1985 Version) 2 3:07 Vault, Part 1
CD-4/3 All My Dreams 7:23 Vault, Part 1
CD-4/4 Can I Play With U? (feat. Miles Davis) 6:39 Vault, Part 1
CD-4/5 Wonderful Day (Original Version) 3:47 Vault, Part 1
CD-4/6 Strange Relationship (Original Version) 1 6:41 Vault, Part 1
CD-4/7 Visions (Instrumental) h 2:18 Vault, Part 1
CD-4/8 The Ballad of Dorothy Parker (with Horns) 1 4:56 Vault, Part 1
CD-4/9 Witness 4 the Prosecution (Version 1) 3:59 Vault, Part 1
CD-4/10 Power Fantastic (Live in Studio) 3 i 7:18 Vault, Part 1
CD-4/11 And That Says What? 1:50 Vault, Part 1
CD-4/12 Love and Sex 4:11 Vault, Part 1
CD-4/13 A Place in Heaven (Prince Vocal) 2:57 Vault, Part 1
CD-4/14 Colors (Instrumental) j 1:01 Vault, Part 1
CD-4/15 Crystal Ball (7” Mix) 4 3:29 Vault, Part 1
CD-4/16 Big Tall Wall (Version 1) 5:58 Vault, Part 1
CD-4/17 Nevaeh Ni Ecalp A 2:33 Vault, Part 1
CD-4/18 In a Large Room with No Light 5 i 3:27 Vault, Part 1
CD-5/1 Train 4:22 Vault, Part 2
CD-5/2 It Ain’t Over ‘Til the Fat Lady Sings (Instrumental) 2:21 Vault, Part 2
CD-5/3 Eggplant (Prince Vocal) 5:18 Vault, Part 2
CD-5/4 Everybody Want What They Don’t Got 2:08 Vault, Part 2
CD-5/5 Blanche 5:36 Vault, Part 2
CD-5/6 Soul Psychodelicide 12:36 Vault, Part 2
CD-5/7 The Ball 4:34 Vault, Part 2
CD-5/8 Adonis & Bathsheba 5:27 Vault, Part 2
CD-5/9 Forever in My Life (Early Vocal Studio Run-Through) 1 6:25 Vault, Part 2
CD-5/10 Crucial (Alternate Lyrics) 4 6:15 Vault, Part 2
CD-5/11 The Cocoa Boys 6:05 Vault, Part 2
CD-5/12 When the Dawn of the Morning Comes 6:16 Vault, Part 2
CD-5/13 Witness 4 the Prosecution (Version 2) 5:02 Vault, Part 2
CD-5/14 It Be’s Like That Sometimes 3:19 Vault, Part 2
CD-6/1 Emotional Pump 4:59 Vault, Part 3
CD-6/2 Rebirth of the Flesh (with Original Outro) 6 5:28 Vault, Part 3
CD-6/3 Cosmic Day 5:39 Vault, Part 3
CD-6/4 Walkin’ in Glory 5:14 Vault, Part 3
CD-6/5 Wally 4:44 Vault, Part 3
CD-6/6 I Need a Man 5:33 Vault, Part 3
CD-6/7 Promise to Be True 3:38 Vault, Part 3
CD-6/8 Jealous Girl (Version 2) 4:52 Vault, Part 3
CD-6/9 There’s Something I Like About Being Your Fool 3:48 Vault, Part 3
CD-6/10 Big Tall Wall (Version 2) 5:46 Vault, Part 3
CD-6/11 A Place in Heaven (Lisa Vocal) 2:45 Vault, Part 3
CD-6/12 Wonderful Day (12” Mix) 7:34 Vault, Part 3
CD-6/13 Strange Relationship (1987 Shep Pettibone Club Mix) 1 7:07 Vault, Part 3
Spieldauer: 217:58 min.
Von den zuvor 45 unveröffentlichten Songs sind zehn bereits früher in anderen Versionen erschienen:
1 
Originalversion auf Sign “☮” the Times (1987)
2 
Andere Version auf 1999 Super Deluxe (2019)
3 
Andere Version auf The Hits/The B-Sides (1993)
4 
Andere Version auf Crystal Ball (1998)
5 
Audiostream auf Website vom Montreux Jazz Festival (2009)
6 
2001 auf Prince’ damaliger Website
h 
Autorin: Lisa Coleman
i 
Autoren: Prince, Lisa Coleman, Wendy Melvoin
j 
Autorin: Wendy Melvoin

Live in Utrecht

# Titel Dauer Original-Tonträger
CD-7/1 Intro / Sign “☮” the Times 5:36 1987: Sign “☮” the Times
CD-7/2 Play in the Sunshine / Shave and a Haircut k 4:36 1987: Sign “☮” the Times
CD-7/3 Little Red Corvette 1:36 1982: 1999
CD-7/4 Housequake 4:52 1987: Sign “☮” the Times
CD-7/5 Girls & Boys 4:16 1986: Parade
CD-7/6 Slow Love 5:05 1987: Sign “☮” the Times
CD-7/7 Take the “A” Train l / Pacemaker m / I Could Never Take the Place od Your Man 10:16 1987: Sign “☮” the Times
CD-7/8 Hot Thing 6:15 1987: Sign “☮” the Times
CD-7/9 Four / Sheila E. Drum-Solo n 6:12 1987: 8 von Madhouse
CD-7/10 If I Was Your Girlfriend 5:17 1987: Sign “☮” the Times
CD-8/1 Let’s Go Crazy o / Hey! Bo Diddley p / Shave and a Haircut 6:09 1984: Purple Rain
CD-8/2 When Doves Cry / La, La, La, He, He, Hee / It 2:46 1984: Purple Rain
CD-8/3 Purple Rain o 5:40 1984: Purple Rain
CD-8/4 1999 5:53 1982: 1999
CD-8/5 Forever in My Life / Holly Rock 13:11 1987: Sign “☮” the Times
CD-8/6 Kiss q 3:32 1986: Parade
CD-8/7 The Cross 7:44 1987: Sign “☮” the Times
CD-8/8 It’s Gonna Be a Beautiful Night / Hon E Man r / Cold Sweat s / Take the “A” Train / Pacemaker m 13:55 1987: Sign “☮” the Times
Spieldauer: 112:57 min.
Autor aller Songs ist Prince
k 
Autor: unbekannt, 1899 erstmals erschienen
l 
Autor: Billy Strayhorn, 1939 komponiert
m 
Autor: Eric Leeds, er komponierte eine Horn-Melodie, die Prince in Rockhard in a Funky Place vom Black Album integrierte
n 
Autorin: Sheila E.
o 
Autoren: Prince and The Revolution
p 
Autor: Bo Diddley, 1957 komponiert
q 
Arrangement: David Z. Rivkin
r 
Autoren: Sheila E., Levi Seacer, Jr, Constance Guzman
s 
Autoren: James Brown und Pee Wee Ellis, 1967 komponiert

Die Sign-o’-the-Times-Tour begann am 8. Mai 1987 im Johanneshovs Isstadion in Stockholm und endete am 29. Juni 1987 im Sportpaleis in Antwerpen. Die Tournee fand ausschließlich in Europa statt, umfasste 34 Konzerte und wurde von rund 350.000 Besuchern verfolgt. Prince trat dabei erstmals in der Schweiz und in Österreich auf.[94][95]

Prince gab das Konzert Live in Utrecht am 20. Juni 1987 im Stadion Galgenwaard in Utrecht, das mit 14.806 Zuschauern ausverkauft war. Es handelte sich um das 28. Konzert der Tournee und das zweite von vier Auftritten im Stadion Galgenwaard.

Track 9, Four, ist ein Instrumentalstück von Prince, das er im Januar 1987 auf dem Album 8 seines Nebenprojekts Madhouse veröffentlichte. Auf der achten CD fügte er in Track 5, Forever in My Life, den Song Holly Rock ein, den er 1985 für Sheila E. schrieb und als Single des Soundtracks Krush Groove veröffentlichte. Prince’ eigene Version erschien erstmals postum auf dem Album Originals (2019).

DVD: Live at Paisley Park – December 31, 1987

# Titel Dauer Original-Tonträger
1 Intro 0:30 2020: Sign o’ the Times Super Deluxe
2 Sign "☮" the Times 5:11 1987: Sign “☮” the Times
3 Play in the Sunshine / Shave and a Haircut 4:22 1987: Sign “☮” the Times
4 Little Red Corvette 1:38 1982: 1999
5 Erotik City / Sex Shooter (Instrumentalversion) 3:07 1984: B-Seite von Let’s Go Crazy
6 Housequake 4:08 1987: Sign “☮” the Times
7 Slow Love 0:59 1987: Sign “☮” the Times
8 Do Me, Baby 2:00 1981: Controversy
9 Adore 6:46 1987: Sign “☮” the Times
10 I Could Never Take the Place of Your Man / Pacemaker 7:41 1987: Sign “☮” the Times
11 What’s Your Name Jam / Love or Money / Drive Me Wild / Let’s Go Crazy 5:31 2020: Sign o’ the Times Super Deluxe
12 Let’s Pretend We’re Married 0:52 1982: 1999
13 Delirious 1:11 1982: 1999
14 Jack U Off / It Don’t Mean a Thing (If It Ain’t Got That Swing) t 1:43 1981: Controversy
15 Drum-Solo (von Sheila E.) 4:03 2020: Sign o’ the Times Super Deluxe
16 Twelve 1:46 1987: 16 von Madhouse
17 Hot Thing 4:55 1987: Sign “☮” the Times
18 If I Was Your Girlfriend 6:56 1987: Sign “☮” the Times
19 Let’s Go Crazy / Land of 1,000 Dances u / Shave and a Haircut 6:51 1984: Purple Rain
20 When Doves Cry / La, La, La, He, He, Hee / It 2:44 1984: Purple Rain
21 Purple Rain / Auld Lang Syne v 14:10 1984: Purple Rain
22 1999 3:14 1982: 1999
23 U Got the Look 8:05 1987: Sign “☮” the Times
24 Chain of Fools w / It’s Gonna Be a Beautiful Night (mit Miles Davis) 34:07 1987: Sign “☮” the Times
Spieldauer: 133 min.
Autor aller Songs ist Prince
t 
Autor: Duke Ellington, 1931 komponiert
u 
Autor: Chris Kenner, 1961 komponiert
v 
Autor: James Watson, 1711 erstmals publiziert
w 
Autor: Don Covay, 1967 komponiert

Am 31. Dezember 1987 gab Prince im Paisley Park Studio in Chanhassen (Minnesota) ein Benefizkonzert für die Organisation „Minnesota Coalition for the Homeless“. Der Eintritt kostete 200 US-Dollar (etwa 350 DM). Rund 400 Besucher füllten das 1.375 Zuschauer fassende Studio; unter ihnen waren auch Prince’ Eltern und sein Stiefvater. Die Begleitband war identisch mit der der Sign-o’-the-Times-Tour. Zum Jahreswechsel 1988 spielte Prince den Klassiker Auld Lang Syne, den er zuvor in Purple Rain integriert hatte.[96]

Als musikalischen Gast lud Prince Miles Davis ein, der beim Abschlusssong It’s Gonna Be a Beautiful Night von Minute 103 bis 108 für knapp fünf Minuten spielte. Saxophonist Eric Leeds beschrieb Davis’ Auftritt: „Wir waren so von Miles fasziniert, dass wir völlig übersahen, dass Prince uns einen Einsatz gab. Prince brüllte zu uns: ‚Hey, kennt ihr mich überhaupt noch?‘ Wir mussten alle lachen.“[97] George Cole bemerkte in The Last Miles – The Music of Miles Davis, 1980–1991: „Miles’ Ansatz ist gut, doch seine Präsenz wirkt unbeeindruckend, und seiner Körpersprache fehlt die selbstsichere Arroganz, die man von ihm kennt. Die Interaktion mit Prince beschränkt sich auf einen kurzen Part, in dem Prince Miles’ Trompetenphrasen mit Scatgesang nachahmt. In kaum vier Minuten ist Miles fertig und weg.“[98]

Der Song It’s Gonna Be a Beautiful Night entwickelt sich zu einer Jamsession und enthält Auszüge aus Housequake, Six (1986 von Prince geschrieben, 1987 von Madhouse veröffentlicht – zu diesem Zeitpunkt betritt Miles Davis die Bühne), Pacemaker m, Take the “A” Train l, Chain of Fools w, Cold Sweat s, Mother Popcorn s und Land of 1,000 Dances u. Fünf Minuten vor Konzertende zitiert Prince den von Muhammad Ali bekannten Satz: „Float like a butterfly, sting like a bee“ („Schwebe wie ein Schmetterling, stich wie eine Biene“).

Ursprünglich war geplant, der Super-Deluxe-Edition die DVD des Konzertfilms Prince – Sign O’ the Times beizulegen. Da Prince die Filmrechte bereits 1987 verkauft hatte, gestaltete sich die Rechtslage kompliziert. Die Fragen seien „so problematisch“ gewesen, dass keine Einigung erzielt werden konnte, erklärte der damalige Kurator Michael Howe von The Prince Estate. Er wandte sich zudem an das deutsche Unternehmen Turbine Medien, das im September 2019 eine limitierte Sonderausgabe von Prince – Sign O’ the Times veröffentlicht hatte. Auch diese Verhandlungen seien „sehr, sehr schwierig“ gewesen, sodass der Konzertfilm letztlich nicht von The Prince Estate veröffentlicht werden durfte.[11]

Singles

Bereits vor der Albumveröffentlichung 2020 erschienen sechs Songs bei verschiedenen Musikstreaming-Anbietern als Download: Witness 4 the Prosecution (Version 1) am 25. Juni, I Could Never Take the Place of Your Man (1979 Version) am 16. Juli, Cosmic Day am 6. August, Witness 4 the Prosecution (Version 2) am 13. August, Forever in My Life (Early Vocal Studio Run-Through) am 27. August und I Need a Man am 17. September 2020.

Am 14. August 2020 veröffentlichte The Prince Estate das Boxset Sign o’ the Times – The Singles, das die sieben Singles Hot Thing, I Could Never Take the Place of Your Man, If I Was Your Girlfriend, Sign “☮” the Times, The Cross, U Got the Look und Witness 4 the Prosecution (Version 1) enthält. Alle Singles sind auf pfirsichfarbenem Vinyl gepresst; die Auflage umfasste – in Anlehnung an das Erscheinungsjahr des Doppelalbums Sign “☮” the Times – 1.987 Exemplare. Bis auf Witness 4 the Prosecution (Version 1) – deren B-Seite Witness 4 the Prosecution (Version 2) ist – waren alle Singles bereits 1987 veröffentlicht worden. Am 24. September 2020 veröffentlichte die deutsche Ausgabe des Musikmagazins Rolling Stone in der Oktoberausgabe das Titelstück als Vinyl-Single erneut, mit Witness 4 the Prosecution (Version 1) als B-Seite. Die Originalversion von Sign “☮” the Times war bereits am 18. Februar 1987 mit La, La, La, He, He, Hee als B-Seite veröffentlicht worden.

Musikvideos

Bis auf If I Was Your Girlfriend entstanden zu den Singleauskopplungen von 1987 Musikvideos; 2020 wurden keine Videos zu Songs der Sign o’ the Times Super Deluxe-Edition produziert.

Coverversionen

Zu drei zuvor unveröffentlichten Songs existieren Coverversionen:[99][100][101] 1989 nahm Mavis Staples eine von Prince überarbeitete Version von Train auf und veröffentlichte sie auf dem von ihm produzierten Album Time Waits for No One. Das Stück In a Large Room with No Light wurde zweimal gecovert, jedoch unter anderem Titel: 2000 interpretierte Marco Minnemann mit seinem Projekt Illegal Aliens feat. Artemis Gounaki das Stück als Ratrace, 2009 veröffentlichte der R&B-Sänger Wil Key eine Version unter dem Titel Welcome 2 the Rat Race.

Mitwirkende

Musiker

Alle Songs wurden von Prince arrangiert, komponiert, produziert und selbst vorgetragen. Zudem spielte er alle Musikinstrumente selbst ein; ergänzende Aufnahmen lieferten:[102]

  • Adam HolzmanSynthesizer in Can I Play With U?
  • Atlanta Bliss – Trompete in Adonis & Bathsheba, And That Says What?, Eggplant, Emotional Pump, In a Large Room with No Light, It Ain’t Over ‘Til the Fat Lady Sings, La, La, La, He, He, Hee, Power Fantastic (Live in the Studion), Rebirth of the Flesh, Soul Psychodelicide, The Cocoa Boys, Train, Wally, Witness 4 the Prosecution (Version 1 & 2); Trompete und Sprechstimme in The Ball
  • Bobby Z. – Schlagzeug in Power Fantastic (Live in the Studion), Soul Psychodelicide
  • Brown Mark – E-Bass in Soul Psychodelicide
  • Dr. Fink – Keyboard in And That Says What?, Soul Psychodelicide
  • Eric Leeds – Flöte in Power Fantastic (Live in the Studion); Flöte, Flügelhorn und Saxophon in Adonis & Bathsheba; Saxophon in And That Says What?, Can I Play with U?, Eggplant, Emotional Pump, I Need a Man, In a Large Room with No Light, It Ain’t Over ‘Til the Fat Lady Sings, Jealous Girl (Version 2), La, La, La, He, He, Hee, Promise to Be True, Rebirth of the Flesh, Soul Psychodelicide, The Ball, The Ballad of Dorothy Parker (with Horns), The Cocoa Boys, There’s Something I Like About Being Your Fool, Train, Wally, Witness 4 the Prosecution (Version 1 & 2); Saxophon und Sprechstimme in The Ball
  • Greg Brooks, Jerome Benton, Wally Safford – Backing Vocals in Soul Psychodelicide, The Ball
  • Levi Seacer Jr. – Bassgitarre in In a Large Room with No Light
  • Lisa Coleman – Backing Vocals in All My Dreams; Backing Vocals und Keyboard in In a Large Room with No Light, Soul Psychodelicide; Backing Vocals und Sitar in Teacher, Teacher; Co-Leadsängerin in Wonderful Day (12” Mix); Hammondorgel in Witness 4 the Prosecution (Version 1); Hauptgesang in A Place in Heaven, Nevaeh Ni Ecalp A; Keyboard in And That Says What?, Eggplant, Power Fantastic (Live in the Studion); Klavier in It Ain’t Over ‘Til the Fat Lady Sings, Visions
  • Marcus Miller – Bassgitarre in Can I Play With U?
  • Mico Weaver – Rhythmusgitarrist in Soul Psychodelicide
  • Miles Davis – Trompete in Can I Play With U?
  • Norbert Stachel – Saxophon in In a Large Room with No Light
  • Sheila E. – Backing Vocals, Perkussion und Schlagzeug in In a Large Room with No Light; Schlagzeug in Walkin’ in Glory; Gesang und Perkussion in La, La, La, He, He, Hee
  • Susannah Melvoin – Backing Vocals in Crystal Ball (7" Mix), In a Large Room with No Light, Soul Psychodelicide, The Ball, The Cocoa Boys, Witness 4 the Prosecution (Version 1)
  • Wendy MelvoinAkustische Gitarre, Backing Vocals, Bassgitarre, E-Gitarre in Teacher, Teacher; Backing Vocals in A Place in Heaven (Lisa Vocal), All My Dreams, Nevaeh Ni Ecalp A; Backing Vocals und Gitarre in In a Large Room with No Light, Soul Psychodelicide, Witness 4 the Prosecution (Version 1); Bassgitarre in It Ain’t Over ‘Til the Fat Lady Sings; Co-Leadsängerin in Wonderful Day (12” Mix); Gitarre in Colors, Eggplant, Power Fantastic (Live in the Studion)

Technisches Personal

  • Alex Tenta – Albumdesign, Artdirector
  • Bernie Grundman – Audio-Verbesserung, Mastering, Remastering
  • Bob Mockler – Toningenieur
  • Clare Fischer – Arrangements vom Orchester in Crystal Ball (7" Mix), It Ain’t Over ‘Til the Fat Lady Sings
  • Coke Johnson – Toningenieur
  • David Tickle – Toningenieur
  • David Z. Rivkin – Toningenieur
  • Eddie Garcia – Toningenieur
  • Jeff Katz – Fotografie
  • Junior Vasquez – Bearbeitung in Hot Thing (Dub Version), Hot Thing (Extended Remix)
  • Michael Howe – A&R, Archiv-Produzent
  • Niko Bolas – Mixing in A Place in Heaven (Prince Vocal), Crucial (Alternate Lyrics), Eggplant (Prince Vocal), Forever in My Life (Early Vocal Studio Run-Through), I Could Never Take the Place of Your Man (1979 Version), Power Fantastic (Live in Studio), There’s Something I Like About Being Your Fool
  • Peggy McCreary – Toningenieurin
  • Shep Pettibone – zusätzliche Produktion und Remix in Hot Thing (Dub Version), Hot Thing (Extended Remix), Strange Relationship (1987 Shep Pettibone Club Mix)
  • Susan Rogers – Toningenieurin
  • Todd Herreman – Toningenieur
  • Trevor Guy – Albumdesign, Artdirector

DVD

  • Bernie Grundman – Audio-Verbesserung, Mastering
  • Craig Anderson for Craigman Digital – DVD-Erstellung
  • David Dieckman for Craigman Digital – Videobearbeitung
  • Duane Tudahl – Archiv-Produzent

Rezensionen

Professionelle Bewertungen
Durchschnittsbewertung
Quelle Bewertung
AOTY[103] 96 %
Weitere Bewertungen
Quelle Bewertung
American Songwriter[104]
Pitchfork Media[105]
Record Collector[106]
Rolling Stone (USA)[107]
Entertainment Weekly[108] A

Die Neuauflage erhielt von Musikkritikern ebenso hervorragende Bewertungen wie das Originalalbum von 1987; sowohl Prince’ Begleitband als auch seine Live-Qualitäten wurden besonders gelobt. Die Website Album of the Year (AOTY) errechnete auf Grundlage von zwölf englischsprachigen Rezensionen eine Durchschnittsbewertung von 96 %.[103]

Brad Nelson von Pitchfork Media vergab mit zehn Punkten die Höchstwertung und bezeichnete die Neuauflage als „atemberaubenden Blick in eine der kreativsten und fruchtbarsten Zeiten“ von Prince’ Karriere. Die acht CDs enthielten „eine überwältigende Menge an Material“, besonders beeindruckten die ursprünglich für Dream Factory vorgesehenen Songs. Lisa Coleman und Wendy Melvoin verliehen Prince’ Musik eine derartige „Leichtigkeit und Komplexität“, dass sie „den Boden unter ihren Fersen verschwinden“ ließ, etwa im Stück All My Dreams. Das von Eric Leeds in vielen Songs dominierte Saxofon- und Trompetenspiel blinke „wie neue Pailletten im Gewebe“ in Prince’ Musik. Adonis & Bathsheba nannte Nelson eine „faszinierende und seltsame Ballade“, die mit einem „Feuerwerk eines Gitarrensolos“ abschließe. In den Songs Walkin’ in Glory und When the Dawn of the Morning Comes flirte Prince mit dem Evangelium, und die Grooves erinnerten an ein Bild von ihm, wie er in High Heels durch eine Gemeinde schreite. „Frustrierend“ sei, dass sich „nur aus den in dieser Box enthaltenen Materialien“ die Alben Crystal Ball und Dream Factory „unmöglich“ rekonstruieren ließen. Prince’ Begleitband zeige sich in „hervorragender Form“, wie Live in Utrecht und die Silvestervorstellung auf der DVD dokumentieren.[105]

Hal Horowitz vom auf Songwriter spezialisierten US-Magazin American Songwriter vergab mit fünf Sternen die Höchstwertung und betonte, dass Prince über drei Jahrzehnte nach der Veröffentlichung von Sign “☮” the Times weiterhin andere Künstler beeinflusse. Die Neuauflage enthalte einige „der besten Sachen“ von Prince; die Doppel-CD Live in Utrecht und die DVD Live at Paisley Park – December 31, 1987 „sind den Preis des teureren Pakets fast wert“. Der Funk-Pop in I Need a Man sei „so beeindruckend wie alles auf dem Album und macht es zu einem wahren verlorenen Juwel“. Dagegen bezeichnete er Can I Play with U mit Miles Davis als enttäuschend und Wally als „skurril“, da es „nicht ganz klickt“. Prince solle das Genre Reggae, wie im „wässrigen“ There’s Something I Like About Being Your Fool, „wahrscheinlich“ Bob Marley überlassen. Die acht CDs inklusive der Live-DVD und des Hardcover-Buchs seien „eine Menge Prince, um es milde auszudrücken“, weshalb die insgesamt „fast 10 Stunden Musik“ nur „für die Engagiertesten“ interessant sein könnten. Als Fazit schrieb Horowitz: Wer unsicher sei, „wie talentiert, kreativ und produktiv Prince auf seinem inspirierten Höhepunkt war, dem sei gesagt“, dass dieses Boxset „sein Vermächtnis als wahre amerikanische Ikone“ festige.[104]

Jason Draper vom britischen Musikmagazin Record Collector vergab ebenfalls die Höchstwertung von fünf Sternen. Er bezeichnete I Could Never Take the Place of Your Man (1979 Version) als „eine der Offenbarungen dieses Sets“, da es „so sehr mit der Sign o’ the Times-Ära als Beispiel für die reifende Weltanschauung von Prince verbunden“ sei, obwohl Prince es „gerade einmal Anfang 20“ geschrieben habe. Draper bezeichnete Prince’ Begleitband beim Konzert Live in Utrecht als „gutes Ensemble“. Nachdem sie von Housequake bis „zur Powerballade“ The Cross „alles durchgespielt“ hätten, sei der Abschluss mit dem 14-minütigen It’s Gonna Be a Beautiful Night „eine schamlose Zurschaustellung von Brillanz, getarnt als lockerer Jam“. Insgesamt sei die Neuauflage „eine eng fokussierte Momentaufnahme einer intensiven kreativen Periode in Prince’ Karriere: vielleicht das großzügigste Single-Album-Box-Set aller Zeiten für ein Album, das selbst immer wieder Neues“ biete.[106]

Kory Grow vom US-Musikmagazin Rolling Stone bewertete die Neuauflage mit viereinhalb von fünf Sternen. Obwohl Prince’ Denkprozess schwer nachzuvollziehen sei, mache es umso mehr Freude, „die Diamanten zu finden, die er im The Vault gelassen“ habe. I Could Never Take the Place of Your Man (1979 Version) verwandle er in einen „großartigen Popsong“, der „so dermaßen rockt wie alles, was The Cars zu dieser Zeit taten“. Besonders lobte Grow die Versionen The Ballad of Dorothy Parker (with Horns), Forever in My Life (Early Vocal Studio Run-Through) und Strange Relationship (Original Version). Zudem hätten Songs wie Adonis & Bathsheba, The Ball, Emotional Pump, Jealous Girl (Version 2) und Train potenziell Hits werden können; deren Nichtveröffentlichung bezeichnete Grow als „größte Fehlschüsse“. Auf der Neuauflage seien jedoch auch „ein paar Blindgänger“ enthalten, darunter Can I Play with U?, Crucial (Alternate Lyrics), The Cocoa Boys und When the Dawn of the Morning Comes. Das Live-Material rücke „alles wieder in den Fokus“: Auf Live in Utrecht gebe es zwar „einige schlampige Momente“, die aber „eigentlich schön zu hören sind, um daran zu erinnern, dass Prince tatsächlich ein Mensch war“. Die DVD zeige zudem, wie viel Energie Prince im Jahr 1987 hatte.[107]

Sarah Rodman von der Entertainment Weekly vergab mit „A“ die Bestnote. Aus einem Katalog „voller Reichtümer“ erhalte das Originalalbum Sign “☮” the Times „eines der besten Werke“ von Prince die „wohlverdiente und äußerst verlockende Luxusbehandlung“. Aus „rein musikalischer“ Sicht sei das Boxset „eine wahre Schönheit mit 63 bisher unveröffentlichten Tracks“, von denen „Hardcore-Bootleggern“ einige bekannt vorkämen. Zwar seien „fünf verschiedene“ Versionen von Hot Thing nicht für jeden interessant, doch für Prince-Fans biete jede Version „etwas Hörenswertes“. Besonders lobte Rodman die Songs Power Fantastic (Live in Studio), das „exquisite Klavierinstrumental“ Visions und den „heißen Gitarren-Funk“ in Witness 4 the Prosecution (Version 1).[108]

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

Durch den Wiedereinstieg der Neuauflage im Oktober 2020 erreichte das Album in Deutschland seine Höchstplatzierung; zuvor hatte es 1987 Rang 11 belegt.

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)3 (2 Wo.)2
 Österreich (Ö3)7 (2 Wo.)2
 Schweiz (IFPI)3 (3 Wo.)3
 Vereinigtes Königreich (OCC)7 (1 Wo.)1
 Vereinigte Staaten (Billboard)20 (2 Wo.)2

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Land/Region Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Australien (ARIA) Gold35.000
 Deutschland (BVMI) Gold250.000
 Frankreich (SNEP) 2× Gold200.000
 Neuseeland (RMNZ) Platin20.000
 Niederlande (NVPI) Platin100.000
 Schweiz (IFPI) Gold25.000
 Vereinigte Staaten (RIAA) Platin1.000.000
 Vereinigtes Königreich (BPI) Platin300.000
Insgesamt 5× Gold
4× Platin
1.930.000

Hauptartikel: Prince/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Grammy-Nominierung

Sign o’ the Times Super Deluxe wurde bei den Grammy Awards 2022 in der Kategorie „Best Historical Album“ nominiert, konnte den Preis jedoch nicht gewinnen.

Literatur

  • Alex Hahn: Besessen – Das turbulente Leben von Prince. Hannibal Verlag, Höfen 2016, ISBN 978-3-85445-610-0.
  • Benoît Clerc: Prince – Alle Songs: Die Geschichten hinter den Tracks. Delius Klasing Verlag; 1. Auflage 2023, ISBN 978-3-667-12537-8.
  • Duane Tudahl: Prince and the Purple Rain Era Studio Sessions 1983 and 1984. Rowman & Littlefield, London 2018, ISBN 978-1-5381-0549-8.
  • Duane Tudahl: Prince and the Parade & Sign o’ the Times Era Studio Sessions 1985 and 1986. Rowman & Littlefield Publishers, 2021, ISBN 978-1-5381-6634-5.
  • Matt Thorne: Prince – Die Biografie. Edel Germany GmbH, Hamburg, 2017, ISBN 978-3-8419-0523-9.
  • Mobeen Azhar: Prince 1958–2016: Sein Leben in Bild und Text. Edition Olms, Oetwil am See/Zürich 2016, ISBN 978-3-283-01265-6.
  • Per Nilsen: DanceMusicSexRomance – Prince: The First Decade. Firefly Publishing, London 1999, ISBN 0-946719-23-3.
  • Uptown: The Vault – The Definitive Guide to the Musical World of Prince. Nilsen Publishing, Linköping 2004, ISBN 91-631-5482-X.
  • Wally Safford: Wally, Where’d You Get Those Glasses? Lil Gater’s Publishing, Detroit, Michigan 2019, ISBN 978-1-7336451-1-9.

Einzelnachweise

  1. Clerc (2023), S. 599.
  2. a b c d e Uptown (2004), S. 524.
  3. Uptown (2004), S. 122.
  4. Tudahl (2021), S. 366–367.
  5. a b c Nilsen (1999), S. 266.
  6. Galpin Blvd Home Studio. In: princevault.com. 29. September 2020, abgerufen am 22. Juli 2022 (englisch).
  7. Offizielle Website vom Sunset Sound
  8. Washington Avenue Warehouse. In: princevault.com. 20. August 2021, abgerufen am 22. Juli 2022 (englisch).
  9. Tudahl (2021), S. 400.
  10. Tudahl (2021), S. 439.
  11. a b Paul Sinclair: Prince archivist Michael Howe talks SDE through Sign O’ The Times bonus cuts. In: superdeluxeedition.com. 26. Juni 2020, abgerufen am 22. Juli 2022 (englisch).
  12. Azhar (2016), S. 50.
  13. a b Tudahl (2018), S. 39.
  14. Tudahl (2021), S. 167–168.
  15. a b Uptown (2004), S. 519.
  16. Tudahl (2021), S. 547.
  17. a b Uptown (2004), S. 523.
  18. Uptown (2004), S. 524.
  19. Tudahl (2021), S. 320.
  20. Azhar (2016), S. 45.
  21. Uptown (2004), S. 525.
  22. Tudahl (2021), S. 325.
  23. a b c d e f Uptown (2004), S. 531.
  24. Tudahl (2021), S. 327.
  25. Tudahl (2021), S. 354–356.
  26. Tudahl (2021), S. 332.
  27. a b Hahn (2016), S. 149.
  28. a b c d e f g Uptown (2004), S. 528.
  29. Tudahl (2021), S. 271.
  30. a b c d e f g h i j Uptown (2004), S. 530.
  31. Tudahl (2021), S. 356–359.
  32. Tudahl (2021), S. 356.
  33. Tudahl (2021), S. 360.
  34. Tudahl (2021), S. 364.
  35. Tudahl (2021), S. 374.
  36. Tudahl (2021), S. 442.
  37. Tudahl (2021), S. 426–427.
  38. Tudahl (2021), S. 426.
  39. a b c d e f g h Uptown (2004), S. 529.
  40. Tudahl (2021), S. 429–430.
  41. Tudahl (2021), S. 435.
  42. Tudahl (2021), S. 444.
  43. Nilsen (1999), S. 267.
  44. a b Uptown (2004), S. 542.
  45. Tudahl (2021), S. 446.
  46. Tudahl (2021), S. 447.
  47. Uptown (2004), S. 527–528.
  48. Tudahl (2021), S. 457–458.
  49. Tudahl (2021), S. 476.
  50. Uptown (2004), S. 528–529.
  51. Tudahl (2021), S. 480.
  52. Tudahl (2021), S. 492.
  53. Tudahl (2021), S. 501.
  54. Uptown (2004), S. 531–532.
  55. Tudahl (2021), S. 509.
  56. Tudahl (2021), S. 515–516.
  57. Tudahl (2021), S. 533–535.
  58. Tudahl (2021), S. 580.
  59. Tudahl (2021), S. 600.
  60. Azhar (2016), S. 48.
  61. Tudahl (2021), S. 603–604.
  62. Clerc (2023), S. 612.
  63. Tudahl (2021), S. 385.
  64. a b Nilsen (1999), S. 262.
  65. a b c Uptown (2004), S. 516.
  66. a b c Buch: Sign “☮” the Times (2020), S. 109.
  67. Uptown (2004), S. 521.
  68. Tudahl (2018), S. 77–78.
  69. Uptown (2004), S. 339.
  70. Nilsen (1999), S. 261–262.
  71. a b Buch: Sign “☮” the Times (2020), S. 110.
  72. a b Uptown (2004), S. 527.
  73. Tudahl (2021), S. 411.
  74. Chuck Yarborough: Prince album covers for ‘Purple Rain,’ ‘Lovesexy,’ ‘Parade’ created by University Heights’ Laura LiPuma Nash. In: theiconicprince.com. 16. August 2018, abgerufen am 22. Juli 2022 (englisch).
  75. Edward Siddons: Prince on the cover of Parade: Jeff Katz's best photograph. In: theguardian.com. 24. Juni 2020, abgerufen am 22. Juli 2022 (englisch).
  76. Offizielle Website von Mathieu Bitton
  77. Offizielle Website von Duane Tudahl
  78. Ben Beaumont-Thomas: Prince’s sound engineer, Susan Rogers: ‘He needed to be the alpha male to get things done’. In: theguardian.com. 9. November 2017, abgerufen am 22. Juli 2022 (englisch).
  79. Uptown (2004), S. 525–526.
  80. Uptown (2004), S. 394.
  81. Uptown (2004), S. 407–408.
  82. Hahn (2016), S. 168.
  83. Uptown (2004), S. 463.
  84. Uptown (2004), S. 529–530.
  85. Uptown (2004), S. 527–528.
  86. Jem Aswad: Prince Estate Drops Drastically Different Version of 1987 Song ‘Forever in My Life’ (Listen). In: variety.com. 27. August 2020, abgerufen am 22. Juli 2022 (englisch).
  87. Uptown (2004), S. 408.
  88. Uptown (2004), S. 531–532.
  89. Uptown (2004), S. 444.
  90. Safford (2019), S. 3.
  91. Wally Safford. In: discogs.com. 2022, abgerufen am 18. September 2022 (englisch).
  92. Tudahl (2018), S. 78.
  93. Uptown (2004), S. 667.
  94. Uptown (2004), S. 80 und S. 83.
  95. Nilsen (1999), S. 238.
  96. Uptown (2004), S. 89.
  97. Hahn (2006), S. 171.
  98. Thorne (2017), S. 203.
  99. Prince auf Cover.Info
  100. Prince auf SecondHandSongs
  101. Prince auf WhoSampled
  102. Begleitheft der CD Sign o’ the Times Remastered Super Deluxe Edition von Prince, NPG Records / Warner Bros. Records, 2020.
  103. a b Prince – Sign O’ The Times (Super Deluxe). In: albumoftheyear.org. 2026, abgerufen am 7. Januar 2026 (englisch).
  104. a b Hal Horowitz: Prince’s ‘Sign O’ The Times’ Gets A Super Deluxe Expansion Fit For A King. In: americansongwriter.com. 29. September 2020, abgerufen am 4. März 2023 (englisch).
  105. a b Brad Nelson: Prince Sign o’ the Times (Super Deluxe). In: pitchfork.com. 3. Oktober 2020, abgerufen am 4. März 2023 (englisch).
  106. a b Jason Draper: Sign o’ the Times: Super Deluxe Edition – Prince. In: recordcollectormag.com. 9. September 2020, abgerufen am 4. März 2023 (englisch).
  107. a b Kory Grow: Prince’s ‘Sign ‘o’ the Times’ Box Set Offers a Rich Image of the Pop Master at His Absolute Peak. In: rollingstone.com. 24. September 2020, abgerufen am 4. März 2023 (englisch).
  108. a b Sarah Rodman: The Sign o’ the Times box set is a Prince completist’s dream. In: ew.com. 25. September 2020, abgerufen am 4. März 2023 (englisch).