Rave Un2 the Joy Fantastic (Album)

Rave Un2 the Joy Fantastic
Studioalbum von Prince

Veröffent-
lichung

9. November 1999

Aufnahme

Anfang 1999 – 15. September 1999

Label(s) Arista Records / NPG Records

Format(e)

CD, Doppel-LP, Download, MC

Genre(s)

Contemporary R&B, Funk, Pop, Rock

Titel (Anzahl)

18

Länge

1:10:00

Besetzung

s. Mitwirkende

Produktion

Prince

Studio(s)

Electric Lady Studios (New York City)
O’Henry Sound Studios (Burbank)
Olympic Studios (London)
Paisley Park Studio (Chanhassen)

Chronologie
The Vault … Old Friends 4 Sale
(1999)
Rave Un2 the Joy Fantastic The Rainbow Children
(2001)
Singleauskopplung
5. Oktober 1999 The Greatest Romance Ever Sold

Rave Un2 the Joy Fantastic (englisch für Schwärmen zu der fantastischen Freude) ist das 23. Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Prince, der alle Songs arrangierte, komponierte und produzierte. Es erschien am 9. November 1999 bei Arista Records / NPG Records und ist das sechste sowie letzte Studioalbum, das Prince unter dem Pseudonym des unaussprechbaren Symbols veröffentlichte. Nach Differenzen mit Warner Bros. Records hatte er 1993 seinen Künstlernamen abgelegt und nahm ihn erst im Mai 2000 wieder an. Mit dem Album arbeitete Prince erstmals seit 1996 wieder mit einem Major-Label zusammen; seine vorherigen Veröffentlichungen hatte er über sein eigenes Label NPG Records vertrieben.

Die Musik zählt zu den Genres Contemporary R&B, Funk, Pop und Rock. Einzelne Liedtexte werden als Anspielungen auf Prince’ damalige Ehefrau Mayte Garcia gedeutet, mit der er 1999 eine Ehekrise durchlief und sich im Mai 2000 scheiden ließ. Darüber hinaus greift Prince Themen auf, die bereits seine Songs der 1990er-Jahre prägten, darunter Affären, Liebe, sexuelle Anzüglichkeiten, zwischenmenschliche Beziehungen sowie Kritik an der Musikindustrie.

Als musikalische Gäste wirken Ani DiFranco, Chuck D, Clare Fischer, Eve, Gwen Stefani, Larry Graham, Maceo Parker und Sheryl Crow mit, von der Prince auf dem Album eine Coverversion veröffentlichte – eine in seiner Karriere sehr seltene Ausnahme bei Studioalben. Im Vergleich zu anderen Veröffentlichungen von Prince erhielt Rave Un2 the Joy Fantastic von Musikkritikern überwiegend zurückhaltendes Lob.

In kommerzieller Hinsicht erreichte das Album zwar Goldstatus in den USA, platzierte sich international jedoch kaum in den Top 20 der Charts. Eine Tournee zum Album absolvierte Prince nicht, trat jedoch im Rahmen einer Werbekampagne zwei Wochen lang in Europa auf. Dabei hatte er drei Fernsehauftritte in Deutschland, was weder zuvor noch später wieder vorkam. Mit der Zusammenarbeit mit Arista Records zeigte sich Prince sehr unzufrieden und machte insbesondere den Labelgründer und damaligen Geschäftsführer Clive Davis dafür verantwortlich.

Im April 2001 veröffentlichte Prince das Album Rave In2 the Joy Fantastic, das Remixversionen der Songs von Rave Un2 the Joy Fantastic enthält.

Entstehung

Das Titelstück Rave Un2 the Joy Fantastic nahm Prince bereits am 24. Juli 1988 in den Olympic Studios in London auf,[1][2] als er mit seiner Lovesexy-Tour im Vereinigten Königreich unterwegs war. Da der Song seiner Ansicht nach seinem Hit Kiss (1986) zu stark ähnelte, verzichtete er zunächst auf eine Veröffentlichung.[3][4] Die übrigen Stücke, darunter eine überarbeitete Version des Titeltracks, nahm Prince Anfang bis Mitte 1999 in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen auf.[5][6] Nach Angaben des Toningenieurs Hans-Martin Buff (* 18. Juni 1969 in Garmisch-Partenkirchen), der von 1996 bis 2000 für Prince tätig war, war The Greatest Romance Ever Sold der letzte für das Album aufgenommene Song.[7]

Seit 1984 arbeitete Prince wiederholt mit dem Arrangeur Clare Fischer zusammen, der Saiteninstrumente zu seinen Songs beitrug. Während Prince Fischer die Stücke zuvor auf Kassetten zusandte, erfolgte dies ab 1999 über Pro Tools.[7] Auf Rave Un2 the Joy Fantastic arrangierte Fischer gemeinsam mit The NPG Orchestra entsprechende Parts bei den vier Stücken Man ‘O’ War, segue, Silly Game und The Sun, the Moon and Stars; die Aufnahmen entstanden in den O’Henry Sound Studios in Burbank.[1]

Die Hornheads sind ein 1991 gegründetes Blechbläserquintett, das erstmals am 3. Juni 1991 bei einem Livekonzert mit Prince auftrat.[8] Für Rave Un2 the Joy Fantastic spielte die Band am 17. Mai 1999 im Paisley Park Studio Overdubs zu den Songs Hot Wit U und Man ‘O’ War ein.[9]

Nachdem Ani DiFranco am 3. Juni 1999 gemeinsam mit Gastmusiker Maceo Parker ein Konzert im Midway Stadium in Saint Paul gegeben hatte, lud Prince beide in sein Paisley Park Studio ein. DiFranco steuerte für Eye Love U, But Eye Don’t Trust U Anymore akustische Gitarren bei, während Parker dem Song Prettyman Saxophon-Parts hinzufügte. Am 1. Juli 1999 nahm Prince mit Sheryl Crow Baby Knows auf. Bei einem Konzert am 10. Juli 1999 im Paisley Park Studio befand sich unter anderem Gwen Stefani von No Doubt im Publikum; sie blieb anschließend in Chanhassen und sang den Gesangspart für So Far, So Pleased ein.[10] Die Stücke Baby Knows und So Far, So Pleased mischte Prince Ende Juli 1999 in den Electric Lady Studios in New York City ab.[1] Mitte August fügte Chuck D von Public Enemy im Paisley Park Studio Rap-Passagen zu Undisputed hinzu.[11]

Vom 10. bis 15. September 1999 arbeitete Prince erneut in den Electric Lady Studios; in diesem Zeitraum nahm Eve ihre Gesangsparts für Hot Wit U sowie für den Adam & Eve Remix von The Greatest Romance Ever Sold auf. Anschließend stellte Prince das Album Rave Un2 the Joy Fantastic fertig.[12]

Zusammenarbeit mit Arista Records

Anfang April 1999 traf sich Prince in New York City erstmals mit Clive Davis,[13] der damals Chef und Gründer von Arista Records (1974) war. Sie besprachen eine mögliche Zusammenarbeit für ein neues Studioalbum und trafen sich Ende Mai 1999 erneut, wobei Prince erste Songs von Rave Un2 the Joy Fantastic präsentierte; Davis zeigte sich begeistert, ließ die Stücke jedoch nicht anderen Führungskräften von Arista anhören. Gemeinsam mit dem Rechtsanwalt L. Londell McMillan (* 1966) regelte Prince die Modalitäten der Zusammenarbeit und erhielt von Davis einen Vorschuss von 11 Millionen US-Dollar (damals ungefähr 10,4 Millionen Euro), eine Million US-Dollar mehr als bei seinen Verträgen mit Warner Bros. Records.[14][15][16]

Im Juni 1999 veröffentlichte Arista Records das Album Supernatural von Carlos Santana, den Davis unter Vertrag genommen hatte.[17] Wie bei Rave Un2 the Joy Fantastic traten auf Supernatural mehrere bekannte Gastmusiker auf. Bis November 1999 verkaufte sich das Album allein in den USA fünf Millionen Mal;[18] 2000 erhielt Santana für Supernatural acht Grammys.

Am 24. August 1999 veröffentlichte Warner Bros. Records das Prince-Album The Vault … Old Friends 4 Sale, einen Tag später kündigten Arista Records und NPG Records per Pressemitteilung Rave Un2 the Joy Fantastic an. Innerhalb der USA wurde das Album von NPG Records über Arista lizenziert, international über BMG – damals ein Tochterunternehmen des Bertelsmann-Konzerns, zu dem auch Arista gehörte.[16] Die Kooperation galt ausschließlich für Rave Un2 the Joy Fantastic; Prince behielt sämtliche Rechte an den Master Tapes.[11][19] In Interviews betonte er, dass er bei Arista „keinen Vertrag, sondern nur eine Vereinbarung“ getroffen habe.[20]

Als Produzent von Rave Un2 the Joy Fantastic ist „Prince“ angegeben, obwohl er zu dieser Zeit ein unaussprechbares Symbol als Pseudonym nutzte. Er sprach gelegentlich in der dritten Person und erklärte, „Prince“ wisse, wie Hits geschrieben werden, und sei „ein guter Entscheidungsträger“.[12][21] Davis lobte ihn und betonte, Prince sei der Künstler, mit dem er „am liebsten“ zusammenarbeiten wolle. Seine Entscheidung, nach drei Jahren wieder mit einem Major-Label zu kooperieren, begründete Prince folgendermaßen: „Ich glaube, ich musste eine Weile aus der Plattenindustrie aussteigen, damit ich meine Kunstfertigkeit zurückgewinnen und wieder ermächtigt werden konnte. Die Probleme, die ich mit so genannten Majors hatte, betrafen Eigentum und langfristige Verträge. Beide Probleme sind in meiner Vereinbarung mit Arista nicht existent.“[22] Zudem hätten frühere Komplikationen mit Musiklabels ihn daran gehindert, Gastmusiker auf seinen Alben einzusetzen.[23]

Als Führungskräfte von Arista Records das Album Rave Un2 the Joy Fantastic hörten, waren sie deutlich weniger beeindruckt als Clive Davis anfangs.[15] Nach Prince’ Tod 2016 berichtete Toningenieur Hans-Martin Buff, Davis habe mehrfach im Paisley Park Studio angerufen, um Änderungen am Album zu verlangen. Prince habe diese Anrufe im Laufe der Zeit absichtlich nicht mehr entgegengenommen und stattdessen Buff ans Telefon geschickt, um seine Anwesenheit zu verschleiern.[24]

Vermarktung

Anlässlich der Veröffentlichung von Rave Un2 the Joy Fantastic gab Prince so viele Interviews wie nie zuvor in seiner Karriere.[4] Außerdem spielte er vereinzelt Konzerte zur Promotion des Albums. Auftakt der Werbekampagne war am 16. September 1999 im Auditorium des Equitable Building in Manhattan, New York City, wo Clive Davis eine „Listening Party“ für 500 geladene Gäste organisierte. Davis spielte den Gästen die meisten Songs des Albums vor und erzählte dazu Anekdoten, bevor Prince ein 50-minütiges Konzert gab, ohne Stücke des neuen Albums zu spielen. Nur wenige der anwesenden Musikjournalisten berichteten über die Veranstaltung.[12][25] Am 9. Oktober 1999 folgte eine weitere „Listening Party“ im Hotel Fontainebleau Miami Beach in Florida.[26] Anschließend wollte Prince ein Musikvideo zu The Greatest Romance Ever Sold produzieren und in den USA auf Tournee gehen, was BMG jedoch verweigerte; das Label wollte das Album zunächst in Europa bewerben.[27]

Am 15. November 1999 begann Prince eine zweiwöchige Werbekampagne durch Europa, bei der er Interviews gab und in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Deutschland und den Niederlanden auftrat. Geplante Auftritte in Schweden sagte er ohne Angabe von Gründen ab und kehrte am 29. November 1999 in die USA zurück.[28]

Als Prince am 18. November 1999 bei Top of the Pops in London den Song Baby Knows spielte, kam es nach dem Auftritt zu einem Eklat: Er ließ den gesamten Backstagebereich von allen Mitarbeitern außer seiner Crew räumen, um ein Interview mit einem Reporter der BBC ungestört führen zu können. Auch Robbie Williams musste den Bereich verlassen, worauf er folgendes sagte: „Can you fucking believe that? I’d like to give him a kicking like it’s 1999 [Anspielung auf Liedtext in 1999], only he’s got too many minders.“[29] („Könnt ihr das verdammt nochmal glauben? Ich würde ihm gerne einen Tritt verpassen, als wäre es 1999, aber hat er zu viele Aufpasser“)

Am 25. November 1999 trat Prince erstmals im deutschen Fernsehen auf und war musikalischer Gast in Die Harald Schmidt Show. Anschließend war er bei Die Glücksspirale sowie auf VIVA zu sehen, wo Charlotte Roche ihn in Fast Forward interviewte.[28] Diese drei Auftritte blieben die einzigen im deutschen Fernsehen während seiner Karriere.

Ab Januar 2000 war Rave Un2 the Joy Fantastic kaum noch in den Top 100 der internationalen Charts vertreten. Prince warf Arista unzureichende Musikpromotion vor, während das Label ihn als zurückgezogen und wenig kooperativ einschätzte.[30] Öffentlich kritisierte Prince Clive Davis und wollte das Album nur weiter bewerben, falls Arista eine zweite Single auskoppeln würde, was Davis nicht zusicherte und sagte: „Ich hatte gedacht, dass Sie anders sein würden, als Sie in der Presse beschrieben wurden. Jeder hatte mich gewarnt.“[23][31][32] Prince plante nach The Greatest Romance Ever Sold als zweite Single das Duett So Far, So Pleased mit Gwen Stefani, benötigte dafür jedoch die Zustimmung von Interscope Records, Stefani’s damaligem Label, die verweigert wurde.[33]

Anfang März 2000 beschuldigte Prince über seine damalige Website Clive Davis und Arista Records, das Album in den Charts scheitern gelassen zu haben.[30] Kurz darauf kündigte er die Verschiebung seines geplanten Remixalbums Rave In2 the Joy Fantastic an und kommentierte sarkastisch, „Mister Davis“ bekomme so „Zeit, um ein paar Hitsingles zu produzieren, die ganz oben in die Charts schießen“.[32] In einem Interview mit dem Magazin City Pages äußerte Prince zynisch: „Aber ich bin nicht sauer auf diese Jungs von Arista. Was soll Clive Davis sonst noch tun? Er kann nicht singen.“[30] Davis reagierte nicht öffentlich auf die Vorwürfe, stellte jedoch die Promotion für Rave Un2 the Joy Fantastic ein. Monate später erklärte er gegenüber einem Journalisten, Prince habe zwar „ein tolles Album abgeliefert“, aber „die Zielgruppe der Dreizehn- bis Neunzehnjährigen“ nicht erreicht, was für einen kommerziellen Erfolg entscheidend gewesen wäre.[34]

Gestaltung des Covers

Artdirector und Fotograf Steve Parke (* 1963) war für das Albumdesign zuständig. Er arbeitete von 1988 bis 2001 mit Prince zusammen und gestaltete zuvor die Cover der Alben Graffiti Bridge (1990), The Gold Experience (1995), Chaos and Disorder und Emancipation (beide 1996), Crystal Ball (1998) sowie The Vault … Old Friends 4 Sale (1999).[35]

Auf dem Frontcover ist Prince von der Hüfte aufwärts auf der rechten Seite zu sehen. Er trägt einen Spitzbart, kleine Rastazöpfchen mit blauen Bändchen und einen hell königsblauen Bodysuit; seine Augen blicken schräg nach links, um den Hals hängt eine Kette mit einem Anhänger seines unaussprechbaren Symbols. Links sind in derselben Farbe der Albumtitel „Rave Un2 the Joy Fantastic“ und sein Symbol abgedruckt, der Hintergrund ist weiß. Auf dem Rückcover trägt Prince das gleiche Outfit, steht auf der rechten Seite und spielt eine lilafarbene Gitarre in Form seines Symbols; links ist die Tracklist abgebildet.[36]

Das Booklet ist als Faltcover gestaltet und kann zu einem Poster von 356 × 237 mm ausgebreitet werden. Auf der Vorderseite befindet sich ein Foto von Prince, aufgenommen von Steve Parke in Marbella auf dem Anwesen, das Prince 1998 seiner damaligen Ehefrau Mayte Garcia geschenkt hatte. Nur sein Kopf ist im Swimmingpool sichtbar. Parke erklärte, er arbeite gern außerhalb eines Studios. Bei der Covergestaltung ließ er sich von dem Album „mit den Modellköpfen“ Electric Café (1986) von Kraftwerk inspirieren, da Prince 1999 „alles ins Internet stellen und die Dinge virtualisieren wollte“. Parke bearbeitete Prince’ Hände digital, um „ein Symbol der Verbindung, das Organische mit dem Digitalen“ zu erzeugen.[37]

Auf der Rückseite des Posters sind alle Liedtexte abgedruckt. In den Liner Notes bedankt sich Prince bei Mayte Garcia und Manuela Testolini,[1] die er 2001 heiratete. Zudem kritisiert er den Tod von Lämmern für die Herstellung weicher Wollkleidung.[38]

Musik und Liedtexte

Die Musik umfasst die Genres Contemporary R&B, Funk, Pop und Rock. Für die Aufnahmen verwendete Prince erstmals seit den 1980er Jahren wieder einen Linn LM-1-Drumcomputer, den er ursprünglich mit MIDI aufrüsten lassen wollte, was technisch jedoch nicht möglich war. Zudem setzte er einen Oberheim-Synthesizer ein.[39][40][41]

In den Liedtexten greift Prince Themen auf, die er bereits in den 1990er Jahren behandelt hatte: Affären, Liebe, zwischenmenschliche Beziehungen sowie Kritik an der Musikindustrie. Das Album enthält mehr Stücke über gescheiterte Beziehungen als romantische Liebeslieder, was von vielen Musikkritikern als Hinweis auf eine Trennung von seiner damaligen Ehefrau Mayte Garcia interpretiert wurde, die Prince jedoch dementierte. Sexuelle Motive und Hedonismus finden sich in Baby Knows und Hot Wit U. In Strange but True und Undisputed kommentiert Prince künstlerische Integrität und das Musikgeschäft. Die meisten Stücke singt er melodisch, nur Undisputed trägt er im Sprechgesang vor. Neben seinem charakteristischen Falsettgesang verwendet er auch tiefere Stimmlagen.[40][42]

  1. Rave Un2 the Joy Fantastic
    Das Titelstück gehört zum Funk-Genre, ist sparsam produziert und klingt stellenweise demo-ähnlich. Die Rhythmus-Phrase erzeugt ein Linn-LM-1-Drumcomputer, das Hybrid-Piano-Spiel erinnert an Kiss (1986). Zudem fügte Prince orientalisch angehauchtes Gitarrenspiel hinzu, inspiriert von The Max (1992) seines Albums Love Symbol. Er verzierte den Titelsong mit Gitarrenriffs und Improvisationen, ohne ein Solo zu spielen. Der rhythmische Groove unterscheidet sich von anderen Albumsongs. Der Text zelebriert das Leben aus einem positiven Blickwinkel, lehnt Drogen und Waffen ab und beschreibt eine Welt der Liebenden und Städte voller guter Zeiten. Der Refrain besteht aus dem feierlichen Vortrag des Titelnamens „rave unto the joy fantastic“, den Prince mehrstimmig aufnahm, um eine kräftige Textur zu erzeugen.[40]
  2. Undisputed
    Der Track gehört zu Funk und Dance-Pop. Prince spielt den Linn-LM-1-Drumcomputer abgehackt, und der Song endet mit einem funky Gitarrenriff von ihm.[40] Er enthält ein Sample aus Bring the Noise (1988) von Public Enemy.[43] Obwohl Undisputed kein klassischer Rap-Song ist, zeigt der Liedtext Tapferkeit und prahlt mit den Fähigkeiten des Protagonisten als Entertainer, wie es in diesem Genre üblich ist. Chuck D wirkt als Rapper mit, der Refrain lautet „NPG, get rowdy now“ („NPG, jetzt wird’s krass“). Zudem enthält der Song einen kurzen, humorvollen, absichtlich schlecht gesungenen Opern-Part von Prince. Der Titel „Undisputed“ bezieht sich auf seine „unbestrittene Wahrheit“, Innovativität und die endgültige Freiheit, die Menschen mit genügend Zeit erkennen würden.
  3. The Greatest Romance Ever Sold
    Die R&B-Ballade ist eine Mid-Tempo-Nummer mit melancholischer Melodie. Die Verse enden, indem die Melodie schrittweise einen Halbton abwärts geht, bevor ein schnelles orientalisches Motiv in die Passage vor dem Refrain mündet, die dekorative Kaskaden von Synthesizer-Spiel zeigt. Musikalisch wurde Prince von Mayte Garcia inspiriert, während die beiden Urlaub in Marokko machten. Das Stück beginnt mit dem eindringlichen Refrain, der mehrschichtige Stimmlagen von Prince enthält: er singt ausschließlich „the greatest romance that’s ever been sold“, aber nie den eigentlichen Songtitel. Der Text handelt von der Kraft der Liebe und der Art von Romantik, die die Seele berührt, und beschäftigt sich zudem mit der Frage, warum Adam Eva nicht verlassen hat. Der Titel The Greatest Romance Ever Sold ist eine Variation von dem Buch The Greatest Story Ever Told (1949) von Fulton Oursler über das Leben Jesu Christi.[42]
  4. segue (Miles Davis 199?)
    Laut Toningenieur Hans-Martin Buff enthielt dieser Übergang ursprünglich die Worte „Prince, Prince, Prince, Prince“ von Miles Davis, entnommen aus einem früheren Interview, in dem Davis erklärte: „Prince ist genauso gut wie jeder Jazzmusiker“.
  5. Hot Wit U
    Der Song gehört zu Funk und Dance. Im Vordergrund stehen der Linn-LM-1-Drumcomputer und der lebhaft gespielte Oberheim-Synthesizer, die an Prince-Songs der 1980er Jahre erinnern. Der Rap von Eve wirkt professionell, aber uninspiriert; dies erweckt den Eindruck, Prince wollte eine jüngere Zielgruppe ansprechen.[42] Der Text beschreibt, wie Prince die Körperwärme mit seiner Freundin steigern möchte.
  6. Tangerine
    Das Jazz-angehauchte, gefühlvolle Stück dient als Bridge und dauert 1:31 Minuten. Es kann fast als unplugged bezeichnet werden, da Prince überwiegend akustische Gitarre spielt. Tangerine zeigt Einflüsse von Joni Mitchell. Der ausschließlich im Falsett gesungene Text handelt von einem Mann, der seine Ex-Freundin vermisst und ihr mandarinfarbenes Negligé vergessen möchte.[42][44]
  7. So Far, So Pleased
    Der erste gitarrenlastige Song des Albums gehört zum Rock. Prince legt etwa zu zwei Dritteln eine Pause ein, führt ein neues Gitarrenmotiv ein und spielt anschließend ein Gitarrensolo. Der Text handelt von einer sich entwickelnden Romanze, bei der Prince „so weit, so zufrieden“ mit der Affäre ist. Er singt das Stück gemeinsam mit Gwen Stefani.[40][42]
  8. The Sun, the Moon and Stars
    Das Stück ist eine entspannte Soul-Pop-Nummer mit jazz- und Reggae-angehauchtem Rhythmus. Seichte Synthesizer kontrastieren mit tiefem E-Bass, während Clare Fischer Saiteninstrumente hinzufügte. Der Text beschreibt die sanfte Verführung einer Frau durch ihren Liebhaber, deren Liebe „die Sonne, den Mond und die Sterne“ näher erscheinen lässt. Prince komponierte den Song nach einem gemeinsamen Abendessen mit Mayte Garcia, Larry Graham und dessen Ehefrau Tina in Marbella. Toningenieur Hans-Martin Buff wollte das Stück kürzen, da er es „ein bisschen kitschig“ fand, worauf Prince scherzte: „Hans, wie steht es um dein Liebesleben?“[24][42][45]
  9. Everyday Is a Winding Road
    Die schwungvolle, von Disco inspirierte Coverversion wurde 1996 von Sheryl Crow geschrieben. Prince verwandelte die ursprünglich rockige Version in eine komplett neue Interpretation. Der Text vermittelt die Botschaft, das Leben in vollen Zügen zu genießen.[42]
  10. segue
    Das Instrumentalstück dauert 19 Sekunden und wird von The NPG Orchestra gespielt, wobei Clare Fischer Arrangements und Leitung übernahm. segue dient als Bridge zum nachfolgenden Song Man ‘O’ War.
  11. Man ‘O’ War
    Die Soul-Ballade wirkt stellenweise melodramatisch. Clare Fischer arrangierte Streicher, subtile Hornschattierungen sorgen für Raffinesse, während ein zurückhaltendes Gitarrensolo zusätzliche Energie einbringt. Der Liedtext schildert eine wütende Frau, die ihren Geliebten verlassen hat, weil sie glaubt, er habe eine Affäre; ihre Anschuldigungen sind jedoch unbegründet. Prince singt im Falsett und in tieferen Stimmlagen, aufgenommen auf 14 Tonbandspuren. Die Gesangsdarbietung wirkt teils überladen und vermittelt nicht vollständig die mürrische Stimmung des Textes.[42]
  12. Baby Knows
    Der Song beginnt mit Mundharmonika-Spiel von Sheryl Crow und ist nach So Far, So Pleased ein weiterer gitarrenlastiger Track aus Rock- und Bluesrock. Das druckvolle Schlagzeugspiel übernimmt Michael Bland, Mitglied von Prince’ Begleitband The New Power Generation. Prince singt den Liedtext mit einem „Camille“-Effekt, bei dem seine Stimme mittels Pitch-Shifting etwas höher und schneller wirkt. Der Text handelt von einer attraktiven Frau, die die angesagtesten Orte der Stadt kennt und weiß, wie man ihren Mann behandelt; inspiriert wurde Prince von der damaligen MTV-Moderatorin Ananda Lewis (* 1973; † 2025), mit der er Mitte 1999 oft Abende in der New Yorker Nachtclubszene verbrachte. Inhaltlich erinnert Baby Knows an Peach (1993) aus The Hits/The B-Sides, da Prince vorwiegend die Optik einer attraktiven Frau, insbesondere ihren Po, beschreibt.[40][46][47]
  13. Eye Love U, but Eye Don’t Trust U Anymore
    Die schlichte, feinfühlige Klavierballade wird von dezentem Gitarrenspiel von Ani DiFranco begleitet. Das spärlich arrangierte Stück weist Ähnlichkeiten mit Sometimes It Snows in April (1986) vom Album Parade auf und enthält melodische Elemente von Condition of the Heart (1985) aus Around the World in a Day sowie vom bis heute (2026) unveröffentlichten Prince-Song I Can’t Love U Anymore (1992). Der Text ist die Wehklage eines betrogenen Liebhabers. Nach Prince’ Tod schrieb Garcia in ihrer Autobiografie (2017), im wahren Leben sei es genau umgekehrt gewesen; der Text beziehe sich auf Vorwürfe, die sie Prince gegenüber gemacht habe, und basiere auf einem Ehestreit im September 1999 in Marbella. Garcia bezeichnete die Darstellung als „Seitenhieb“ ihr gegenüber. Prince erklärte jedoch, ein Streit zwischen seinen Eltern habe ihn inspiriert: Sein Vater unterstellte seiner Mutter einen Seitensprung, nachdem sie ihr neu gekauftes Kleid beim Einkaufen falsch herum getragen hatte.[42][48][49]
  14. Silly Game
    Die ruhige Soul-Pop-Nummer, getragen von Saiteninstrumenten, zeigt Prince in seiner traditionellsten und zugänglichsten Form. Er recycelt einen Klarinette-ähnlichen Sound, dessen windspielartigen Klang er bereits in früheren Songs verwendet hatte. Der Rhythmus basiert auf einem plastisch klingenden Synthesizer-Bass. Der Text behandelt eine gescheiterte Affäre: Ähnlich wie in Eye Love U, but Eye Don’t Trust U Anymore und Man ‘O’ War fühlt sich der Mann von seiner Frau ungerecht behandelt, obwohl er sie liebt und eine solche Behandlung nicht verdient.[42]
  15. Strange but True
    Der minimalistische Funk-Song erinnert in seiner Basslinie zuweilen an Erotic City (1984). Prince nahm ihn mit dem Linn-LM-1-Drumcomputer auf und kreierte ein Soundscape aus verzerrten und verfremdeten Stimmen, denen verschiedene Motive hinzugefügt sind.[40] Toningenieur Hans-Martin Buff zufolge platzierte Prince den Song nur auf dessen Bitte hin auf dem Album. Buff beschrieb ihn als „fantastisch“, doch Prince „musste noch diese Swatches drüberlegen“, wodurch der Song von der ursprünglichen, acht Minuten langen Version abwich.[44][24] Prince setzte den Linn-LM-1-Drumcomputer untypisch ein, indem er Gitarren-Effektgeräte hinter die Tomtoms schaltete, was die Fills erzeugte. Der ausschließlich gesprochene Text ist teils kryptisch und spirituell angehaucht: Anfangs behandelt er eine Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau, wechselt dann zu „unbekannten Gesichtern“ und „kleinen Lügen und Alibis“, die wie „Goldgräber“ hinter ihm her seien, und reflektiert die Schattenseiten seines Ruhms. Nach der Befreiung von dieser „Kette von Ereignissen“ erinnert ihn der Text an seine Herkunft. Zudem kann er als Anspielung auf das Musiklabel Warner Bros. Records verstanden werden, mit dem sich Prince damals im Streit befand.[47]
  16. Wherever U Go, Whatever U Do
    Der wehmütige, melodisch gitarrenlastige Mid-Tempo-Song gehört zum Genre Easy Listening. Das Arrangement ist schlicht und besteht aus Gitarre, E-Bass und Linn-LM-1-Drumcomputer. Ein klarer Chorus fehlt; stattdessen wechseln sich zwei Abschnitte ab, von denen einer rein instrumental ist und dekorative Gitarrenlinien betont. Gegen Ende moduliert der Song in eine höhere Tonart und kehrt anschließend zur Ausgangstonart zurück. Das Schlagzeug-Pattern erinnert an Forever in My Life (1987) vom Album Sign “☮” the Times, während die Melodie zeitweise an Every Breath You Take (1983) von The Police erinnert. Wherever U Go, Whatever U Do ist ein Bejahungssong, ähnlich denen auf dem Album Diamonds and Pearls (1991).[40][44]
  17. segue (1 800 New Funk Advertisement)
    Prince ist mit verzerrter Stimme zu hören, wie er für seine damaligen Websites und den US-amerikanischen Telefondienst „1-800-New-Funk“ wirbt, über den seine Tonträger bestellt werden konnten.
  18. Prettyman
    Der Hidden Track ist dem Genre Funk zuzuordnen. Prince erzeugt einen rhythmischen Groove, indem er wiederholende Keyboardphrasen mit statischer Bassstimme kombiniert, begleitet von live eingespieltem Schlagzeug und Oberheim-Synthesizer. Von allen Prince-Songs erinnert Prettyman am stärksten an James Brown, insbesondere, da dessen ehemaliger Saxophonist Maceo Parker mitwirkt; es war das erste gemeinsame Stück von Prince und Parker. Thematisch weicht der Song von den zuvor beschriebenen ab und handelt augenzwinkernd von einem eingebildeten attraktiven Mann, der eine Frau finden will. Der Protagonist hält sich für unwiderstehlich cool, ist in Wirklichkeit aber ein oberflächlicher Versager ohne Plan. Prince erklärte, er habe beim Schreiben an Morris Day and The Time gedacht.[42][46][47]

Titelliste und Veröffentlichungen

# Titel Dauer
1 Rave Un2 the Joy Fantastic 4:19
2 Undisputed (feat. Chuck D) a 4:20
3 The Greatest Romance Ever Sold 5:29
4 segue (Miles Davis 199?) 0:04
5 Hot Wit U (feat. Eve) 5:11
6 Tangerine 1:31
7 So Far, So Pleased (feat. Gwen Stefani) 3:24
8 The Sun, the Moon and Stars 5:15
9 Everyday Is a Winding Road b 6:12
10 segue (Instrumental) 0:19
11 Man ‘O’ War 5:14
12 Baby Knows (feat. Sheryl Crow) 3:18
13 Eye Love U, but Eye Don’t Trust U Anymore (feat. Ani DiFranco) 3:36
14 Silly Game 3:30
15 Strange but True 4:12
16 Wherever U Go, Whatever U Do 3:17
17 segue (1 800 New Funk Advertisement) 0:43
18 Prettyman (feat. Maceo Parker) (Hidden Track) 4:24
Spieldauer: 70:00 min.
Autor aller Songs ist Prince
a 
Autor: Prince und Chuck D
b 
Autor: Brian McLeod, Jeff Trott, Sheryl Crow

Rave Un2 the Joy Fantastic wurde am 9. November 1999 veröffentlicht.[50] Das Album erschien auf CD, Doppel-LP und MC sowie später als Download. Die Doppel-LP enthält nicht die Stücke Prettyman und segue (1 800 New Funk Advertisement). Auf der CD ist Wherever U Go, Whatever U Do mit einer Länge von 8:50 Minuten angegeben, wobei nach 3:17 Minuten nur noch eine Pause vorhanden ist; innerhalb dieser Pause wird zu Track 17 segue (1 800 New Funk Advertisement) gewechselt.

Die japanische CD-Ausgabe enthält die Pause nicht, weist jedoch als 17. Track den Bonustrack The Greatest Romance Ever Sold im „Adam & Eve Remix“ mit der Rapperin Eve auf. Die Version ist 4:29 Minuten lang. Track 18 beginnt mit einer 1:02-minütigen Pause, bevor segue (1 800 New Funk Advertisement) einsetzt. Track 19 ist mit Prettyman der letzte Albumsong.[51]

Prince arbeitete zum ersten Mal seit seinem Album Emancipation (1996) wieder mit einem Major-Label – Arista Records – zusammen. Die Alben von 1997 bis 1998 veröffentlichte er über sein eigenes Label NPG Records, die jedoch medial kaum Beachtung fanden. Prince bestritt, die Rückkehr zu einem Major-Label allein auf geringe Verkaufszahlen zurückzuführen. Die Veröffentlichungen über NPG Records waren nach seinen Angaben finanziell deutlich lukrativer: Während er bei Warner Bros. Records maximal 1,40 US-Dollar pro CD erhielt, brachte ihm NPG Records sieben Dollar ein. 1999 erklärte er, er sei lieber „Nummer 1 bei der Bank“ als an der Spitze der Charts.[23]

Am 26. April 2019 veröffentlichte The Prince Estate („Der Prince-Nachlass“) das Boxset Ultimate Rave, das Rave Un2 the Joy Fantastic und Rave In2 the Joy Fantastic als lilafarbene Doppelvinyl-Ausgabe enthält. Ergänzt wird die Box durch die Live-DVD Rave Un2 the Year 2000.[52]

Singles

Von dem Album wurde nur die Single The Greatest Romance Ever Sold ausgekoppelt. Sie erschien am 5. Oktober 1999 als auf 4:31 Minuten gekürzte Radio-Edit-Version. Die B-Seite enthält den „Adam & Eve Remix“ mit Eve.[53] Eine Maxi-Single folgte am 23. November 1999 und enthält Remixe von Jason Nevins und The Neptunes sowie Q-Tip als Gastrapper.[54]

Zudem erschienen die Promo-Singles Baby Knows und Man ‘O’ War. Der Song Baby Knows wurde Ende 1999 als 1-Track-CD ausschließlich in den Niederlanden veröffentlicht.[55] Man ‘O’ War erschien Anfang 2000 in den USA in drei Versionen: „Radio Edit Without Guitar Solo“ (3:56), „Radio Edit With Guitar Solo“ (3:59) und „Call Out Research Hook“ (0:15).[56]

Musikvideos

Prince produzierte mit The Greatest Romance Ever Sold das einzige Musikvideo zu Songs von Rave Un2 the Joy Fantastic. Regie führte der US-Amerikaner Malik Hassan Sayeed (* 1969), der vom 6. bis 8. November 1999 Footage im Paisley Park Studio aufnahm.[23] Die Premiere erfolgte am 9. Dezember 1999, zwei Monate nach der Single-Veröffentlichung.

Im Musikvideo zeigen Prince und die in Kapstadt geborene Tänzerin Desray Junca pantomimisch einen Geschlechtsakt; bei Minute 4:14 wird bei ihr per Computeranimation eine Schwangerschaft simuliert. Prince lernte Junca 1999 im Pariser Crazy Horse kennen, wo sie als Stripperin arbeitete. Seine damalige Ehefrau Mayte Garcia äußerte, Prince habe „nach seinen eigenen Maßstäben eine Grenze überschritten“. Garcias Mutter reagierte verärgert: „Welcher Mann kommt auf die Idee, seine Frau vor der Öffentlichkeit derart zu blamieren! Was für ein schlechter Kerl. Das ist nicht mein Schwiegersohn!“[57]

Fünf Tage nach Prince’ Tod erklärte Desray Junca am 26. April 2016, sie sei von 1999 bis 2001 mit ihm liiert gewesen. Prince habe geplant, mit ihr zusammenzuziehen und sie beruflich einzubinden, was sie ablehnte. Das letzte Mal sah sie ihn kurz nach dem Tod seines Vaters am 25. August 2001.[58] Im Song Everyday is a Winding Road von Sheryl Crow änderte Prince in seiner Coverversion die Zeile „I hitched a Ride with a Vending Machine Repair Man“ zu „I hitched a Ride with a Crazy Horse Showgirl“.

Ende 1999 produzierte Prince in seinem Paisley Park Studio ein zweites Musikvideo zu Hot Wit U, das im „Nasty Girl Remix“ zu hören ist. Regie führte er selbst, erneut wirkte Desray Junca mit.[58][59] Premiere war am 24. Mai 2000, acht Tage nach der Rückkehr zu seinem ursprünglichen Künstlernamen.

Am 18. Dezember 1999 gab Prince ein Livekonzert im Paisley Park Studio, das an Silvester 1999 in den USA gegen eine Gebühr von 19,95 US-Dollar (damals 19,86 Euro) über einen Pay-TV-Sender übertragen wurde. Am 5. Juni 2000 erschien das Konzert unter dem Titel Rave Un2 the Year 2000 auf DVD und VHS. Gastmusiker waren Lenny Kravitz, Maceo Parker, Rosie Gaines und The Time.[31][60]

Coverversionen

Zu den Songs des Albums existieren nur wenige Coverversionen. 2000 nahm Maceo Parker Instrumentalversionen von Baby Knows und The Greatest Romance Ever Sold auf, die auf seinem Album Dial: M-A-C-E-O erschienen.[61] 2006 coverte Molly Johnson Tangerine, und 2008 spielte Håkon Kornstad eine Instrumentalversion von The Greatest Romance Ever Sold für die 5-CD-Box Shockadelica: 50th Anniversary Tribute to the Artist Known as Prince anlässlich von Prince’ 50. Geburtstag ein.[62]

Mitwirkende

Musiker

Alle Songs wurden von Prince komponiert, arrangiert, produziert und vorgetragen. Er spielte zudem alle Musikinstrumente selbst, wobei folgende Musiker die Aufnahmen ergänzten:[1]

Technisches Personal

  • Prince – Arrangements der Hörner, Mixing, Programming der Drumcomputer, Toningenieur
  • Arne Frager – Toningenieur für The NPG Orchestra
  • Clare Fischer mit The NPG Orchestra – Orchestrierung des Streichorchesters in Man ‘O’ War, segue, Silly Game, The Sun, the Moon and Stars
  • Femi Jiya – Toningenieur im Song Rave Un2 the Joy Fantastic
  • Hans-Martin Buff – Mixing, Toningenieur
  • Jeff Shannon – Toningenieur-Assistenz für The NPG Orchestra
  • Kirk Johnson – Programming der Drumcomputer
  • Michael B. Nelson – Arrangements der Hörner
  • Steve Mandel – Toningenieur-Assistenz in Baby Knows und So Far, So Pleased
  • Steve Parke – Albumdesign, Artdirector, Fotograf
  • Tony Dawsey – Mastering
  • Victor Carrillo – Toningenieur-Assistenz für The NPG Orchestra

Rezensionen

Professionelle Bewertungen
Durchschnittsbewertung
Quelle Bewertung
AOTY[63] 58 %
Weitere Bewertungen
Quelle Bewertung
AllMusic[64]
New Musical Express[65]
Rolling Stone (USA)[66]
USA Today[67]
Wilson & Alroy’s Record Reviews[68]

Einige Musikkritiker hielten Rave Un2 the Joy Fantastic zwar für eines von Prince’ besten Alben der 1990er Jahre, insgesamt fielen die Bewertungen jedoch überwiegend verhalten oder negativ aus.[23][27] Auf die Frage der The New York Times, ob das Album einen Comeback-Versuch darstelle, antwortete Prince: „Ich war doch nie weg.“[69] Die Website Album of the Year (AOTY) ermittelte auf Grundlage von neun englischsprachigen Rezensionen eine Durchschnittsbewertung von 58 %.[63]

Die USA Today bewertete das Album mit dreieinhalb von vier Sternen und lobte es als „fürstliche Mischung aus Balladen, Knalleffekten und Überraschungen“ sowie als „prächtige Verbindung von Funk-Oldschool und Pop-New Cool“. Besonders hervorgehoben wurden das anzügliche Hot Wit U, das schmachtende Man ‘O’ War und die Klavierballade Eye Love U, but Eye Don’t Trust U Anymore. Alle Songs seien „von verführerischem Gesang, organischer Instrumentierung und knackigen Arrangements“ geprägt. Überraschungen gebe es zuhauf: vom tief groovigen Funk im Hidden Track Prettyman über die Reggae-Coda des falsettgeküssten The Sun, the Moon and Stars bis zum inbrünstigen Spoken-Word-Spiel in Strange but True. „Sexy, berauschend, feierlich“ – das Album könne der „Champagner der Pop-Cocktails des neuen Jahrtausends“ sein, befand die USA Today.[46][67]

Das US-Magazin Rolling Stone vergab dreieinhalb von fünf Sternen. Zwar seien „die Beats aus der Konserve“ und die „schale Stimmung“ in Hot Wit U und Undisputed stellvertretend für das Schlechteste aus Prince’ 1990er-Jahren, doch es gebe auch „eine Handvoll großartiger Songs“. Besonders hervorgehoben wurden die besten Momente seit Love Symbol (1992): das Trio leichter Midtempo-Grooves Tangerine, The Greatest Romance Ever Sold und The Sun, the Moon and Stars. Außerdem sei Prettyman eine rasante Up-Tempo-Nummer, Eye Love U, but Eye Don’t Trust U Anymore eine zärtliche Ballade. Insgesamt überwiege „die Qualität dieser erhabenen Momente das schwache Album drumherum“, resümierte der Rolling Stone.[66]

Stephen Thomas Erlewine von AllMusic vergab zweieinhalb von fünf Sternen. Er kritisierte die kommerziellen Aspekte und die „oberflächlichen Performances“ der meisten Tracks und bemerkte, dass Prince „offensichtlich den Pop-Charts“ nachstrebe. Dennoch gebe es „ein paar coole Momente“, vor allem in Baby Knows, So Far, So Pleased und Undisputed, in denen Prince engagiert und abenteuerlustig wirke. Zusammen mit dem passablen Funk-Pop-Titeltrack und den Balladen The Sun, the Moon and Stars und Wherever U Go, Whatever U Do seien diese Songs „ziemlich unterhaltsam“. Ihre Präsenz hebe jedoch die Banalität des restlichen Albums hervor. Insgesamt sei Rave Un2 the Joy Fantastic, wie alle Alben unter seinem Symbol, ein Werk „für Liebhaber“.[46][64]

Die beiden Musikkritiker David Wilson und John Alroy vergaben ebenfalls zweieinhalb von fünf Sternen. Das Album zeige zwar „instrumentale, stimmliche und kompositorische Brillanz“, doch Prince habe „nicht viel zu sagen“. Die Musikstile seien wie gewohnt unterschiedlich: von „unmelodischen Experimenten mit synthetischem Lärm“ im Titelstück, Strange but True und Undisputed bis zu „vielschichtigen Liebesliedern“ wie Man ‘O’ War und The Sun, the Moon and Stars. Gelinge die Herangehensweise wie in Tangerine, wirke Prince „wie ein Genie“, sonst wie ein „Genre-angepasster Angeber“. Insgesamt sei Rave Un2 the Joy Fantastic sein „radiotauglichstes Werk seit langem“, habe ihn aber nicht an die Chartspitze zurückgebracht.[68]

Der New Musical Express bewertete das Album mit einem von fünf Sternen. Bereits das Titelstück werde „von dem luftigen Elektro-Groove versenkt“, der sich durch das Album ziehe. Prince sei zwar „immer noch beeindruckend und eigenwillig, doch stark anachronistisch“. Es wirke, „als ob er um die Jahrhundertwende gestorben sei und seine Plattenfirma frühere Sessions als neues Album veröffentlicht hätte“.[53]

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[70]39 (5 Wo.)5
 Österreich (Ö3)[71]44 (2 Wo.)2
 Schweiz (IFPI)[72]19 (12 Wo.)12
 Vereinigtes Königreich (OCC)[73]n. v. (n. v. Wo.)n. v.
 Vereinigte Staaten (Billboard)[74]18 (15 Wo.)15

Im Vereinigten Königreich wurde Rave Un2 the Joy Fantastic nicht für die Charts zugelassen, da Arista Records bei einer Werbeaktion in London kostenlos Exemplare verteilte – ein Verstoß gegen die damaligen Regeln der British Phonographic Industry.[75] In Deutschland erreichte das Album erst durch die Wiederveröffentlichung als Boxset Ultimate Rave im Mai 2019 seine Höchstplatzierung; 1999 war es auf Platz 53 gelandet.

Jahr Titel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[76]
(Jahr, Titel, , Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  US
1999 The Greatest Romance Ever Sold DE79
(7 Wo.)DE
UK65
(2 Wo.)UK
US63
(13 Wo.)US
Keine Top-50-Platzierungen weltweit bekannt

Clive Davis wählte The Greatest Romance Ever Sold als Single aus und sagte einen weltweiten Nummer-1-Erfolg voraus.[4] Auch Prince zeigte sich von den kommerziellen Chancen überzeugt und kommentierte ironisch gegenüber der The New York Times: „Sag mir, das ist kein Hit.“[53]

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Land/Region Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Vereinigte Staaten (RIAA) Gold500.000
Insgesamt 1× Gold
500.000

Hauptartikel: Prince/Auszeichnungen für Musikverkäufe

In der ersten Woche verkaufte sich Rave Un2 the Joy Fantastic in den USA 84.000 Mal, ein damals vergleichsweise schwaches Ergebnis für ein Prince-Album. Am 10. Dezember 1999 erhielt es zwar Goldstatus für 500.000 Exemplare, tatsächlich wurden jedoch nur 350.000 bis 425.000 verkauft; Arista Records hatte 500.000 ausgeliefert, aber nicht alle abgesetzt.[27][77] Weltweit beliefen sich die Verkäufe auf rund 820.000 Exemplare.[78]

Preise

Prince erhielt in der Ära von Rave Un2 the Joy Fantastic folgende Auszeichnungen:

Soul Train Music Awards

4. März 2000: Auszeichnung als „Artist of the Decade for Extraordinary Artistic Achievements – Male“ („Künstler des Jahrzehnts für außergewöhnliche künstlerische Leistungen – männlich“) bei den Soul Train Music Awards.[79]

Genesis Award

18. April 2000: Sonderpreis „The Dolly Green Special Achievement Award“ beim Genesis Award für die Liner Notes von Rave Un2 the Joy Fantastic, in denen Prince die Gewinnung von Wollkleidern durch Lämmer kritisierte. Den Preis übergab Schauspielerin María Conchita Alonso; Prince kommentierte scherzhaft beim Auftritt: „Wow, als mir klar wurde, wo ich war, zog ich meinen Pelzmantel aus.“[38][80]

Minnesota Music Awards

24. April 2000: Gewinner in den Kategorien „Künstler des Jahres“ und „Bester R&B Künstler“. Zudem gewann Rave Un2 the Joy Fantastic in den beiden Kategorien „Best Major Label Recording“ und „Best R&B Recording“.[61]

Trivia

Clive Davis sagte nach Prince’ Tod im Jahr 2016 folgendes: „Prince war als Musiker, Performer und Songwriter einzigartig. Er war eindeutig eine der größten Persönlichkeiten aller Zeiten, immer faszinierend, magisch und auf dem neuesten Stand. Er war in jeder Hinsicht einzigartig. Prince persönlich zu kennen, bedeutete, jemanden zu kennen, der freundlich und sanftmütig, phänomenal brillant und intellektuell neugierig war, und der die Musik mit allen Sinnen liebte. Die Musikwelt hat auf tragische Weise eines ihrer größten prägenden Mitglieder verloren“.[81]

Literatur

  • Alex Hahn: Besessen – Das turbulente Leben von Prince. Hannibal Verlag, Höfen 2016, ISBN 978-3-85445-610-0.
  • Arthur Lizie: Prince FAQ: All That’s Left to Know About the Purple Reign. Backbeat Books, Guilford (Connecticut) 2020, ISBN 978-1-61713-670-2.
  • Benoît Clerc: Prince – Alle Songs: Die Geschichten hinter den Tracks. Delius Klasing Verlag; 1. Auflage 2023, ISBN 978-3-667-12537-8.
  • Jason Draper: Prince – Life & Times (Revised & Updated Edition). Chartwell Books, New York 2016, ISBN 978-0-7858-3497-7.
  • Jess Earley & Chris Stone: What They Said About Prince Rogers Nelson. BJH Publications 2016, ISBN 978-1-5403-0279-3.
  • Matt Thorne: Prince – Die Biografie. Edel Germany GmbH, Hamburg, 2017, ISBN 978-3-8419-0523-9.
  • Mayte Garcia: The Most Beautiful Girl: Mein Leben mit Prince. mvg Verlag, München 2018, ISBN 978-3-86882-897-9.
  • Mobeen Azhar: Prince 1958–2016: Sein Leben in Bild und Text. Edition Olms, Oetwil am See/Zürich 2016, ISBN 978-3-283-01265-6.
  • Ronin Ro: Prince – Inside the Music and the Masks. St. Martin’s Press, New York 2011, ISBN 978-0-312-38300-8.
  • Steve Parke: Picturing Prince. Cassell Octopus Publishing Group Ltd, London 2017, ISBN 978-1-84403-959-3.
  • Uptown: The Vault – The Definitive Guide to the Musical World of Prince. Nilsen Publishing, Linköping 2004, ISBN 91-631-5482-X.

Einzelnachweise

  1. a b c d e Begleitheft der CD Rave Un2 the Joy Fantastic, Arista Records / NPG Records, 1999
  2. Uptown (2004), S. 443.
  3. Thorne (2017), S. 351.
  4. a b c Hahn (2016), S. 315.
  5. Ro (2011), S. 297.
  6. Clerc (2023), S. 374–380.
  7. a b Thorne (2017), S. 352.
  8. Hornheads. In: princevault.com. 26. März 2021, abgerufen am 21. August 2023 (englisch).
  9. Uptown (2004), S. 236.
  10. Uptown (2004), S. 239.
  11. a b Uptown (2004), S. 240.
  12. a b c Uptown (2004), S. 242.
  13. Uptown (2004), S. 235.
  14. Uptown (2004), S. 237.
  15. a b Ro (2011), S. 300.
  16. a b Draper (2016), S. 147.
  17. Hahn (2016), S. 310.
  18. Gold & Platinum Supernatural. In: riaa.com. 2023, abgerufen am 21. August 2023.
  19. Hahn (2016), S. 312.
  20. Michael Pilz: Prince: „Niemand weiß, wer ich bin“. In: welt.de. 30. November 1999, abgerufen am 21. August 2023.
  21. Hahn (2016), S. 318.
  22. Uptown (2004), S. 241.
  23. a b c d e Uptown (2004), S. 244.
  24. a b c Azhar (2016), S. 103.
  25. Hahn (2016), S. 317.
  26. Uptown (2004), S. 243.
  27. a b c Ro (2011), S. 302.
  28. a b Uptown (2004), S. 247.
  29. Uptown (2004), S. 245–246.
  30. a b c Ro (2011), S. 303.
  31. a b Hahn (2016), S. 320.
  32. a b Hahn (2016), S. 321.
  33. Ro (2011), S. 304.
  34. Hahn (2016), S. 322.
  35. Parke (2017), S. 219.
  36. Ro (2011), S. 301.
  37. Thorne (2017), S. 355.
  38. a b Uptown (2004), S. 248.
  39. Hahn (2016), S. 314.
  40. a b c d e f g h Uptown (2004), S. 414.
  41. Thorne (2017), S. 353.
  42. a b c d e f g h i j k Uptown (2004), S. 415.
  43. Hahn (2016), S. 313.
  44. a b c Thorne (2017), S. 354.
  45. Uptown (2004), S. 415–416.
  46. a b c d Hahn (2016), S. 319.
  47. a b c Uptown (2004), S. 416.
  48. Uptown (2004), S. 414–415.
  49. Garcia (2018), S. 349–350.
  50. Parke (2017), S. 214.
  51. CD Rave Un2 the Joy Fantastic, NPG Records, BMG, Arista, BVCA-21060, 1999
  52. Quelle einfügen
  53. a b c Draper (2016), S. 148.
  54. Uptown (2004), S. 246.
  55. Baby Knows. In: princevault.com. 19. Juni 2022, abgerufen am 21. August 2023 (englisch).
  56. Lizie (2020), S. 178.
  57. Garcia (2018), S. 349
  58. a b Qama Qukula: Meet Desray Junca, the charming Cape dancer that captured Prince with her moves. In: capetalk.co.za. 26. April 2016, abgerufen am 21. August 2023 (englisch).
  59. Uptown (2004), S. 250.
  60. Uptown (2004), S. 251.
  61. a b Uptown (2004), S. 249.
  62. Various – Shockadelica: 50th Anniversary Tribute to The Artist Known As Prince. In: discogs.com. 2023, abgerufen am 21. August 2023.
  63. a b O(+> – Rave Un2 the Joy Fantastic. In: albumoftheyear.org. 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  64. a b Stephen Thomas Erlewine: Rave Un2 the Joy Fantastic Review by Stephen Thomas Erlewine. In: allmusic.com. 2025, abgerufen am 19. Februar 2025 (englisch).
  65. Rave Un2 the Joy Fantastic. In: nme.com. 12. September 2005, abgerufen am 21. August 2023 (englisch).
  66. a b Rave Un2 the Joy Fantastic. In: rollingstone.com. 20. Januar 2000, abgerufen am 21. August 2023 (englisch).
  67. a b USA Today – A Princely blend of ballads, blasts, surprises. In: princetext.tripod.com. 2023, abgerufen am 21. August 2023 (englisch).
  68. a b David Bertrand Wilson und John Alroy: Rave Un2 the Joy Fantastic (1999). In: warr.org. 2023, abgerufen am 21. August 2023 (englisch).
  69. Hahn (2016), S. 315–316.
  70. Prince. offiziellecharts.de, abgerufen am 21. August 2023.
  71. Prince. austriancharts.at, abgerufen am 21. August 2023.
  72. Prince. hitparade.ch, abgerufen am 21. August 2023.
  73. Prince. officialcharts.com, abgerufen am 21. August 2023 (englisch).
  74. Prince – Chart History. billboard.com, abgerufen am 21. August 2023 (englisch).
  75. Hahn (2016), S. 318–319.
  76. Chartquellen: DE AT CH UK US
  77. Ro (2011), S. 302–303.
  78. Guillaume Vieira: Prince albums and songs sales. In: chartmasters.org. 4. Oktober 2018, abgerufen am 7. März 2025 (englisch).
  79. Ro (2011), S. 302.
  80. Awards and nominations. In: princevault.com. 16. Februar 2024, abgerufen am 5. Dezember 2024 (englisch).
  81. Earley (2016), Chapter 6 – The Industry Insiders