Chaos and Disorder (Album)

Chaos and Disorder
Studioalbum von Prince

Veröffent-
lichung

9. Juli 1996

Aufnahme

Mai 1993 – April 1996

Label(s) Warner Bros. Records

Format(e)

CD, Download, LP, MC

Genre(s)

Rockmusik

Titel (Anzahl)

11

Länge

39:14

Besetzung

s. Mitwirkende

Produktion

Prince

Studio(s)

Paisley Park Studio (Chanhassen)
South Beach Studios (Miami)

Chronologie
The Gold Experience
(1995)
Chaos and Disorder Emancipation
(1996)
Singleauskopplung
29. Juli 1996 Dinner with Delores

Chaos and Disorder (englisch; „Chaos und Unordnung“) ist das 18. Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Prince, der alle Songs arrangierte, komponierte und produzierte. Es erschien am 9. Juli 1996 beim Label Warner Bros. Records und war das zweite Album, das er unter seinem unaussprechbaren Symbol als Pseudonym veröffentlichte, nachdem er 1993 infolge von Differenzen mit Warner seinen Künstlernamen abgelegt hatte. Chaos and Disorder war Teil des 1992 geschlossenen Vertrags über sechs weitere Alben bis zum 31. Dezember 1999. Die Covergestaltung verweist auf den damaligen Konflikt mit Warner Bros. Records.

Die Musik ist überwiegend dem Genre Rockmusik zuzuordnen. Die Liedtexte behandeln Themen wie Liebe, Spiritualität und Wollust sowie Vorwürfe gegen die Musikindustrie, die Prince’ Konflikt mit Warner widerspiegeln. Als Gäste wirkten das Blechbläserquintett Hornheads und die Sängerin Rosie Gaines mit. Weder Prince noch Warner betrieben nennenswerte Werbung für das Album; international erreichte es keinen Gold- oder Platinstatus. Die zeitgenössische Rezeption fiel uneinheitlich aus und reichte von sehr positiven bis zu stark ablehnenden Bewertungen. Eine Tournee zum Album absolvierte Prince nicht.

Am 13. September 2019 veröffentlichte The Prince Estate („Der Prince Nachlass“) Chaos and Disorder erstmals auf Schallplatte; sie erschien auf lilafarbenem Vinyl.

Entstehung

Alle elf Songs ahm Prince zwischen Mai 1993 und April 1996 in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen (Minnesota) auf, parallel zu den Arbeiten an seinem Album Emancipation, das im November 1996 bei EMI erschien. Den Großteil von Chaos and Disorder spielte er mit seiner Begleitband The New Power Generation ein; die Stücke Dig U Better Dead, Had U und I Rock, Therefore I Am nahm er allein auf.[1][2]

Zannalee spielte Prince bereits im Mai 1993 ein, das Titelstück Chaos and Disorder sowie Right the Wrong Ende Oktober 1993. Die Songs I Like It There und The Same December entstanden Ende 1994, Dinner with Delores Mitte 1995. I Will und Into the Light nahm er im Februar 1996 auf, Dig U Better Dead am 6. März und einen Tag später I Rock, Therefore I Am. Das genaue Aufnahmedatum von Had U ist nicht bekannt; vermutlich entstand der Track im Februar oder März 1996.

Ende März 1996 reiste Prince nach Miami (Florida), um seine damalige Ehefrau Mayte Garcia zu besuchen, und arbeitete dort im Tonstudio South Beach Studios im The Marlin Hotel, das sich im Besitz von Chris Blackwell befand.[3] Am 30. März überarbeitete er dort das Titelstück, Anfang April die Songs Dinner with Delores und Right the Wrong und stellte anschließend das Album Chaos and Disorder fertig. Später erklärte Prince, er habe sich am Debütalbum Van Halen (1978) der gleichnamigen Band orientiert, das innerhalb einer Woche aufgenommen worden sei. Ziel sei es gewesen, möglichst spontan zu arbeiten. Die Stimmung von Chaos and Disorder beschrieb er als „laut und rau“ sowie „dunkel und unglücklich“ und verglich sie mit der Situation im Dezember 1987, als er das Black Album zurückgezogen hatte.[2][4]

Am 21. April 1996 – exakt 20 Jahre vor seinem Tod – fand Mayte Garcia Prince bewusstlos auf dem Boden eines seiner Tonstudios im Paisley Park Studio. Neben ihm lagen vier leere Weinflaschen und eine leere Tablettenschachtel. Gemeinsam mit ihrer Assistentin Arlene Mojica brachte Garcia ihn in das Fairview Southdale Hospital in Edina, nachdem Mojica dort zuvor angerufen hatte. Auf Nachfrage eines Arztes verneinte Prince einen Suizidversuch; er gab an, in den Monaten zuvor unter Herzklopfen gelitten zu haben und diese Beschwerden durch Alkohol- und Tabletteneinnahme lindern zu wollen. Er wurde stationär aufgenommen, entließ sich jedoch bereits am folgenden Tag und wurde von Mojica nach Hause gefahren. Ob Stressfaktoren ursächlich für seine Beschwerden waren, wurde öffentlich nicht bekannt.[1][5][6][7]

Prince betrieb für Chaos and Disorder nur geringe Musikpromotion: Er absolvierte keine Tournee, produzierte lediglich ein Musikvideo eigens für die Albumveröffentlichung, gab nur zwei Interviews und trat zweimal im US-amerikanischen Fernsehen auf.

Vertragsinhalte

Prince hatte seinen laufenden Vertrag mit Warner Bros. Records am 31. August 1992 um sechs weitere Alben bis zum 31. Dezember 1999 verlängert.[8] Zu diesem Vertrag zählten die bereits erschienenen Alben Love Symbol (1992), Come (1994) und The Gold Experience (1995), sodass noch drei weitere Veröffentlichungen ausstanden, was Prince jedoch zu verhindern suchte. Das Black Album (1994) sowie der Soundtrack Girl 6 (1996) zum gleichnamigen Film von Regisseur Spike Lee gehörten nicht zu diesem Vertrag.[1][9]

Am 26. April 1996 traf sich Prince in Los Angeles (Kalifornien) mit Führungskräften von Warner Bros. Records, um den 1992 geschlossenen Vertrag neu zu verhandeln.[10] Dabei wurde er von dem Rechtsanwalt L. Londell McMillan (* 1966) vertreten. In einem Abfindungsvertrag wurde vereinbart, dass Prince bereits nach zwei statt nach drei weiteren Studioalben aus dem Vertrag ausscheiden konnte. Warner stimmte dem jedoch nur unter der Voraussetzung zu, dass Prince auf Vorauszahlungen für die beiden noch ausstehenden Alben verzichtete und geringere Tantiemen für die in dieser Zeit aufgenommenen Songs erhielt als ursprünglich vereinbart. Die Rechte an den Masterbändern seiner für Warner produzierten Aufnahmen verblieben zunächst beim Label und gingen erst 2014 auf Prince über. Zudem verpflichtete er sich, Warner öffentlich nicht weiter zu beleidigen oder zu beschimpfen. Neben den beiden noch ausstehenden Studioalben musste Prince zusätzlich zwei Kompilationsalben abliefern,[9][11][12][13] was 2001 mit The Very Best of Prince und 2006 mit Ultimate erfolgte.

Unmittelbar nach der Einigung mit den Warner-Führungskräften übergab Prince ihnen am 26. April Chaos and Disorder sowie The Vault … Old Friends 4 Sale – letzteres erschien im August 1999 – als noch ausstehende Studioalben. Beide präsentierte er mit bereits fertiggestelltem Artwork und endgültiger Titelliste, sodass Warner keinen inhaltlichen Einfluss mehr nehmen konnte. Mehrere Führungskräfte reagierten verärgert; einer von ihnen äußerte, Prince habe sinngemäß vermittelt: „Entweder ihr nehmt das, oder ihr könnt mich mal.“ Intern herrschte die Auffassung vor, Prince habe dem Unternehmen bewusst schwächeres Material überlassen und damit seine vertraglichen Verpflichtungen nur widerwillig erfüllt.[12][14][15]

Bob Merlis, damaliger Vizepräsident von Warner Bros. Records, reagierte gelassen und erklärte gegenüber der Los Angeles Times, Prince könne „einen Vertrag mit einer anderen Plattenfirma abschließen. Wenn er woanders glücklicher ist, wollen wir keinen Streit mehr mit ihm haben.“ Zudem sagte Merlis, Prince wolle mehr Alben veröffentlichen, als der bestehende Vertrag vorsehe, und strebe eine Vertragsform an, die gängigen Geschäftspraktiken widerspreche; letztlich habe man festgestellt, dass die jeweiligen Vorstellungen nicht miteinander vereinbar seien.[16]

Am 2. Juli 1996 wurde die Sendung Late Show with David Letterman aufgezeichnet, in der Prince mit The New Power Generation Dinner with Delores live spielte. Nach dem Auftritt rief er „Free TLC!“ ins Mikrofon und bezog sich damit auf die Band TLC, die sich damals ebenfalls in einem Konflikt mit ihrer Plattenfirma befand. Die Ausstrahlung erfolgte am 8. Juli. Am 9. Juli, dem Veröffentlichungstag von Chaos and Disorder, trat Prince ein weiteres Mal im US-amerikanischen Fernsehen auf, diesmal in der Today Show, die um 8:45 Uhr vor den NBC Studios am Rockefeller Center live gesendet wurde. Dort spielte er mit The New Power Generation die Songs Dinner with Delores und Zannalee. Bei diesem Auftritt zeigte er sich letztmals öffentlich mit dem Schriftzug „Slave“ („Sklave“) auf der Wange, den er seit 1994 regelmäßig bei öffentlichen Auftritten getragen hatte.[17][18] Eine Woche später erklärte Prince in einem Interview, er sei zuvor verbittert gewesen, habe nun jedoch „sein Gesicht gewaschen“ und könne weitermachen; er fühle sich frei.[11] Zwar stand er formal noch bis zum 31. Dezember 1999 bei Warner Bros. Records unter Vertrag, stellte seine Aktivitäten für das Unternehmen jedoch ab Mitte Juli 1996 weitgehend ein.

Gestaltung des Covers

Prince’ Konflikt mit Warner Bros. Records spiegelt sich auch in der Covergestaltung des Booklets wider. Gemeinsam mit dem Artdirector und Fotografen Steve Parke (* 1963) entwarf er mithilfe eines PCs und von Fotokopien mehrere Fotomontagen. Die Vorderseite zeigt eine durch einen Schuhsohlenabdruck zersplitterte Schallplatte; im Label ist Prince’ Auge mit einer Träne zu sehen.[10][19]

Im Innencover befinden sich insgesamt sieben Fotos. Eines zeigt eine Spritze mit eingerollten Dollarnoten, aus deren Nadelspitze Blut auf ein Tonband tropft, das in einem Regal mit Master Tapes liegt. Ein weiteres Bild zeigt ein Herz, das in einer Toilette liegt. Auf fünf weiteren Abbildungen sind Auszeichnungen, Goldene Schallplatten, Gitarren und ein Tresor zu sehen. Zudem ist eine Streichholzschachtel mit abgebrannten Streichhölzern abgebildet, die in roten Buchstaben den Schriftzug „chaos and disorder“ trägt. Auf der rechten Seite des Innencovers ist außerdem eine Bibel mit den Initialen „P.R.N.“ für „Prince Rogers Nelson“ zu sehen.

Auf der Rückseite des Booklets sind brennende Rosen und eine Rasierklinge abgebildet.[10] Zudem ist dort der Satz „Originally intended 4 private use only, this compilation serves as the last original material recorded by O(+> 4 Warner Bros. Records“ zu lesen („Ursprünglich nur für den privaten Gebrauch gedacht; diese Zusammenstellung stellt das letzte Originalmaterial dar, das O(+> für Warner Bros. Records aufgenommen hat.“).[10] Steve Parke erklärte, Cover und Booklet seien bewusst in genau dieser Form gestaltet worden.[20][21]

Musik und Liedtexte

Die Musik ist überwiegend dem Genre Rock zuzuordnen und wirkt insgesamt rau und spontan eingespielt, wodurch das Album auch dem Indie-Rock angenähert ist. Die meisten Stücke werden von E-Gitarren dominiert; ausgearbeitete Arrangements und Produktionstechniken sind kaum vorhanden, Synthesizer treten nur vereinzelt auf. Soundeffekte finden sich ausschließlich in den Songs Chaos and Disorder, Right the Wrong und Zannalee. Mit Dig U Better Dead und I Rock, Therefore I Am enthält das Album zudem zwei tanzorientierte Tracks, die sich klanglich deutlich von den übrigen Albumsongs abheben und durch einen stärker ausgearbeiteten Sound sowie den Einsatz von Drumcomputern gekennzeichnet sind.[2][22]

Die Liedtexte behandeln Themen wie Liebe, Spiritualität und Wollust. Zudem greift Prince Vorwürfe gegen die Musikindustrie auf, was als Bezug auf seinen damaligen Konflikt mit Warner Bros. Records gilt. Gesanglich bewegt er sich zwischen melodischem Vortrag und seinem charakteristischen Falsett. Als Gast wirken Rosie Gaines sowie die aus Minneapolis stammenden Rapper Scrap D. und Steppa Ranks mit, die in I Rock, Therefore I Am entsprechende Parts übernehmen. Die Hornheads (als NPG Hornz) steuern Blechblasinstrumente zu I Rock Therefore I Am, I Will, Into the Light und Right the Wrong bei.

  1. Chaos and Disorder
    Das Titelstück ist eine gitarrengetriebene Rocknummer mit markantem Gitarrenriff und Einflüssen aus dem Funk. Prince ergänzt den Song um Soundeffekte wie aufgezeichnetes Radiogeplapper, atonale Keyboard-Motive und vereinzelte Schreie, wodurch ein delirierender Eindruck entsteht. Im Text bezeichnet er sich als „No-Name-Reporter“ und beschreibt einen Zerfall der modernen Gesellschaft, ohne Lösungsansätze anzubieten.[23]
  2. I Like It There
    Der Song ist dem Pop-Rock im Stil der 1960er Jahre zuzuordnen, wobei Prince’ Gitarrenspiel im Vordergrund steht. Instrumentale Overdubs sind kaum vorhanden; so wechselt er beim Gitarrensolo in der Songmitte vom Rhythmus- zum Leadgitarrenspiel, anstatt eine zusätzliche Leadspur zu overdubben. Der Liedtext thematisiert Wollust und versteht sich als Feier des Verliebtseins; Prince beschreibt darin seine Freude, auf dem „himmlischen Körper“ seiner Geliebten zu liegen.[2]
  3. Dinner with Delores
    Das Stück ist dem Genre Adult Contemporary zuzuordnen und hebt sich musikalisch durch sein markantes, sanftes Gitarrenspiel sowie leicht jazzige Harmonien vom übrigen Album ab. Im Liedtext schildert Prince eine Begegnung mit einer sexuell unbefriedigten Frau namens Delores, die er als „eine Art Hure“ bezeichnet.[2][19]
  4. The Same December
    Der Song ist ein komplexeres Rockstück mit mehreren Tempowechseln und unterschiedlichen formalen Abschnitten; der eröffnende Melodieteil erinnert an Prince’ Song 4 the Tears in Your Eyes aus dem Jahr 1985. Der Liedtext greift kryptische theologische Motive auf und thematisiert die Notwendigkeit, offener zu denken und starre Schwarz-Weiß-Schemata zu überwinden.[23]
  5. Right the Wrong
    Der Track ist ein von Country und Western-Rock geprägter Song. Der Liedtext greift gesellschaftspolitische Themen in narrativer Form auf: Prince schildert, wie eine Indianerin ihren Großvater in den Black Hills im Westen South Dakotas und Osten Wyomings begräbt, einem Gebiet, das 1868 dem Sioux-Stamm zugesprochen worden war, später jedoch nach der Entdeckung von Gold wieder entzogen wurde. Der Text ruft dazu auf, historisches Unrecht zu korrigieren, und wird musikalisch unter anderem von Elementen wie Stammestrommeln begleitet.[23][24]
  6. Zannalee
    Der vom Bluesrock geprägte Song entwickelt sich um eine energiegeladene Gitarrenphrase, die an Jimi Hendrix erinnert. Im Liedtext wird die Polizei wegen Ruhestörung gerufen, nachdem Prince sich mit zwei Frauen namens Zannalee und deren Schwester Fendi vergnügt.[2][24]
  7. I Rock, Therefore I Am
    Der Song hebt sich deutlich von den übrigen Albumtiteln ab und verbindet Elemente aus Funk, Rock und Ragga. Das tanzorientierte Stück basiert auf einer akzentuierten Basslinie und verfügt über einen eingängigen Mitsing-Refrain. Inhaltlich setzt sich Prince mit künstlerischer Integrität auseinander und thematisiert die aus seiner Sicht im Musikgeschäft verbreitete Unehrlichkeit; zudem weist er Einmischungen in seine Kleidung oder Frisur zurück. Die Rapper Scrap D und Steppa Ranks richten sich unter anderem mit expliziten Aufforderungen an ein weibliches Publikum, während Rosie Gaines in markanter Moll-Tonalität singt. Der Songtitel ist eine spielerische Abwandlung des philosophischen Ausspruchs „Je pense, donc je suis“ („Ich denke, also bin ich“) von René Descartes, der 1637 in Discours de la méthode formuliert und 1644 in der lateinischen Fassung „Cogito ergo sum“ verwendet wurde.[24][25]
  8. Into the Light
    Das Stück entwickelt sich von einer sanften Klavierphrase zu einem Rocksong mit prägnantem Refrain und Saxophonsolo. Der spirituelle Liedtext thematisiert das Leben nach dem Tod und die Seele; Prince ließ sich dabei von dem Buch Embraced by the Light (1992) der Schriftstellerin Betty Eadie (* 1942) inspirieren, in dem sie über ihre Nahtoderfahrung berichtet. Er fordert dazu auf, den eigenen Geist zu öffnen, um die Gegenwart des Göttlichen wahrzunehmen.[23]
  9. I Will
    Der Track basiert auf der zentralen Klavierphrase von Into the Light; Prince trägt den Liedtext grüblerisch und verträumt vor. I Will und Into the Light gehen nahtlos ineinander über und wirken nahezu wie eine einzige Komposition.[2]
  10. Dig U Better Dead
    Ähnlich wie I Rock, Therefore I Am ist Dig U Better Dead ein tanzorientierter Funk-Song mit minimalistischen Techno-Elementen. Er basiert auf einer akzentuierten Basslinie mit Mitsing-Refrain. Prince’ gospelartiger Leadgesang erinnert stellenweise an We March von The Gold Experience. Der Liedtext ruft dazu auf, sich negativen und egoistischen Menschen zu widersetzen, was als Anspielung auf den damaligen Streit mit Warner Bros. Records interpretiert wird; so singt Prince etwa: „In der einen Minute bist du heiß begehrt. Sagt man aber die Wahrheit, bist du auf einmal nichts mehr“.[19][23][24]
  11. Had U
    Der letzte Albumsong ist ein Klagelied. Had U ist eine langsame Komposition auf Basis von Synthesizern und ungewöhnlichen Akkordwechseln. Der Liedtext weist einen sarkastischen Unterton auf und schildert eine verbitterte Beziehung, die Prince auf zwei Worte reduziert. Zunächst beschreibt er Glück, das sich im Verlauf in Enttäuschung wandelt und mit den Worten „Fuck You“ endet. Dieses Schimpfwort wurde von Fans und Musikkritikern als Anspielung auf Warner Bros. Records gedeutet. Während Prince sein Debütalbum For You (1978) mit der Aussage „All dies und mehr ist für dich“ eröffnete, schließt er Chaos and Disorder mit dem Titel Had U (‚Hatte dich‘).[4][19][22][25]

Titelliste und Veröffentlichungen

# Titel Dauer
1 Chaos and Disorder 4:20
2 I Like It There 3:15
3 Dinner with Delores 2:46
4 The Same December 3:24
5 Right the Wrong 4:39
6 Zannalee 2:43
7 I Rock, Therefore I Am 6:15
8 Into the Light 2:46
9 I Will 3:36
10 Dig U Better Dead 4:40
11 Had U 1:26
Spieldauer: 39:14 min.
Autor aller Songs ist Prince

Chaos and Disorder erschien am 9. Juli 1996.[26] Das Album wurde zunächst auf CD und MC veröffentlicht, später auch als Download. Am 13. September 2019 brachte The Prince Estate das Album erstmals auf LP in lilafarbenem Vinyl heraus; zudem erschien die CD erstmals im Digipak.

Singles

Vom Album wurde mit Dinner with Delores nur eine Single ausgekoppelt. Sie erschien am 12. Juni 1996 ausschließlich als Promo-Tonträger für US-Radiostationen und war dort nicht käuflich erhältlich. Erst am 29. Juli 1996 wurde der Song regulär als Single in Deutschland, Großbritannien und Japan veröffentlicht; als B-Seite fungierte Right the Wrong.[14][19][27]

Musikvideos

Prince produzierte zu The Same December, Zannalee, I Like It There und Dinner with Delores insgesamt vier Musikvideos. The Same December und Zannalee entstanden bereits Ende 1994, I Like It There ein Jahr später. Alle Videos finanzierte Prince selbst; sie wurden jedoch nicht an Fernsehsender verteilt und dienten nicht der Promotion von Chaos and Disorder.[28]

Am 8. November 1994 produzierte Prince im Paisley Park Studio ein Musikvideo zu The Same December, das seinen Konflikt mit Warner Bros. Records thematisiert. Keyboarder Morris Hayes spielt darin einen Executive Officer, der Prince in einem Konferenzraum zum Unterzeichnen eines Schallplattenvertrags nötigt und schließlich mit Geld aus dessen Aktenkoffer abgefunden wird. Am Ende kehrt Prince mit zwei Bodyguards zurück und lässt ihn aus dem Gebäude entfernen. Zwischengeschnitten sind Auftrittsszenen von Prince, Mayte Garcia und The New Power Generation mit dem Song The Same December. Anlässlich der Veröffentlichung von Chaos and Disorder im Juli 1996 wurde das Video im Juni leicht überarbeitet und um digital animierte, gegen Wände schleudernde und zersplitternde Schallplatten ergänzt.[29]

Am 22. Dezember 1994 produzierte Prince im Paisley Park Studio ein Musikvideo zu Zannalee, in dem der Song in einer leicht abweichenden Originalfassung zu hören ist. Darin wird er mit den sich stark ähnelnden jungen Frauen „Fendi“ und „Zannalee“ in einer schwarzen Limousine durch Minneapolis zu seiner Villa gefahren. Dort lädt er sie zum Essen ein; gemeinsam trinken sie Sherry, sehen einen Film und spielen anschließend Poolbillard. Später gehen die beiden Frauen in sein Schlafzimmer, wo Prince sie schlafend vorfindet. Zwischengeschnitten sind Szenen, in denen er mit Bassist Sonny Thompson und Schlagzeuger Michael Bland den Song im Studio spielt.[29]

Im Oktober 1995 ließ Prince im Paisley Park Studio ein Musikvideo zu I Like It There drehen. Auf seiner Wange steht der Schriftzug „Slave“; begleitet wird er erneut nur von Michael Bland und Sonny Thompson. Während des Auftritts hebt Prince bei der Textzeile „I hope you’re digging me too“ kurz den Mittelfinger in die Kamera. Zudem sind kurzzeitig Skulpturen nackter Körper zu sehen; das Video ist insgesamt in einem rötlichen Farbton gehalten. Veröffentlicht wurde es erst 2003 als Stream auf seiner damaligen Website.[30]

Am 20. Mai 1996 produzierte Prince mit Dinner with Delores gezielt ein Musikvideo zur bevorstehenden Veröffentlichung von Chaos and Disorder. Es entstand in Los Angeles und war erstmals am 7. Juni 1996, seinem 38. Geburtstag, auf der Website von Warner Bros. Records abrufbar.[14] Inhaltlich setzt das Video die Handlung des Liedtexts um: Die sexuell unbefriedigte Delores sehnt sich nach einem Liebhaber, wird jedoch von Prince zurückgewiesen und scheitert anschließend auch mit einem Annäherungsversuch an eine andere Frau. Am Ende verlässt sie niedergeschlagen die Szene. Regie führte Giorgio Scali; das Low-Budget-Video besetzte die Rolle der Delores mit einer namentlich nicht bekannten Schauspielerin.[30]

Coverversionen

Vom Album ist lediglich eine Coverversion bekannt: 2008 nahm der Norweger Egil Hegerberg (* 1970) mit seiner Punkband Bare Egil Band eine Neubearbeitung des Titelstücks auf.[31]

Mitwirkende

Musiker

Alle Songs wurden von Prince arrangiert, komponiert, produziert und gesungen; zudem spielte er sämtliche Instrumente selbst ein. Ergänzend wirkten folgende Personen an den Aufnahmen mit:[2]

  • Hornheads (als NPG Hornz) – Baritonsaxophon, Posaune, Tenorsaxophon, Trompete in I Rock Therefore I Am, I Will, Into the Light, Right the Wrong
  • Mayte Garcia – Beiträge nicht definiert
  • Michael Bland – Schlagzeug in Chaos and Disorder, Dinner with Delores, I Like It There, I Will, Into the Light, Right the Wrong, The Same December, Zannalee
  • Michael Mac – Beiträge nicht definiert
  • Morris Hayes – Keyboard in Chaos and Disorder, I Will, Into the Light, Right the Wrong, The Same December, Zannalee
  • Ophélie WinterBacking Vocals in Chaos and Disorder (Uncredited)
  • Rosie Gaines – Backing Vocals in Chaos and Disorder, Dig U Better Dead, I Rock Therefore I Am, I Will, Into the Light
  • Scrap D. – Rap in I Rock Therefore I Am
  • Sonny Thompson – E-Bass in Chaos and Disorder, Dinner with Delores, I Like It There, I Will, Into the Light, The Same December, Right the Wrong, Zannalee
  • Steppa Ranks – Rap in I Rock Therefore I Am
  • Tommy Barbarella – Keyboard in Chaos and Disorder, I Will, Into the Light, Right the Wrong, The Same December, Zannalee

Technisches Personal

  • Prince – Mixing, Toningenieur
  • Cesar Sogbe – Toningenieur
  • David Friedlander – Toningenieur
  • Femio Hernandez – Toningenieur
  • Kirk Johnson – Mastering
  • Ray Hahnfeldt – Toningenieur
  • Shane T. Keller – Toningenieur
  • Stephen Marcusson – Mastering
  • Steve Durkee – Toningenieur
  • Steve Parke – Artdirector, Fotografie

Rezensionen

Professionelle Bewertungen
Durchschnittsbewertung
Quelle Bewertung
AOTY[32] 55 %
Weitere Bewertungen
Quelle Bewertung
AllMusic[33]
Los Angeles Times[34]
New Musical Express[35]
Rolling Stone (USA)[36]
The Sydney Morning Herald[37]

Die Kritiken fielen gemischt aus: Während die Chicago Sun-Times das Album als Prince’ „beste Leistung“ seit Purple Rain (1984) bezeichnete, kritisierte Jim Walsh von der St. Paul Pioneer Press Chaos and Disorder als „uninspirierte Sammlung aufgewärmter Jamsessions, Skizzen, Fragmente und Überbleibsel“. Die Website Album of the Year (AOTY) errechnete auf Grundlage von acht englischsprachigen Rezensionen eine Durchschnittsbewertung von 55 %.[32]

Cheo Hodari Coker von der Los Angeles Times bewertete das Album mit vier Sternen („exzellent“) und bezeichnete Chaos and Disorder als Prince’ „lebendigstes und ausgewogenstes Werk seit Jahren“. Indem er die E-Gitarre wieder ins Zentrum rücke und sich von „Drummachines der Tanzmusik“ verabschiede, habe Prince ein Album geschaffen, „das mit einer Wucht aus den Lautsprechern schallt, wie seit der Auflösung von The Revolution 1986 nicht mehr“. I Like It There sei „flott“, Dinner with Delores eine durch „Subtilität“ geprägte Erzählung, während das „schmissige“ Zannalee Lautstärke und Energie steigere; verbindendes Element aller Stücke sei Prince’ „rauschende Gitarre“.[34]

Bernard Zuel von der The Sydney Morning Herald bewertete das Album mit vier von fünf Sternen und zeigte sich ebenfalls begeistert. Prince sei darauf „so gut wie seit Jahren nicht mehr“ und lasse „es richtig krachen“. Gitarrenbetonte Stücke wie das Titelstück und I Like It There würden Alice in Chains „das Fürchten lehren“. Das „entzückende“ Dinner with Delores enthalte eine Paul-McCartney-artige Basslinie, für die Oasis „ihr halbes Koks geben würden“. Right the Wrong beschrieb Zuel als „frechen, leichten Funk“, I Rock, Therefore I Am als „funkadelischen Hip-Hop“, der „die Hälfte der R&B-Charts blutleer aussehen“ lasse. Chaos and Disorder sei das Album, „auf das wir seit Jahren gewartet haben“: Alle Songs seien „kurz, knackig und mit Hooks gespickt“, und Prince beweise ein „sicheres Händchen“ für die Verbindung von Funk, Pop, Rock und Soul, die er „in einem unwiderstehlichen Paket“ vereine.[37]

Stephen Thomas Erlewine von AllMusic vergab drei von fünf Sternen. Zwar gehöre „keiner der Songs zu den großen Stücken“ in Prince’ Œuvre, doch gerade das mache „den Charme des Albums“ aus. Chaos and Disorder klinge „so unmittelbar, als wären die Songs am selben Tag geschrieben und aufgenommen worden“, weshalb sich „eine Handvoll Wegwerfstücke“ über das Album verteile. Dennoch gebe es „wunderbare Momente“, etwa die „psychedelischen Zusammenstöße“ des Titeltracks, den „Heavy Rock“ von I Like It There, das „wunderschöne“ Dinner with Delores, den „stotternden Jazzfunk“ von Dig U Better Dead sowie das „bissige“ Had U. I Rock, Therefore I Am zähle zu den „besten und mitreißendsten“ Songs des Albums. Insgesamt sei Chaos and Disorder „nicht Prince’ bestes oder wichtigstes Album“, bereite jedoch „großen Hörspaß“, sofern man es als das akzeptiere, was es sei: „eine Platte, die nichts anderes tut als zu rocken“.[33]

Ernest Hardy vom US-Musikmagazin Rolling Stone zeigte sich enttäuscht und vergab zwei von fünf Sternen. Bereits die Covergestaltung bereite darauf vor, „noch bevor man eine einzige Note hört“, einer „halbherzigen Transaktion eines selbstmitleidigen Prominenten“ zu begegnen. Das „ganze Album – Stimmung, Zweck und Wirkung“ verdichte sich im „selbstverherrlichenden“ I Rock, Therefore I Am. Dessen Mischung aus „schmetternden Hörnern, funkig stotternden Drums, Polizeisirenen und Toasting im Rap-Reggae-Stil“ umklammere trotzige Texte, die nur oberflächlich sozialen Kommentar andeuteten, im Kern jedoch eine „Verhöhnung der Plattenfirma [Warner Bros. Records] durch (The Symbol)“ darstellten. Die Liedtexte „verwechselten das Persönliche gnadenlos mit dem Politischen“. Insgesamt klinge das Album „bestenfalls wie eine Sammlung aufpolierter Demos“; häufig entstehe sogar der Eindruck, man höre einen Prince-Imitator, der zwar dessen Manierismen beherrsche, „aber nichts Neues oder Eigenständiges zu sagen“ habe. Chaos and Disorder besitze letztlich den „Sound eines Mannes, der sich selbst schlecht wiederholt“.[36][38]

John Perry vom New Musical Express vergab lediglich zwei von zehn Punkten. Chaos and Disorder rieche „penetrant nach ‚Eau de Vertragsverpflichtung‘“ und bestehe aus „formelhaftem Unsinn“, die Songs überzeugten nicht. Zannalee bezeichnete er als „seelenlosen Synth-Blues“, während im schlimmsten Fall – „und davon gibt es reichlich“ – das „weinerliche Meat-Loaf-Klavier“ aus Into the Light dominiere. I Rock, Therefore I Am nannte Perry sogar „entsetzlich“. Lediglich im „funkigen Titelstück“ mache Prince etwas richtig. Insgesamt habe das Album jedoch „den Sound eines Mannes, der zu viel Zeit und zu viele Namen hat und sein Talent direkt in den mit ‚Abfall‘ beschrifteten Abfluss spült. Gluck, gluck, gluck.“[19][35]

Jim Farber von der Daily News vergab keine Wertung, stellte jedoch provokant die Frage, ob das Album entstanden sei, „weil TAFKAP [The Artist Formerly Known As Prince] Warner eins auswischen wollte oder weil er endgültig den Verstand verloren hat“.[39]

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[40]42 (8 Wo.)8
 Österreich (Ö3)[41]17 (9 Wo.)9
 Schweiz (IFPI)[42]21 (9 Wo.)9
 Vereinigtes Königreich (OCC)[43]14 (5 Wo.)5
 Vereinigte Staaten (Billboard)[44]26 (4 Wo.)4

Die Single Dinner with Delores konnte sich ausschließlich in den britischen Charts platzieren, wo sie Rang 36 erreichte.[27]

Musikverkäufe

Chaos and Disorder verkaufte sich weltweit weniger als 500.000-mal, davon rund 140.000 Exemplare in den USA. Damit war es bis 2003 das in den Vereinigten Staaten am schwächsten verkaufte Album von Prince.[19][45][46]

Literatur

  • Alex Hahn: Besessen – Das turbulente Leben von Prince. Hannibal Verlag, Höfen 2016, ISBN 978-3-85445-610-0.
  • Benoît Clerc: Prince – Alle Songs: Die Geschichten hinter den Tracks. Delius Klasing Verlag; 1. Auflage 2023, ISBN 978-3-667-12537-8.
  • Jason Draper: Prince – Life & Times (Revised & Updated Edition). Chartwell Books, New York 2016, ISBN 978-0-7858-3497-7.
  • Matt Thorne: Prince. Faber and Faber, London 2012, ISBN 978-0-571-27349-2.
  • Ronin Ro: Prince – Inside the Music and the Masks. St. Martin’s Press, New York 2011, ISBN 978-0-312-38300-8.
  • Uptown: The Vault – The Definitive Guide to the Musical World of Prince. Nilsen Publishing, Linköping 2004, ISBN 91-631-5482-X.

Einzelnachweise

  1. a b c Uptown (2004), S. 193.
  2. a b c d e f g h Uptown (2004), S. 400.
  3. Tobias Gourlay: An Incredible Life Story: Chris Blackwell. 3. August 2022, abgerufen am 16. Dezember 2025 (englisch).
  4. a b Ro (2011), S. 276.
  5. Ro (2011), S. 277.
  6. Draper (2016), S. 132.
  7. Ro (2011), S. 278.
  8. Hahn (2016), S. 246.
  9. a b Ro (2011), S. 275.
  10. a b c d Ro (2011), S. 279.
  11. a b Draper (2016), S. 114.
  12. a b Hahn (2016), S. 278.
  13. Draper (2016), S. 198–199.
  14. a b c Uptown (2004), S. 194.
  15. Ro (2011), S. 280.
  16. Draper (2016), S. 114.
  17. Uptown (2004), S. 195.
  18. Foto vom Schriftzug Slave auf der Wange. 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 7. November 2017; abgerufen am 10. August 2023.
  19. a b c d e f g Draper (2016), S. 131.
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