Girl 6 (Album)

Girl 6
Soundtrack von Prince/Verschiedene Interpreten

Veröffent-
lichung

19. März 1996

Aufnahme

März 1982Dezember 1995

Label(s) Warner Bros. Records

Format(e)

CD, Download, MC

Genre(s)

Contemporary R&B, Electro Funk, Elektronische Tanzmusik, Funk, Pop

Titel (Anzahl)

13

Länge

1:01:14

Besetzung

s. Mitwirkende

Produktion

Prince

Studio(s)

Paisley Park Studio (Chanhassen)

Chronologie
The Versace Experience (Prelude 2 Gold)
(1995)
Girl 6 Rave In2 the Joy Fantastic
(2001)
Singleauskopplungen
24. September 1984 Nasty Girl
19. Juli 1985 The Screams of Passion
4. August 1986 Girls & Boys
31. August 1993 Pink Cashmere
25. September 1995 Count the Days
26. März 1996 Girl 6

Girl 6 (englisch für Mädchen 6) ist das Soundtrackalbum zum gleichnamigen Film von Regisseur Spike Lee, das am 19. März 1996 bei Warner Bros. Records erschien und ausschließlich Kompositionen von Prince enthält. Zum Veröffentlichungszeitpunkt befand sich Prince in einem Vertragsstreit mit Warner, musste den Vertrag jedoch bis Ende 1999 erfüllen; obwohl er dem Label noch drei Alben schuldete, war Girl 6 nicht Bestandteil der 1992 verlängerten Vereinbarung.[1] Neben Prince wirkten unter anderem Nona Gaye, The Family, The New Power Generation und Vanity 6 als Interpreten mit.

Die Musik lässt sich den Genres Contemporary R&B, Electro Funk, Elektronische Tanzmusik, Funk und Pop zuordnen. Von den 13 Titeln waren lediglich drei zuvor unveröffentlicht. Eine nennenswerte Musikpromotion fand nicht statt, weshalb das Album international keinen Gold- oder Platinstatus erreichte; die zeitgenössische Kritik bewertete den Soundtrack jedoch überwiegend positiv.

Entstehung

Aufgrund von Differenzen mit Warner Bros. Records legte Prince 1993 seinen Künstlernamen ab und verwendete fortan ein unaussprechbares Symbol als Pseudonym. Auf dem Albumcover von Girl 6 ist jedoch der Hinweis „Songs by Prince“ zu finden, was zu der Annahme führte, er habe seinen ursprünglichen Namen wieder angenommen. Eine Pressemitteilung erklärte dies damit, dass sämtliche Stücke vor der Namensänderung aufgenommen worden seien. Diese Darstellung ist jedoch nachweislich unzutreffend, da Count the Days und Girl 6 erst 1994 bzw. 1995 eingespielt wurden.[2] Die drei Titel Don’t Talk 2 Strangers, Girl 6 und She Spoke 2 Me waren zuvor unveröffentlicht.

Nasty Girl und How Come U Don’t Call Me Anymore? schrieb Prince 1982. Nasty Girl nahm er Ende März desselben Jahres in seinem Kiowa Trail Home Studio in Chanhassen (Minnesota) auf und schrieb die Credits Vanity 6 zu,[3] während How Come U Don’t Call Me Anymore? am 28. April 1982 im Tonstudio Sunset Sound Studio in Los Angeles entstand.[4]

Erotic City nahm Prince am 25. März 1984 im Sunset Sound auf.[5] Obwohl der Titel Prince and the Revolution zugeschrieben ist, wirkten ausschließlich Prince und Sheila E. mit, die die Backgroundgesänge übernahm.[4] The Screams of Passion spielte Prince am 18. August 1984 im Flying Cloud Drive Warehouse in Eden Prairie (Minnesota) ein; die Gesangsparts übernahmen St. Paul Peterson (* 1964) und Susannah Melvoin, ergänzt durch Orchester-Overdubs von Clare Fischer.[6]

Girls & Boys nahm Prince am 8. Juli 1985 im Washington Avenue Warehouse Studio in Eden Prairie auf.[7] The Cross entstand am 13. Juli 1986 im Sunset Sound in Los Angeles,[8] Hot Thing am 6. August 1986 im Galpin Blvd Home Studio in Chanhassen.[8] Adore wurde am 19. November 1986 im Sunset Sound aufgenommen,[4] Pink Cashmere am 10. Juni 1988 im Paisley Park Studio in Chanhassen.[9]

She Spoke 2 Me entstand während der Aufnahmen zu Love Symbol am 11. Oktober 1991 im Paisley Park Studio.[10] Don’t Talk 2 Strangers spielte Prince Mitte April 1992 während der Diamonds-and-Pearls-Tour in den Platinum Studios in Melbourne ein. Der Titel war ursprünglich für den Film I’ll Do Anything (1994) (Geht’s hier nach Hollywood?) vorgesehen, wurde jedoch von Regisseur James L. Brooks abgelehnt.[11]

Count the Days nahm Prince am 15. Mai 1994 gemeinsam mit The New Power Generation im Paisley Park Studio auf,[12] während Girl 6 der einzige eigens für den Soundtrack produzierte Titel ist. Nachdem Tommy Barbarella eine Vorversion in seinem Heimstudio in Minneapolis aufgenommen hatte, überarbeitete Prince das Stück im Dezember 1995 im Paisley Park Studio; die Backing Vocals steuerte Nona Gaye bei. Trotz der zuvor erfolgten Namensänderung sind die Credits weiterhin mit „Prince“ angegeben.[13]

Weder Warner Bros. Records noch Prince betrieben eine nennenswerte Promotion für Girl 6; eine begleitende Tournee fand nicht statt.

Gestaltung des Covers

Auf dem Frontcover ist die Hauptdarstellerin des Films Girl 6 Theresa Randle abgebildet; zudem findet sich der Hinweis „Songs by Prince“. Das als Faltcover gestaltete Booklet umfasst drei Seiten mit Fotografien von Schauspielern aus dem Film. Im Innencover sind Angaben zu den enthaltenen Titeln abgedruckt, während das Rückcover Filmszenen aus Girl 6 zeigt. Außerdem bedankt sich Regisseur Spike Lee bei Prince, den er als „The Artist Formerly Known As Prince“ bezeichnet, und erklärt, dieser habe „ein großes Opfer gebracht“, um das Album zu ermöglichen.[14]

Die Liedtexte sind im Booklet nicht enthalten. Auf der Vorderseite des Covers befindet sich der Warnhinweis “Parental Advisory – Explicit Lyrics” (deutsch: „Hinweis für Eltern – allzu deutliche Liedtexte“).

Musik und Liedtexte

Die Musik lässt sich den Genres Contemporary R&B, Electro Funk, elektronische Tanzmusik, Funk und Pop zuordnen; zudem sind Balladen enthalten. Die Liedtexte behandeln überwiegend Themen wie Sex und Wollust. Hinter jedem Songtitel ist in Klammern der jeweilige Interpret angegeben.

  1. She Spoke 2 Me (Prince)
    Der Popsong erinnert stellenweise an Willing and Able aus Prince’ Album Diamonds and Pearls (1991). In She Spoke 2 Me singt er im Falsett über seine Begeisterung für eine Frau, die „alle meine Fantasien“ erfüllt und mit der er „gesprochen“ habe. Im August 1999 erschien ein „Extended Remix“ des Stücks auf dem Album The Vault … Old Friends 4 Sale.
  2. Pink Cashmere (Prince)
    Die Ballade aus dem Genre Pop ist von Prince’ akustischem Gitarrenspiel geprägt, das von einem dezenten Drumcomputer-Beat begleitet wird. Ein von Clare Fischer arrangiertes Streichorchester ist überwiegend im Hintergrund zu hören. Pink Cashmere endet mit einem Gitarrensolo von Prince, das in die Streicherpassage übergeht. Im Falsett vorgetragen, bekundet Prince im Liedtext die Liebe zu einer Frau, der er unter anderem einen Mantel aus rosa Kaschmir („Pink Cashmere“) schenkt.[15]
  3. Count the Days (The New Power Generation)
    Der entspannte, melodische Popsong weist Einflüsse des Doo Wop auf und ist von Prince’ akustischem Gitarrenspiel geprägt. Der kryptische Liedtext wird vom Bassisten Sonny Thompson gesungen und erweckt stellenweise den Eindruck eines Aufrufs zu Gewalt, was als Spiegel des damaligen Konflikts zwischen Prince und Warner Bros. Records interpretiert werden kann.[16] So finden sich Textzeilen wie „Here’s a motherfucker I gotta blow away“ oder „Every day I spend with your ass is another wasted day“. Zudem wird im Song Frankie Beverly (* 6. Dezember 1946; † 10. September 2024) von der Band Maze erwähnt.
  4. Girls & Boys (Prince and The Revolution)
    Der Funk-Titel ist von einer rhythmischen Keyboardfigur geprägt. Eric Leeds steuert Baritonsaxophon-Passagen bei, die durch Phrasen eines Roland-Gitarrensynthesizers akzentuiert werden. Der Liedtext schildert die Geschichte eines attraktiven Paares, das füreinander bestimmt ist, wobei die Frau jedoch einem anderen Mann versprochen ist, weshalb ihr Geliebter bemüht ist, „nicht den Verstand zu verlieren“. Teile des Textes trägt Prince im Sprechgesang vor. Im Refrain singt er mit „Vous êtes très belle“ („Du bist wunderschön“) eine französische Wendung.[17][18]
  5. The Screams of Passion (The Family)
    The Family war eine 1985 von Prince gegründete Band, die unter anderem die Originalversion von Nothing Compares 2 U aufnahm. Noch im selben Jahr löste sich die Gruppe wieder auf; 2011 formierte sie sich unter dem Namen fDeluxe neu und ist bis heute (2026) aktiv. Frontsänger ist damals wie heute Paul Peterson (* 18. Oktober 1964), auch bekannt unter dem Pseudonym St. Paul Peterson. The Screams of Passion ist ein melodischer, rhythmisch geprägter Funk-/Pop-Song mit einer von Clare Fischer arrangierten Streicherorchestrierung. Prince spielte den Titel auf einem Yamaha-DX7-Synthesizer ein. Der sinnlich-verführerische Liedtext schildert ein leidenschaftliches Liebesspiel vor einer romantisch überhöhten Naturkulisse aus „sanfter Herbstbrise“, menuettartig tanzenden Vorhängen und „samtig plätschernden“ Blättern.[19]
  6. Nasty Girl (Vanity 6)
    Vanity 6 war eine 1982 von Prince zusammengestellte Girlgroup, bestehend aus Denise Katrina Matthews (1959; † 2016), Brenda Bennett (* 24. Januar 1962) und Susan Moonsie (* 21. Januar 1964). Frontsängerin war Matthews, die unter dem Pseudonym Vanity auftrat. Nasty Girl ist ein Titel aus dem Bereich der elektronischen Popmusik. Der teils anzügliche Liedtext beschreibt eine sexuell selbstbestimmte Frau, die ein anonymes Treffen mit einem Mann anstrebt, den sie zuvor nicht kennt. Mehrere Textzeilen formulieren dies explizit; gegen Ende des Songs zeigt sich die Protagonistin jedoch enttäuscht und äußert, der Mann habe ihre Erwartungen nicht erfüllt.[3]
  7. Erotic City (Prince and The Revolution)
    Der Titel ist dem Electro Funk und der elektronischen Tanzmusik zuzuordnen. Der Groove des LM-1-Drumcomputers basiert auf einer Three-Note-Bassfigur; dazu spielt Prince Rhythmusgitarre sowie lebhaft wirkende Synthesizer. Den Refrain trägt er gemeinsam mit Sheila E. vor und formuliert darin explizite sexuelle Anspielungen. In einem früheren Interview erklärte Prince, George Clinton habe ihn zu Erotic City inspiriert.[20]
  8. Hot Thing (Prince)
    Der Funk-Titel basiert auf einem eingängigen Drumcomputer-Rhythmus sowie einem orientalisch anmutenden Keyboardmotiv. Die zunächst minimalistische Struktur wird gegen Ende durch eine schnelle Keyboardfigur und ein ausgedehntes Saxophonsolo von Eric Leeds erweitert. Der Liedtext schildert eine Begegnung mit einer 21-jährigen Frau, der Prince sexuelle Avancen macht.[21][22][23]
  9. Adore (Prince)
    In der sanften Soul-Ballade greift Prince auf traditionelle Elemente der Soulmusik zurück, darunter E-Piano und Orgel anstelle von Synthesizern, was dem Stück einen wärmeren Klang verleiht. Ein Bläserarrangement unterstreicht die Melodie zusätzlich. Den romantischen Liedtext trägt er überwiegend im Falsett vor und bekundet darin seine Liebe zu einer Frau in poetischer Form.[24][25]
  10. The Cross (Prince)
    Das Stück ist eine langsame Rocknummer mit hymnischem Charakter. Es beginnt mit gestrichener Gitarre und leicht verhalltem Gesang, entwickelt sich jedoch zu einem kraftvollen, energiegeladenen Rocksong. Mit dominanten Gitarrenakkorden und einem ausgedehnten Schlagzeugsolo erreicht der Titel seinen Höhepunkt. Der spirituell geprägte Liedtext entwirft ein düsteres Bild einer krisenhaften Zeit, verbindet religiöse Metaphorik mit Gesellschaftskritik und ruft dazu auf, in Jesus Christus einen Weg aus Sorgen und Problemen zu erkennen.[26]
  11. How Come U Don’t Call Me Anymore? (Prince)
    Die R&B-Klavierballade basiert auf einer sich wiederholenden Vier-Akkord-Progression und wird durch einen kurzen Refrain ergänzt. Prince’ mehrstimmiger Gesang verleiht dem Refrain stellenweise einen gospelartigen Charakter. Der Liedtext beschreibt eine Frau, die ihn verlassen hat, obwohl er sie weiterhin liebt; gegen Ende des Songs fleht er kniend um ihre Rückkehr.[27]
  12. Don’t Talk 2 Strangers (Prince)
    Die Pop-Ballade trägt Prince erneut im Falsett vor. Der Liedtext beschreibt einen Vater, der sich liebevoll von seinem Kind verabschiedet, ohne den Grund für seinen Fortgang zu nennen. Er erklärt lediglich, seine „Zukunft vollständig geplant“ zu haben, und merkt an, dass „nicht immer alles gut“ verlaufe, dies aber „nun einmal so sei“.[28]
  13. Girl 6 (The New Power Generation)
    Das Titelstück ist tanzorientiert und dem Funk- und Popgenre zuzuordnen. Gedämpftes Trompetenspiel prägt den Song durchgehend. Prince integrierte zudem Samples aus seinen Songs Raspberry Beret (1985) und Housequake (1987); in den Backing Vocals ist Nona Gaye zu hören. Der fragmentarisch angelegte Liedtext besteht aus einzelnen Zeilen mit Bezug zur Filmhandlung. Darüber hinaus fügte Prince gesprochene Originaldialoge der Schauspieler in den Song ein.[29][30]

Titelliste und Veröffentlichungen

# Titel Interpret Dauer Original-Tonträger
1 She Spoke 2 Me Prince 4:19 1996: Girl 6
2 Pink Cashmere Prince 6:13 1993: The Hits/The B-Sides
3 Count the Days The New Power Generation 3:26 1995: Exodus
4 Girls & Boys Prince and The Revolution 5:31 1986: Parade
5 The Screams of Passion The Family 5:26 1985: The Family
6 Nasty Girl Vanity 6 5:13 1982: Vanity 6
7 Erotic City (Edit) Prince and The Revolution 3:55 1984: B-Seite von Let’s Go Crazy
8 Hot Thing Prince 5:40 1987: Sign “☮” the Times
9 Adore Prince 6:31 1987: Sign “☮” the Times
10 The Cross Prince 4:45 1987: Sign “☮” the Times
11 How Come U Don’t Call Me Anymore? Prince 3:51 1982: B-Seite von 1999
12 Don’t Talk 2 Strangers Prince 3:11 1996: Girl 6
13 Girl 6 a The New Power Generation 4:02 1996: Girl 6
Spieldauer: 61:14 min.
Autor aller Songs ist Prince
a 
Musik: Tommy Barbarella

Girl 6 erschien am 19. März 1996 als CD, Download, MC sowie als Promo-Doppel-LP. Das Album dient als Soundtrack zu dem gleichnamigen Kinofilm von Regisseur Spike Lee, der am 22. März 1996 veröffentlicht wurde. Der Film spielte knapp fünf Millionen US-Dollar ein und gilt angesichts eines Budgets von zwölf Millionen US-Dollar als kommerziell erfolglos.[31]

Die Songs Don’t Talk 2 Strangers, Girl 6 und She Spoke 2 Me waren zuvor unveröffentlicht; alle übrigen Titel waren bereits auf anderen Tonträgern erschienen. Nasty Girl wurde am 11. August 1982 auf dem Album Vanity 6 veröffentlicht, How Come U Don’t Call Me Anymore? erschien am 24. September 1982 als B-Seite der Single 1999. Erotic City kam am 18. Juli 1984 als B-Seite von Let’s Go Crazy heraus, während The Screams of Passion am 19. Juli 1985 als Vorabsingle zum Album The Family der gleichnamigen Band erschien.

Ende März 1986 veröffentlichte Prince Girls & Boys auf dem Album Parade; die Version auf Girl 6 ist zwei Sekunden länger, da sie sich mit dem folgenden Titel Life Can Be So Nice überschneidet. Die Songs Adore, Hot Thing und The Cross erschienen im März 1987 auf dem Album Sign “☮” the Times.

Im September 1993 wurde Pink Cashmere auf der Kompilation The Hits/The B-Sides veröffentlicht, während Count the Days im März 1995 auf dem zweiten Studioalbum von The New Power Generation mit dem Titel Exodus enthalten war.

Singles

Insgesamt sind sechs Singleauskopplungen auf dem Soundtrack vertreten. Nasty Girl von Vanity 6 erschien bereits am 24. September 1982, am selben Tag wie die Single 1999.[32] Als B-Seite fungierte Drive Me Wild, ebenfalls von Vanity 6 gesungen und von Prince produziert.

The Screams of Passion von The Family wurde am 19. Juli 1985 veröffentlicht, allerdings nur in Nordamerika und Europa. Als B-Seite erschien der von Prince und dem Saxophonisten Eric Leeds komponierte Song Yes, der ebenfalls auf dem Album The Family enthalten ist.[33]

Girls & Boys war am 4. August 1986 die vierte und letzte Singleauskopplung aus dem Album Parade.[34] Die Veröffentlichung erfolgte ausschließlich in Europa; auf der B-Seite befindet sich Under the Cherry Moon.

Pink Cashmere wurde am 31. August 1993 aus The Hits/The B-Sides ausgekoppelt,[35] erschien jedoch nur in den USA, Japan und Deutschland. Als B-Seite diente Prince’ Debütsingle Soft and Wet aus dem Jahr 1978 vom Album For You.

Count the Days von The New Power Generation erschien am 25. September 1995.[36] Die CD-Single wurde ausschließlich in Europa veröffentlicht und enthält neben der Clean-Edit-Version auch die Albumfassung sowie den Titel New Power Soul, der ebenfalls auf Exodus enthalten ist.

Am 26. März 1996 wurde das Titelstück als einzige gezielte Singleauskopplung aus dem Soundtrack Girl 6 veröffentlicht. Die Single erschien nur in den USA, Japan und im Vereinigten Königreich; als B-Seite fungierte Nasty Girl.[37]

Musikvideos

Zum Song Girl 6 wurde kein Musikvideo produziert; zu den übrigen fünf Singleauskopplungen existieren jedoch Videos. Das Video zu Nasty Girl zeigt einen Studioauftritt, in dem Vanity 6 den Song performt. Auch das Musikvideo zu The Screams of Passion von The Family entstand in einem Studio, vermittelt jedoch mithilfe der Bluescreen-Technik den Eindruck, die Band spiele den Titel an einem Strand und stehe stellenweise im Wasser.

Das Video zu Girls & Boys besteht überwiegend aus einer Szene des Films Under the Cherry Moon – Unter dem Kirschmond (1986), in der Prince und The Revolution den Song darbieten. Ergänzende Sequenzen entstanden während der Dreharbeiten zu dem Film; Regisseur des Musikvideos war Prince selbst.[38] Das Video zu Pink Cashmere setzt sich aus einem Zusammenschnitt früherer Prince-Musikvideos zusammen.[39]

Im Video zu Count the Days sind die Mitglieder der damaligen Besetzung von The New Power Generation zu sehen. Prince spielt darin Akustikgitarre; sein Gesicht ist teilweise durch einen Schal mit der Aufschrift „The Exodus Has Begun“ („Die Flucht hat begonnen“) verdeckt und daher nur schemenhaft erkennbar. Das Video besteht überwiegend aus dokumentarischem Material zu den Selma-nach-Montgomery-Märschen von 1965, darunter Aufnahmen von Martin Luther King und der Edmund Pettus Bridge.

Coverversionen

Mehrere Musiker nahmen Coverversionen von Songs auf, die auf Girl 6 enthalten sind.[40][41][42] So veröffentlichte der englische Soulmusiker Joe Roberts 1994 eine Single-Version von Adore, während die Band Silk 2005 eine weitere Interpretation herausbrachte. The Cross wurde 2002 von The Blind Boys of Alabama, 2008 von Audrey Horne und 2013 von Hadewych Minis gecovert. Don’t Talk 2 Strangers nahm Chaka Khan neu auf und veröffentlichte das Stück am 29. September 1998 auf ihrem von Prince produzierten Album Come 2 My House.

Erotic City wurde unter anderem 1994 von George Clinton, 1996 von Arto Lindsay, 2005 von Berlin und 2023 vom Vitamin String Quartet neu eingespielt. Girls & Boys interpretierten 2008 die norwegische Rockband Helldorado sowie 2011 Noël Akchoté. How Come U Don’t Call Me Anymore? wurde 1983 von Stephanie Mills, 1998 von Joshua Redman, 2001 von Alicia Keys und 2018 von Danielle Nicole gecovert. Nasty Girl nahmen 2004 die US-amerikanische Sängerin Inaya Day sowie 2008 die norwegische Sängerin Lene Alexandra neu auf.

Plagiatsvorwürfe

Bereits 1996 beauftragte James Brandon, damaliger Manager der Band GOMAB, einen Rechtsanwalt damit, Unterlagen für eine mehrere Millionen US-Dollar umfassende Klage gegen Prince und Spike Lee wegen Urheberrechtsverletzung zusammenzustellen. Brandon vertrat die Auffassung, der Song Girl 6 sei ein Plagiat des 1993 aufgenommenen, jedoch erst 2013 urheberrechtlich registrierten GOMAB-Stücks Phone Sex. Im Zuge der Werbeaktivitäten zu Phone Sex habe Brandon im März 1994 Lees Onkel Clarence B. Lee kennengelernt, der von dem Track begeistert gewesen sei und in seiner Anwesenheit den Regisseur angerufen habe. Dieser habe Brandon daraufhin gebeten, den Song an den Soundtrack-Koordinator seines noch unveröffentlichten Films Girl 6 weiterzuleiten. Nach einem anschließenden Treffen habe Brandon jedoch keinen weiteren Kontakt mehr zu Lee oder dessen Onkel gehabt. Erst mit dem Kinostart des Films im März 1996 habe er festgestellt, dass Phone Sex Ähnlichkeiten mit dem von Prince komponierten Titel Girl 6 aufweise. Brandon erklärte später, er habe sich zwischen 1997 und 1999 zwar juristisch beraten lassen, jedoch nicht über die finanziellen Mittel verfügt, um eine Klage einzureichen.[43]

Am 23. November 2007 erhob Brandon schließlich beim Obersten Gerichtshof von Barbados Klage gegen Prince wegen Urheberrechtsverletzung. Die Klage richtete sich zudem gegen Spike Lee und dessen Produktionsfirma 40 Acres and a Mule Filmworks sowie gegen 20th Century Studios und Warner Bros. Entertainment. Darüber hinaus wurden mehrere Medienunternehmen wegen der Verwertung und Verbreitung des Soundtracks sowie der Nutzung des Songs Girl 6 im gleichnamigen Film verklagt.[43]

Am 22. Juli 2015 reichte Brandon erneut Klage ein, diesmal vor einem Gericht im US-Bundesstaat Florida. In diesem Verfahren wurde auch der Keyboarder Tommy Barbarella, Koautor des Songs Girl 6, als Beklagter genannt. 2017 wies das zuständige Gericht die Klage ab.[44]

Am 28. Dezember 2020 bestätigte ein Bundesgericht in Manhattan (New York City) die Zurückweisung der Klage endgültig. James Brandon wurde untersagt, weitere Verfahren in dieser Angelegenheit anzustrengen, da das bereits 2017 ergangene Urteil rechtskräftig gewesen war.[45]

Mitwirkende

Musiker

Alle Songs wurden von Prince arrangiert, komponiert, produziert und interpretiert. Er spielte zudem sämtliche Musikinstrumente selbst ein; ergänzt wurden die Aufnahmen durch folgende Mitwirkende:[14]

  • Atlanta Bliss – Trompete in Adore und Girls & Boys
  • Bobby Z. – Perkussion und Schlagzeug in Girls & Boys
  • Brenda Bennett (von Vanity 6) – Gesang in Nasty Girl
  • Brown Mark – Backing Vocals und E-Bass in Girls & Boys
  • Clare FischerInstrumentation der Saiteninstrumente in Pink Cashmere, The Screams of Passion
  • Dr. Fink – Keyboard in Girls & Boys
  • Eric Leeds – Baritonsaxophon in Girls & Boys; Tenorsaxophon in Adore und Hot Thing
  • Hornheads – Hörner in She Spoke 2 Me
  • Lisa Coleman – Backing Vocals und Keyboard in Girls & Boys
  • Levi Seacer Jr. – Rhythmusgitarrist in She Spoke 2 Me
  • Marie-France Drouin (als „Marie France“) – “The French Seduction” (französisch gesprochener Satz) in Girls & Boys
  • Michael Bland – Schlagzeug in Count the Days, She Spoke 2 Me
  • Morris Hayes – Keyboard in Count the Days
  • Nona Gaye – Co-Leadsängerin in Girl 6
  • Sheila E. – Backing Vocals in Girls & Boys; Co-Leadsängerin in Erotic City
  • Sonny Thompson – E-Bass in Count the Days, She Spoke 2 Me; Hauptgesang: Count the Days
  • St. Paul Peterson (von The Family) – Hauptgesang in The Screams of Passion
  • Susan Moonsie (von Vanity 6) – Gesang in Nasty Girl
  • Susannah Melvoin – Backing Vocals in Girls & Boys; Co-Leadsängerin in The Screams of Passion
  • Theresa Randle (als „Girl 6“) – gesprochene Samples in Girl 6
  • Tommy Barbarella – Keyboard in Count the Days, She Spoke 2 Me; Co-Autor: Girl 6
  • Vanity (von Vanity 6) – Hauptgesang in Nasty Girl
  • Wendy Melvoin – Backing Vocals und Gitarre in Girls & Boys

Technisches Personal

  • 11:24 Design – Artdirector, Logo-Design
  • Alex Steyermark – Produktionsleiter
  • Art Sims – Artdirector, Logo-Design
  • Coke Johnson – Toningenieur in Adore, Girls & Boys, Hot Thing, The Cross
  • David Leonard – Toningenieur in Girls & Boys
  • David Tickle – Toningenieur in Girls & Boys
  • David Z. Rivkin – Musikproduzent in The Screams of Passion; Toningenieur in Girls & Boys, The Screams of Passion
  • Eddie Miller – Toningenieur in Pink Cashmere
  • Gregory Gilmer – Albumdesign
  • Kirk Johnson – Programming von Schlagzeug im Song Girl 6
  • Lisa Jackson – Soundtrack-Koordinatorin
  • Peggy McCreary – Toningenieurin in Girls & Boys
  • Ron Boustead – Lacquer Cut
  • Spike LeeExecutive Producer
  • Stephen Marcussen – Mastering
  • Susan Rogers – Toningenieurin in Adore, Girls & Boys, Hot Thing, The Cross, The Screams of Passion
  • Tom Garneau – Toningenieur in Pink Cashmere

Rezensionen

Professionelle Bewertungen
Durchschnittsbewertung
Quelle Bewertung
AOTY[46] 83 %
Weitere Bewertungen
Quelle Bewertung
AllMusic[47]
Wilson & Alroy’s Record Reviews[48]
Rock NYC.com[49] A

Massenmedien und Musikkritiker zeigten nur geringes Interesse am Soundtrack, bewerteten ihn jedoch überwiegend positiv. Die Website Album of the Year (AOTY) errechnete auf Grundlage von zwei englischsprachigen Rezensionen eine Durchschnittsbewertung von 83 %.[46]

Stephen Thomas Erlewine von AllMusic vergab viereinhalb von fünf Sternen. Er hob hervor, dass alle Stücke entweder von „funky Keyboards“ geprägt oder „geschmeidige Soulballaden“ seien und sich thematisch überwiegend mit Sexualität befassten. Lediglich Count the Days und Girl 6 fielen seiner Ansicht nach etwas ab. Insgesamt bezeichnete er das Album jedoch als „gute Platte“ und als empfehlenswert für Hörer, die sich nach Prince’ Schaffensphase Mitte der 1980er Jahre sehnten.[47]

Auch Iman Lababedi von der Website Rock NYC bewertete das Album mit der Bestnote „A“. Zwar sei Girl 6 weder ein Greatest-Hits-Album noch „zu hundert Prozent“ ein Prince-Album, jedoch „besser, als es sein sollte“. Besonders lobte er Erotic City und Pink Cashmere. Das Werk wirke „in sich geschlossen“ und könne ohne Unterbrechung gehört werden, da es „wie aus einem Guss“ erscheine. Lababedi meinte zudem, Prince habe zuletzt mit Sign “☮” the Times (1987) ein ähnlich geschlossenes Album vorgelegt.[49]

Omoronke Idowu vom US-Magazin Vibe vergab keine Wertung, hob jedoch insbesondere Erotic City und Girl 6 hervor. Als einzige Enttäuschung bezeichnete sie Don’t Talk 2 Strangers. Für Hörer, die bislang keinen Zugang zum „Artist Formerly Known As Prince“ gehabt hätten, eigne sich der Soundtrack dennoch als geeigneter Einstieg in dessen Werk.[30]

Deutlich kritischer äußerten sich die Musikkritiker David Wilson und John Alroy, die lediglich eineinhalb von fünf Sternen vergaben. Ihrer Ansicht nach sei nur das Titelstück ein tatsächlich neuer Song, den sie als „unmelodischen Softporno“ charakterisierten. Zwar seien mit Don’t Talk 2 Strangers und She Spoke 2 Me zwei weitere zuvor unveröffentlichte Titel enthalten, die „durchaus gelungen, wenn auch routiniert“ wirkten. Insgesamt bestehe das Album jedoch überwiegend aus bereits erschienenen Stücken, die zwar größtenteils zu Prince’ besten Arbeiten zählten – etwa Adore, Girls & Boys oder Pink Cashmere –, für langjährige Fans jedoch entbehrlich seien.[48]

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Vereinigte Staaten (Billboard)[50]75 (4 Wo.)4

Zudem erreichte der Soundtrack in den Niederlanden Platz 83; in anderen Ländern konnte er sich nicht in den Musikcharts platzieren.

Musikverkäufe

Girl 6 verkaufte sich weltweit weniger als 500.000-mal, davon rund 100.000 Exemplare in den USA.[51][52][53] Auszeichnungen für einen Gold- oder Platinstatus sind nicht bekannt.

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[54]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  US  R&B
1982 Nasty Girl
Vanity 6
US101
(15 Wo.)US
R&B7
(18 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: 24. September 1982
Interpret: Vanity 6
1985 The Screams of Passion
The Family
US63
(6 Wo.)US
R&B9
(16 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: 19. Juli 1985
Interpret: The Family
Nur in Europa und in Nordamerika ausgekoppelt
1986 Girls & Boys
Parade
DE27
(7 Wo.)DE
UK11
(9 Wo.)UK
USn.v.US R&Bn.v.R&B
Erstveröffentlichung: 4. August 1986
Interpret: Prince and The Revolution
Nur in Europa ausgekoppelt
1993 Pink Cashmere
The Hits/The B-Sides
ATn.v.AT CHn.v.CH UKn.v.UK US50
(9 Wo.)US
R&B14
(15 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: 31. August 1993
Interpret: Prince
Nicht weltweit ausgekoppelt
1995 Count the Days
Exodus
ATn.v.AT CHn.v.CH UK79
(1 Wo.)UK
USn.v.US R&Bn.v.R&B
Erstveröffentlichung: 25. September 1995
Interpret: The New Power Generation
Nur in einigen Ländern Europas ausgekoppelt
1996 Girl 6
Girl 6
DEn.v.DE UKn.v.UK R&B78
(4 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: 26. März 1996
Interpret: The New Power Generation
Nicht weltweit ausgekoppelt

Literatur

  • Benoît Clerc: Prince – Alle Songs: Die Geschichten hinter den Tracks. Delius Klasing Verlag; 1. Auflage 2023, ISBN 978-3-667-12537-8.
  • Duane Tudahl: Prince and the Purple Rain Era Studio Sessions 1983 and 1984 (Expanded Edition). Rowman & Littlefield, London 2018, ISBN 978-1538114629.
  • Duane Tudahl: Prince and the Parade & Sign o’ the Times Era Studio Sessions 1985 and 1986. Rowman & Littlefield Publishers, 2021, ISBN 978-1-538-14451-0.
  • Jason Draper: Chaos, Disorder, And Revolution. Backbeat Books, New York 2011, ISBN 978-0-87930-961-9.
  • Liz Jones: Slave to the Rhythm – The Artist Formerly Known As Prince. Warner Books, Little Brown and Company 1997, ISBN 0-7515-2393-3.
  • Per Nilsen: DanceMusicSexRomance – Prince: The First Decade. Firefly Publishing, London 1999, ISBN 0-946719-23-3.
  • Ronin Ro: Prince – Inside the Music and the Masks. St. Martin’s Press, New York 2011, ISBN 978-0-312-38300-8.
  • Uptown: The Vault – The Definitive Guide to the Musical World of Prince. Nilsen Publishing, Linköping 2004, ISBN 91-631-5482-X.

Einzelnachweise

  1. Ro (2011), S. 275.
  2. Uptown (2004), S. 478.
  3. a b Uptown (2004), S. 450.
  4. a b c Nilsen (1999), S. 281.
  5. Tudahl (2018), S. 300.
  6. Tudahl (2018), S. 390–391.
  7. Nilsen (1999), S. 280.
  8. a b Nilsen (1999), S. 267.
  9. Uptown (2004), S. 394.
  10. Uptown (2004), S. 411–412.
  11. Uptown (2004), S. 353.
  12. Uptown (2004), S. 356.
  13. Uptown (2004), S. 479.
  14. a b Begleitheft der CD Girl 6, Warner Bros. Records, 1996
  15. Uptown (2004), S. 394.
  16. Uptown (2004), S. 476–477.
  17. Uptown (2004), S. 374–375.
  18. Nilsen (1999), S. 181.
  19. Uptown (2004), S. 455.
  20. Uptown (2004), S. 429.
  21. Hahn (2016), S. 159.
  22. Uptown (2004), S. 376–378.
  23. Ro (2011), S. 153.
  24. Hahn (2016), S. 161.
  25. Nilsen (1999), S. 223.
  26. Hahn (2016), S. 174.
  27. Uptown (2004), S. 428.
  28. Uptown (2004), S. 437.
  29. Uptown (2004), S. 478–479.
  30. a b Jones (1997), S. 300.
  31. Box Office Mojo. In: boxofficemojo.com. 2025, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
  32. Clerc (2023), S. 76.
  33. Tudahl (2021), S. 193.
  34. Clerc (2023), S. 130.
  35. Uptown (2004), S. 152.
  36. Clerc (2023), S. 269.
  37. Uptown (2004), S. 193.
  38. Uptown (2004), S. 623.
  39. Uptown (2004), S. 627.
  40. Prince auf Cover.Info
  41. Prince auf SecondHandSongs
  42. Prince auf WhoSampled
  43. a b AirBourne: Breaking News: Prince & Spike Lee Reaping From Another’s Sweat: Barbados Attorney sues Corporate Giants In Copyright Scandal. In: bajanreporter.com. 9. Dezember 2007, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
  44. Gregory H. Woods: Brandon v. NPG Records, Inc. In: casemine.com. 30. April 2020, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
  45. Blake Brittain: Prince, Spike Lee’s Win in ‘Girl 6’ Song Copyright Case Affirmed. In: news.bloomberglaw.com. 28. Dezember 2020, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
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  48. a b David Bertrand Wilson und John Alroy: Girl 6 Soundtrack (1996). In: warr.org. 2025, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
  49. a b Iman Lababedi: Prince’s ‘Girl 6’ Reviewed. In: rocknyc.live. 25. August 2016, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
  50. Prince – Chart History. billboard.com, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
  51. Jones (1997), S. 182.
  52. Ro (2011), S. 281.
  53. Draper (2011), S. 162.
  54. Chartquellen: DE AT CH UK US