Love Symbol

Love Symbol
Studioalbum von Prince and The New Power Generation

Veröffent-
lichung

2. Oktober 1992

Aufnahme

Dezember 1990 – August 1992

Label(s) Paisley Park Records / Warner Bros. Records

Format(e)

CD, Doppel-LP, Download, MC

Genre(s)

Contemporary R&B, Dance-Pop, Funk, Hip-Hop, Pop, Rock

Titel (Anzahl)

18

Länge

1:14:56

Besetzung

s. Mitwirkende

Produktion

Prince

Studio(s)

Larrabee West Studios (Los Angeles)
Paisley Park Studio (Chanhassen)
Record Plant Studio (Los Angeles)

Chronologie
Diamonds and Pearls
(1991)
Love Symbol Come
(1994)
Singleauskopplungen
30. Juni 1992 Sexy M.F.
28. September 1992 My Name Is Prince
17. November 1992 7
17. November 1992 Damn U (nur US)
1. März 1993 The Morning Papers

Love Symbol (englisch für Liebessymbol) ist das 14. Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Prince, wobei er alle Songs arrangierte, komponierte und produzierte. Er nahm es mit seiner Begleitband The New Power Generation auf und wurde am 2. Oktober 1992 bei dem Label Paisley Park Records / Warner Bros. Records veröffentlicht. Love Symbol ist ein Konzeptalbum, da Prince eine Rahmenhandlung um die Songs des Albums herum entwarf, wozu ihm eine Liebesaffäre zwischen ihm selbst und einer 16-jährigen Prinzessin aus Kairo dient, die von Bandmitglied und seiner damaligen Freundin und späterer Ehefrau Mayte Garcia verkörpert wird. Kirstie Alley spielt dabei eine Reporterin, die Prince interviewt.

Die Musik zählt zu den Genres Contemporary R&B, Dance-Pop, Funk, Hip-Hop, Pop und Rock. Als Gäste wirken Carmen Electra, Clare Fischer, The Steeles und das Blechbläserquintett Hornheads mit. Love Symbol war international kommerziell erfolgreich und erhielt in mehreren Ländern Gold- oder Platinstatus.

Musikkritiker bewerteten die Musik des Albums zum Teil sehr positiv, während die Rahmenhandlung allgemein sehr negativ aufgenommen wurde. Eine Tournee zum Album absolvierte Prince nur durch die USA und Kanada und war aus kommerzieller Sicht erfolgreich.

Entstehung

Prince nahm Love Symbol, wie bereits das Vorgängeralbum Diamonds and Pearls (1991), zusammen mit seiner Begleitband The New Power Generation auf, wobei es im Jahr 1992 personelle Änderungen gab: Sängerin Rosie Gaines hatte die Band verlassen und Prince holte Tänzerin Mayte Garcia dazu. Zudem wirkten das Blechbläserquintett Hornheads und William ‘DJ’ Graves bei den Albumaufnahmen mit. Alle Songs nahm Prince in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen in Minnesota auf, zusätzliches Mixing fand im Tonstudio Larrabee West Studios in Los Angeles in Kalifornien statt.[1]

Prince bezeichnete Love Symbol als „fantasy rock soap opera“ („Phantasie-Rock-Seifenoper“), weil er eine Rahmenhandlung um die Songs des Albums herum konstruierte. Dazu dient eine Liebesaffäre zwischen ihm selbst und einer 16-jährigen Prinzessin aus Kairo, die von seiner damaligen Freundin und späterer erster Ehefrau Mayte Garcia verkörpert wird. Gesprochene Überleitungen („Segues“) werden von der Schauspielerin Kirstie Alley in der Rolle der Reporterin „Vanessa Bartholomew“ vorgetragen und verbinden vereinzelt Songs des Albums miteinander, um die Rahmenhandlung darzustellen.[2]

Die meisten Songs nahm Prince von Oktober 1991 bis März 1992 auf, aber 7 spielte er bereits im Dezember 1990 ein und Blue Light am 12. Mai 1991. Am 18. September 1991 nahm er das Stück My Name Is Prince auf, das er ursprünglich nicht auf einem Album veröffentlichen wollte. Am 1. Oktober spielte er Sweet Baby ein, am 10. Oktober Damn U und Sexy M.F. sowie am 31. Oktober 3 Chains o’ Gold und Love 2 the 9’s. Den Track The Flow nahm Prince ursprünglich am 11. September 1990 auf, aber am 10. November 1991 überarbeitete er das Stück gravierend. Die beiden Songs And God Created Woman und Arrogance spielte er am 27. November ein. Am 5. Dezember nahm Prince The Sacrifice of Victor auf, zudem arbeitete er mit den Hornheads zusammen, die in verschiedenen Songs Blechblasinstrumente hinzufügten. The Morning Papers spielte Prince am 31. Dezember 1991 ein.[3] Das genaue Aufnahmedatum von The Max ist der Öffentlichkeit nicht bekannt, aber er nahm den Track Ende 1991 auf.[4][5][6]

Im Januar 1992 führte Prince die Albumaufnahmen fort und spielte The Continental ein, zudem fügte Clare Fischer im Februar Orchester-Overdubs in den beiden Songs 3 Chains o’ Gold und Damn U ein. Die gesprochenen Überleitungen von Kirstie Alley wurden Anfang 1992 im Tonstudio Record Plant in Los Angeles aufgenommen.[4][7] Bis Ende März war Prince mit den Albumaufnahmen beschäftigt und ging dann vom 3. April bis zum 3. Mai 1992 mit der Diamonds-and-Pearls-Tour in Japan und Australien auf Tournee. Über die Zusammenarbeit mit Prince sagte Toningenieur David Friedlander, für ihn sei es die anstrengendste, aber auch bereicherndste Arbeit gewesen, die er jemals gemacht habe. Prince fordere Perfektion und wolle Mitarbeiter, die seinem Tempo folgen. Man habe 48 Stunden keinen Schlaf gehabt und auch Prince selbst sei „vielleicht mal für eine Stunde nach Hause gefahren, um ein Bad zu nehmen und sich umzukleiden“.[8]

Als Prince wieder zu Hause in seinem Paisley Park Studio war, nahm er am 14. Mai 1992 den Song Eye Wanna Melt with U auf, den er ursprünglich auf der Maxi-Single von 7 veröffentlichen wollte. Anschließend setzte er die Diamonds-and-Pearls-Tour am 25. Mai in Europa fort und beendete die Tournee am 12. Juli 1992.[4][7]

Nach Beendigung der Diamonds-and-Pearls-Tour entschied sich Prince kurzfristig dafür, Eye Wanna Melt with U auch auf dem eigentlich fertiggestellten Album Love Symbol zu platzieren. Ohne diesen 3:50 Minuten langen Song hatte das Album bereits eine Gesamtspielzeit von 76:41 Minuten – die Speicherkapazität einer Audio-CD betrug damals aber nur 74 Minuten. Daraufhin strich Prince einen Großteil der bereits auf dem Album vorhandenen erklärenden Überleitungen, wodurch der Sinn der Rahmenhandlung auf der veröffentlichten Version von Love Symbol nicht mehr eindeutig nachzuvollziehen ist. Im August 1992 stellte er das Album endgültig fertig.[2][9]

Ursprüngliche Version von Love Symbol

Am 28. Mai 1992 stellte Prince eine Tracklist von Love Symbol fertig, die noch neun Überleitungen („Segues“) mit einer Gesamtlänge von ungefähr acht Minuten enthielt. Diese Überleitungen erklärten die Rahmenhandlung zusammenhängender als in der veröffentlichten Version von Love Symbol.[10][11]

Segue 1 (Album Intro): Ein männlicher Erzähler informiert den Zuhörer, die Rahmenhandlung beginnt im Jahr 1997 in Minneapolis in Minnesota. Ein fünfjähriger Junge mit Namen „Michael“ gräbt im Sand und findet eine Schachtel mit den drei Goldketten namens „3 Chains o’ Gold“, die auch „Three Chains of Turin“ genannt werden. Auf dem Weg, diesen Schatz seiner Mutter „Mayte“, der ägyptischen Prinzessin von Kairo, dem einzigen Erbe eines Milliardenerbes, zu zeigen, wird er von einer Menschenmenge auf der Straße abgelenkt. Die Fernsehreporterin „Vanessa Bartholomew“, gespielt von Kirstie Alley, ist live vor den Paisley Park Studios von Prince in Chanhassen vor Ort und berichtet, dass dieser einen ungewöhnlichen Karriereweg eingeschlagen habe. Trotz der Rezession im Land habe er mit seiner Begleitband The New Power Generation eine Konzertreihe gestartet, in der er eine Oper mit neuer Musik aufführe. Zuhause angekommen, übergibt der kleine Junge Michael seiner Mutter die „Three Chains of Turin“. Prinzessin Mayte nimmt die Schachtel und erinnert sich fünf Jahre zurück, als sie im Jahr 1992 ein Prince-Konzert besuchte.[10][12] Es folgen die beiden Songs My Name Is Prince und Sexy M.F.

Segue 2: Prince beauftragt Kirk Johnson, Bandmitglied in The New Power Generation, Prinzessin Mayte ausfindig zu machen. Dieser meldet jedoch, dass sie verschwunden sei: „Ich konnte sie nicht aufhalten, sie hatte sieben Schläger dabei“. Johnson bringt aber die Schachtel mit, die die „Three Chains of Turin“ und eine Videobotschaft enthält. In dieser Botschaft teilt Prinzessin Mayte Prince mit, sie befindet sich mittlerweile in Kairo und er möge die „Three Chains of Turin“ mit all seiner Liebe beschützen, weil die drei Goldketten für sie das Wichtigste auf der Welt seien.[13][14][15] Anschließend sind die drei Tracks Love 2 the 9’s, The Morning Papers und The Max zu hören.

Segue 3: Das erste Telefon-Interview zwischen Prince und der Reporterin Vanessa Bartholomew wird eingeleitet. „Wo warst du?“, fragt Prince. „Ich versuche schon lange, dich zu interviewen“, aber „du bist schwer zu finden“, antwortet sie. Als sie erwähnt, sie schneide das Telefon-Interview mit, legt Prince den Hörer sofort auf. Am nächsten Tag ruft Bartholomew ihn erneut an, entschuldigt sich für das gestrige Telefonat und versichert ihm, das Telefongespräch diesmal nicht aufzunehmen. Während des Interviews spricht Prince durch ein Spezial-Telefon, einer „Tongue Box“, wie im Film Barbarella aus dem Jahr 1968. Als Bartholomew nach seinen Namen fragt, antwortet er: „My Name Is Victor“. Zudem gibt er sein Alter mit 320 Jahren an, worauf Bartholomew erwidert: „320, hmm, mach dir keine Sorgen, Schatz, ich bin zu jung für dich. Obwohl Gerüchten zufolge ist die Kronprinzessin von Kairo jetzt Mitglied von The New Power Generation“.[16] Es folgt Blue Light.

Segue 4: Im zweiten Telefon-Interview fragt Bartholomew Prince, ob er die „Three Chains of Turin“ kenne, was er vereint. Sie erzählt ihm, die Ketten seien so alt wie die Pyramiden und besäßen magische Kräfte. „Sie scheinen allen Menschen in ihrer Umgebung unglaubliches Glück gebracht zu haben“ und „sind ein Vermögen wert“, erläutert sie. Aber die Ketten seien gestohlen worden und für die Festnahme der Diebe ist eine Belohnung von 500.000 US-Dollar ausgesetzt, was Prince alles schweigend zur Kenntnis nimmt. Dann droht Bartholomew Prince, seine Liebesaffäre mit der 16-jährigen Prinzessin Mayte zu enthüllen. „Wenn du mir nicht die Wahrheit erzählst, muss ich mir meine eigene Geschichte ausdenken“, warnt sie ihn. Daraufhin legt Prince den Telefonhörer, ohne ein Wort zu sagen, auf, was sie mit „That son of a bitch“ kommentiert. Es meldet sich der Erzähler von Segue 1 und verkündet, Prince sei ab jetzt verschwunden.[17][18] Anschließend ist Sweet Baby zu hören.

Segue 5: Ein Bandmitglied von The New Power Generation lädt Mayte zu einer Party ein. Zudem sind zweimal die Zeilen „3 Chains o’ Gold“ zu hören, währenddessen Mayte „Das ist alles, was ich in dieser Welt habe!“ und „Das ist alles, was ich in dieser Welt habe, außer dir!“ sagt.[17] Dann folgen die beiden Songs The Continental und Damn U.

Segue 6: Am Ende von Damn U sagt Prince: „Dieser Song ist allen Liebenden gewidmet“, was Vanessa Bartholomew mit „Das war wunderschön“ anmerkt. Anschließend sagt er aber: „Dieser Song ist den Huren gewidmet“, womit er Journalisten meint, worauf Bartholomew ungläubig mit „Was?“ reagiert. Trotzdem will sie ihn erneut interviewen und fragt Prince: „Woran glaubst du?“ Als er mit „Gott“ antwortet, möchte sie wissen: „Wer ist dein Gott?“ Seine Antwort „you“ veranlasst sie zu fragen, ob das die Wahrheit oder eine weitere Fassade von ihm sei. Doch Prince lacht nur, weswegen Bartholomew verärgert äußert: „Warum bist du so arrogant?“ Anschließend sind Arrogance und The Flow zu hören.

Segue 7: Prinzessin Mayte hält einen kurzen Monolog, in dem sie erzählt, ihr Vater sei von den sieben Männern umgebracht worden, die gleichzeitig ihre persönlichen Bodyguards waren. Nun fürchtet sie, dass die Männer auch hinter ihr und Prince her seien sowie die „3 Chains o’ Gold“ haben wollten. Sie fleht Prince an: „Sie dürfen SIE niemals finden. Sie dürfen UNS niemals finden“.[16] Es folgt der Song 7.

Segue 8: Nach Ende von 7 sagt Prinzessin Mayte zu Prince: „Schau jetzt in den Spiegel. Wenn du der Anfang bist, bin ich das Ende, und alles dazwischen spiegelt sich dort wider“. Im Booklet von Love Symbol stehen neben dem Liedtext von 7 die Worte „revelation“ („Offenbarung“) und „the book“ (Offenbarung des Johannes) in Spiegelschrift.[16] Es folgen die beiden Stücke And God Created Woman und 3 Chains o’ Gold.

Segue 9: Prince und Prinzessin Mayte sind im Flugzeug auf dem Rückweg nach Minneapolis. Beide sind sehr glücklich miteinander und bekommen ein Kind. Vanessa Bartholomew meldet sich auch noch einmal zu Wort und stellt erneut die Frage: „Warum sagst du mir nicht die Wahrheit?“ Als Antwort stellt Schlagzeuger Michael Bland von The New Power Generation die Gegenfrage: „Was ist Selbstverleugnung?“ („What is sacrifice?“).[17][19] Als letzter Albumsong ist The Sacrifice of Victor zu hören.

Werbekampagne

Anfangs war Musikmanager Frank DiLeo, der von 1984 bis 1989 für Michael Jackson gearbeitet hatte, für die Werbekampagne von Love Symbol zuständig. Doch er wurde von Prince entlassen, nachdem er die gleiche Meinung wie der Warner-Vorstand vertrat, was die Auswahl der Singleauskopplungen betraf; Prince wollte als erste Single My Name Is Prince veröffentlichen, während DiLeo und Warner den Song 7 favorisierten.[20][21]

Für die gemessen am Vorgängeralbum Diamonds and Pearls mäßigen Verkaufszahlen von Love Symbol machte Prince Warner Bros. Records verantwortlich. Er warf dem Tonträgerunternehmen vor, es habe das Album nicht intensiv genug beworben. Warner hingegen vertrat die Meinung, Prince sei in den Massenmedien zu präsent gewesen; nachdem innerhalb von neun Monaten fünf Singles aus Diamonds and Pearls veröffentlicht worden waren, hätten Radiostationen keine Songs von Love Symbol mehr spielen wollen. Nach Meinung von Warner war dies ein Anzeichen für eine Marktübersättigung mit Prince’ Musik.[20] Marylou Badeaux, damalige Vizepräsidentin von Warner Bros. Records, schilderte die Stimmung der Warner-Angestellten gegenüber Prince folgendermaßen: „Es war deutlich spürbar, dass die Leute die Nase voll hatten. Viele sagten mir: ‚Der Typ ist doch völlig durchgeknallt.‘“[22]

Gestaltung des Covers

Das 14. Studioalbum von Prince hatte bei der Veröffentlichung im Oktober 1992 offiziell noch keinen Namen. Auf dem Frontcover ist das unaussprechbare Symbol zu sehen, das Prince von 1993 bis 2000 als Pseudonym anstatt eines Namens trug. Dieses Symbol stellt eine Kombination aus Mars- und Venussymbol dar, weswegen anfangs einige Massenmedien das Album unter anderem Androgyny („Androgynie“) nannten. Ferner wurde es auch als Untitled („Unbetitelt“) und Prince and The New Power Generation bezeichnet, weil diese als Interpreten angegeben sind. Erst ein Jahr nach der Veröffentlichung erhielt das Album einen offiziellen Namen, als Warner Bros. Records am 11. Oktober 1993 die Single Peach in einer Sonderausgabe mit My Name Is Prince als B-Seite auf CD herausbrachte; dort ist auf der Rückseite des Covers folgender Satz zu lesen: „Taken from the album Love Symbol“ („Aus dem Album Love Symbol entnommen“).[4][23]

Bei einigen CD-Auflagen ist das Symbol auf der ansonsten durchsichtigen Klappe des Jewelcases eingeprägt oder aufgedruckt, so dass das Coverbild des eigentlichen Booklets das Symbol nicht umfasst. Auf dem Coverbild ist eine futuristische Stadt zu sehen, die als Neues Jerusalem interpretiert werden kann. Auf der abgebildeten Straße spielt Prince Gitarre, während Mayte Garcia dazu tanzt. Das Paar befindet sich inmitten eines Kreises von zwölf sitzenden Mädchen. Auf dem Rückcover der Doppel-LP ist ein Bandfoto von Prince und The New Power Generation zu sehen, darunter ist die Tracklist der Songs abgedruckt. Zudem ist über dem Bandfoto ein schemenhaftes Porträt von Garcia zu erkennen. Die Liedtexte sind in der Innenhülle zu finden.

Im CD-Booklet sind weitere Fotos abgedruckt, die Prince und seine Bandmitglieder zeigen. Die Tracklist ist auf der Rückseite zu finden, wobei die Nummerierungen der einzelnen Songs und die jeweiligen Zeitangaben in römischen Zahlen dargestellt sind. Als Hintergrundbild ist die Spitze einer Pyramide zu sehen. Im Hintergrund der abgedruckten Liedtexte sind diverse kleine Nachrichten zu lesen, wie beispielsweise „the yellow cloud will croon“ („Die gelbe Wolke wird leise singen“), „prince’s mother’s 1st name is mattie“ („Der Vorname von Prince’ Mutter lautet Mattie“), „prince’s favorite food is stewardesses“ („Prince’ Lieblingsessen sind Stewardessen“) oder „don’t buy the black album“ („Kauft das Black Album nicht“).[24]

Musik und Liedtexte

Die Musik zählt zu den Genres Contemporary R&B, Dance-Pop, Funk, Hip-Hop, Pop- und Rock, zudem ist Rap zu hören. Neu in Prince’ Musik ist die Integration einer Bläsersektion in vielen Songs, außerdem ist die Produktion dichter und komplexer als zuvor. Love Symbol ist das erste Prince-Album, auf dem er Samples anderer Künstler explizit in den Liner Notes erwähnt. Im Vergleich zum vorherigen Album Diamonds and Pearls gab es zwei Personalwechsel: Prince integrierte Mayte Garcia in seine Begleitband The New Power Generation, und William ‘DJ’ Graves, obwohl niemals offizielles Mitglied in The New Power Generation, übernahm DJ-Tätigkeiten. Zudem wirkt das Blechbläserquintett Hornheads, auch als The NPG Hornz bekannt, erstmals auf einem Prince-Album mit. Dagegen verließ Rosie Gaines die Band.[10]

Love Symbol ist ein Konzeptalbum, da Prince eine Rahmenhandlung um die Songs des Albums herum entwarf, wozu ihm eine Liebesaffäre zwischen ihm selbst und einer 16-jährigen Prinzessin aus Kairo dient, die von seiner damaligen Freundin und späterer Ehefrau Mayte Garcia verkörpert wird. Die Rahmenhandlung ist anhand des Songzyklus jedoch schwer nachvollziehbar; die gesprochenen Übergänge („Segues“) zwischen Prince und von der von Kirstie Alley gespielten Reporterin „Vanessa Bartholomew“ machen die zugrundeliegende Geschichte ebenfalls nicht verständlicher.[10]

Die Liedtexte singt Prince melodisch vertont, gelegentlich ist er aber auch im Sprechgesang zu hören. Neben seinem charakteristischen Falsettgesang benutzt er auch tiefere Stimmlagen. Die Rap-Passagen werden meist von Tony Mosley vorgetragen. Als musikalische Gäste wirken Carmen Electra, Clare Fischer, Saxophonist Eric Leeds und The Steeles mit.[10]

  1. My Name Is Prince
    Der Opener ist aus dem Genre Funk und Dance-Pop, zudem sind Elemente aus dem Genre Hip-Hop vorhanden. Der Rhythmus besteht aus energiegeladenem, perkussivem Schlagzeug und einem kraftvollen Bass. Das Arrangement ist komplex und voller Samples, Scratching-Effekte, Gitarrensound sowie Prince’ Laute und Schreie. Mystische, orientalisch anmutende Gesangsharmonien und ein absteigendes Synthesizer-Thema erzeugen Dramatik und Spannung. Zu Beginn sind Samples der Prince-Songs I Wanna Be Your Lover (1979), Partyup (1980) und Controversy (1981) zu hören. Die Ankündigung „Prince and the New Power Generation“ stammt von dem Sprecher Burton Richardson (* 1949) der Arsenio-Hall-Show am 4. September 1991, als Prince damals auftrat. Den Liedtext schrieb Prince zusammen mit Tony Mosley, der bei dem Song auch die Rap-Passagen übernimmt. Prince’ Gesang ist kraftvoll und wirkt aggressiv. Er singt über seinen dualen Charakter: „Ich habe zwei Seiten und beide sind Freunde“. Außerdem erklärt er, er ist „der Einzige und Unvergleichliche“ und „funky“. Er ist wegen „deiner Tochter“ gekommen und „wenn du meine Musik hörst, dann habe ich dich fest im Griff und du gehörst mir!“ Die Textzeile „Du musst erst Prinz [Prince] werden, bevor du König werden kannst“ wurde von einigen Medien als Seitenhieb gegen Michael Jackson interpretiert, der sich ab dem Jahr 1991 selbst als „King of Pop“ bezeichnete. Mosley widersprach jedoch dieser Vermutung und sagte, es sei gegen irgendjemand gerichtet, der sich selbst als „Der König von irgendetwas“ („the King of anything“) bezeichne. Ferner enthält My Name Is Prince ein Sample vom Gestöhne aus dem Song When Boys Talk (1982) von der Band Indeep, was Prince in den Liner Notes allerdings nicht erwähnt.[10][18][25]
  2. Sexy M.F.
    Die Abkürzung M.F. steht für „Motherfucker“, was im Kontext des Liedtextes aber nicht als Schimpfwort verwendet wird, sondern im sexuellen Bereich. Der Song stammt aus dem Genre Funk und basiert im Wesentlichen auf nur einem Akkord und wird von einer kurzen Bläser-Phrase sowie dem kurzen Refrain „you sexy motherfucker“ unterbrochen. Sexy M.F. erinnert an ein für James Brown typisches Stück; der Track enthält mehrere typische Elemente von Brown, darunter eine rhythmische Gitarre, ein synkopiertes Schlagzeugmuster sowie die Art und Weise, wie Prince die markanten Bläser einsetzt. Den Liedtext schrieb er gemeinsam mit Tony Mosley und Levi Seacer Jr., der den Refrain „you sexy Motherfucker“ entwarf und diesen größtenteils auch selbst singt. Seacer hatte sich Anfang der 1990er Jahre angewöhnt, seine Kollegen im Paisley Park Studio mit „you sexy motherfucker!“ zu begrüßen, was Prince dazu inspirierte, diesen Satz als Refrain zu verwenden. Mosley steuerte die Textzeile „sexy Motherfucker wackeln mit dem Arsch“ bei. Den Liedtext trägt Prince in einer Art Sprechgesang vor und ist an die 16-jährige Prinzessin Mayte adressiert. Er versichert ihr, dass es „hier nicht um Sex“ geht, sondern, „dass die Liebe in diesem Leben und im Jenseits das Wichtigste ist“. In einer Villa an der Côte d’Azur besprechen sie ihre Zukunft. Prince möchte ihr die „wahre Bedeutung von Liebe“ vermitteln, damit sie bereit ist, „die Rolle als Ehefrau“ einzunehmen. Für die „Clean Version“ von Sexy M.F., in der das Wort „Fucker“ durch einen Schrei von Prince ersetzt ist, benutzte Toningenieur Tom Garneau ein Akai-S1100-Sampler.[10][26][27]
  3. Love 2 the 9’s
    Das Stück besteht aus zwei verschiedenen musikalischen Segmenten; es beginnt als Jazz-Pop-Song mit Falsettgesang von Prince. Der zweite Teil fängt ab 2:13 Minute an und enthält gerappten Liedtext. Zudem ist er musikalisch anspruchsvoller und enthält einen pulsierenden E-Bass, eine Rhythmusgitarre sowie ein ausgedehntes Bläserarrangement. Der Liedtext handelt von absoluter und ungeteilter Liebe. Prince macht deutlich, dass er sich nach der „Art von Liebe, die Körper, Geist und Seele vereint“ sehnt. Außerdem ist ein Interview mit Prinzessin Mayte integriert, in dem sie ihr Alter mit „Jailbait“ angibt. Auf Nachfrage ihres Berufs antwortet sie: „Für viele ein Sexsymbol, aber ich habe einen wirklich scharfen Verstand“. Der Ausdruck „2 the 9’s“ steht für „to the nines“ und bedeutet „bis zum Gehtnichtmehr“ oder „bis zur Perfektion“.[10]
  4. The Morning Papers
    Der Bläser-lastige Rock-Song besitzt eine eingängige Melodie und bietet ein verzerrtes Gitarrensolo von Prince. Den Liedtext von dem romantischen Liebeslied schildert er der Ich-Perspektive und thematisiert den Altersunterschied zwischen ihm und Prinzessin Mayte; zum Aufnahmezeitpunkt des Songs war sie im realen Leben 19 und Prince 33 Jahre alt.[10]
  5. The Max
    Der energische Funk-Song basiert auf einem dominanten und markanten Klavier-Riff. In Minute 2:10 spielt Prince eine orientalisch anmutende Synthesizer-Melodie, die aus seinem damals noch unveröffentlichten Song Rave Unto the Joy Fantastic stammt, der im Jahr 1999 als Titelstück seines Albums Rave Un2 the Joy Fantastic dient. Der Liedtext von The Max handelt von Durchhaltevermögen, Entschlossenheit und Selbstvertrauen. Der Refrain besteht aus Prince’ wiederholtem Titelnamen sowie gesungenen und gesprochenen Textzeilen von Mosley.[10]
  6. Segue #1
    In dieser Überleitung stellt sich die Reporterin „Vanessa Bartholomew“ vor. Sie möchte Prince „seit langem“ interviewen und offenbart ihm, das Telefongespräch aufzuzeichnen, worauf er abrupt das Interview beendet. „Der Mistkerl hat aufgelegt“, sagt Bartholomew.[10]
  7. Blue Light
    Der Song ist aus dem Genre Reggae, was damals neu in Prince’ musikalischem Repertoire war. Eric Leeds spielt bei dem Stück Saxophon. Blue Light ist wie The Morning Papers ein Liebeslied, thematisiert aber unterschiedliche Vorlieben beim Sex: „Du magst es im Dunkeln, aber ich mag blaues Licht“, singt Prince beispielsweise. Ursprünglich sollte Blue Light als Single ausgekoppelt werden, was aber, der Öffentlichkeit aus unbekannten Gründen, nicht passierte.[10]
  8. Eye Wanna Melt with U
    Der dramatisch wirkende Dance-Track ist vom Genre Techno inspiriert und besitzt einen monotonen Rhythmus mit einer hart metallisch klingenden Synthesizer-Textur. Im Liedtext entjungfert Prince Prinzessin Mayte und will mit ihr Sex haben, „bis wir beide vor lauter Endorphinen völlig durchdrehen“. Dabei weist er darauf hin, es ist „Safer Sex“ im „New-Power-Generation-Style“. Er beschreibt, wie „in den Hüften des anderen“ gebadet wird. „Schau jetzt nicht hin, aber da ist ein Fluss aus Blut. Du musst eine Jungfrau gewesen sein“, lauten weitere Textzeilen.[10][28]
  9. Sweet Baby
    Die sanfte und zarte Pop-Ballade trägt Prince in gefühlvollen Falsettgesang vor. Die Arrangements sind von ihm minimalistisch gehalten und betont sein Klavierspiel sowie eine fließende Orgelmelodie. Den Liedtext schildert er als unbeteiligter Beobachter und beschreibt Prinzessin Maytes mentale Verfassung, nachdem sie von ihm verlassen worden ist. Prince spendet ihr aber Trost und versichert, „bald werden bessere Tage für dich kommen“. Sweet Baby war auch als Singleauskopplung geplant, was ebenfalls nicht geschah.[10]
  10. The Continental
    Der Song ist aus den Genres Dance-Pop, Funk und Rock. Anfangs dominiert Prince’ Gitarrenspiel, doch ab Minute 3:10 übernimmt ein entspannt und sanft wirkender Part, der, ohne Gitarre, ein hoch gespieltes Synthesizer-Motiv präsentiert. Der Liedtext ist erneut von sexuellen Anzüglichkeiten geprägt; Prince ist „the continental“, „der Hauptmann“, der seiner Geliebten zeigen will, „wie ein Junge und ein Mädchen Spaß haben“. Das Stück endet mit einem Telefongespräch zwischen ihm und Carmen Electra, worin Prince wissen will: „Wie möchtest du es besorgt haben?“ Electra antwortet unter anderem: „Nimm beide Hände mit aller Kraft. Und drück meine... yeah!“[10]
  11. Damn U
    Die R&B-Ballade singt Prince im Falsett und Clare Fischer steuerte die Streichorchester-Arrangements bei, die die romantische Stimmung im Song verstärken. Am Ende von Damn U ist leiser Applaus zu hören, als wäre das Stück in einem kleinen Club aufgenommen worden. Den Liedtext widmete Prince erneut Prinzessin Mayte und beschreibt die „verrückte Liebesaffäre“ der beiden; das Paar benimmt sich „wie Tiere, die nur zum Fortpflanzen geboren wurden“.[10][18]
  12. Arrogance
    Während Prince am Ende von Damn U „Dieser Song ist allen Liebenden gewidmet“ sagt, kündigt er, bevor Arrogance beginnt, an: „Dieser Song ist den Huren gewidmet“, womit er generell Journalisten meint. Arrogance besteht aus zwei Abschnitten; einem rauen, instrumentalen Jazz-Part und einem mit einer abfallenden Melodie, gesungen in einer von Prince künstlich wirkenden, zitternden Stimme. Der Track enthält Samples aus den folgenden drei Songs: I Know You Got Soul (1987) von Eric B. & Rakim, Jazz it Up (Jazz Mix) (1990) von der C.F.M. Band und Niggaz 4 Life (1991) von N.W.A. Der Liedtext von Arrogance besitzt autobiografischen Inhalt von Prince, weil ihm am Anfang seiner Musikkarriere immer wieder eine gewisse Arroganz vorgeworfen worden war. Außerdem richtet sich der Fokus gegen die Reporterin Vanessa Bartholomew, die Antworten von Prince sucht. Sie stellt ihm einige Fragen, aber seine Antworten verärgern sie. „Warum bist du so arrogant?“, fragt sie mit zusammengebissenen Zähnen. Am Schluss des Songs folgt noch ein kurzes Gespräch zwischen ihr und Prince, in dem er von Prinzessin Mayte schwärmt: „Sie kam wie eine Flamme und vertrieb meine Kälte“, sagt er, woraufhin Bartholomew anmerkt: „Das ist allerdings etwas merkwürdig, denn diese Frau war erst 16 Jahre alt“.[10]
  13. The Flow
    Der Dance-Pop- und Funk-Song basiert auf einem eingängigen Bass- und Schlagzeug-Rhythmus, der durch eine Gitarrenphrase sowie einem Bläser-Motiv an polyrhythmischer Struktur und Energie gewinnt. Im überwiegend gerappten Liedtext beschäftigt sich Prince mit ihn verfolgenden Paparazzi und seinem daraus resultierenden Misstrauen gegenüber Journalisten. Unter anderem fragt er: „Ist es wirklich wichtig, wo ich mein Nickerchen mache oder mit wem ich schlafe?“[10]
  14. 7
    Für einen Prince-Song ungewöhnlich beginnt 7 mit dem Refrain, der zweimal wiederholt wird; erst A cappella und anschließend mit Begleitung von E-Bass und Schlagzeug. Das Stück ist ein melodischer, von akustischer Gitarre geprägter Pop/Rock-Song. Die Verwendung von Zimbeln und sitarähnlichen Elementen verleihen dem Song einen leicht orientalischen Touch. Das Schlagzeug basiert auf einem Loop von dem Stück Tramp (1967), das von Jimmy McCracklin und Lowell Fulson geschrieben wurde – Carla Thomas und Otis Redding hatten mit dem Stück damals einen kommerziellen Erfolg. Das Gelächter in 7 stammt von dem Sample Evil Laugh (1991) aus der Kompilation Beats, Breaks & Scratches Volume 7 von Simon Harris. Im spirituellen Liedtext befasst sich Prince mit den sieben Todsünden und dem Leben nach dem Tod.[10][29] Im Juli 2023 brachte The Prince Estate („Der Prince-Nachlass“) eine zuvor unveröffentlichte Version mit Namen 7 (E Flat Version) als digitale Single heraus.
  15. And God Created Woman
    In dem entspannten Pop/Soul-Song hebt das Arrangement eine sanfte Synthesizer-Basslinie und fließende Trompetenmelodien hervor. Der Liedtext ist an die Geschichte von Adam und Eva im Garten Eden angelehnt; beispielsweise bezeichnet Prince Prinzessin Mayte als „die Liebe meiner Liebe“ und „die Seele meiner Seele“, um zu verdeutlichen, dass die beiden wie Adam und Eva unzertrennlich sind. Den Songtitel entlehnte Prince dem Film Und immer lockt das Weib (1956), der im Englischen And God Created Woman heißt.[10][30][31]
  16. 3 Chains o’ Gold
    Das Stück ist ein komplexer und vielschichtiger Song mit sechs Abschnitten und mehreren Tonart- und Tempowechsel. Es beginnt mit einem gitarrenbetonten Rock-Part. Anschließend verlangsamt Prince das Tempo, und Flötenspiel sowie ein Streichorchester führen in einen träumerischen, romantischen Abschnitt in einer anderen Tonart ein. Im dritten Abschnitt dominiert wieder die Gitarre, und nach einem weiteren Tonartwechsel beginnt der vierte Abschnitt, der von staccatoartiges Klavierspiel und Kastagnetten eröffnet wird. Die Musik bildet mit Prince’ Oper-ähnlichem Gesang, der mehrfach geschichtet ist, um einen Chors zu simulieren, den pompösen Höhepunkt. Im fünften Abschnitt kehrt das Rock-Segment vom Anfang zurück und der Song pausiert für zwei Sekunden. Der sechste und letzte Abschnitt besteht aus einem bedrohlich wirkenden Chor-Gesang, in dem ab Minute 5:43 tiefe Atemzüge von Prince zu hören sind. 3 Chains o’ Gold nahm er in nur einem Take auf. Die bombastisch und melodramatische Musik erinnert überwiegend an Musical- und Theatermusik als an Rockmusik, weswegen Vergleiche zum Song Bohemian Rhapsody (1975) von Queen gezogen werden können. Im Liedtext trauert Prince der Liebesaffäre mit Prinzessin Mayte nach, die ihn wegen eines anderen Mannes verlassen hatte. Doch Prince zeigt wenig Mitgefühl oder Reue und stellt sarkastisch fest, dass „du jemand anderem gehörst, dessen Name ‘Selbstgerechtigkeit’ ist. Also, böses Mädchen, wenn einer von uns ein Date mit dem Bestatter hat, wer wird es sein?“ Außerdem gibt er im Liedtext bekannt, er besitzt „die drei Ketten aus Gold“.[10]
  17. Segue #2
    Vanessa Bartholomew interviewt erneut Prince. Im Gegensatz zu Segue #1 zeichnet sie das Telefongespräch diesmal aber nicht auf. Prince spricht durch ein Spezial-Telefon mit Namen „Tongue Box“, „wie im Film Barbarella“ (1968), bemerkt Bartholomew. Auf ihre Frage nach seinem Namen antwortet Prince: „My Name Is Victor“. Zudem gibt er sein Alter mit 320 Jahren an. „Weißt du, wenn du mir nicht die wahre Geschichte erzählst, muss ich mir eine eigene ausdenken“, stellt Bartholomew klar.[10]
  18. The Sacrifice of Victor
    Der Abschlusssong ist aus dem Musikbereich Funk und besitzt einen metallisch klingenden Snare-Sound sowie einen tiefen, pulsierenden E-Bass. Gospel-inspirierte Background Vocals von The Steeles und Jazz-Horn-Sounds verleihen dem Refrain zusätzlich Intensität. Der Track besitzt ein Sample von God Made Me Funky (1975) der Band The Headhunters. Der spirituelle Liedtext von The Sacrifice of Victor beschreibt das harte Leben von dem Protagonisten „Victor“ und predigt Ausdauer. Er weiß, „dass Freude ganz in der Nähe ist“ und wird „auf diesem Weg weitergehen“. Die Textzeile „Bernadette ist eine Lady, und sie sagte mir: ‘Was auch immer du tust, mein Sohn, ein wenig Disziplin ist das, was du brauchst. Das ist es, was du brauchst, du musst Opfer bringen’“ bezieht sich auf Bernadette Anderson (* 21. Mai 1932; † 7. Oktober 2003), die im wahren Leben eine Art Ersatzmutter für Prince während seiner Teenagerzeit war. Der Song endet mit dem Wort „Amen“.[10][14][32]

Titelliste und Veröffentlichungen

# Titel Dauer
1 My Name Is Prince a 6:38
2 Sexy M.F. b 5:25
3 Love 2 the 9’s 5:45
4 The Morning Papers 3:57
5 The Max 4:30
6 Segue #1 0:21
7 Blue Light 4:38
8 Eye Wanna Melt with U 3:50
9 Sweet Baby 4:01
10 The Continental 5:31
11 Damn U 4:25
12 Arrogance 1:35
13 The Flow a 2:26
14 c 5:13
15 And God Created Woman 3:18
16 3 Chains o’ Gold 6:03
17 Segue #2 1:29
18 The Sacrifice of Victor 5:41
Spieldauer: 74:56 min.
Autor aller Songs ist Prince
a 
Autor: Prince und Tony Mosley
b 
Autor: Prince, Levi Seacer Jr., Tony Mosley
c 
  • Die Verwendung des englischen Pronomens „I“ („Ich“) stilisierte Prince seit 1988 in fast allen Songs als „Augen-Symbol“.

Love Symbol wurde am 2. Oktober 1992 in Deutschland und am 13. Oktober in den USA veröffentlicht.[33][34] Das Album erschien auf CD, Doppel-LP und MC, später auch als Download. Die CD-Edition ist auch als zensierte Version erhältlich, bei der das Wort „Fuck“ in den beiden Songs My Name Is Prince und Sexy M.F. gelöscht ist. Ferner wurde eine limitierte CD-Sonderausgabe in einem Goldfolienschuber produziert.

Singles

Von dem Album wurden fünf Singles ausgekoppelt. Am 30. Juni 1992 erschien Sexy M.F. als Vorabsingle, die mit der Albumversion identisch ist. Aufgrund des anzüglichen Liedtextes wurde der Song weltweit nur selten im Radio gespielt.[35] Als B-Seite dient das Stück Strollin’, das auch auf dem Album Diamonds and Pearls zu finden ist. My Name Is Prince wurde als zweite Single am 28. September 1992 in Großbritannien ausgekoppelt, in den USA einen Tag später;[36] die Singleversion ist auf 4:04 Minuten gekürzt. Auf der B-Seite ist der Song Sexy Mutha zu hören, eine Remixversion von Sexy M.F., bei der im Refrain nur „you sexy mutha“ anstatt „you sexy motherfucker“ gesungen wird.[37]

7 und Damn U wurden beide am 17. November 1992 als Single veröffentlicht, wobei Damn U gezielt für die US-amerikanischen R&B-Charts ausgekoppelt wurde. Als B-Seite ist der zuvor unveröffentlichte Song 2 Whom It May Concern vorhanden, der vom Rhythmus an Sexy M.F. erinnert und Samples von den Albumsongs von Love Symbol enthält. Die Singleversion von 7 ist 4:23 Minuten lang, auf der B-Seite ist das Stück in einer Akustikversion zu hören.[38] Als fünfte und letzte Singe wurde am 1. März 1993 The Morning Papers in Großbritannien ausgekoppelt, in den USA erfolgte die Veröffentlichung erst am 3. April.[36][39] Die Version ist identisch mit der Albumversion und als B-Seite dient Live 4 Love, ebenfalls auf Diamonds and Pearls zu finden.[40]

Am 7. Juli 2023 brachte The Prince Estate („Der Prince-Nachlass“) mit 7 (E Flat Version) eine zuvor unveröffentlichte Version von 7 als Download-Single heraus, die 2 Whom It May Concern ähnelt und 5:02 Minuten lang ist.

Musikvideos

Prince ließ zwölf Musikvideos zu Songs des Albums Love Symbol produzieren. Vom 20. März bis zum 22. März 1992 wurde in seinem Paisley Park Studio ein neunminütiges Video zu Sexy M.F. gedreht, in dem Troy Beyer die weibliche Hauptrolle spielt.[41] Unter anderem liest Tänzer Damon Dickson die letzte Seite vom US-Magazin Billboard von der Ausgabe des 29. Februar 1992, auf der Werbung für das kommende Album Chic-ism (Veröffentlichung 3. März 1992) der Band Chic gemacht wird, was Bandmitglied Nile Rodgers sehr freute: „Es ist die beste Musikpromotion, die wir je hatten. Damals waren wir Persona non grata“, meinte er.[42] Regisseurin war Sotera Tschetter und Produzent war Robert Borm, der auch Videos zum Album Diamonds and Pearls produzierte. Am 16. Juni 1992 erschien Sexy M.F. – The Home Video auf VHS; es erreichte für sechs Wochen Platz eins der US-Billboard-Video-Charts und erhielt für 50.000 verkaufte Exemplare Goldstatus in den USA.[43] Auf Blu-ray Disc und DVD ist das Video bisher heute (2026) nicht veröffentlicht worden.

Anfang 1992 ließ Prince Footage zum Musikvideo des Songs The Continental im Paisley Park Studio drehen,[41] zudem integrierte er Bildmaterial, das Anfang April 1992 im Tokyo Dome in Tokio entstanden ist, als er damals im Rahmen seiner Diamonds-and-Pearls-Tour zwei Konzerte absolvierte.[44] Regisseurin war erneut Sotera Tschetter, zusammen mit Fotografin Randee St. Nicolas.

Im Mai 1992 begann Prince im Paisley Park Studio mit den Dreharbeiten zu 7. Zudem wurden Aufnahmen auf einer großen Soundstage in Los Angeles absolviert, auf der insgesamt 24 Kinder auftreten, wovon zwölf Jungen Kostüme wie Prince und zwölf Mädchen Kostüme wie Mayte Garcia tragen. Ferner wirkt Prince’ damalige Haustiertaube mit Namen Majesty († 2017) im Video mit, die von Garcia einen Kuss bekommt.[45] Das Bildmaterial vom 7-Video bearbeitete Prince immer wieder, sodass er es erst im September 1992 endgültig fertigstellte.[46] Regisseurin war abermals Sotera Tschetter. Außerdem wurde Mitte Mai ein Video zu Sweet Baby gedreht, in dem Garcia unter anderem durch die Downtown Los Angeles schlendert. Zudem sind der Santa Monica Pier in Santa Monica und die Pyramiden von Gizeh zu sehen.[44]

Am 11. August 1992 nahm Prince Filmmaterial für das Video My Name Is Prince im Paisley Park Studio auf und am 22. und 23. August wurden weitere Szenen in Los Angeles gedreht, in denen diesmal auch Kirstie Alley als Reporterin Vanessa Bartholomew mitwirkt. Die Szenen im Nachrichtenstudio entstanden am 10. September 1992 und wurden in dem in Minneapolis ansässigen Studio des lokalen Nachrichtensenders KMSP-TV gedreht, der zu dem US-Unternehmen Fox Broadcasting Company gehört. Regisseure des Musikvideos waren Kevin Kerslake und Randee St. Nicholas.[47] Ferner produzierte Prince im August 1992 im Paisley Park Studio ein Video zu 2 Whom It May Concern, das Ausschnitte von Sexy M.F., My Name Is Prince und 7 enthält. Zudem sind Footage vom Tokyo Dome aus dem April 1992 zu sehen.

Am 3. Oktober 1992 nahm Prince Sequenzen für Eye Wanna Melt with U in seinem damaligen Musikklub Glam Slam North in Minneapolis auf,[37] zudem sind Footage aus dem Paisley Park Studio zu sehen. Die Aufnahmen der Videos zu den Singleauskopplungen Damn U und The Morning Papers entstanden vermutlich im Oktober 1992 im Paisley Park Studio. Ende 1992 wurde im Paisley Park Studio ein Video zu Love 2 the 9’s produziert, in dem Prince, Mayte Garcia, The New Power Generation und die Hornheads mitwirken. Regisseur war Parris Patton, bei den anderen Videos Randee St. Nicholas.

Vermutlich Anfang 1993 wurde ein Video zu Blue Light im Paisley Park Studio gedreht, in dem Prince und Garcia hauptsächlich tanzen und sich gegenseitig streicheln und necken. Das Video zu The Max wurde wahrscheinlich im März 1993 fertiggestellt, weil unter anderem Konzertaufnahmen von der Act-I-Show und von einer Autogrammstunde am 12. März 1993 im Schallplattenladen Turtle’s Rhythm and Views in Atlanta in Georgia zu sehen sind. Zudem sind Aufnahmen von der Diamonds-and-Pearls-Tour integriert sowie Aufnahmen im Paisley Park Studio. Regisseur beider Videos war erneut Parris Patton.

Erst am 16. August 1994 – dem Erscheinungstag von Prince’ 15. Studioalbum Come – und damit fast zwei Jahre nach Veröffentlichung von Love Symbol, brachte Warner Bros. Records das Direct-to-Video 3 Chains o’ Gold heraus. In diesem wird die Rahmenhandlung von Love Symbol dargestellt und Prince präsentiert elf der 16 Songs als Musikvideo, einige davon aber in einer gekürzten Version. 3 Chains o’ Gold ist insgesamt 73 Minuten lang, erschien nur auf VHS und Laserdisc und erreichte Platz fünf der US-Billboard-Video-Charts.[48] Als das Direct-to-Video veröffentlicht wurde, stand Prince zwar noch bei Warner Bros. Records unter Vertrag, befand sich aber mit ihnen im Streit und hatte am 7. Juni 1993 seinen Namen abgelegt.

Coverversionen

Vereinzelt nahmen Musiker Coverversionen von Songs des Albums Love Symbol auf;[49][50][51] My Name Is Prince wurde 1993 von Bart Simpson unter dem Titel My Name Is Bart verballhornt, gesungen von der Bart-Simpson-Synchronsprecherin Nancy Cartwright. Im Jahr 2000 nahm Stefan Raab My Name Is Prince mit seiner Version Die geile Schwedin vom letzten Jahr (My Name Is Knilch) auf die Schippe.

Sexy M.F. coverte 1998 die Band The Adults, und 2001 veröffentlichte Anastacia ein live gesungenes Medley, in dem der Song enthalten ist. 2008 interpretierte die norwegische Rockband Dog Almighty eine neue Version, und 2011 nahm das Trio Malcolm Braff, Reggie Washington und Lukas König eine eigene Version auf. Love 2 the 9’s spielte 2006 die US-Jazzsängerin Michelle Mailhot neu ein, und The Morning Papers 2008 die norwegische Singer-Songwriterin Marte Wulff. Damn U nahm 2008 Suzanne Sumbundu auf.

Das Stück 7 wurde von der Gruppe Kings of Disguise im Jahr 1997 gecovert und Solomon Burke feat. Tom Semon & „Chief“ Lee Bryan interpretierten es 2001. Blue Light coverte Ho’onu’a im Jahr 2000. Außerdem veröffentlichte The Songrise Orchestra im Jahr 1999 eine Instrumental-CD mit dem Titel The Music of Prince, auf der unter anderem Versionen von 7, My Name Is Prince und The Morning Papers zu hören sind.

Mitwirkende

Musiker

Alle Songs wurden von Prince arrangiert, komponiert, produziert und vorgetragen. Zudem spielte er alle Musikinstrumente selbst ein, wobei folgende Personen die Aufnahmen ergänzten:[4][24]

  • Carmen ElectraRap in The Continental
  • Damon Dickson – Backing Vocals und Rufe in Arrogance, Love 2 the 9’s, My Name Is Prince, Sexy M.F., The Flow, The Max, The Sacrifice of Victor
  • Eric Leeds – Saxophon in Blue Light
  • Hornheads – Baritonsaxophon, Posaune, Tenorsaxophon, Trompete in 3 Chains o’ Gold, And God Created Woman, Arrogance, Love 2 the 9’s, Sexy M.F., The Flow, The Morning Papers, The Sacrifice of Victor
  • Kirk Johnson – Backing Vocals und Rufe in Arrogance, Love 2 the 9’s, My Name Is Prince, Sexy M.F., The Flow, The Max, The Sacrifice of Victor
  • Kirstie Alley – Reporterin „Vanessa Bartholomew“ in Arrogance, Damn U, Segue #1, Segue #2
  • Levi Seacer Jr. – Rhythmusgitarrist in 3 Chains o’ Gold, And God Created Woman, Arrogance, Damn U, Love 2 the 9’s, Sexy M.F., Sweet Baby, The Morning Papers
  • Mayte Garcia – Gesang in And God Created Woman, Blue Light, Love 2 the 9’s, The Max
  • Michael Bland – Schlagzeug in 3 Chains o’ Gold, And God Created Woman, Arrogance, Damn U, Love 2 the 9’s, Sexy M.F., Sweet Baby, The Morning Papers
  • Michael Koppelman – E-Bass in Blue Light
  • Sonny Thompson – E-Bass in 3 Chains o’ Gold, And God Created Woman, Arrogance, Damn U, Love 2 the 9’s, Sexy M.F., Sweet Baby, The Morning Papers
  • The Steeles – Backing Vocals in The Sacrifice of Victor
  • Tommy Barbarella – Keyboard in 3 Chains o’ Gold, And God Created Woman, Arrogance, Damn U, Love 2 the 9’s, Sexy M.F., Sweet Baby, The Morning Papers
  • Tony Mosley – Rap in Love 2 the 9’s, My Name Is Prince, Sexy M.F., The Flow, The Max; Hintergrundrufe in Arrogance, The Sacrifice of Victor
  • William ‘DJ’ Graves – Scratchen

Technisches Personal

  • Bob Rosa – Mixing
  • Brian Gardner – Mastering
  • Brian Poer – Toningenieur-Assistenz
  • Clare Fischer – Arrangements und Produzent des Orchesters; Instrumentation der Saiteninstrumente in Damn U
  • Dave Aron (* 1964; † 2019) – Toningenieur-Assistenz
  • David Friedlander – Toningenieur
  • Eric Anest (aka: Airiq Anest) – Toningenieur-Assistenz, zusätzliches Programming
  • George Black – zusätzliche Produktion in Eye Wanna Melt with U
  • Greg Ross – Artdirector
  • Jeff Gold – Artdirector
  • Jeff Katz – Fotografie (Band-Fotos)
  • Kasha Breuning (als „Kasha“) – Make-up
  • Keith “KC” Cohen – Mixing, zusätzliche Produktion
  • Kirk Johnson – Schlagzeug-Programming in The Max
  • Larry Mahn – Toningenieur des Orchesters im Ocean Way Studio in Los Angeles
  • Liz Luce – zusätzliches Albumdesign
  • Lorna Stovall – Kalligrafie
  • Ludwig Hümmler (als „Hü“) – Lacquer und Direct Metal Mastering (DMM) Cutting Engineer
  • Michael Diehl – Eye-Logo
  • Michael Koppelman – Toningenieur, Mixing
  • Peter Arata – Toningenieur von der Stimme von Kirstie Alley im The Record Plant
  • Ray Hahnfeldt – Toningenieur-Assistenz
  • Sotera Tschetter – Creative Director
  • Steve Beltran – Mixing
  • Steve Durkee – Toningenieur-Assistenz
  • Steve Noonan – Toningenieur, Mastering
  • Tom Garneau – Mixing
  • Tonya Thompson – Hairstylistin

Tournee

Act I Show
von Prince
Präsentationsalbum Love Symbol
Anfang der Tournee 8. März 1993
Ende der Tournee 17. April 1993
Konzerte insgesamt
(nach Kontinent)
25 in Nordamerika
Konzerte insgesamt 25
Chronologie
Diamonds and Pearls Tour
(1992)
Act I Show Act II Show (1993)

Fünf Monate nach der Veröffentlichung von Love Symbol ging Prince mit The New Power Generation in den USA und Kanada auf Tournee, die er „Act I Show“ nannte. Diese begann am 8. März 1993 im Sunrise Musical Theater in Fort Lauderdale in Florida und endete am 17. April 1993 im Universal Amphitheatre in Los Angeles in Kalifornien. Es war das erste Mal seit der Lovesexy-Tour im Jahr 1988, dass Prince wieder in seinem Heimatland auf Tournee ging.

Die „Act I Show“ war in zwei Abschnitte untergliedert: Im ersten Abschnitt spielte Prince bis auf Arrogance und The Sacrifice of Victor alle Songs von Love Symbol, im zweiten Abschnitt präsentierte er ältere und einige seiner kommerziell erfolgreichsten Songs. Er gab 23 Konzerte in den USA und zwei in Kanada, die von insgesamt 127.000 Menschen besucht wurden und ungefähr 3,9 Millionen US-Dollar einspielten. Die Konzertlänge variierte von 120 bis 145 Minuten.

Die meisten Kritiker lobten die „Act I Show“ und waren von Prince’ publikumswirksamem Auftreten beeindruckt, zudem wurde die musikalische Vielseitigkeit von The New Power Generation hervorgehoben. The Washington Post schrieb über Prince: „Eines seiner Mikrophone war eine phallische Pistole, die Ausstattung war sensationell, und der Sänger hat ein Bewegungstalent, von dem Barry White nur träumen kann.“[52] Negative Kritiken bezogen sich vor allem auf die Rahmenhandlung der Konzerte, die der des Albums Love Symbol ähnelte.[53] Musikjournalist Jon Bream besuchte das Abschlusskonzert in Los Angeles und kam zu dem Schluss, es sei Prince’ schlechtestes Livekonzert der vergangenen zwölf Jahre gewesen.[54]

The New Power Generation bestand aus den folgenden neun Mitgliedern:.[55]

  • Damon Dickson – Backing Vocals, Tänzer
  • Kirk Johnson – Backing Vocals, Perkussion, Tänzer
  • Levi Seacer Jr. – Backing Vocals, Rhythmusgitarrist
  • Mayte Garcia – Backing Vocals, Tänzerin
  • Michael Bland – Schlagzeug
  • Morris Hayes – Backing Vocals, Keyboard
  • Sonny Thompson – Backing Vocals, E-Bass
  • Tommy Barbarella – Keyboard
  • Tony Mosley – Backing Vocals, Rapper, Tänzer

Zudem wirkte das Blechbläserquintett Hornheads mit, die damals aus folgenden Mitgliedern bestand:

Brian Gallagher (* 23. November 1963) starb am 3. März 2016 im Alter von 52 Jahren an einer Lungenembolie.[56] Dave und Kathy Jensen sind miteinander verheiratet.[6] Vom 26. Juli bis zum 7. September 1993 ging Prince mit The New Power Generation in Europa auf Tournee und nannte diese „Act II Show“.

Aftershows

Ab dem Jahr 1986 spielte Prince nach dem Hauptkonzert gelegentlich eine Aftershow, also ein weiteres Konzert nach Mitternacht. Seine Aftershows fanden in kleineren Musikclubs vor meist 300 bis 1.500 Zuschauern statt und Prince verzichtete auf die aufwendigen Bühnenshows, Choreografien und Lightshows seiner Hauptkonzerte. Zudem gestaltete er die Songauswahl anders und verzichtete oftmals auf seine Top-Ten-Hits. Höhepunkte mancher Aftershows waren Gastauftritte bekannter Musiker.

Im Jahr 1993 spielte Prince bei vier der 25 Konzerte eine Aftershow, wobei bei den ersten beiden Gastmusiker auftraten; am 27. März im Club USA in New York City waren Lenny Kravitz und die US-amerikanische Sängerin Tyler Collins (* 29. Oktober 1965) anwesend.[40] Am 6. April im Metro Chicago in Chicago gastierten Buddy Miles und der Schauspieler Malcolm-Jamal Warner, bekannt als „Theo“ aus Die Bill Cosby Show, live auf der Bühne.[57] Bei den anderen beiden Aftershows am 12. April in der DNA Lounge in San Francisco und am 17. April im Glam Slam West in Los Angeles wirkten keine Gastmusiker mit.

Rezensionen

Professionelle Bewertungen
Durchschnittsbewertung
Quelle Bewertung
AOTY[58] 84 %
Weitere Bewertungen
Quelle Bewertung
AllMusic[59]
Rolling Stone (DE)[60]
Rolling Stone (USA)[61]
St. Paul Pioneer Press[62]
Wilson & Alroy’s Record Reviews[63]

Musikkritiker bewerteten die Musik von Love Symbol zum Teil sehr positiv. Zudem wurde The New Power Generation als talentierteste und vielseitigste Begleitband bezeichnet, die Prince bis dato gehabt habe. Von der Rahmenhandlung des Albums waren die Musikkritiker jedoch nicht überzeugt; diese ergebe größtenteils keinen Sinn, weshalb diese als „Chaos“, „lächerlich“ und „verwirrend“ beschrieben wurde. Per Nilsen, Autor mehrerer Prince-Bücher, äußerte die Meinung, Prince habe einen „zentralen Fehler“ begangen, indem er nicht die Originalversion von Love Symbol veröffentlichte. Die kurzen Überleitungen, die auf dem Album übrig geblieben sind, irritierten den Zuhörer.[2][18][20] Die Website AOTY (Album of the Year) errechnete eine Durchschnittsbewertung von 84 %, basierend auf sechs Rezensionen englischsprachiger Medien.[58]

Melissa Heng von der US-Zeitung St. Paul Pioneer Press zeigte sich begeistert und vergab die Höchstwertung von vier Sternen. Von der „ersten eindringlichen Aussage“ in My Name Is Prince bis zum „eindringlichen Gospel ‘Amen’ am Ende“ in The Sacrifice of Victor sei das Album „ganz klar eines der aufregendsten“, die im Jahr 1992 veröffentlicht wurden. Love Symbol bestehe aus einer „exzellenten Funk-Sammlung“ und gehöre „in die Sammlung jedes Musikliebhabers, der etwas auf sich“ halte. Wie für Prince „typisch, sind die Liedtexte sexy, ja sogar unanständig“. Der „möglicherweise beste Song des Albums“ sei 3 Chains o’ Gold, zudem rage 7 heraus. Lediglich bei den „langsamen Stücken“ gehe „etwas schief“; Songs wie And God Created Woman, Blue Light, Love 2 the 9’s und Sweet Baby seien „bestenfalls generisch und klingen zu sehr nach übrig gebliebenem“ Material von Boyz II Men. Ausnahmen bildeten das „schön einfach, textlich berührende“ The Morning Papers und, „in geringerem Maße, Damn U“. Als Fazit zog Heng: „Das ist ein Album, von dem Michael Jackson nur träumen“ könne.[62][64][65]

Stephen Thomas Erlewine von AllMusic zeigte sich ebenfalls begeistert und gab viereinhalb von fünf Sternen. Das Album beginne „mit dem Dance-Hit“ My Name Is Prince und „dem tiefen Funk“ von Sexy M.F. Seit dem damals noch unveröffentlichten Black Album aus dem Jahr 1987 enthalte Love Symbol „die besten Dance-Tracks“ von Prince. Zudem decke er „die ganze Bandbreite des modernen Pop/R&B/Dance“ ab und die Musik sei „durchweg gelungen und exzellent“; das Album enthalte „einige der besten und einfallsreichsten“ Songs in Prince’ Karriere und The New Power Generation bezeichnete Erlewine als „die talentierteste und vielseitigste Band“, die „Prince je angeführt“ habe. Aber die Rahmenhandlung sei „leider mit lächerlichen Texten und lästigen Überleitungen von Kirstie Alley belastet“.[59]

Sassan Niasseri von der deutschen Ausgabe des Musikmagazins Rolling Stone gab vier von fünf Sternen und meinte: „Zumindest die Hälfte“ der Albumsongs sei gelungen. Love Symbol sei „opulent arrangiert“ sowie „stilistisch vielfältig“. Die Ballade The Morning Papers biete „drei Metal-Soli“, und die „Mini-Oper“ 3 Chains o’ Gold besitze „ein möglicherweise noch beeindruckenderes Gitarrensolo-Finale“ als Let’s Go Crazy von 1984. Das Stück Damn U hätte auch „dem Neo-Soul aus“ Sign “☮” the Times (1987) standgehalten, und Eye Wanna Melt with U sei „vielleicht am meistunterschätzt“. Die Rahmenhandlung bezeichnete Niasseri aber als „konfuses Konzept“ und verursache „Schulterzucken“.[60]

J.D. Considine vom US-Musikmagazin Rolling Stone verteilte auch vier von fünf Sternen. Prince sei „so funky wie schon lange nicht mehr“ und Love Symbol erinnere „in seinen besten Momenten an die glorreichen Tage“ von James Brown und The J. B.’s. Viele Songs handelten von „Prince’ Lieblingsthema“ Sex, was dem Album nicht schade. Aber „den Kick“ verleihe die Tatsache, dass Prince und The New Power Generation „diese Worte mit Musik untermalen, die ebenso körperlich ist, wie die Texte anzüglich“. Beispielsweise sei das „mit stampfenden Bläsern und klirrender Gitarre“ versehene Sexy M.F. „eine wunderbar aufgepeppte Version des Funks“ der 1970er Jahre, während My Name Is Prince „mit einem so starken Schlagzeugpuls“ aufwarte, „dass man sich unwillkürlich im Takt“ bewegen müsse. Zudem wechsle Prince „mühelos vom jovialen Reggae“ in Blue Light zum „zum Techno-Knall“ in Eye Wanna Melt with U und gleite „vom halbindustriellen Grind“ in The Continental in die „geschmeidige, von Streichern gepolsterte Ballade“ Damn U; selten sei „seine vielschichtige Musikalität angenehmer“ gewesen. Die Musik der genannten Songs zähle, wie die „reich strukturierte Ensemblearbeit“ in 3 Chains o’ Gold oder wie der „jazzige Posaunen-Break“ in The Flow, „zu der besten“ des Albums. Doch die Rahmenhandlung überzeuge nicht und „wie immer“ habe Prince sich von seinen „Ambitionen hinreißen lassen und aus einem Werk, das einfach nur Spaß machen könnte, ein Durcheinander mit Konzept“ fabriziert.[2][61]

Die beiden Musikkritiker David Wilson und John Alroy gaben dreieinhalb von fünf Sternen. Love Symbol enthalte „viel starkes Material“, wie beispielsweise vom „Old-School-Funk“ in Sexy M.F. über den „melodischen Rocker“ The Morning Papers bis hin „zu dem erstaunlichen persönlichen und politischen Jam“ The Sacrifice of Victor. Das Stück Love 2 the 9’s beginne „als schöne Ballade, wechselt dann zu Hip-Hop-beeinflusstem Funk“ und ende „am Schluss als reine Melodie“. Zwar gelinge „der Hip-Hop“ in My Name Is Prince nicht, sei aber „recht amüsant“. Es existiere aber mit The Max sowie den „gescheiterten Experimenten mit Rave und Hip-Hop“ in Eye Wanna Melt with U und Arrogance „auch eine ganze Menge Füllmaterial“. Doch im Gegensatz zum Vorgängeralbum Diamonds and Pearls (1991) seien die Raps von Tony Mosley „besser in den Gesamtsound integriert“, und das Blechbläserquintett Hornheads verleihe den Songs „Tiefe und Abwechslung“.[63]

Eine ganz andere Meinung vertrat US-Musikjournalist Jon Bream von der Minneapolis Star Tribune; er gab zwar keine Note, war aber von Love Symbol sehr enttäuscht. Hauptsächlich ginge es auf dem Album um Prince, der versuche, „sich als König des Hip-Hops zu etablieren“. Vor allem die Rahmenhandlung „dieses langatmigen, 16 Lieder umfassenden und fast 80-minütigen Albums“ sei „ungefähr so dürftig“ wie die in seinen Filmen Under the Cherry Moon (1986) und Graffiti Bridge (1990). Der Musik fehle der „Erfindungsreichtum der frühen Alben“ von Prince; früher war er „hip; jetzt ist er nur noch ein weiterer Hip-Hopper“. Im Song The Morning Papers hinterlasse er „einen schlechten Eindruck“ von Billy Joel, und in Love 2 the 9’s erkunde er den „Beat-Jazz-Pop“ von Rickie Lee Jones, bevor er „sich zu einem Rap hinreißen“ lasse. Es sei aber „bewundernswert“, dass Prince phasenweise an Duke Ellington erinnere, und das Album besitze mit Eye Wanna Melt with U, My Name Is Prince, Sexy M.F. und The Max Potenzial, „ein funkiges R&B-Partyalbum zu werden“. Außerdem seien „hübsche“ Balladen wie Damn U und Sweet Baby zu hören. Aber „alles in allem ist das neue Album von Prince eine riesige Enttäuschung“, zog Bream als Gesamtfazit. Als Prince am 25. Februar 1993 in der Arsenio-Hall-Show auftrat und vier Songs des Albums Love Symbol präsentierte, verbrannte er während des Auftritts ein Exemplar des Jon-Bream-Artikels live auf der Bühne.[65][66][67][68]

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[69]5 (19 Wo.)19
 Österreich (Ö3)[70]1 (16 Wo.)16
 Schweiz (IFPI)[71]4 (12 Wo.)12
 Vereinigtes Königreich (OCC)[72]1 (21 Wo.)21
 Vereinigte Staaten (Billboard)[73]5 (35 Wo.)35
Jahr Titel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[74]
(Jahr, Titel, , Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  US
1992 Sexy M.F. DE11
(17 Wo.)DE
AT6
(12 Wo.)AT
CH8
(17 Wo.)CH
UK4
(7 Wo.)UK
US66
(4 Wo.)US
Wurde teilweise von Radiostationen boykottiert
My Name Is Prince DE19
(10 Wo.)DE
AT7
(5 Wo.)AT
CH14
(10 Wo.)CH
UK7
(5 Wo.)UK
US36
(11 Wo.)US
7 DE77
(7 Wo.)DE
CH28
(6 Wo.)CH
UK27
(6 Wo.)UK
US7
Gold

(23 Wo.)US
US: 10. März 1993: Gold (500.000+)[38]
Damn U DEn.v.DE ATn.v.AT CHn.v.CH UKn.v.UK US108
(8 Wo.)US
Nur in den USA ausgekoppelt
1993 The Morning Papers CH31
(10 Wo.)CH
UK52
(3 Wo.)UK
US44
(11 Wo.)US

Als 7 im Januar 1993 die Top Ten der US-Hitparade erreichte, war es für Prince seit April 1983 mit Little Red Corvette das elfte aufeinanderfolgende Jahr mit mindestens einem Top-Ten-Single-Hit in seinem Heimatland.[75]

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Love Symbol wurde weltweit ungefähr 3,2 Millionen Mal verkauft, davon wurde in etwa die Hälfte in den USA abgesetzt.[20]

Land/Region Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Australien (ARIA) Platin70.000
 Europa (IFPI) Platin1.000.000
 Frankreich (SNEP) Gold(100.000)
 Japan (RIAJ) Gold100.000
 Österreich (IFPI) Gold(25.000)
 Schweiz (IFPI) Gold(25.000)
 Spanien (Promusicae) Gold(50.000)
 Vereinigte Staaten (RIAA) Platin1.000.000
 Vereinigtes Königreich (BPI) Platin(300.000)
Insgesamt 5× Gold
4× Platin
2.170.000

Hauptartikel: Prince/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Abgesehen von den Greatest-Hits-Kompilationen The Hits/The B-Sides, The Hits 1 und The Hits 2 im Jahr 1993 war Love Symbol Prince’ letztes Album in den USA, das in den 1990er Jahren mit über einer Million verkauften Exemplaren Platinstatus erreiche. Vom 7. Juni 1993 bis zum 16. Mai 2000 änderte er seinen Künstlernamen in ein unaussprechbares Symbol und bezeichnete diese Zeit im Nachhinein in Bezug auf seine Karriere als „die Jahre des Konflikts“.[10]

Preise

Prince wurde für die Love-Symbol-Ära mit folgenden Auszeichnungen und Preisen geehrt:

BRIT Awards

16. Februar 1993: Gewinner bei den BRIT Awards 1993 als „Best International Artist of the Year[76]

Minnesota Music Awards

15. Juli 1993: Prince gewann in der Kategorie „Bester R&B-Künstler“ und Love Symbol in der Kategorie „Beste R&B-Aufnahme“. Zudem wurde Michael Bland als „Bester Schlagzeuger“ ausgezeichnet.[77]

Literatur

  • Alex Hahn: Besessen – Das turbulente Leben von Prince. Hannibal Verlag, Höfen 2016, ISBN 978-3-85445-610-0.
  • Arthur Lizie: Prince FAQ: All That’s Left to Know About the Purple Reign. Backbeat Books, Guilford (Connecticut) 2020, ISBN 978-1-61713-670-2.
  • Benoît Clerc: Prince – Alle Songs: Die Geschichten hinter den Tracks. Delius Klasing Verlag; 1. Auflage 2023, ISBN 978-3-667-12537-8.
  • Jake Brown: Prince in the Studio (1975–1995). Colossus Books, Phoenix 2010, ISBN 978-0-9790976-6-9.
  • Jason Draper: Prince – Life & Times (Revised & Updated Edition). Chartwell Books, New York 2016, ISBN 978-0-7858-3497-7.
  • Jon Ewing: Prince – CD Books: Carlton Books, Rastatt 1994, ISBN 3-8118-3986-1.
  • Matt Thorne: Prince. Faber and Faber, London 2012, ISBN 978-0-571-27349-2.
  • Mayte Garcia: The Most Beautiful Girl: Mein Leben mit Prince. mvg Verlag, München 2018, ISBN 978-3-86882-897-9.
  • Mobeen Azhar: Prince 1958–2016: Sein Leben in Bild und Text. Edition Olms, Oetwil am See/Zürich 2016, ISBN 978-3-283-01265-6.
  • Ronin Ro: Prince – Inside the Music and the Masks. St. Martin’s Press, New York 2011, ISBN 978-0-312-38300-8.
  • Touré: I Would Die 4 U – Why Prince Became an Icon. Atria Books, New York 2013, ISBN 978-1-4767-0549-1.
  • Uptown: The Vault – The Definitive Guide to the Musical World of Prince. Nilsen Publishing, Linköping 2004, ISBN 91-631-5482-X.

Einzelnachweise

  1. Larrabee Sound Studios: Larrabee Sound Studios. In: larrabeestudios.com. 2023, abgerufen am 21. Juli 2023 (englisch).
  2. a b c d Hahn (2006), S. 243.
  3. Azhar (2016), S. 66.
  4. a b c d e Uptown (2004), S. 390.
  5. Uptown (2004), S. 125.
  6. a b Uptown (2004), S. 127.
  7. a b Uptown (2004), S. 128.
  8. Brown (2010), S. 205–206.
  9. Uptown (2004), S. 135.
  10. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x Uptown (2004), S. 390–393
  11. Dawnation: 10th anniversary of the Love Symbol-album (1992). In: dawnation.com. 2002, abgerufen am 3. Oktober 2025 (englisch).
  12. Thorne (2012), S. 286.
  13. Uptown (2004), S. 390–391.
  14. a b Thorne (2012), S. 288.
  15. Garcia (2017), S. 161.
  16. a b c Uptown (2004), S. 391.
  17. a b c Uptown (2004), S. 392.
  18. a b c d Ewing (1994), S. 104.
  19. Uptown (2004), S. 391–392.
  20. a b c d Uptown (2004), S. 393
  21. Hahn (2006), S. 242.
  22. Hahn (2006), S. 246.
  23. Albumcover der CD Peach – Part 2 of a 2 CD-Set von Prince, Warner Bros. Records / Paisley Park Records, 1993.
  24. a b Begleitheft der CD Love Symbol von Prince and The New Power Generation, Warner Bros. Records / Paisley Park Records, 1992.
  25. Ro (2011), S. 228.
  26. Hahn (2006), S. 238.
  27. Ro (2011), S. 227.
  28. Thorne (2012), S. 289.
  29. Touré (2013), S. 130–131.
  30. Touré (2013), S. 124.
  31. Thorne (2012), S. 292.
  32. Touré (2013), S. 28.
  33. Love Symbol. In: chartsurfer.de. 2023, abgerufen am 21. Juli 2023.
  34. Lizie (2020), S. 118.
  35. Uptown (2004), S. 134.
  36. a b Draper (2011), S. 245.
  37. a b Uptown (2004), S. 137.
  38. a b Uptown (2004), S. 138.
  39. Clerc (2023), S. 222.
  40. a b Uptown (2004), S. 142.
  41. a b Uptown (2004), S. 129.
  42. Sexy M.F. In: princevault.com. 10. Februar 2023, abgerufen am 21. Juli 2023 (englisch).
  43. Uptown (2004), S. 133.
  44. a b Garcia (2017), S. 173.
  45. Sarah Neumann: Prince: Seine geliebte Taube Divinity ist im Alter von 28 Jahren gestorben. In: rollingstone.de. 5. Februar 2021, abgerufen am 21. Juli 2023.
  46. Garcia (2017), S. 189.
  47. My Name Is Prince. In: princevault.com. 14. Juli 2022, abgerufen am 21. Juli 2023 (englisch).
  48. Uptown (2004), S. 168.
  49. Prince auf Cover.Info
  50. Prince auf SecondHandSongs
  51. Prince auf WhoSampled
  52. Ewing (1994), S. 111.
  53. Uptown (2004), S. 140–141.
  54. Ro (2011), S. 238.
  55. Uptown (2004), S. 141.
  56. Chris Riemenschneider: Brian Gallagher of Greazy Meal and Prince’s NPG dies unexpectedly at 52. In: startribune.com. 5. März 2016, abgerufen am 21. Juli 2023 (englisch).
  57. Uptown (2004), S. 143.
  58. a b Prince & The New Power Generation – [Love Symbol]. In: albumoftheyear.org. 2023, abgerufen am 21. Juli 2023 (englisch).
  59. a b Stephen Thomas Erlewine: The Love Symbol Album Review by Stephen Thomas Erlewine. In: allmusic.com. 2025, abgerufen am 11. Februar 2025 (englisch).
  60. a b Sassan Niasseri: Prince – Love Symbol. In: rollingstone.de. 30. Oktober 2017, abgerufen am 21. Juli 2023.
  61. a b J.D. Considine: Prince – Love Symbol. In: web.archive.org/. 26. November 1992, abgerufen am 21. Juli 2023 (englisch).
  62. a b Melissa Heng: Prince’s Latest Sets a New Standard. In: princetext.tripod.com. 31. Oktober 1992, abgerufen am 21. Juli 2023 (englisch).
  63. a b David Bertrand Wilson und John Alroy: Wilson & Alroy’s Record Reviews – Prince. In: warr.org. 2023, abgerufen am 21. Juli 2023 (englisch).
  64. Brown (2010), S. 204.
  65. a b Brown (2010), S. 212.
  66. Draper (2011), S. 116.
  67. Uptown (2004), S. 140.
  68. Jon Bream: Prince Album Is A Royal Disappointment. In: princetext.tripod.com. 11. Oktober 1992, abgerufen am 21. Juli 2023 (englisch).
  69. Prince. offiziellecharts.de, abgerufen am 21. Juli 2023.
  70. Prince. austriancharts.at, abgerufen am 21. Juli 2023.
  71. Prince. hitparade.ch, abgerufen am 21. Juli 2023.
  72. Prince. officialcharts.com, abgerufen am 21. Juli 2023 (englisch).
  73. Prince – Chart History. billboard.com, abgerufen am 21. Juli 2023 (englisch).
  74. Chartquellen: DE AT CH UK US
  75. Ewing (1994), S. 113.
  76. Awards and nominations. In: princevault.com. 16. Februar 2024, abgerufen am 4. Dezember 2024 (englisch).
  77. Minnesota Music Awards: 1993. In: twincitiesmusichighlights.net/. 2024, abgerufen am 4. Dezember 2024 (englisch).