Newpower Soul (Album)
| Newpower Soul | ||||
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| Studioalbum von The New Power Generation | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
November 1996 – Februar 1998 | |||
| Label(s) | NPG Records / Sony Music Entertainment | |||
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Format(e) |
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Titel (Anzahl) |
11 | |||
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1:00:00 | ||||
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Besetzung |
s. Mitwirkende | |||
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Studio(s) |
O’Henry Sound Studios (Burbank) | |||
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Newpower Soul ist das dritte Studioalbum von The New Power Generation und zugleich das letzte Album der Band, das zu Prince’ Lebzeiten veröffentlicht wurde. Es erschien am 30. Juni 1998 über NPG Records in Kooperation mit Sony Music Entertainment. Prince komponierte alle Songs und übernahm den Leadgesang. Musikalisch ist das Album dem Contemporary R&B, Funk und Soul zuzuordnen; die Liedtexte thematisieren überwiegend Sexualität und Tanzen. Als Gastmusiker wirkten Chaka Khan, Clare Fischer, Clark Gayton, Doug E. Fresh, Larry Graham sowie das Blechbläserquintett Hornheads mit.
Musikkritiker bewerteten Newpower Soul überwiegend negativ. Auch kommerziell blieb das Album erfolglos und erreichte international weder einen Gold- noch einen Platinstatus. Die begleitende Tournee erwies sich ebenfalls als kommerzieller Misserfolg, da mehrere Konzerte in Europa nicht ausverkauft waren. Im Gegensatz zum Album wurde die Tournee von der Fachpresse jedoch mehrheitlich positiv aufgenommen.
Entstehung
Aufgrund von Differenzen mit dem Musiklabel Warner Bros. Records legte Prince 1993 seinen Künstlernamen ab und verwendete stattdessen bis 2000 ein unaussprechbares Symbol als Pseudonym. In dieser Zeit produzierte er unter anderem die Alben Goldnigga (1993), Exodus (1995) und Newpower Soul (1998) mit seiner Begleitband The New Power Generation. Newpower Soul wird jedoch oft als Soloprojekt bezeichnet: Prince ziert das Albumcover, schrieb alle Songs und übernahm den Leadgesang. Im Vergleich zu den vorherigen Alben sind die Beiträge von The New Power Generation auf Newpower Soul weitgehend nicht eindeutig.
Alle Titel wurden von Prince in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen (Minnesota) aufgenommen, wobei Clare Fischer als Arrangeur und Dirigent von The NPG Orchestra Streichorchester-Overdubs für die Songs The One und Until U’re in My Arms Again hinzufügte. Diese Aufnahmen fanden in den O’Henry Sound Studios in Burbank, Kalifornien, statt.[1]
Laut Toningenieur Hans-Martin Buff (* 18. Juni 1969, Garmisch-Partenkirchen) war The One der erste Song, den Prince nach der Veröffentlichung von Emancipation (1996) aufnahm und auf Newpower Soul veröffentlichte.[2] Im Mai 1997 nahm Prince dann die beiden Tracks (Eye Like) Funky Music und Shoo-Bed-Ooh auf, die später auf seiner Website Love4OneAnother.com als kurze Samples zum Download angeboten wurden.[3] Das Stück Push It Up basiert auf einer unveröffentlichten Remix-Version von Jam of the Year, das ursprünglich auf Emancipation erschienen war. Ende August 1997 nahm Prince während einer Pause seiner Jam-of-the-Year-Tour den Song When U Love Somebody auf. Mitte November 1997 folgte Mad Sex, ebenfalls während einer Pause von der Jam-of-the-Year-Tour.[4][5][6]
Die beiden Titel Come On und Wasted Kisses wurden von Mai bis Dezember 1997 aufgenommen, die genauen Daten sind jedoch unbekannt. Beide Songs waren bereits am 2. Januar 1998 bei einer After-Show-Party in New Orleans über die PA-Anlage zu hören.[7] Weitere Aufnahmen wie Freaks on This Side, Newpower Soul und Until U’re in My Arms Again erfolgten zwischen Mai 1997 und Februar 1998. Anfang Februar 1998 fügte das Blechbläserquintett Hornheads weitere Overdubs hinzu.[8] Im Mai 1998 nahm Prince im Paisley Park Studio eine Remix-Version von The One auf.[9]
Prince bezeichnete Newpower Soul als „einen persönlichen Meilenstein“ und beschrieb es in einem Interview vom 30. Juli 1998 sogar als „geistig politisch“ sowie als das „tollste“ Album, das er bis dahin aufgenommen hatte. Das von Melanie B geführte Interview veröffentlichte Prince ein Jahr später am 24. August 1999 unter dem Titel Beautiful Strange auf Videokassette.[10][11][12]
Im Gegensatz dazu bezeichnete Toningenieur Hans-Martin Buff Newpower Soul als Prince’ schlechtestes Album. Er sagte, dass das Album ein „härteres Funk-Album“ hätte sein können, und erinnerte sich an einen humorvollen Dialog mit Prince: „Der Tag, an dem Hans sagt: ‘Das kannst du doch besser!’, ist der Tag, an dem er gefeuert wird.“.[13][14]
Vermarktung
Im Jahr 1998 lud Prince einige Distributoren aus der Musikindustrie in sein Paisley Park Studio in Chanhassen ein, um Newpower Soul vorzustellen. Er plante, das Album über sein eigenes Label NPG Records zu vertreiben. Ein nicht namentlich genannter Händler berichtete dem US-Magazin Details, dass Prince für jedes Album zehn US-Dollar verlangte und empfahl, es für 12,99 US-Dollar im Handel zu verkaufen. Diese Preisvorstellung wurde jedoch von ihm und anderen Händlern als unrealistisch angesehen. Ein Händler äußerte sich kritisch: „Wie kann man mit nur drei Dollar Gewinn ein Produkt vertreiben?“. Die Logistik – wie das Transportieren der Schallplatten von Minneapolis nach New York (ca. 1.635 km) – wurde ebenfalls als problematisch erachtet, und es gab „nicht genug Geld für alle Beteiligten“. Einige Händler konnten einen Preis von neun US-Dollar pro Album aushandeln, während andere den Preis auf acht US-Dollar drückten. Ein Händler äußerte Unmut: „Wäre ich einer derjenigen gewesen, die den vollen Preis gezahlt haben, und hätte später davon erfahren, wäre ich ziemlich verärgert gewesen.“ Prince’ damaliger Anwalt, L. Londell McMillan (* 1966), wies diese Vorwürfe zurück und erklärte, dass Rabatte bei größeren Abnahmemengen gewährt wurden. Weitere Vorwürfe seien „absolut unwahr“, und die Preisgestaltung sei „branchenüblich“ gewesen.[15]
Laut Details stimmte Prince zunächst den üblichen 60 Tagen Abrechnungszeitraum nach Erhalt der Alben zu, änderte jedoch nach 25 Tagen seine Meinung und verlangte eine Zahlung innerhalb von 30 Tagen. Ein Händler äußerte dazu, Prince habe „keine Ahnung, wie die Musikindustrie funktioniert“.[15]
Prince verhandelte auch mit Verantwortlichen von Independent-Labels, die seine Pläne skeptisch betrachteten. Ein Vertreter äußerte, Prince versuche, ein Label zu führen, ohne das nötige Wissen zu besitzen. Viele hielten seinen Kampf gegen die etablierte Musikindustrie für ähnlich erfolglos wie den von Pearl Jam im Jahr 1994 gegen Ticketmaster, als die Band in einem Rechtsstreit gegen das Unternehmen verlor. Schließlich stimmte das Major-Label Sony BMG den vertraglichen Bedingungen von Prince zu und vertrieb Newpower Soul weltweit unter dem Interpreten The New Power Generation.[15]
Nach eigenen Angaben verdiente Prince damals den größten Anteil der Bruttoeinnahmen von rund 140 Millionen US-Dollar, die ein Album samt Tournee einspielte. Er nannte jedoch keine genauen Zahlen, gab aber an, dass er zuvor „höchstens sieben Millionen US-Dollar“ erhalten hatte. Mit den Einnahmen aus Newpower Soul kaufte er seiner damaligen Ehefrau Mayte Garcia ein Herrenhaus in Marbella an der Costa del Sol, das sie jedoch 2006 wieder veräußerte.[16]
Im Rahmen der Veröffentlichung von Newpower Soul gab Prince mehrere Fernsehinterviews, in denen er jedoch meist nicht über die Musik des Albums sprach, sondern über seine Entscheidung, sich von den Schallplattenfirmen zu befreien.[17]
Gestaltung des Covers
Auf dem Albumcover ist ausschließlich Prince abgebildet, nicht The New Power Generation. In seiner rechten Hand hält er ein Mikrofon, das in Form einer Schusswaffe gestaltet ist. Zudem trägt er eine Halskette und Ohrschmuck, die als Comiczeichnungen nachträglich eingefügt wurden. Das Booklet umfasst 14 Seiten und enthält weitere Fotos von Prince sowie von den damaligen Mitgliedern von The New Power Generation. Die meisten dieser Bilder sind ebenfalls im Comic-Stil gehalten. Alle Liedtexte sind im Booklet abgedruckt, mit Ausnahme des Hidden Tracks "Wasted Kisses". Dieser Song wird auf der CD-Hülle sowie auf der CD selbst nicht erwähnt, jedoch erscheint auf Seite 11 des Booklets ein Cartoon, der die Worte „Wasted Kisses“ zusammen mit einem unauffälligen Vorspulsymbol zeigt, das auf den Track verweist.[1]
Der Artdirector Steve Parke (* 1963) hatte ursprünglich eine andere Covergestaltung geplant und erklärte nach Prince’ Tod im Jahr 2016: „Ich wollte Newpower Soul auf schwarzem Velourspapier drucken, damit es wie ein Retro-Schwarzlicht-Poster wirkte. Prince jedoch bestand darauf: ‘Die Leute warten auf dieses Album’. Ich war mit dem fertigen Artwork nicht zufrieden. Wir hatten das Design zu schnell durchgepeitscht, und anschließend lagen die Alben sechs Monate im Lager.“ Er fügte hinzu, dass trotz allem Respekt vor Prince er und das Team manchmal „gerne ‚Fuck you‘ gesagt hätten“.[18]
Musik und Liedtexte
Die Musik von Newpower Soul lässt sich den Genres Contemporary R&B, Funk und Soul zuordnen und enthält auch Elemente von Balladen. Dance-Songs wie das Titelstück und Push It Up verleihen dem Album eine partyorientierte Atmosphäre. Als Gäste wirken Chaka Khan, Clare Fischer, Clark Gayton, Doug E. Fresh, das Blechbläserquintett Hornheads und Larry Graham mit.
Die Liedtexte behandeln überwiegend Themen wie Sex und Tanzen. Prince verwendet sowohl sein charakteristisches Falsett als auch tiefere Stimmlagen. Die meisten Lieder sind melodisch vertont, wobei vereinzelt auch Sprechgesang vorkommt.[10][19]
- Newpower Soul
- Das Titelstück gehört zum Genre Funk und weist eine einfache Melodie auf. Der Titel wurde von Prince dem Song New Power Soul aus dem Vorgängeralbum Exodus (1995) entlehnt und greift eine Textzeile aus dem Track Big Fun von demselben Album auf. Der Liedtext des Songs handelt von Partys und Tanzen, und in einer Rap-Passage nennt Prince die Titel des Albums in der Reihenfolge ihrer Platzierung auf der Tracklist.[10][19]
- Mad Sex
- Auch dieser Song gehört dem Funk-Genre an und enthält einen düsteren Groove. Der komplexe Bläserpart kontrastiert mit einer prägnanten Basslinie, und Prince’ Gesang ist ausdrucksstark. Der Text erzählt von einer Frau, die Prince von ihrer Vergangenheit berichtet, in der sie „wilden Sex am geilen Morgen und Nachmittag“ hatte.[19]
- Until U’re in My Arms Again
- Diese R&B-Ballade wird als belanglos beschrieben, und Prince’ Gesang wirkt in Teilen pathetisch. Der Text drückt Herzschmerz aus und handelt vom Verlust eines geliebten Menschen. Medien spekulierten, dass der Song Prince’ Trauer über seinen verstorbenen Sohn Amiir (* 16. Oktober 1996; † 23. Oktober 1996) thematisiert. Textzeilen wie „Mein ganzes Leben lang habe ich niemanden so sehr gewollt wie dich“ und „Jeden Morgen stelle ich mir vor, wie du in deinem Bett schläfst“ verstärken diese Vermutung. Die Musik wirkt sentimental, übermittelt jedoch keinen tiefen Schmerz.[19][20] Prince hatte sich nie dazu geäußert, ob der Liedtext von Amiir handelt.
- When U Love Somebody
- Dieser Song ist eine Mischung aus Soul und Pop und bietet einen eingängigen Refrain. Die Horn Section wurde von Clark Gayton, Pierre Baptiste und Wayne DuMaine eingespielt, die Mitglieder von Prince’ Coverband „Days of Wild“ waren. Der Text handelt von der Vernachlässigung durch eine Frau, die Prince begehrt.[19]
- Shoo-Bed-Ooh
- Im Vergleich zu den vorherigen Funk-Songs ist Shoo-Bed-Ooh langsamer und entspannter. Es basiert auf einem sich wiederholenden dreitönigen Refrain und handelt vermutlich von einer „grauhaarigen“ Prostituierten, die aufgrund finanzieller Schwierigkeiten in ihrem Auto übernachtet.[19]
- Push It Up
- Dieser Funk-Song enthält eine Rap-Passage von Doug E. Fresh aus seinem Track Tonite’s the Nite (1996). Der Text von Push It Up fordert zu Durchhaltevermögen, positivem Denken und Selbstmotivation auf. Neben Prince und Doug E. Fresh sind auch Chaka Khan und Larry Graham zu hören.[19]
- Freaks on This Side
- Prince begann Anfang 1998, bei seinen Live-Auftritten das Publikum mit Sprechchören wie „Freaks on this side“ aufzuheitern. Daraus entstand der Party-Dance-Song Freaks on This Side. Der Text ermutigt dazu, auf das eigene Herz zu hören, selbst in Zeiten der Verwirrung.[19] Ende 2009 gewöhnte sich Prince ab, „Freaks on this side“ bei seinen Live-Konzerten zu rufen.
- Come On
- Der Song kombiniert Funk- und Pop-Elemente und enthält eine markante Synthesizer-Hookline. Der Text betont, dass Prince keine „Geliebte“ wolle, sondern gebunden sein möchte. Er singt mit seiner Camille-Stimme, wobei Chaka Khan die Backing Vocals übernahm.[19]
- The One
- Die zweite R&B-Ballade nach Until U’re in My Arms Again basiert auf einem fließenden Fretless Bass-Motiv von Rhonda Smith. Der Text thematisiert hingebungsvolle Liebe, wobei Prince als Monogamist zufällige sexuelle Begegnungen verabscheut. In einem Interview erklärte er, dass der Song ursprünglich als Liebeslied begann, aber später zu einer „respektvollen Hymne an Gott“ wurde.[19]
- (Eye Like) Funky Music
- Dieser Funk-Song enthält eine wiederholte Bläsermelodie, die Prince zuvor in Feel U Up (1989) als Synthesizer-Melodie verwendet hatte. Der Text feiert das Feiern und das Tanzen, und Doug E. Fresh ist erneut mit einer Rap-Passage zu hören.[19]
- Wasted Kisses
- Dieser Hidden Track ist der 49. und letzte Titel des Albums. Er ist eine sanfte, klagende Popnummer, in der der Text aus der Perspektive eines psychotischen Mannes erzählt wird, der eine Frau ermordet hat. Prince spielte den Song nur ein einziges Mal live, und zwar am 10. Februar 2007 während seiner Per4ming Live 3121-Tournee.[17][19]
Titelliste und Veröffentlichungen
| # | Titel | Dauer | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Newpower Soul | 5:01 | |||||||
| 2 | Mad Sex | 5:13 | |||||||
| 3 | Until U’re in My Arms Again | 4:47 | |||||||
| 4 | When U Love Somebody | 5:56 | |||||||
| 5 | Shoo-Bed-Ooh | 3:24 | |||||||
| 6 | Push It Up | 5:29 | |||||||
| 7 | Freaks on This Side | 5:42 | |||||||
| 8 | Come On | 5:59 | |||||||
| 9 | The One | 7:04 | |||||||
| 10 | (Eye Like) Funky Music | 4:31 | |||||||
| 49 | Wasted Kisses (Hidden Track) | 2:59 | |||||||
| Spieldauer: 60:00 min. | |||||||||
| Autor aller Songs ist Prince | |||||||||
- Das englische Personalpronomen „I“ („ich“) stilisierte Prince seit 1988 in vielen Songs als Augensymbol (Eye).
Newpower Soul wurde weltweit am 30. Juni 1998 veröffentlicht.[21] Das Album erschien auf CD und MC, später auch als Download. Im Januar 1999 wurde es zusammen mit den beiden Alben Come 2 My House von Chaka Khan und GCS 2000 von Graham Central Station als NewPowerPak herausgebracht. Dieses Set war jedoch ausschließlich über Prince’ damalige Webseite 1-800-New-Funk.com erhältlich.
Die ersten CD-Ausgaben von Newpower Soul wiesen einen Druckfehler auf. Der Song Shoo-Bed-Ooh war korrekt als Track „5“ gelistet, doch das folgende Stück, Push It Up, wurde als Track „7“ geführt, wodurch die restlichen Titel um jeweils eine Zahl nach hinten verschoben wurden, sodass der Song (Eye Like) Funky Music als Track „11“ erschien. Diese Fehler wurden in späteren Ausgaben korrigiert. Zudem wurde der Titel Push It Up auf der Cover-Rückseite mit einem Ausrufezeichen (Push It Up!) versehen, während die CD selbst und das Booklet diesen Titel ohne Ausrufezeichen führten.
Der Hidden Track Wasted Kisses ist als Track 49 aufgeführt. Zwischen den Titeln 11 und 47 befinden sich Pausen von jeweils vier Sekunden, während Track 48 eine Pause von 43 Sekunden aufweist. In einigen Massenmedien wurde das Album fälschlicherweise unter dem Interpreten „Prince“ geführt, anstatt unter dem korrekten Interpreten The New Power Generation.
Singles
Am 20. Februar 1998 kündigte Prince auf seiner damaligen Webseite Love4OneAnother.com an, als Vorabsingle entweder Newpower Soul, Mad Sex oder Push It Up aus dem Album auskoppeln zu wollen. Letztendlich entschied er sich jedoch für Come On.
Bereits am 13. April 1998 wurde The One als Promo-CD-Single in einer auf 4:33 Minuten verkürzten Version veröffentlicht.[22] Auf dem Rückcover der CD-Single ist als Veröffentlichungsdatum für das Album Newpower Soul der 15. Mai 1998 angegeben, jedoch wurde das Album zu diesem Zeitpunkt nicht veröffentlicht. Der Grund dafür ist nicht bekannt. Auf dem Rückcover befindet sich außerdem Werbung für die Alben Come 2 My House von Chaka Khan und GCS 2000 von Graham Central Station.[23] In Brasilien erschien The One als 2-Track-Promo-CD-Single, wobei als zweites Stück Mad Sex zu hören ist, obwohl dieser Song auf der Single als The One (Album Version) aufgeführt wird.[24]
Come On ist die einzige Singleauskopplung vom Album und wurde am 16. Oktober 1998 in Europa veröffentlicht, in Großbritannien jedoch erst am 9. November 1998. Die Single erschien ausschließlich als Maxi-Single, die sowohl auf CD als auch auf Schallplatte erhältlich ist. Die Maxi-Single enthält verschiedene Remixe, die von Prince, Doug E. Fresh und Kirk Johnson (dem damaligen Schlagzeuger von The New Power Generation) gestaltet wurden. Zudem ist eine Remix-Version von The One auf der Maxi-Single enthalten.
Musikvideos
Prince produzierte mit The One und Come On zwei Musikvideos zum Album Newpower Soul. Das Video zu The One wurde am 7. Juni 1998, seinem 40. Geburtstag, in Los Angeles (Kalifornien) gedreht. Die Regie führte seine damalige Ehefrau Mayte Garcia.[25] The One besteht aus zwei Handlungssträngen und beginnt im Jahr 1921 als Stummfilm in Schwarzweiß mit Zwischentiteln. Prince spielt einen Vagabunden, der an die Figur aus dem Film The Kid von und mit Charlie Chaplin erinnert. Er macht vor einer alten Baracke Halt, schaut durch das Fenster und beobachtet, wie Mayte Garcia mit ihrer Mutter (gespielt von Rita Moreno) streitet. Garcia wird von ihrer Mutter herumkommandiert, soll ihr etwas zu trinken bringen und das Zimmer aufräumen. Garcia ist verzweifelt und äußert die Meinung: „Niemand wird mich jemals lieben“, worauf ihre Mutter entgegnet: „Echte Liebe gibt es nur in Märchenbüchern.“ Als Garcia schließlich allein im Zimmer ist, entdeckt sie ein Buch, das ihre Mutter absichtlich hatte liegen lassen. Als sie es öffnet, wird sie in eine bunte Geschichte des Buches versetzt, und der zweite Teil des Videos, nun in Farbe, beginnt. In dieser Szene sieht Garcia einen Harem, in dem Odalisken tanzen und versuchen, Prince, der sich nun als Popstar selbst darstellt, zu verführen, was er jedoch verweigert. Am Ende umarmen sich Prince und Garcia und verschmelzen zu einer Figur.[26][27] The One ist das letzte Prince-Musikvideo, in dem Garcia mitwirkt. Die Band The New Power Generation tritt im Video nicht auf.
Das Musikvideo zu Come On wurde am 28. August 1998 im Londoner Hyde Park gedreht.[28] Jacqui Thompson, eine damalige Mitarbeiterin von Prince, sagte nach seinem Tod im Jahr 2016: „Wir hatten keine Drehgenehmigung und filmten mit einer Art Camcorder. Es sollte schrottig und selbstgemacht aussehen.“[29] Prince erscheint als alter Mann verkleidet und wird in einer Stretch-Limousine vom Typ Saab 9-5 zum Eingang „Grand Entrance“ des Hyde Parks gefahren. Er trägt eine Tellermütze, einen angeklebten grauen Bart und eine Brille. Bei der Ankunft öffnet er das Fenster und macht eine abfällige Geste gegenüber Passanten. Dann steigt er aus der Limousine und geht mit einem Spazierstock und einer Gitarre als Straßenmusiker durch den Park. Dabei pöbelt er vorbeigehende Passanten an, die von seinen damaligen Bandmitgliedern dargestellt werden, und verscheucht sie. Als jedoch ein Ehepaar, gespielt von Larry Graham und seiner Frau Tina, vorbeikommt, zeigen sie ihm eine Bibel und überreichen ihm eine Broschüre der Zeugen Jehovas mit dem Titel „Life in a Peaceful New World“, die er freudig und mit einem Handkuss entgegennimmt. Am Ende steigt Prince wieder in die Limousine ein, lässt das Fenster herunter, macht erneut eine abfällige Geste und wird weggefahren. In einer Schlussszene unterhält er sich als alter Mann mit zwei jungen Frauen, dargestellt von seiner späteren Ehefrau Manuela Testolini (* 19. September 1976) und einer Freundin. Prince möchte beide verführen und sagt: „Ich kann euch nicht hören. Warum nehmt ihr keinen alten Mann mit? Ihr mögt keine alten Männer? Hey, ich hab’ die Butter für eure Muffins, Schätzchen. Ich bin nur zu alt, um das Messer festzuhalten!“ („I can’t hear u. why don’t u take an old man with u? u don’t like old men? hey, I got the butta 4 ya muffin, honey. i’m just 2 old 2 hold the knife!“). Die Antworten der beiden Frauen sind jedoch nicht zu verstehen. Für Testolini ist es der einzige Auftritt in einem Prince-Musikvideo.[30] Auch Chaka Khan ist im Video kurz zu sehen.
Abgesehen von den Szenen im Hyde Park enthält das Musikvideo auch Footage von einer Aftershow im Londoner Musikklub Café de Paris, die Prince mit The New Power Generation in der Nacht auf den 28. August 1998 spielte.[31] Tagsüber wurde dann das Musikvideo gedreht. Weitere Szenen mit Marva King entstanden vermutlich Anfang September 1998. Abgesehen vom Refrain wird der Liedtext von Come On permanent am unteren Bildrand des Videos eingeblendet.
Coverversionen
Lediglich zwei Coverversionen von Songs des Albums Newpower Soul sind bekannt: Freaks on This Side, neu eingespielt vom The Loudmouf Choir, und The One, gecovert vom Kringkastingsorkesteret (abgekürzt KORK, auch als „Norwegian Radio Orchestra“ bekannt) feat. Jarle Bernhoft. Beide Versionen erschienen auf der auf 5.000 Exemplare limitierten Fünf-CD-Box Shockadelica: 50th Anniversary Tribute to the Artist Known as Prince, die am 2. Juni 2008 beim norwegischen Label C+C Records veröffentlicht wurde. Prince reichte gegen die Veröffentlichung Klage ein, woraufhin die Box vom Markt genommen werden musste. Anlässlich seines 50. Geburtstags am 7. Juni 2008 hatten verschiedene Interpreten aus Norwegen insgesamt 81 Coverversionen zu 68 seiner Songs aufgenommen.[32]
Mitwirkende
Musiker
Alle Songs wurden von Prince arrangiert, komponiert, produziert und gesungen. Zudem spielte er alle Musikinstrumente selbst ein; ergänzend wirkten folgende Musiker mit:[1]
- Chaka Khan – Backing Vocals in Come On; Gesang in Push It Up (Uncredited)
- Clare Fischer – Arrangements und Dirigieren von The NPG Orchestra in The One, Until U’re in My Arms Again
- Clark Gayton – zusätzliche Hörner in When U Love Somebody
- DJ Brother Jules (* 1971; † 2021) – Scratchen in Mad Sex, Push It Up
- Doug E. Fresh – Rap in (Eye Like) Funky Music, Push It Up (Uncredited)
- Hornheads – Baritonsaxophon, Posaune, Tenorsaxophon, Trompete in (Eye Like) Funky Music, Freaks on This Side, Mad Sex, Newpower Soul
- Kathleen Dyson (als „Kat Dyson“) – Bottleneck-Akustische Gitarre in Come On
- Kim Berry – Backing Vocals in Freaks on This Side (Uncredited)
- Kirk Johnson (als „KAJ“) – Schlagzeug sowie Schlagzeug- und Synthesizer-Programming
- Larry Graham – Co-Leadgesang Push It Up (Uncredited)
- Marva King – Backing Vocals in Push It Up
- Mike Scott (als „Rev. Scott“) – Rhythmusgitarrist
- Morris Hayes (als „Mr. Hayes“) – Backing Vocals (Uncredited); Keyboard
- Pierre Baptiste – zusätzliche Hörner in When U Love Somebody
- Rhonda Smith – E-Bass; Fretless akustischer Bass in The One
- The NPG Orchestra – Orchester in The One, Until U’re in My Arms Again
- Wayne DuMaine – Trompete in When U Love Somebody
Technisches Personal
- Prince – Fotografie, Toningenieur
- Arne Frager – Toningenieur von The NPG Orchester in The One, Until U’re in My Arms Again
- Brett Swain – Toningenieur-Assistenz von The NPG Orchester in The One, Until U’re in My Arms Again
- Brian Gardner – Mastering
- Debbie McGuan – Albumdesign
- Fred Harrington – zusätzlicher Toningenieur in Come On
- Hans-Martin Buff – Toningenieur
- Steve Parke – Albumdesign, Artwork, Fotografie
Tournee
| Präsentationsalbum | Newpower Soul |
|---|---|
| Anfang der Tournee | 20. April 1998 |
| Ende der Tournee | 28. August 1998 |
| Konzerte insgesamt (nach Kontinent) |
2
|
| Konzerte insgesamt | 17 |
| Show Acts | Larry Graham |
| Jam of the Year World Tour (1997–1998) |
New Power Soul Tour | Hit N Run Tour (2000) |
|---|
Prince absolvierte mit The New Power Generation zwei Tourneen zum Album Newpower Soul. Bereits zwei Monate vor der Veröffentlichung des Albums ging er in den USA mit der New-Power-Soul-Tour auf Tournee, die am 20. April 1998 im The Capital Ballroom (heute Nation) in Washington, D.C. begann und am 1. Juni 1998 im Indiana Convention Center in Indianapolis (Indiana) endete. Er gab insgesamt acht Konzerte; Musikkritiker bewerteten die Tournee zum Teil sehr positiv.[22]
Der europäische Teil begann am 8. August 1998 im Plaza de Toros de Marbella in Marbella und endete am 28. August 1998 in der Brixton Academy in London. Für die insgesamt neun Konzerte war die Nachfrage teils gering, mehrere Shows waren nicht ausverkauft. Musikkritiker beurteilten die Europatournee jedoch ähnlich positiv wie die US-Tournee, bemängelten jedoch, dass Prince einige Songs nur anspielte und nicht vollständig aufführte. Zudem wurde kritisiert, die New-Power-Soul-Tour habe im Vergleich zu früheren Prince-Tourneen den Eindruck einer Low-Budget-Produktion vermittelt.[33]
The New Power Generation bestand während der Tournee aus folgenden fünf Mitgliedern:[34]
- Kirk Johnson – Backing Vocals, Schlagzeug
- Marva King – Backing Vocals
- Mike Scott – Backing Vocals, Rhythmusgitarre
- Morris Hayes – Backing Vocals, Keyboard
- Rhonda Smith – Backing Vocals, E-Bass
Die Gitarristin Kathleen Dyson, die an den Albumaufnahmen von Newpower Soul mitgewirkt hatte, verließ The New Power Generation Anfang 1998.[22]
Unter dem Motto New-Power-Soul-Festival-Tour ging Prince mit The New Power Generation vom 23. September bis 24. Oktober 1998 in den USA erneut auf Tournee, musste diese jedoch für drei Wochen unterbrechen und mehrere Konzerte absagen, nachdem er beim Auftritt am 26. September 1998 in Atlantic City (New Jersey) gestürzt war und sich eine Außenbandruptur des oberen Sprunggelenkes zugezogen hatte.[16] Letztlich absolvierte Prince nur sechs Konzerte.
Der europäische Teil der New-Power-Soul-Festival-Tour begann am 15. Dezember 1998 im Pavilhão Atlântico in Lissabon und endete am 28. Dezember 1998 im Flanders Expo in Gent. Prince gab insgesamt neun Konzerte. Als Gastmusiker traten bei einzelnen Auftritten Candy Dulfer, Chaka Khan und Doug E. Fresh auf. Als Vorgruppe fungierte Larry Graham, den Prince je nach Konzert am Bass, an der Gitarre oder am Keyboard unterstützte.[35]
Aftershows
Seit 1986 spielte Prince nach ausgewählten Hauptkonzerten gelegentlich sogenannte Aftershows, also weitere Konzerte nach Mitternacht. Diese fanden in kleineren Musikclubs vor meist 300 bis 1.500 Zuschauern statt. Im Gegensatz zu seinen regulären Shows verzichtete Prince dabei auf aufwendige Bühnenproduktionen, Choreografien und Lightshows. Zudem variierte er die Setlist deutlich und spielte häufig keine Top-Ten-Hits. Höhepunkte einzelner Aftershows waren Gastauftritte bekannter Musiker.
Im August 1998 spielte Prince bei fünf der neun Konzerte des europäischen Teils der New-Power-Soul-Tour eine Aftershow. Als Gastmusiker trat jeweils Larry Graham auf; häufig wirkten zudem die Trompeterin Cynthia Robinson (* 12. Januar 1944; † 23. November 2015) und der Saxofonist Jerry Martini (* 1. Oktober 1942) mit, beide ehemalige Mitglieder von Sly & the Family Stone. Die letzte Aftershow fand am 28. August 1998 im Café de Paris in London statt, wurde gefilmt und von Prince am 24. August 1999 unter dem Titel Beautiful Strange auf VHS veröffentlicht. Neben Graham, Martini und Robinson traten bei dieser Aftershow auch Chaka Khan und Doug E. Fresh als musikalische Gäste auf.[28]
Während des US-amerikanischen Teils der New-Power-Soul-Festival-Tour spielte Prince bei zwei der sechs Konzerte eine Aftershow. Am 26. September 1998 traten im Nachtclub Tramps in New York City erneut Chaka Khan, Doug E. Fresh und Jerry Martini als Gastmusiker auf.[28] Am 18. Oktober 1998 wirkte im Slim’s in San Francisco Rosie Gaines mit.[36]
Im Dezember 1998 gab Prince bei drei der neun Konzerte Aftershows. Am 24. Dezember im Tivoli in Utrecht traten Candy Dulfer und ihr Vater Hans Dulfer sowie Cynthia Robinson, Jerry Martini und Lenny Kravitz auf.[37] Am 28. Dezember 1998 in der Live Music Hall in Köln wirkten Candy Dulfer, Robinson und Martini mit. Nachdem Prince den ersten Song Days of Wild etwa zehn Minuten gespielt hatte, brach er die Aftershow zunächst ab und verließ mit The New Power Generation die Bühne, da sich Zuschauer in Bühnennähe durch das Rauchen von Marihuana störend verhalten hätten. Nach einer kurzen Ansprache von Dulfer auf Deutsch, in der sie das Publikum aufforderte, das Rauchen einzustellen, kehrte Prince zurück und spielte schließlich rund zwei Stunden weiter.[37]
Rezensionen
| Professionelle Bewertungen | |
|---|---|
| Kritiken | |
| Quelle | Bewertung |
| AllMusic[38] | |
| Q[39] | |
| Rolling Stone (USA)[40] | |
| USA Today[41] | |
| Wilson & Alroy’s Record Reviews[42] | |
Musikkritiker bewerteten Newpower Soul überwiegend negativ und bezeichneten das Album als ideenarm sowie wenig innovativ im Vergleich zu Prince’ früheren Werken. Zudem wurde ihm attestiert, keine Hits mehr schreiben zu können. Prince entgegnete, ähnliche Einschätzungen habe es bereits vor The Most Beautiful Girl in the World (1994) gegeben; auch nach Purple Rain (1984) habe er „anschließend zehn Hits“ gehabt. Lovesexy (1988) sei ebenfalls als kommerziell erfolglos dargestellt worden, was er ironisch kommentierte.[43]
Edna Gundersen von USA Today vergab drei von vier Sternen und lobte die Mischung aus Party-Titeln und Balladen, den unverfälschten Klang, die R&B-Texturen sowie Prince’ Gesang. Zwar erreichten die Songs nicht die Wirkung früherer Erfolge wie Let’s Go Crazy (1984) oder Kiss (1986), hielten jedoch mit „süchtig machenden Grooves“ die Stimmung aufrecht. Besonders erwähnte sie (Eye Like) Funky Music, Push It Up, When U Love Somebody und Mad Sex. Insgesamt wirke Prince selbstbewusst, aber kreativ wenig ehrgeizig.[41]
David Sheppard von Q bewertete das Album mit drei von fünf Sternen. Er lobte unter anderem das Bläserarrangement von Freaks on This Side sowie den Rhythmus von Push It Up. Come On beschrieb er als „entspannten Cousin“ von Gett Off (1991), während The One zwar Abwechslung biete, jedoch bewusst blass wirke. Positiver beurteilte er (Eye Like) Funky Music, während Mad Sex als „langweiliger Funk-Jam“ und Shoo-Bed-Ooh als vielversprechend beginnend, aber schwach endend charakterisiert wurden. Insgesamt attestierte er dem Album fehlende stilistische Weiterentwicklung und wünschte sich mehr „Kunstfertigkeit“.[39]
Rob Sheffield vom Rolling Stone vergab zweieinhalb von fünf Sternen. Er lobte lediglich Mad Sex und die Ballade Wasted Kisses. Die übrigen Stücke wirkten kurzlebig und routiniert; Prince habe den Songs und Aufnahmen offenbar wenig Zeit gewidmet. Das Album greife auf „schwerfälligen Hip-Hop“ und „eingefahrene Jam-Strukturen“ zurück. Im zeitgenössischen Vergleich erscheine er dadurch „nur einer von vielen“, während andere Künstler wie Maxwell überzeugendere „Prince-Alben“ veröffentlicht hätten.[10][15][40]
Auch Stephen Thomas Erlewine von AllMusic bewertete Newpower Soul mit zwei von fünf Sternen. Zwar handle es sich um ein handwerklich solides Album mit energiegeladenen Funkstücken und Balladen, doch rage kein Titel besonders hervor. Das Album festige Prince’ Entwicklung „vom Wegbereiter zum Handwerker“ und richte sich vor allem an ein bereits überzeugtes Publikum.[38]
Die Kritiker David Wilson und John Alroy vergaben eineinhalb von fünf Sternen. Sie bezeichneten den „Möchtegern-Party-Funk“ als schwach und die Beats als mechanisch; die Balladen wiesen klischeehafte Liedtexte auf. Zwar gebe es einzelne gelungene Momente wie das Ausklingen von When U Love Somebody oder den Falsettgesang in The One, insgesamt müsse man es jedoch „nicht bereuen“, auf Newpower Soul zu verzichten.[42]
Kommerzieller Erfolg
Chartplatzierungen
| ChartsChartplatzierungen | Höchstplatzierung | Wochen |
|---|---|---|
| Deutschland (GfK)[44] | 34 (6 Wo.) | 6 |
| Österreich (Ö3)[45] | 24 (8 Wo.) | 8 |
| Schweiz (IFPI)[46] | 22 (11 Wo.) | 11 |
| Vereinigtes Königreich (OCC)[47] | 38 (3 Wo.) | 3 |
| Vereinigte Staaten (Billboard)[48] | 22 (8 Wo.) | 8 |
Die Singleauskopplung Come On war international kommerziell wenig erfolgreich und erreichte im Vereinigten Königreich lediglich Platz 65 der Charts; weitere Platzierungen sind nicht überliefert.[47]
Musikverkäufe
Newpower Soul verkaufte sich weltweit rund 500.000-mal, davon etwa 214.000 Exemplare in den Vereinigten Staaten.[49] Auszeichnungen für eine Gold- oder Platin-Auszeichnung sind nicht bekannt.
Literatur
- Alex Hahn: Besessen – Das turbulente Leben von Prince. Hannibal, Höfen 2006, ISBN 3-85445-262-4.
- Benoît Clerc: Prince – Alle Songs: Die Geschichten hinter den Tracks. Delius Klasing Verlag; 1. Auflage 2023, ISBN 978-3-667-12537-8.
- Jason Draper: Chaos, Disorder, And Revolution. Backbeat Books, New York 2011, ISBN 978-0-87930-961-9.
- Matt Thorne: Prince. Faber and Faber, London 2012, ISBN 978-0-571-27349-2.
- Mayte Garcia: The Most Beautiful Girl: Mein Leben mit Prince. mvg Verlag, München 2018, ISBN 978-3-86882-897-9.
- Mobeen Azhar: Prince 1958–2016: Sein Leben in Bild und Text. Edition Olms, Oetwil am See/Zürich 2016, ISBN 978-3-283-01265-6.
- Ronin Ro: Prince – Inside the Music and the Masks. St. Martin’s Press, New York 2011, ISBN 978-0-312-38300-8.
- Uptown: The Vault – The Definitive Guide to the Musical World of Prince. Nilsen Publishing, Linköping 2004, ISBN 91-631-5482-X.
Weblinks
- Informationen zum Album Newpower Soul bei Princevault.com
Einzelnachweise
- ↑ a b c Begleitheft der CD Newpower Soul von The New Power Generation, NPG Records, 1998
- ↑ Thorne (2012), S. 342.
- ↑ Uptown (2004), S. 205–206.
- ↑ Clerc (2023), S. 352.
- ↑ Uptown (2004), S. 212.
- ↑ Uptown (2004), S. 215.
- ↑ Uptown (2004), S. 218.
- ↑ Uptown (2004), S. 219.
- ↑ Clerc (2023), S. 354.
- ↑ a b c d Hahn (2006), S. 297.
- ↑ Uptown (2004), S. 241.
- ↑ Thorne (2012), S. 347.
- ↑ Thorne (2012), S. 343.
- ↑ Azhar (2016), S. 96.
- ↑ a b c d Ro (2011), S. 293.
- ↑ a b Ro (2011), S. 294.
- ↑ a b Draper (2011), S. 176.
- ↑ Azhar (2016), S. 98.
- ↑ a b c d e f g h i j k l Uptown (2004), S. 480–481.
- ↑ Clerc (2023), S. 351.
- ↑ Draper (2011), S. 175.
- ↑ a b c Uptown (2004), S. 223.
- ↑ Rückcover der Promo-CD-Single The One von The New Power Generation, NPG Records, 1998
- ↑ The One. In: princevault.com. 27. Juni 2022, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
- ↑ Uptown (2004), S. 224.
- ↑ Garcia (2017), S. 318.
- ↑ The One. In: princevault.com. 27. Juli 2024, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
- ↑ a b c Uptown (2004), S. 229.
- ↑ Azhar (2016), S. 100.
- ↑ Come On. In: princevault.com. 14. Juni 2024, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
- ↑ Uptown (2004), S. 621.
- ↑ Shockadelica: 50th Anniversary Tribute to the Artist Known as Prince. In: allmusic.com. 2025, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
- ↑ Uptown (2004), S. 226.
- ↑ Uptown (2004), S. 232.
- ↑ Uptown (2004), S. 223., S. 227., S. 232.
- ↑ Uptown (2004), S. 230.
- ↑ a b Uptown (2004), S. 233.
- ↑ a b Stephen Thomas Erlewine: New Power Soul Review by Stephen Thomas Erlewine. In: allmusic.com. 2025, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
- ↑ a b David Sheppard: New Power Generation – Newpower Soul. In: princetext.tripod.com. 2025, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
- ↑ a b Rob Sheffield: Newpower Soul – New Power Generation. In: princetext.tripod.com. 2023, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
- ↑ a b Edna Gundersen: Little new in Artist’s ‘Power Soul’. In: princetext.tripod.com. 2025, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
- ↑ a b David Bertrand Wilson und John Alroy: Wilson & Alroy’s Record Reviews – Prince. In: warr.org. 2025, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
- ↑ Ro (2011), S. 294.
- ↑ Prince. offiziellecharts.de, abgerufen am 6. Februar 2025.
- ↑ Prince. austriancharts.at, abgerufen am 6. Februar 2025.
- ↑ Prince. hitparade.ch, abgerufen am 6. Februar 2025.
- ↑ a b Newpower Soul in den Official UK Charts (englisch).
- ↑ Prince – Chart History. billboard.com, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).
- ↑ Ed Christman: Purple Brain. In: books.google.de. 4. August 2007, abgerufen am 6. Februar 2025 (englisch).