Und immer lockt das Weib
| Film | |
| Titel | … und immer lockt das Weib |
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| Originaltitel | Et Dieu … créa la femme |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1956 |
| Länge | 95 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Roger Vadim |
| Drehbuch | Roger Vadim, Raoul Lévy |
| Produktion | Claude Ganz, Raoul Lévy |
| Musik | Paul Misraki |
| Kamera | Armand Thirard |
| Schnitt | Victoria Mercanton |
| Besetzung | |
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… und immer lockt das Weib (Alternativtitel … und ewig lockt das Weib, Originaltitel: Et Dieu … créa la femme) ist ein französischer Spielfilm von Roger Vadim aus dem Jahr 1956 mit Brigitte Bardot und Curd Jürgens in den Hauptrollen.
Handlung
Der Film erzählt die Geschichte von Juliette, einem 18-jährigen Waisenkind, das etwas mit Männern erleben will. Durch ihre lasziv-erotische Ausstrahlung hat sie eine große Anziehungskraft, die sie gekonnt einsetzt. Einer ihrer Verehrer ist der reiche Éric Carradine. Er will in der Stadt ein neues Casino errichten, wird dabei aber von der Familie Tardieu behindert, die ein von ihm benötigtes Stück Land besitzt.
Antoine ist der älteste Sohn der Tardieus. Als er an einem Wochenende nach Hause kommt, hat er mit Juliette eine kurze Affäre. Der Vormund von Juliette droht daraufhin, sie zurück ins Waisenhaus zu schicken. Um dies zu verhindern, macht Éric Carradine den Vorschlag, dass Antoine und Juliette heiraten. Antoine lehnt ab, aber dessen jüngerer Bruder Michel, der heimlich in Juliette verliebt ist, wäre zur Heirat bereit.
Juliette nimmt seinen Heiratsantrag an, obwohl sie in dessen Bruder Antoine verliebt ist. Als Antoine dauerhaft nach Hause zurückkehrt, fangen die Verwicklungen an.
Titel
Der französische Titel zitiert lose Genesis 2:22: L’Éternel Dieu créa une femme de la côte qu’il avait prise de l’homme, et il l’amena vers l’homme.[1] Die syntaktisch nicht erforderlichen Auslassungspunkte im französischen Filmtitel Et Dieu … créa la femme wurden aus Effektgründen eingesetzt.
Veröffentlichung
Der Film, der auch in Amerika ein großer Erfolg wurde, war Bardots Durchbruch auf der internationalen Bühne und begründete den Mythos „Brigitte Bardot“.
Als der Film 1957 in den USA in die Kinos kam, erregte er große Aufmerksamkeit, weil er die Grenzen dessen berührte, was an Darstellung von Sexualität in einem Film nach damaligen Maßstäben erlaubt war. Die meisten Kopien waren drastisch gekürzt, damit der Film den Standards der damals geltenden Zensur Genüge tat. Der Film hatte am 8. März 1957 seine Premiere in der Bundesrepublik Deutschland.
Kritiken
„Der vordergründige Film geht von einer rein materialistischen Auffassung der Liebe aus, ist psychologisch oberflächlich und voller kolportagehafter Effekte“, urteilte das Lexikon des internationalen Films.[2] Das Fazit vom Heyne Filmlexikon lautete: „Geiler Groschenroman, in dem sich BB gekonnt in Szene setzt.“
Weblinks
- Und immer lockt das Weib bei IMDb
- Und immer lockt das Weib in der Deutschen Synchronkartei
- Essay von Chuck Stephens auf criterion.com (englisch, Archivlink)
Einzelnachweise
- ↑ 1.Mose 2:22 Und Gott der HERR baute ein Weib aus der Rippe, die er vom Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. Abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ Und immer lockt das Weib. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.