Wimitz (Gemeinde Frauenstein)

Wimitz (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde Frauenstein  (KG Kraig, Leiten)
Koordinaten 46° 50′ 15″ N, 14° 21′ 35″ Of1
Höhe 595 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 34 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 15 (1. Jän. 2021f1)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01457

Wimitz, bei der Brauerei
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS
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34

Wimitz, vor 1973 als Äußere Wimitz bezeichnet, ist eine Ortschaft in der Gemeinde Frauenstein im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 34 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).

Lage

Die Ortschaft liegt im Norden der Gemeinde Frauenstein, etwa 9 km nördlich des Bezirkshauptorts St. Veit an der Glan.

Die Ortschaft erstreckt sich ab der Propstenmühle (Wimitz 18) über mehr als 4 km Länge hinweg talaufwärts im Tal der Wimitz. Überwiegend liegt sie auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Leiten, zwei Häuser liegen in der Katastralgemeinde Kraig.

In der Ortschaft werden folgende Hofnamen geführt: Wallner (Nr. 6), Fischer (Nr. 8), Rachlhammer (auch Neuhammer, Nr. 9), Schamhammer (Nr. 11), Rachlmühle (Nr. 12), Rachl (Nr. 14), Schwarzenbacher (Nr. 15), Propstenmühle (Nr. 18), Mooskeusche (Nr. 20) und Cäcilienheim (Nr. 21). Zur Ortschaft gehören auch der Wimitzwirt (Nr. 10) und die Wimitz Brauerei (Nr. 7).[2]

Geschichte

Das Gebäude des Wimitzwirts war im 19. Jahrhundert das Verweserhaus des Hammerwerks Großhammer, das im Besitz des Barons Dickmanns war.[2]

Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Bereich der heutigen Ortschaft Wimitz zunächst an die Gemeinde Pfannhof, bei deren Auflösung 1899 an die Gemeinde Kraig. Die heutige Ortschaft Wimitz wurde damals meist als Äußere Wimitz bezeichnet, darf jedoch nicht mit der etwas weiter taleinwärts gelegenen heutigen Ortschaft Äußere Wimitz verwechselt werden.

Seit der Kärntner Gemeindestrukturreform von 1973 gehört die Ortschaft zur Gemeinde Frauenstein und trägt seither nur mehr den Namen Wimitz.

Bevölkerungsentwicklung

Für den Ort ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1869: 10 Häuser, 96 Einwohner (Wimiz, Gde. Pfannhof)[3]
  • 1880: 16 Häuser, 82 Einwohner (Äussere Wiemitz, Gde. Pfannhof)[4]
  • 1890: 14 Häuser, 85 Einwohner (Wimitz od. Äussere Wimitz, Gde. Pfannhof)[5]
  • 1900: 13 Häuser, 76 Einwohner (Äußere Wimitz, Gde. Kraig)[6]
  • 1910: 16 Häuser, 65 Einwohner (Äußere Wimitz, Gde. Kraig)[7]
  • 1923: 15 Häuser, 85 Einwohner (Äußere Wimitz, Gde. Kraig)[8]
  • 1934: 63 Einwohner (Äußere Wimitz, Gde. Kraig)[9]
  • 1961: 19 Häuser, 87 Einwohner (Wimitz, Gde. Kraig)[10]
  • 1991: 15 Häuser, 41 Einwohner (Wimitz, Gde. Frauenstein)[11]
  • 2001: 16 Gebäude (davon 11 mit Hauptwohnsitz) mit 17 Wohnungen und 12 Haushalten; 47 Einwohner und 4 Nebenwohnsitzfälle; 0 Arbeitsstätten, 2 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (Wimitz, Gde. Frauenstein)[12]
  • 2011: 15 Gebäude, 33 Einwohner, 14 Haushalte, 2 Arbeitsstätten (Wimitz, Gde. Frauenstein)[13]
  • 2021: 15 Gebäude, 37 Einwohner, 16 Haushalte, 3 Arbeitsstätten (Wimitz, Gde. Frauenstein)[14]
Commons: Wimitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. a b Anton Wieser: Frauenstein: Kultur, Geschichte, Brauchtum. Kraig, 2011. S. 103–104.
  3. K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold's Sohn, Wien 1872. S. 75.
  4. K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 59.
  5. K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 60.
  6. K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 80.
  7. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 39.
  8. Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 16.
  9. handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 16.
  10. Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 256.
  11. Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis 1991 Kärnten. Wien 1993.
  12. Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 99.
  13. Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 39.
  14. Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 34.