Frauenstein (Gemeinde Frauenstein)
| Frauenstein (Weiler) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Frauenstein (KG Obermühlbach, Schaumboden) | |
| Koordinaten | 46° 47′ 25″ N, 14° 20′ 5″ O | |
| Höhe | 715 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 6 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 5 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01556 | |
| Schloss Frauenstein | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Frauenstein ist eine Ortschaft in der Gemeinde Frauenstein im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 6 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]). Frauenstein ist bekannt für das Schloss Frauenstein.
Lage
Die Ortschaft Frauenstein liegt zentral in der Gemeinde Frauenstein, etwa 3 ½ km Luftlinie südwestlich des Gemeindehauptorts Kraig und etwa 3 km nördlich des Bezirkshauptorts St. Veit an der Glan.
Zur Ortschaft gehören Schloss Frauenstein (Haus Nr. 1) samt Nebengebäude (Nr. 2) und etwa 300 m südwestlich davon ein weiteres Haus (Arbeiterhaus, Nr. 3), alle in der Katastralgemeinde Obermühlbach gelegen. Ende des 20. Jahrhunderts wurde der Ortsteil Giesel von der Ortschaft Höffern an die Ortschaft Frauenstein übertragen, seither gehören zu Frauenstein auch der Gieselhof (Haus Nr. 5) und zwei in dessen Nähe befindliche Gebäude (Nr. 4 und Nr. 6), alle in der Katastralgemeinde Schaumboden gelegen.
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Nebengebäude des Schlosses, Frauenstein Nr. 2
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Frauenstein Nr. 3
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Gieselhof, Frauenstein Nr. 5
Geschichte
Eine kleine Burg des 12. Jahrhunderts wurde im 16. Jahrhundert zum heutigen Schloss Frauenstein ausgebaut.
Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Frauenstein an die Gemeinde Obermühlbach. Seit der Kärntner Gemeindestrukturreform von 1973 gehört der Ort zur Gemeinde Frauenstein. Erst Ende des 20. Jahrhunderts kam der Ortsteil Giesel zur Ortschaft Frauenstein; Giesel war davor ein Teil der Ortschaft Höffern gewesen und hatte 1850 bis 1873 zur Gemeinde Schaumboden gehört.
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 2 Häuser, 18 Einwohner[2]
- 1880: 2 Häuser, 28 Einwohner[3]
- 1890: 3 Häuser, 42 Einwohner[4]
- 1900: 2 Häuser, 34 Einwohner[5]
- 1910: 3 Häuser, 42 Einwohner[6]
- 1923: 3 Häuser, 43 Einwohner[7]
- 1934: 38 Einwohner[8]
- 1961: 3 Häuser, 22 Einwohner[9]
- 2001: 6 Gebäude (davon 4 mit Hauptwohnsitz) mit 7 Wohnungen; 18 Einwohner und 3 Nebenwohnsitzfälle; 6 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 3 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[10]
- davon Frauenstein im engeren Sinn: 3 Häuser (davon 3 mit Hauptwohnsitz) mit 4 Wohnungen; 12 Einwohner und 1 Nebenwohnsitzfall; 4 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 2 land- und forstwirtschaftliche Betriebe
- davon Giesel: 3 Häuser (davon 1 mit Hauptwohnsitz) mit 3 Wohnungen; 6 Einwohner und 2 Nebenwohnsitzfälle; 2 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 1 land- und forstwirtschaftlicher Betrieb
- 2011: 5 Gebäude, 11 Einwohner, 4 Haushalte, 0 Arbeitsstätten[11]
- 2021: 5 Gebäude, 6 Einwohner, 3 Haushalte, 0 Arbeitsstätten[12]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold's Sohn, Wien 1872. S. 74.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 58.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 59.
- ↑ K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 80.
- ↑ Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 41.
- ↑ Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 17.
- ↑ handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 17.
- ↑ Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 256.
- ↑ Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 98.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 38.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 33.