Siebenaich
Siebenaich ist ein Ort im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Durch den Ort verläuft die Grenze zwischen den Gemeinden St. Georgen am Längsee und Frauenstein, so dass der Ort in zwei Ortschaften zerfällt: die Ortschaft Siebenaich in der Gemeinde St. Georgen am Längsee hat 27 Einwohner[1], die Ortschaft Siebenaich in der Gemeinde Frauenstein hat 2 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[2]).
| Siebenaich (Weiler) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | St. Georgen am Längsee (KG Goggerwenig) | |
| Koordinaten | 46° 47′ 48″ N, 14° 23′ 43″ O | |
| Höhe | 510 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 27 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 10 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01613 | |
| Siebenaich Nr. 2 und 3 | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
| Siebenaich (Einzelsiedlung) Ortschaft | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan |
| Pol. Gemeinde | Frauenstein (KG Kraig) |
| Koordinaten | 46° 47′ 30″ N, 14° 23′ 29″ O |
| Höhe | 500 m ü. A. |
| Einwohner der Ortschaft | 2 (1. Jän. 2025) |
| Gebäudestand | 1 (1. Jän. 2021) |
| Statistische Kennzeichnung | |
| Ortschaftskennziffer | 01453 |
| Tonebauer, Siebenaich Nr. 1 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | |
Lage
Siebenaich liegt im St. Veiter Hügelland, gut 3 bis etwa 4 ½ km nordöstlich des Bezirkshauptorts St. Veit an der Glan.
Ein Gebäude des Orts gehört zur Gemeinde Frauenstein: Zwischen den Orten Sand und Steinbrücken liegt rechts der Wimitz in der Katastralgemeinde Kraig der Tonebauer (Haus Nr. 1).
Der Rest des Orts gehört zur Gemeinde St. Georgen am Längsee und liegt in der Katastralgemeinde Goggerwenig: Gegenüber von Hunnenbrunn stehen rechts der Wimitz drei Einfamilienhäuser (Nr. 9, 10, 13). Zwischen Sand und Scheifling führt ein Weg die Wimitz aufwärts zu den Häusern Siebenaicherhof (Doktorhof, Nr. 3) und Kienberger (Nr. 2; ehem. Mühle). An der Friesacher Straße befinden sich westlich anschließend an Mail-Süd einige zu Siebenaich gehörende Häuser (Nr. 7 bzw. vulgo Wegmacher; Nr. 6, 12, 15, 16, 17).
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Teil von Siebenaich, dahinter Mail-Süd
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Grenze zwischen Siebenaich (links) und Mail-Süd
Geschichte
Im 19. Jahrhundert gab es etwa 350 m nordöstlich des Tonebauer links der Wimitz ein Hammerwerk.
Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam von dem Ort Siebenaich der Bereich rechts der Wimitz an die Gemeinde Pfannhof, der Bereich links der Wimitz an die Gemeinde St. Georgen am Längsee. 1899 kam der Bereich rechts der Wimitz an die Gemeinde Kraig. 1930 brannte die Doktormühle ab.[3] 1973 kam der bis dahin zur Gemeinde Kraig gehörende Teil des Orts an die Gemeinde Frauenstein.
Bevölkerungsentwicklung
Für Siebenaich ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 8 Häuser, 63 Einwohner
- Gde. St. Georgen am Längsee: 7 Häuser, 48 Einwohner
- Gde. Pfannhof: 1 Haus, 15 Einwohner[4]
- 1880: 8 Häuser, 57 Einwohner
- Gde. St. Georgen am Längsee: 7 Häuser, 50 Einwohner
- Gde. Pfannhof: 1 Haus, 7 Einwohner[5]
- 1890: 8 Häuser, 74 Einwohner
- Gde. St. Georgen am Längsee: 7 Häuser, 60 Einwohner
- Gde. Pfannhof: 1 Haus, 14 Einwohner[6]
- 1900: 8 Häuser, 55 Einwohner
- Gde. St. Georgen am Längsee: 7 Häuser, 46 Einwohner
- Gde. Kraig: 1 Haus, 9 Einwohner[7]
- 1910: 9 Häuser, 60 Einwohner
- Gde. St. Georgen am Längsee: 8 Häuser, 43 Einwohner
- Gde. Kraig: 1 Haus, 17 Einwohner[8]
- 1923: 9 Häuser, 61 Einwohner
- Gde. St. Georgen am Längsee: 8 Häuser, 45 Einwohner
- Gde. Kraig: 1 Haus, 16 Einwohner[9]
- 1934: 22 Einwohner
- Gde. St. Georgen am Längsee: 22 Einwohner
- Gde. Kraig: 0 Einwohner[10]
- 1961: 10 Häuser, 41 Einwohner
- Gde. St. Georgen am Längsee: 9 Häuser, 34 Einwohner
- Gde. Kraig: 1 Haus, 7 Einwohner[11]
- 2001: 10 Gebäude, 40 Einwohner, 11 Haushalte, 0 Arbeitsstätten
- Gde. St. Georgen am Längsee: 9 Gebäude (davon 8 mit Hauptwohnsitz) mit 11 Wohnungen; 38 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 10 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 3 land- und forstwirtschaftliche Betriebe
- Gde. Frauenstein: 1 Gebäude (davon 1 mit Hauptwohnsitz) mit 1 Wohnung; 2 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 1 Haushalt; 0 Arbeitsstätten, 1 land- und forstwirtschaftlicher Betrieb[12]
- 2011: 12 Gebäude, 44 Einwohner, 13 Haushalte, 0 Arbeitsstätten
- Gde. St. Georgen am Längsee: 11 Gebäude, 42 Einwohner, 12 Haushalte, 0 Arbeitsstätten
- Gde. Frauenstein: 1 Gebäude, 2 Einwohner, 1 Haushalt, 0 Arbeitsstätten[13]
- 2021: 11 Gebäude, 30 Einwohner, 10 Haushalte, 3 Arbeitsstätten
- Gde. St. Georgen am Längsee: 10 Gebäude, 28 Einwohner, 9 Haushalte, 2 Arbeitsstätten
- Gde. Frauenstein: 1 Gebäude, 2 Einwohner, 1 Haushalt, 1 Arbeitsstätte[14]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Mühlenbrand bei St. Veit. In: Freie Stimmen. Deutsche Kärntner Landes-Zeitung / Freie Stimmen. Süddeutsch-alpenländisches Tagblatt. Deutsche Kärntner Landeszeitung, 15. August 1930, S. 4 (online bei ANNO).
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold's Sohn, Wien 1872. S. 71, 75.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 57, 59.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 58, 59.
- ↑ K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 76, 78.
- ↑ Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 40, 42.
- ↑ Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 16, 18.
- ↑ handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 16, 18.
- ↑ Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 256, 257.
- ↑ Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 99, 119.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 39, 46.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 33, 38.