Kreuth (Gemeinde Frauenstein)

Kreuth (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde Frauenstein  (KG Steinbichl)
Koordinaten 46° 47′ 37″ N, 14° 11′ 25″ Of1
Höhe 1050 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 16 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 8 (1. Jän. 2021f1)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01670

Kreuth Nr. 12, ehemalige Volksschule
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS
f0
f0
16

Kreuth ist eine Ortschaft in der Gemeinde Frauenstein im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 16 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).

Lage

Kreuth liegt in den Wimitzer Bergen im äußersten Westen der Gemeinde Frauenstein, im Westen der Katastralgemeinde Steinbichl.

Zur Ortschaft gehören:

  • einige Häuser bei dem zur Ortschaft Zojach der Gemeinde Liebenfels gehörenden Gasthaus Wegscheide: die ehemalige Volksschule (Haus Nr. 12) und zwei Ferienhäuser (Nr. 15 und 17), zeitweise als Ort Zojach geführt
  • die über eine unbefestigte Straße, die vom Gasthaus Wegscheide nach Norden führt, erreichbaren Häuser Sternhube (Nr. 2), Asslhube (Nr. 3 und 5), Schwagerkeusche (auch Weber, Nr. 16) und Liedl (Nr. 10 und 11)
  • die über eine unbefestigte Straße, die vom Gasthaus Wegscheide nach Westen führt, erreichbare Zemrosserhube (Nr. 4) mit der als Naturdenkmal ausgewiesenen Carinthialinde, die einen Stammumfang von mehr als 12 Metern aufweist; die Zemrosserhube und einige der umliegenden Höfe wurden zeitweise als Ort Zemross geführt
  • die über unbefestigte Straßen von der Simonhöhe oder vom Goggausee aus erreichbaren Häuser Protzerkeusche (Nr. 6) und Almgregor (Alpengregrle, Nr. 7). Diese Häuser sind rund 25 Straßenkilometer und deutlich über eine halbe Stunde Fahrzeit vom zugehörigen Gemeindehauptort Kraig entfernt.

Geschichte

1342 wird in dem Gereuth urkundlich genannt.

Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Kreuth an die Gemeinde Schaumboden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde ein kleiner Teil der heutigen Ortschaft Kreuth als Ortschaft Zojach geführt.

Seit der Kärntner Gemeindestrukturreform von 1973 gehört der Ort Kreuth zur Gemeinde Frauenstein.

Bevölkerungsentwicklung

Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1869: 22 Häuser, 91 Einwohner[2]
  • 1880: 24 Häuser, 98 Einwohner
    • davon Kreuth 17 Häuser, 77 Einwohner; Zemross 7 Häuser, 21 Einwohner[3]
  • 1890: 22 Häuser, 91 Einwohner[4]
  • 1900: 21 Häuser, 58 Einwohner[5]
  • 1910: 18 Häuser, 53 Einwohner[6]
  • 1923: 11 Häuser, 65 Einwohner[7]
  • 1934: 49 Einwohner[8]
  • 1961: 9 Häuser, 43 Einwohner[9]
  • 2001: 10 Gebäude (davon 6 mit Hauptwohnsitz) mit 9 Wohnungen; 15 Einwohner und 8 Nebenwohnsitzfälle; 6 Haushalte; 1 Arbeitsstätte, 4 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[10]
  • 2011: 10 Gebäude, 12 Einwohner, 7 Haushalte, 2 Arbeitsstätten[11]
  • 2021: 8 Gebäude, 16 Einwohner, 6 Haushalte, 4 Arbeitsstätten[12]
Commons: Kreuth (Frauenstein) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold's Sohn, Wien 1872. S. 77.
  3. K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 60.
  4. K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 61.
  5. K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 82.
  6. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 43.
  7. Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 18.
  8. handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 18.
  9. Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 257.
  10. Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 99.
  11. Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 39.
  12. Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 34.