FrauenOrte in Bayern
FrauenOrte in Bayern ist ein Projekt, um das Leben und Wirken von Frauen in Bayern sichtbar zu machen. Es wird getragen vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. Wie auch in anderen nationalen Projekten der Frauenorte werden Frauen in Deutschland und ihr Lebenswerk als historische Vorbilder durch das Projekt geehrt. Das Projekt ist virtuell aufgebaut, im Gegensatz zu anderen FrauenOrten wie FrauenOrte NRW oder FrauenOrte Brandenburg werden keine Gedenktafeln oder Stelen vor Ort errichtet.[1]
Ein wissenschaftlicher Beirat hat im Auftrag des Bayerischen Sozialministeriums 140 Frauen vom frühen Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert ausgewählt und 2025 ihre Biografien im Internet zugänglich gemacht.[2]
Themengebiete
Das Projekt ist gegliedert in Themengebiete. Zu diesen gehören:[1]
- Hebammen – die rettenden Engel
- Hexenverfolgung – mit dem Bösen im Bund?
- Bäuerinnen verkannte Heldinnen
- Dienstmädchen – zum Gehorsam verpflichtet
- Frauenarmut – ein naturgegebenes Schicksal?
- Die Geschichte der Mädchenbildung in Bayern
- Frauen erkämpfen sich einen Platz in der Kunst
- Frauenbild in der Reformationszeit
- Frauen im frühen Mittelalter
- Das Frauenbild der Epoche der Aufklärung
- Die Frauenbewegung in Bayern
- Mutige Medienfrauen aus Bayern
- Arbeiterinnen und die Industrialisierung Bayerns
- Flucht und Vertreibung in der Nachkriegszeit
- Widerstand gegen das NS-Regime
Liste der Frauen
Für die folgenden 140 Frauen wurden in Bayern Frauenorte eingerichtet:
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b FrauenOrte. In: bayerns-frauen.de. Starke Frauen Bayern, abgerufen am 11. Oktober 2025.
- ↑ Internetprojekt – „FrauenOrte“ zeigt historische weibliche Vorbilder aus Bayern. In: deutschlandfunk.de. 1. August 2025, abgerufen am 11. Oktober 2025.