Champagne-et-Fontaine

Champagne-et-Fontaine
Champanha e Fontanas
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Dordogne (24)
Arrondissement Périgueux
Kanton Ribérac
Gemeindeverband Périgord Ribéracois
Koordinaten 45° 25′ N, 0° 19′ O
Höhe 77–169 m
Fläche 25,04 km²
Einwohner 346 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 14 Einw./km²
Postleitzahl 24320
INSEE-Code 24097
Website www.champagne-et-fontaines.fr

Bürgermeisteramt (Mairie)

Champagne-et-Fontaine (Aussprache [ʃɑ̃ˈpaɲ e fɔ̃ˈtɛn], okzitanisch Champanha e Fontanas) ist eine französische Gemeinde mit 346 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Périgueux und zum Gemeindeverband Communauté de communes du Périgord Ribéracois. Die Einwohner werden Champenois-et-Fontenois und Champenoises-et-Fontenoises genannt.

Geografie

Champagne-et-Fontaine liegt etwa 28 Kilometer südsüdöstlich von Angoulême, etwa 29 Kilometer westsüdwestlich von Nontron und etwa 41 Kilometer nordwestlich von Périgueux an der Grenze zum benachbarten Département Charente. Die Gemeinde befindet sich in der Région naturelle des Ribéracois, im touristisch benannten Landesteils des Périgord vert. Die Gemeinde besteht aus dem Zentrum in Champagne, dem etwa drei Kilometer in nordöstlicher Richtung gelegenen Dorf Fontaine, Weilern, Einzelgehöften und Lieu-dits. Ihr Gebiet liegt im Einzugsgebiet der Dordogne und wird entwässert von der Lizonne, von der Pude, vom Ruisseau de Fontaine sowie von verschiedenen kleineren Flussläufen.

Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des Aquitanischen Beckens und grenzt im Nordosten an einen Rand des Zentralmassivs. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der Sedimentation auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Champagne-et-Fontaine liegt in der dritten Stufe von Nordosten, einer Hochebene aus heterogenem Kalkstein aus der Kreidezeit.[1] Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus Oberflächenformationen aus dem Quartär, datierend aus dem Känozoikum, sowie Sedimentgesteinen aus dem Mesozoikum.

Das Relief des Gemeindegebiets weist eine spärlich bewaldete Hügellandschaft auf mit Erhebungen meist unter 150 m Höhe. Der topografisch höchste Punkt befindet sich mit 169 m Höhe östlich des Zentrums. Der tiefste Punkt befindet sich im äußersten Westen mit 77 m Höhe beim Austritt der Lizonne aus dem Gemeindegebiet. Das Zentrum der Gemeinde im Ortsteil Champagne liegt auf etwa 95 m.

Rund 80 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich, zumeist als Kulturboden genutzt, rund 19 % sind bewaldet, rund 1 % entfällt auf bebaute Flächen.[2]

Champagne-et-Fontaine wird von folgenden sechs Gemeinden umgeben:

Gurat (Charente)
Villebois-Lavalette (Charente)
Blanzaguet-Saint-Cybard (Charente)
Édon (Charente)
La Rochebeaucourt-et-Argentine
Vendoire Gout-Rossignol
Nanteuil-Auriac-de-Bourzac La Chapelle-Grésignac Cherval

Natürliche Risiken

Naturrisiken manifestieren sich in Champagne-et-Fontaine als

Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen und Schlammlawinen in den Jahren 1982 und 1983 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde der Naturkatastrophenzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugenden Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehört u. a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von Regenrückhaltebecken.

In einem großen Teil des Gemeindegebiets besteht zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Plicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und andere Einrichtungen oder Geräten und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.[3]

Wie die Risikokarte zeigt, ist das südwestliche Gemeindegebiet von einer mittleren bis vereinzelt starken Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Dürreperioden in den Jahren 1989 und 2003 sind als Naturkatastrophen der Gemeinde klassifiziert worden. Die Erdbebengefahr ist als relativ niedrig einzustufen. Das Gemeindegebiet ist einer schwachen Radongefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 zugeordnet.[4]

Toponymie und Geschichte

Der Name von Champagne wurde im 13. Jahrhundert erstmals in der latinisierten Form Campana erwähnt, im 14. Jahrhundert in der Variante Champanha (1380). Er stammt vom spätlateinischen campania (deutsch weite Ebene), welches hingegen von einem lateinischen Adjektiv im Femininum campanea (deutsch von der Ebene) abgeleitet ist, das wiederum von campus (deutsch Ebene) und (deutsch bewirtschaftetes Flachland) kommt. Daraus hat sich das französische champ und das okzitanische camp entwickelt.

Der Name von Fontaine wurde zu einem früheren Zeitpunkt, bereits 1130 erwähnt, als Fontanis. Er ist das Ergebnis des spätlateinischen fontana (deutsch Quelle), vom lateinischen Adjektiv im Femininum fontanus (deutsch von der Quelle), das wiederum von fons (deutsch Quelle) abgeleitet ist. Von diesem lateinischen Wort stammt das okzitanische font.[5]

Die beiden ehemaligen Dörfer Champagne und Fontaine, die 1832 vereinigt wurden, blicken beide auf eine reiche mittelalterliche Vergangenheit zurück, die in die Zeit ihrer Gründung fällt, wie zahlreiche im 20. Jahrhundert entdeckte Überreste belegen. Dies ist zweifellos ihrer strategischen Lage an der Straße zwischen Périgueux und Saintes sowie an den Ufern der Lizonne und der Pude zu verdanken. Wie die Etymologie des Namens Fontaine bereits andeutet, gab es in der Umgebung zahlreiche Quellen, von denen die meisten heute versiegt sind.

Ab dem 11. Jahrhundert beherbergte Fontaine zwei Benediktinerklöster, die der Abtei Fontevraud unterstanden. Beide trugen, insbesondere durch ihren Wochenmarkt, zum relativen Wohlstand des Dorfes während des gesamten Mittelalters und bis zur Französische Revolution bei.[6]

Bevölkerungsentwicklung

Champagne-et-Fontaine: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2020
Jahr  Einwohner
1793
  
1.060
1800
  
1.239
1806
  
1.132
1821
  
1.262
1831
  
1.364
1836
  
1.519
1841
  
1.451
1846
  
1.451
1851
  
1.466
1856
  
1.435
1861
  
1.379
1866
  
1.346
1872
  
1.246
1876
  
1.192
1881
  
1.135
1886
  
1.162
1891
  
1.138
1896
  
1.112
1901
  
1.032
1906
  
1.022
1911
  
1.056
1921
  
945
1926
  
947
1931
  
990
1936
  
912
1946
  
1.052
1954
  
779
1962
  
655
1968
  
600
1975
  
511
1982
  
477
1990
  
415
1999
  
431
2006
  
412
2013
  
405
2020
  
350
Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1999,[7] INSEE ab 2006[8][9][10]
Anmerkung(en): Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz

Sehenswürdigkeiten

  • Von der frühen romanischen Pfarrkirche Saint-Martin in Champagne ist nur noch ein Fragment der Nordwand des heutigen Langhauses erhalten, verziert mit einem Spitzbogen und einem flachen Strebepfeiler. Im 13. Jahrhundert wurde im Westen ein Joch unter einem hohen, befestigten Glockenturm angebaut. Dieser Bereich wurde seither umfassend verändert: Im 14. Jahrhundert kam eine Kapelle hinzu, im 16. Jahrhundert ein großes Fenster in der Südwand. Das Gebäude wurde im 16. Jahrhundert vollständig umgebaut. Chor und Langhaus liegen heute nicht mehr mittig zum Glockenturm. Die Westfassade weist ein Eingangsportal unter einem Maschikuli auf. Sie schließt mit einem Spitzgiebel ab, der von zwei rechteckigen Fenstern durchbrochen wird. Das Portal ist von einem im Périgord einzigartigen Typ: Vier leicht spitz zulaufende Archivolten, getrennt durch drei glatte Tori, ruhen auf kleine Säulen mit schlichten Kapitellen, die auf hohen Sockeln stehen. Die vertikalen Flächen der Wölbungen und der Archivolten sind mit strahlenförmigen Rillen verziert. Eine Zierleiste mit Nagelköpfen rahmt das Ganze ein. Die Abakusse bilden auf jeder Seite ein Band mit acht Vorsprüngen. Die Kirche ist seit 1947 als Monument historique eingeschrieben.[11]
  • Die Pfarrkirche Kirche Saint-Jean-Baptiste in Fontaine ist ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster, gegründet von Robert von Arbrissel zwischen 1119 und 1130. Die Seitenwände aus dem 13. Jahrhundert scheinen die ältesten Überreste der Kirche zu sein. Eine Restaurierung im 14. Jahrhundert veränderte die Westfassade und fügte ein Seitenschiff im Norden hinzu. Die Kirche brannte während des Hundertjährigen Krieges nieder und wurde um 1610 auf Initiative von Jean VI. Martin, Bischof von Périgueux, im gotischen Stil wiederaufgebaut. Die Französische Revolution besiegelte das Ende des Priorats, von dem keine Klostergebäude mehr erhalten sind. Die Kirche ist seit 1948 als Monument historique eingeschrieben.[12]
  • Die ehemalige Kirche des Männerpriorats Saint-Pierre d'Embournet in Fontaine gehörte, wie auch das Nonnenpriorat Notre-Dame de Fontaine, dem Orden von Fontevraud an. Sie wurde um 1130 gegründet und war offenbar bis zur Französischen Revolution in Gebrauch. Heute ist sie profaniert, fast vollständig zerstört und wird zu Wohnhäusern und Wirtschaftsgebäuden umgebaut.[13]
  • Das ursprünglich im Mittelalter erbaute und 1556 urkundlich als Eigentum der Familie Faucher erwähnte Schloss Clauzuroux wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts von François Faucher umgebaut. 1789 wurde das Gebäude als Nationalgut verkauft und später zurückgekauft. Das Schloss und seine Nebengebäude liegen im Pude-Tal und sind von einem Garten, einem Taubenschlag, einem als „Verwalterhaus“ bekannten Haus und einer Mühle umgeben. Das Schloss ist seit 1947 als Monument historique eingeschrieben.[14]
  • Schloss La Richardie aus dem 17. Jahrhundert an der Stelle einer heute verschwundenen mittelalterlichen Burg
  • Das Schloss Chaumont in Champagne aus dem Jahre 1667 ist eine Burg deren Nordfassade, der älteste Teil, von zwei Geschütztürmen aus dem späten Mittelalter flankiert wird, die während der Revolution zerstört wurden.[15]
  • Herrenhaus, genannt „Schloss La Ligerie“, mit Ursprüngen aus dem 15. Jahrhundert, im 17. Jahrhundert neu gebaut. Charles de Gaulle verbrachte zwischen 1901 und 1920 seinen Sommerurlaub in dem Anwesen, das sein Vater im Jahre 1900 erworben hatte.[16]
  • Landsitz, genannt „Chartreuse de la Foucaudie“, am Lieu-dit Haute Foucaudie unweit von Champagne wurde im 17. Jahrhundert erbaut.

Wirtschaft

Erwerbstätigkeit

Im Jahre 2022 waren 130 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Champagne-et-Fontaine erwerbstätig, entsprechend 73,6 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Männer (77,9 %) sehr viel höher war als bei den Frauen (69,4 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit acht Personen im Jahr 2022 viel niedriger als im Jahr 2016 (25). Die Arbeitslosenquote sank entsprechend von 15,9 % (2016) auf 6,0 % (2022).[17]

Branchen und Betriebe

33 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Champagne-et-Fontaine wirtschaftlich aktiv:[17]

Branche
Anzahl %
Gesamt 33
Fertigung, Bergbau und andere Industrien 6 18,2 %
Baugewerbe 7 21,2 %
Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie 8 24,2 %
Information und Kommunikation 1 3,0 %
Immobilien 1 3,0 %
Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten 7 21,2 %
Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln 2 6,1 %
Andere Dienstleistungen 1 3,0 %

Landwirtschaft

Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Polykulturen und/oder Mischbetriebe in der Tierhaltung.[18] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 41 bei der Landwirtschaftszählung von 1988, auf 21 im Jahr 2000, auf 19 im Jahr 2010 und auf 16 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 61 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verringerte sich von 1806 Hektar im Jahre 1988 auf 1622 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg hingegen signifikant von 44 Hektar auf 101,4 Hektar.[19][20][21]

Verkehr

Champagne-et-Fontaine liegt fernab von größeren Verkehrsachsen. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden Champagne und Fontaine mit den Weilern der Gemeinde und mit Nachbargemeinden.

Literatur

  • Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Commons: Champagne-et-Fontaine – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Géologie de la Dordogne-Périgord. Éditions Esprit de Pays, abgerufen am 3. Dezember 2025 (französisch).
  2. Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole). CORINE Land Cover, 2018, abgerufen am 3. Dezember 2024 (französisch).
  3. Dossier des Départements der Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, abgerufen am 3. Dezember 2025 (französisch).
  4. Les risques près de chez moi. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 3. Dezember 2025 (französisch).
  5. Tanet, Hordé, Seite 94
  6. Champagne-et-Fontaine (französisch) (Memento vom 9. September 2016 im Internet Archive)
  7. Notice Communale Champagne-et-Fontaine. EHESS, abgerufen am 3. Dezember 2025 (französisch).
  8. Populations légales 2006 Commune de Champagne-et-Fontaine (24097). INSEE, abgerufen am 3. Dezember 2025 (französisch).
  9. Populations légales 2013 Commune de Champagne-et-Fontaine (24097). INSEE, abgerufen am 3. Dezember 2025 (französisch).
  10. Populations légales 2020 Commune de Champagne-et-Fontaine (24097). INSEE, abgerufen am 3. Dezember 2025 (französisch).
  11. Eglise Saint-Martin de Champagne in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  12. Prieuré, actuellement église paroissiale Saint-Jean-Baptiste in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  13. Prieuré de bénédictins, église Saint-Pierre, actuellement maison in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  14. Château du Clauzurou in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  15. Château fort de Champagne dit Château de Chaumont in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  16. EN IMAGES - Une plaque en souvenir des vacances périgourdines du jeune Charles de Gaulle. France Bleu, 23. November 2020, abgerufen am 21. März 2023 (französisch).
  17. a b Dossier complet Commune de Champagne-et-Fontaine (24097). INSEE, abgerufen am 3. Dezember 2025 (französisch).
  18. Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 3. Dezember 2025 (französisch).
  19. Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Champagne-et-Fontaine. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 3. Dezember 2025 (französisch).
  20. Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 3. Dezember 2025 (französisch).
  21. Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 3. Dezember 2025 (französisch).