Treffling (Gemeinde Mölbling)

Treffling (Dorf)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde Mölbling  (KG Gunzenberg, Dielach)
Koordinaten 46° 51′ 1″ N, 14° 25′ 17″ Of1
Höhe 590 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 44 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 18 (1. Jän. 2021f1)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01548

Treffling
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS
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44

Treffling ist eine Ortschaft in der Gemeinde Mölbling im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 44 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).

Lage

Die Ortschaft liegt dort, wo der Tschatschgerbach aus den Wimitzer Bergen ins Krappfeld austritt, weniger als 1 km westlich der Gurk. Der Großteil des Orts liegt in der Katastralgemeinde Gunzenberg, einige Häuser am Südostrand des Orts liegen in der Katastralgemeinde Dielach.

Im Dorf gibt es die Hausnamen Mar (Nr. 2), Schmolzer (Nr. 3), Trefflingerwirt (Nr. 5), Gitterstrickerkeusche (Nr. 6) und Jorgele (Nr. 13). Nördlich außerhalb des Dorfs liegt auf einem Hügel die Bichlbauerhube am Kuttenbichl (Nr. 10), südlich außerhalb des Dorfs liegt die Wulzhube in der Eben (Nr. 12).

Geschichte

Treffling gehörte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Kraig und Nußberg.

Der Ort liegt in zwei Katastralgemeinden und war dadurch ab Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts lange Zeit geteilt: Der in der Katastralgemeinde Gunzenberg gelegene Großteil von Treffling kam damals an die Gemeinde Rabing, die 1956 in Mölbling umbenannt wurde.

Die in der Katastralgemeinde Dielach liegenden Häuser am Südostrand des Orts kamen Mitte des 19. Jahrhunderts hingegen an die Gemeinde Pfannhof. 1899 wurde die Gemeinde Pfannhof aufgelöst; die Trefflinger Häuser kamen an die damals neu gegründete Gemeinde Meiselding.

Erst seit 1973, als die Gemeinden Mölbling und Meiselding zur heutigen Gemeinde Mölbling fusioniert wurden, liegt der gesamte Ort Treffling in e i n e r Gemeinde.

Bevölkerungsentwicklung

Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1869: 12 Häuser, 95 Einwohner (Gde. Rabing: 10 Häuser, 71 Einwohner; Gde. Pfannhof: 2 Häuser, 24 Einwohner)[2]
  • 1880: 12 Häuser, 87 Einwohner (Gde. Rabing: 10 Häuser, 75 Einwohner; Gde. Pfannhof 2 Häuser, 12 Einwohner)[3]
  • 1890: 10 Häuser, 90 Einwohner (Gde. Rabing: 8 Häuser, 72 Einwohner; Gde. Pfannhof: 2 Häuser, 18 Einwohner)[4]
  • 1900: 12 Häuser, 109 Einwohner (Gde. Rabing: 10 Häuser, 74 Einwohner; Gde. Meiselding: 2 Häuser, 35 Einwohner)[5]
  • 1910: 13 Häuser, 153 Einwohner (Gde. Rabing: 10 Häuser, 113 Einwohner; Gde. Meiselding: 3 Häuser, 40 Einwohner)[6]
  • 1923: 11 Häuser, 95 Einwohner (Gde. Rabing: 9 Häuser, 65 Einwohner; Gde. Meiselding: 2 Häuser, 30 Einwohner)[7]
  • 1934: 82 Einwohner (Gde. Rabing: 53 Einwohner, Gde. Meiselding: 29 Einwohner)[8]
  • 1961: 13 Häuser, 51 Einwohner (Gde. Mölbling: 9 Häuser, 34 Einwohner; Gde. Meiselding: 4 Häuser, 17 Einwohner)[9]
  • 2001: 17 Gebäude (davon 12 mit Hauptwohnsitz) mit 18 Wohnungen; 48 Einwohner und 6 Nebenwohnsitzfälle; 14 Haushalte; 1 Arbeitsstätte, 7 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[10]
  • 2011: 18 Gebäude, 37 Einwohner, 17 Haushalte, 3 Arbeitsstätten[11]
  • 2021: 18 Gebäude, 43 Einwohner, 17 Haushalte, 15 Arbeitsstätten[12]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Commons: Treffling (Mölbling) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold's Sohn, Wien 1872. S. 59.
  3. K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 48.
  4. K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 48.
  5. K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 64.
  6. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 31.
  7. Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 13.
  8. handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 13.
  9. Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 252.
  10. Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 118.
  11. Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014.
  12. Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 42.