Rastenfeld (Gemeinde Mölbling)
| Rastenfeld (Rotte) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Mölbling (KG Rastenfeld) | |
| Koordinaten | 46° 50′ 47″ N, 14° 23′ 33″ O | |
| Höhe | 621 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 15 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 11 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01543 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Rastenfeld ist eine Ortschaft in der Gemeinde Mölbling im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 15 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).
Lage
Rastenfeld liegt im Zentrum der Gemeinde Mölbling, auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Rastenfeld, nördlich und nordwestlich von Meiselding.
Zur Ortschaft gehören Schloss Rastenfeld (Haus Nr. 1) samt Nebengebäuden (Nr. 2 und 3), der Riepelewirt (Nr. 4) am Fuße des Schlossbergs, und einige Häuser in der Nähe der Einmündung des Meiseldingerbachs in den Tschatschgerbach, darunter Schneck bzw. Rader (Nr. 5 und 6), Stachel (Nr. 9) und Kohlbarren (Nr. 11).
Geschichte
Im 13. Jahrhundert wurde Burg Raspenveld errichtet, die in der Renaissancezeit zum heutigen Schloss Rastenfeld umgebaut wurde. Ende des 19. Jahrhunderts erwarb Carl Auer von Welsbach das Schloss, das bis heute im Besitz der Familie Welsbach ist.
Auf dem Gebiet der Steuergemeinde Rastenfeld gelegen, gehörte der Ort Rastenfeld in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Rastenfeld. Bei Gründung der politischen Gemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Rastenfeld an die Gemeinde Rabing, die 1956 in Mölbling umbenannt und 1973 mit der Gemeinde Meiselding zur heutigen Gemeinde Mölbling fusioniert wurde.
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 10 Häuser, 69 Einwohner[2]
- 1880: 10 Häuser, 39 Einwohner[3]
- 1890: 9 Häuser, 85 Einwohner[4]
- 1900: 9 Häuser, 100 Einwohner[5]
- 1910: 10 Häuser, 73 Einwohner[6]
- 1923: 10 Häuser, 76 Einwohner[7]
- 1934: 55 Einwohner[8]
- 1961: 11 Häuser, 56 Einwohner[9]
- 2001: 13 Gebäude (davon 10 mit Hauptwohnsitz) mit 11 Wohnungen; 27 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 10 Haushalte; 3 Arbeitsstätten, 5 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[10]
- 2011: 12 Gebäude, 23 Einwohner, 11 Haushalte, 4 Arbeitsstätten[11]
- 2021: 11 Gebäude, 16 Einwohner, 8 Haushalte, 4 Arbeitsstätten[12]
Persönlichkeiten
- Marie Geistinger (1836–1903), Schauspielerin und Opernsängerin, lebte um 1890 auf Schloss Rastenfeld.
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold's Sohn, Wien 1872. S. 59.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 48.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 48.
- ↑ K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 64.
- ↑ Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 31.
- ↑ Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 13.
- ↑ handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 13.
- ↑ Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 252.
- ↑ Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 117.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 45.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 41.