Meiselding (Ortschaft)
| Meiselding (Dorf) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Mölbling (KG Meiselding) | |
| Koordinaten | 46° 50′ 25″ N, 14° 23′ 49″ O | |
| Höhe | 645 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 353 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 104 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01506 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Meiselding ist eine Ortschaft in der Gemeinde Mölbling im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 353 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).
Lage
Meiselding liegt im Zentrum der Gemeinde Mölbling, in der Katastralgemeinde Meiselding, am Übergang vom St. Veiter Hügelland zu den Wimitzer Bergen, etwa 5 km südwestlich des Gemeindehauptorts Mölbling.
Geschichte
Ein römerzeitliches Relief an der Meiseldinger Kirchenmauer belegt die alte Besiedlung der Gegend. 1164 wird Mizeltich urkundlich genannt. Um 1217 gab es im Ort bereits eine Pfarrkirche. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche befestigt. Um 1580 war der Ort vorübergehend protestantisch.
Auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Meiselding gelegen, gehörte die Ortschaft Meiselding in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Kraig und Nußberg. Als im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 die politischen Gemeinden gegründet wurden, kam Meiselding an die Gemeinde Pfannhof. 1899 wurde die Gemeinde Pfannhof aufgelöst; Meiselding wurde Hauptort der damals neu gegründeten Gemeinde Meiselding. Seit der Gemeindestrukturreform von 1973 gehörte Meiselding zur Gemeinde Mölbling.
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 20 Häuser, 123 Einwohner[2]
- 1880: 23 Häuser, 143 Einwohner[3]
- 1890: 20 Häuser, 137 Einwohner[4]
- 1900: 22 Häuser, 136 Einwohner[5]
- 1910: 21 Häuser, 166 Einwohner[6]
- 1923: 21 Häuser, 149 Einwohner[7]
- 1934: 160 Einwohner[8]
- 1961: 25 Häuser, 143 Einwohner[9]
- 2001: 91 Gebäude (davon 81 mit Hauptwohnsitz) mit 115 Wohnungen; 288 Einwohner und 5 Nebenwohnsitzfälle; 100 Haushalte; 11 Arbeitsstätten, 14 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[10]
- 2011: 104 Gebäude, 317 Einwohner, 129 Haushalte, 15 Arbeitsstätten[11]
- 2021: 129 Gebäude, 357 Einwohner, 146 Haushalte, 22 Arbeitsstätten[12]
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold's Sohn, Wien 1872. S. 75.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 59.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 59.
- ↑ K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 80.
- ↑ Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 40.
- ↑ Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 17.
- ↑ handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 17.
- ↑ Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 256.
- ↑ Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 117.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 45.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 41.