Gerach (Gemeinde Mölbling)
| Gerach (Einzelsiedlung) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Mölbling (KG Gunzenberg) | |
| Koordinaten | 46° 52′ 9″ N, 14° 23′ 26″ O | |
| Höhe | 850 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 0 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 1 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01538 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Gerach, bis Anfang des 20. Jahrhunderts auch Görach, Göriach und Goriach, ist eine Ortschaft in der Gemeinde Mölbling im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 0 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).
Lage
Die Ortschaft liegt im Norden der Gemeinde Mölbling, in den Wimitzer Bergen, auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Gunzenberg, etwa 1 km nördlich von Schloss Welsbach. Das einzige heute noch bestehende Gebäude ist die Augustin- oder Niklhube (Haus Nr. 12).
Geschichte
Auf dem Gebiet der Steuergemeinde Gunzenberg liegend, gehörte Gerach in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Kraig und Nußberg. Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Gerach an die Gemeinde Rabing, die 1956 in Mölbling umbenannt wurde und 1973 durch Fusion mit der Gemeinde Meiselding zur heutigen Gemeinde Mölbling wurde. Gerach wurde zunächst als Ortschaftsbestandteil von Gunzenberg betrachtet, erst seit dem 20. Jahrhundert gilt es als eigene Ortschaft.
1893 brannte die Eschkeusche ab. 1894/95 erwarb Carl Auer von Welsbach die Franzhube. So entstand in Gerach ein Meierhof für den Welsbachschen Forstbetrieb.
1908 wurde aus Anlass des 60-jährigen Regierungsjubiläums Franz Joseph I. eine etwa 1 km lange Vogelbeerenallee zwischen Welsbach und Gerach gepflanzt.[2]
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
als Ortschaftsbestandteil von Gunzenberg:
- 1890: 7 Häuser, 68 Einwohner[3]
- 1900: 2 Häuser, 12 Einwohner[4]
- 1910: 3 Häuser, 8 Einwohner[5]
- 1923: 4 Häuser, 15 Einwohner[6]
- 1934: 24 Einwohner[7]
als eigene Ortschaft:
- 1961: 2 Häuser, 10 Einwohner[8]
- 2001: 1 Gebäude (davon 0 mit Hauptwohnsitz) mit 1 Wohnung; 0 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 0 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 0 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[9]
- 2011: 1 Gebäude, 0 Einwohner, 0 Haushalte, 0 Arbeitsstätten[10]
- 2021: 1 Gebäude, 0 Einwohner, 0 Haushalte, 0 Arbeitsstätte[11]
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Kaiserjubiläums-Pflanzungen. In: Oesterreichische Forst-Zeitung / Oesterreichische Forst- und Jagd-Zeitung / Wiener Allgemeine Forst- und Jagd-Zeitung, 17. April 1908, S. 6 (online bei ANNO).
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 48.
- ↑ K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 64.
- ↑ Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 31.
- ↑ Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 13.
- ↑ handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 13.
- ↑ Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 252.
- ↑ Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 117.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 45.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 42.