Ringberg (Gemeinde Mölbling)
| Ringberg (Zerstreute Häuser) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Mölbling (KG Meiselding) | |
| Koordinaten | 46° 50′ 20″ N, 14° 22′ 45″ O | |
| Höhe | 740 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 16 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 4 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01508 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Ringberg ist eine Ortschaft in der Gemeinde Mölbling im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 16 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).
Lage
Die Höfe der Streusiedlung liegen im Westen der Gemeinde Mölbling, etwa ½ bis 2 km westlich von Meiselding, in der Katastralgemeinde Meiselding.
Im Ort gibt es die Hofnamen Lassarnig (Haus Nr. 1), Kerschmar (Nr. 2), Koglegger (Nr. 3 und 3a), Pleschutznig (Nr. 4) und Schichl (Nr. 6 und 6a). Der früher zwischen Pleschutznig und Schichl gelegene Wulz (ehem. Nr. 5) existiert nicht mehr.
Geschichte
Auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Meiselding gelegen, gehörte Ringberg in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Kraig und Nußberg. Als im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 die politischen Gemeinden gegründet wurden, kam Ringberg an die Gemeinde Pfannhof. 1899 wurde die Gemeinde Pfannhof aufgelöst; Ringberg kam an die damals neu gegründete Gemeinde Meiselding. 1973, bei Auflösung der Gemeinde Meiselding, kam der Ort an die Gemeinde Mölbling.
Im Dezember 1891 brannte Wohn- und Wirtschaftsgebäude Wulz völlig ab.[2] Ende 1925 brannte das Wohngebäude Schichl ab, im August 1928 dann das Wirtschaftsgebäude desselben Hofs.[3]
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 7 Häuser, 57 Einwohner[4]
- 1880: 7 Häuser, 50 Einwohner[5]
- 1890: 7 Häuser, 53 Einwohner[6]
- 1900: 7 Häuser, 44 Einwohner[7]
- 1910: 6 Häuser, 42 Einwohner[8]
- 1923: 6 Häuser, 43 Einwohner[9]
- 1934: 56 Einwohner[10]
- 1961: 5 Häuser, 33 Einwohner[11]
- 2001: 4 Gebäude (davon 4 mit Hauptwohnsitz) mit 4 Wohnungen; 19 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 4 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 4 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[12]
- 2011: 4 Gebäude, 21 Einwohner, 8 Haushalte, 1 Arbeitsstätte[13]
- 2021: 7 Gebäude, 19 Einwohner, 8 Haushalte, 5 Arbeitsstätten[14]
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Schadenfeuer. In: Klagenfurter Zeitung, 8. Jänner 1892, S. 4 (online bei ANNO).
- ↑ Meiselding (Schadenfeuer). In: Kärntner Zeitung / Kärntner Tagblatt, 29. August 1928, S. 4 (online bei ANNO).
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold's Sohn, Wien 1872. S. 75.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 59.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 59.
- ↑ K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 80.
- ↑ Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 40.
- ↑ Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 17.
- ↑ handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 17.
- ↑ Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 256.
- ↑ Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 117.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 45.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 41.