Broniszewo (Młynary)
| Broniszewo | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | Polen
| |
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Elbląg | |
| Gmina: | Młynary | |
| Geographische Lage: | 54° 11′ N, 19° 47′ O | |
| Einwohner: | ||
| Postleitzahl: | 14-420 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEB | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | DW 509: Elbląg/S 7–Młynary–Młynarska Wola ↔ Nowica/DW 506–Wilczęta–Klusajny/DW 513 (–Orneta) | |
| Eisenbahn: | Bahnstrecke Malbork–Braniewo Bahnstation: Młynary | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Broniszewo (deutsch Monbrunsdorf) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Młynary im Powiat Elbląski.
Geographische Lage
Broniszewo liegt im Nordwesten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 15 Kilometer nordöstlich von Pasłęk bzw. 23 Kilometer nordöstlich der heutigen Kreismetropole Elbląg.
Geschichte
Der einstige Brunsdorf, danach Mombrunsdorf und nach 1820 Monbrunsdorf genannte Ort bestand aus ein paar kleinen Gehöften.[1] Im Jahre 1820 lebten hier 43 Menschen.[2]
Am 28. Mai 1874 wurde die Landgemeinde Monbrunsdorf in den neu errichteten Amtsbezirk Schlobitten (polnisch Słobity) im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland eingegliedert.[3] Im Jahre 1910 zählte das Dorf 40,[4] im Jahre 1933 45 Einwohner.[2]
Am 1. April 1939 verlor Monbrunsdorf seine Eigenständigkeit und wurde nach Herrndorf (polnisch Młynarska Wola) eingemeindet.[3]
Als 1945 in Kriegsfolge das gesamte südliche Ostpreußen an Polen fiel, erhielt Monbrunsdorf die polnische Namensform „Broniszewo“. Der Ort ist heute als Kolonia eine Ortschaft innerhalb der Gmina Młynary (Stadt-und-Land-Gemeinde Mühlhausen i. Ostpr.) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing), von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Religion
Monbrunsdorf gehörte bis 1945 zum Sprengel Herrndorf (polnisch Młynarska Wola) der vereinigten evangelischen Kirchengemeinden Młynarska Wola-Schlobitten (polnisch Słobity) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[5] außerdem zur römisch-katholischen Pfarrei Mühlhausen i. Ostpr.[2]
Seit 1945 ist Broniszewo evangelischerseits nach Młynary orientiert, ebenso katholischerseits.
Verkehr
Broniszewo liegt an der Woiwodschaftsstraße 509, die die Städte Elbląg, Młynary und Orneta miteinander verbindet. Młynary ist die nächste Bahnstation und liegt an der nicht mehr regulär befahrenen Bahnstrecke Malbork–Braniewo, einem Teilstück der früheren Preußischen Ostbahn.
Einzelnachweise
- ↑ Dietrich Lange: Monbrunsdorf, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
- ↑ a b c GenWiki: Monbrunsdorf
- ↑ a b Rolf Jehke: Amtsbezirk Schlobitten
- ↑ Meyers Gazetteer: Monbrunsdorf
- ↑ Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 471