Kobyliny

Kobyliny
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Kobyliny
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Elbląg
Gmina: Młynary
Geographische Lage: 54° 10′ N, 19° 43′ O
Einwohner:
Postleitzahl: 14-420
Telefonvorwahl: (+48) 55
Kfz-Kennzeichen: NEB
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 505: Pasłęk/DW 513SąpyMłynaryBludowo/S 22JędrychowoFrombork/DW 504
Eisenbahn: Bahnstrecke Malbork–Braniewo
Bahnstation: Młynary
Nächster int. Flughafen: Danzig

Kobyliny (deutsch Kobiling) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Młynary (Stadt-und-Land-Gemeinde Mühlhausen i. Ostpr.) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing).

Geographische Lage

Kobyliny liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 15 Kilometer nördlich der früheren Kreisstadt Preußisch Holland (polnisch Pasłęk) bzw. 17 Kilometer östlich der heutigen Kreismetropole Elbląg (deutsch Elbing).

Geschichte

Das kleine Dorf Kobiling, wohl auch Kobling genannt[1], war ab 1818 dem ostpreußischen Kreis Preußisch Holland zugeordnet.[2] Bis 1945 war es ein Wohnplatz in der Stadt Mühlhausen (i. Ostpr.) (polnisch Młynary) und zählte im Jahre 1910 53 Einwohner.[3]

Im Jahre 1945 – nach Abtretung des gesamten südlichen Ostpreußen in Kriegsfolge an Polen – erhielt Kobiling die polnische Namensform „Kobyliny“. Heute ist der Ort część wsi Ojcowa Wola (= „ein Teil des Ortes Ojcowa Wola“ [= Vaterswille]) innerhalb der Gmina Młynary (Stadt-und-Land-Gemeinde Mühlhausen i. Ostpr.) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing), von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Religion

Kobyliny ist heute wie bereits Kobiling vor 1945 kirchlich zur Stadt Mühlhausen resp. Młynary hin orientiert – sowohl evangelischer- als auch römisch-katholischerseits.

Verkehr

Kobyliny liegt an der Woiwodschaftsstraße 505, die die Städte Pasłęk (Preußisch Holland), Młynary (Mühlhausen i. Ostpr.) und Frombork (Frauenburg) miteinander verbindet. Die nächste Bahnstation ist die Stadt Młynary an der – heute nicht mehr regulär befahrenen – Bahnstrecke Malbork–Braniewo, einem Teilabschnitt der einstigen Preußischen Ostbahn.

Einzelnachweise

  1. Dietrich Lange: Kobling, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen, (2005)
  2. M. Kaemmerer: Ortsnamenverzeichnis der Ortschaften jenseits von Oder und Neisse, 3. Aufl., Leer 1988, S. 81 - ISBN 3-7921-0368-0
  3. Meyers Gazetteer: Mühlhausen Kr. Preußisch Holland