Gardyny-Leśniczówka

Gardyny-Leśniczówka
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Gardyny-Leśniczówka
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Elbląg
Gmina: Młynary
Geographische Lage: 54° 12′ N, 19° 44′ O
Einwohner:
Postleitzahl: 14-420
Telefonvorwahl: (+48) 55
Kfz-Kennzeichen: NEB
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Młynary/DW 509KraskowoKurowo BraniewskieNowe Sadłuki (–Wielkie Wierzno)
Eisenbahn: Bahnstrecke Malbork–Braniewo
Bahnstation: Młynary
Nächster int. Flughafen: Danzig

Gardyny-Leśniczówka (deutsch Gardienen) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Młynary (Stadt-und-Land-Gemeinde Mühlhausen i. Ostpr.) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing).

Geographische Lage

Gardyny Leśniczówka liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 16 Kilometer nördlich der früheren Kreisstadt Preußisch Holland (polnisch Pasłęk) bzw. 19 Kilometer nordöstlich der der heutigen Kreismetropole Elbląg (deutsch Elbing).

Geschichte

Das seinerzeitige Gardienen bestand aus einer Försterei sowie einem Sägewerk, das sich 200 Meter nordwestlich des Forsthauses befand.[1] Am 6. Januar 1883 wurde das Forsthaus Gardienen als Teil des Gutsbezirks Födersdorf, Forst, als zum Amtsbezirk Neu Münsterberg (polnisch Nowe Monasterzysko) im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland zugehörig, am 17. September 1894 wurde es als aus dem Amtsbezirk Neu Münsterberg in den Ortspolizeibezirk/Stadt Mühlhausen i. Ostpr. umgegliedert genannt.[2]

Am 30. September 1928 schließlich wurde Gardienen in die Stadt Mühlhausen i. Ostpr. eingemeindet.[3]

Aufgrund der Abtretung des gesamten südlichen Ostpreußens 1945 in Kriegsfolge an Polen erhielt Gardienen die polnische Namensform „Gardyny-Leśniczówka“[4]. Heute ist der Ort als Kolonia część wsi Kraskowo (= „ein Teil des Dorfs Kraskowo“) innerhalb der Stadt-und-Land-Gemeinde Młynary (Mühlhausen) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing), von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugeordnet.

Religion

Bis 1945 war Gardienen evangelischerseits wie auch römisch-katholischerseits in die Stadt Mühlhausen i. Ostpr. eingepfarrt. Der Bezug zu der Stadt besteht auch heute noch für Gardyny-Leśniczówka.

Verkehr

Gardyny-Leśniczówka liegt an einer Nebenstraße, die in Młynary von der Woiwodschaftsstraße 509 abzweigt und über Kurowo Braniewskie (Kurau) nach Nowe Sadłuki (Neu Sadlucken) und bis Wielkie Wierzno (Groß Rautenberg) führt.

Die nächste Bahnstation ist der Stadtbahnhof Młynary an der – jetzt allerdings nicht mehr regulär befahrenen – Bahnstrecke Malbork–Braniewo, einem Abschnitt der früheren Preußischen Ostbahn.

Commons: Gardyny-Leśniczówka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Dietrich Lange: Gardienen, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
  2. Rolf Jehke: Amtsbezirk Neu Münsterberg
  3. Rolf Jehke: Stadt Mühlhausen i. Ostpr.
  4. zunächst ohne Zusatzbezeichnung