Bronikowo (Młynary)
| Bronikowo | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | Polen
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| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Elbląg | |
| Gmina: | Młynary | |
| Geographische Lage: | 54° 11′ N, 19° 44′ O | |
| Einwohner: | 29 (2021) | |
| Postleitzahl: | 14-420 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEB | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Młynarska Wola/DW 509↔ Janiki Pasłęckie–Słobity | |
| Eisenbahn: | Bahnstrecke Malbork–Braniewo Bahnstation: Młynary | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Bronikowo (deutsch Brünneckshof) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Młynary im Powiat Elbląski.
Geographische Lage
Bronikowo liegt 13 Kilometer nordöstlich der früheren Kreisstadt Pasłęk bzw. 19 Kilometer östlich der heutigen Kreismetropole Elbląg.
Geschichte
Das kleine Gutsdorf Brünneckshof wurde 1829 gegründet und war bis 1928 ein Wohnplatz in Schlobitten (polnisch Słobity) im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland.[1] Im Jahre 1910 zählte der Ort 94 Einwohner.[2]
Am 30. September 1928 wurde das Vorwerk Brünneckshof als Teil des Gutsbezirks Schlobitten in die Stadtgemeinde Mühlhausen i. Ostpr. (polnisch Młynary) umgegliedert.[3]
Im Jahre 1945 erhielt Brünneckshof die polnische Namensform „Bronikowo“, als das gesamte südliche Ostpreußen in Kriegsfolge an Polen abgetreten wurde. Heute ist der Ort eine Kolonia in der Stadt-und-Land-Gemeinde Młynary (Mühlhausen i. Ostpr.) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing), von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Religion
Brünneckshof war bis 1945 in den Sprengel Herrndorf in der vereinigten evangelischen Kirchengemeinde Herrndorf-Schlobitten in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[4] außerdem in die römisch-katholische Pfarrei Mühlhausen i.Ostpr. eingegliedert.[5]
Heute gehört Bronikowo sowohl katholischer- als auch evangelischerseits zur Stadt Młynary.
Verkehr
Bronikowo liegt an einer Nebenstraße, die bei Młynarska Wola von der Woiwodschaftsstraße 509 abzweigt und über Janiki Pasłęckie nach Słobity führt.
Młynary ist die nächste Bahnstation. Sie liegt an der nicht mehr regulär befahrenen Bahnstrecke Malbork–Braniewo, einem Teilabschnitt der einstigen Preußischen Ostbahn Berlin–Königsberg (Preußen).
Einzelnachweise
- ↑ Dietrich Lange: Brünneckshof, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
- ↑ Meyers Gazetteer: Schlobitten
- ↑ Rolf Jehke: Amtsbezirk Schlobitten
- ↑ Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 471
- ↑ GenWiki: Gut Brünneckshof