Podgórze (Młynary)
| Podgórze | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | Polen
| |
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Elbląg | |
| Gmina: | Młynary | |
| Geographische Lage: | 54° 12′ N, 19° 40′ O | |
| Einwohner: | 54 (2021[1]) | |
| Postleitzahl: | 14-420 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEB | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Młynary/DW 505 ↔ Nowe Monasterzysko – Milejewo/DW 504 | |
| Zaścianki/DW 509 → Podgórze | ||
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Podgórze (deutsch Greulsberg) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Młynary (Stadt-und-Land-Gemeinde Mühlhausen i. Ostpr.) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing).
Geographische Lage
Podgórze liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 15 Kilometer nördlich der früheren Kreisstadt Preußisch Holland (polnisch Pasłęk) bzw. 15 Kilometer nordöstlich der heutigen Kreismetropole Elbląg (deutsch Elbing).
Geschichte
Das einstige Gut Greilsberg, nach 1785 Greielsberg, nach 1820 Greuelsąaskiberg und erst nach 1871 Greulsberg genannt,[2] kam 1874 als Gutsbezirk zum neu errichteten Amtsbezirk Neu Münsterberg im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland im Regierungsbezirk Königsberg.[3]
Im Jahre 1910 zählte Greulsberg 62 Einwohner. Am 30. September 1928 wurde verlor der Gutsbezirk Greulsberg seine Eigenständigkeit und wurde in die Stadtgemeinde Mühlhausen i. Ostpr. (polnisch Młynary) eingegliedert.[3]
In Kriegsfolge wurde 1945 das gesamte südliche Ostpreußen an Polen abgetreten. Greulsberg erhielt die polnische Namensform „Podgórze“ und ist heute eine Ortschaft innerhalb der Gmina Młynary (Stadt-und-Land-Gemeinde Mühlhausen i. Ostpr.) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing), von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugeordnet.
Religion
Greulsberg war bis 1945 in die evangelische Kirche Zastawno (Schönberg) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[4] außerdem in die römisch-katholische Pfarrei in Mühlhausen i. Ostpr. eingepfarrt.
Heute gehört Podgórze katholischerseits zur Pfarrei in Zastawno im Bistum Elbląg sowie evangelischerseits zur Stadtgemeinde Młynary innerhalb der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
Verkehr
Podgórze liegt an einer Nebenstraße, die die Woiwodschaftsstraße 505 bei Młynary (Mühlhausen i. Ostpr.) mit der Woiwodschaftsstraße 504 (hier in einem Abschnitt der einstigen deutschen Reichsstraße 1) bei Milejewo (Trunz) verbindet. Außerdem ist Podgórze von Zaścianki (Schwangen) an der Woiwodschaftsstraße 509 aus direkt zu erreichen.
Eine Bahnanbindung besteht nicht.
Einzelnachweise
- ↑ Polska w Liczbach: Wieś Podgórze w liczbach (polnisch)
- ↑ Dietrich Lange: Greulsberg, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
- ↑ a b Rolf Jehke: Amtsbezirk Neu Münsterberg
- ↑ Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 472