Kupin (Pasłęk)
| Kupin | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | Polen
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| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Elbląg | |
| Gmina: | Pasłęk | |
| Geographische Lage: | 54° 5′ N, 19° 42′ O | |
| Einwohner: | 58 (2021[1]) | |
| Postleitzahl: | 14-400 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEB | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | DW 513: Krosno–Pasłęk ↔ Bielica–Godkowo–Orneta–Lidzbark Warmiński–Kiwity–Wozławki | |
| Eisenbahn: | Bahnstrecke Olsztyn–Bogaczewo Bahnstation: Pasłęk | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Kupin (deutsch Kopiehnen) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Stadt-und-Land-Gemeinde Pasłęk (Preußisch Holland) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing).
Geographische Lage
Kupin liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, drei Kilometer östlich der früheren Kreisstadt Preußisch Holland (polnisch Pasłęl) bzw. 19 Kilometer südöstlich der heutigen Kreismetropole Elbląg (deutsch Elbing).
Geschichte
Um 1339 soll Copiehnen – erst nach 1900 Kopiehnen geschrieben – gegründet worden sein.[2] Im Jahre 1820 zählte das Dorf 43 Einwohner.[3]
Als eine Landgemeinde wurde Copiehnen 1874 in den neu errichteten Amtsbezirk Angnitten (polnisch Anglity) im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg, aufgenommen.[4] 94 Einwohner zählte Kopiehnen im Jahre 1910, zu denen noch drei Einwohner aus dem Wohnplatz Vogelsang (polnisch Zakrzewko) kamen.[5]
In Kriegsfolge wurde 1945 das gesamte südliche Ostpreußen an Polen abgetreten. Kopiehen erhielt die polnische Namensform „Kupin“. Das Dorf ist heute eine Ortschaft im Verbund der Gmina Pasłęk (Stadt-und-Land-Gemeinde Preußisch Holland) im Powiat Elbląski, 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Im Jahre 2021 zählte Kupin 58 Einwohner.[1]
Religion
Bis 1945 war Kopiehnen in die evangelische Stadtkirche von Preußisch Holland in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[6] außerdem in die römisch-katholische Pfarrei der Kreisstadt eingegliedert.[3]
Heute gehört Kupin wie bisher Kopiehnen zur römisch-katholischen Pfarrei in Pasłęk im Bistum Elbląg, sowie zur evangelischen St.-Georgs-Kirche Pasłęk, einer Filialkirche von Ostróda (Osterode i. Ostpr.) innerhalb der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
Verkehr
Kupin liegt an der verkehrsreichen Woiwodschaftsstraße 513, die die Städte Pasłęk (Preußisch Holland), Orneta (Wormditt) und Lidzbark Warmiński (Heilsberg) miteinander verbindet und bis nach Wozławki (Wuslack) führt.
Die nächste Bahnstation ist der Stadtbahnhof von Pasłęk an der Bahnstrecke Olsztyn–Bogaczewo zur Weiterfahrt nach Elbląg.
Einzelnachweise
- ↑ a b Polska w Liczbach: Wieś Kupin w liczbach
- ↑ Dietrich Lange: Kopiehnen, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
- ↑ a b Kupin, Kopiehnen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 2. November 2025.
- ↑ Rolf Jehke: Amtsbezirk Angnitten
- ↑ Meyers Gazetter: Kopiehnen
- ↑ Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 472