Kopina (Pasłęk)
| Kopina | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | Polen
| |
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Elbląg | |
| Gmina: | Pasłęk | |
| Geographische Lage: | 54° 5′ N, 19° 45′ O | |
| Einwohner: | 51 (2021[1]) | |
| Postleitzahl: | 14-400 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEB | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | DW 513: Krosno–Pasłęk ↔ Bielica–Godkowo–Orneta–Lidzbark Warmiński–Kiwity–Wozławki | |
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Kopina (deutsch Koppeln) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Stadt-und-Land-Gemeinde Pasłęk (Preußisch Holland) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing).
Geographische Lage
Kopina liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, sieben Kilometer nordöstlich der früheren Kreisstadt Preußisch Holland (polnisch Pasłęk) bzw. 21 Kilometer südöstlich der heutigen Kreismetropole Elbląg (deutsch Elbing).
Geschichte
Das einstige Koppeln war ein kleiner Gutsort.[2] Ab dem Jahre 1883 wurde der Gutsbezirk Koppeln als Teil des Amtsbezirks Angnitten (polnisch Anglity) im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg, geführt.[3] Im Jahre 1910 zählte das Dorf 60 Einwohner.[4]
Am 30. September 1928 gab Koppeln seine Eigenständigkeit auf, als es sich mit den Nachbargutsbezirken Angnitten (polnisch Anglity), Golbitten (Gulbity), Kaymen (Kajmy) und Warnikam (Warnikajmy) zur neuen Landgemeinde Angnitten zusammenschloss.[3]
Im Jahre 1945 wurde das gesamte südliche Ostpreußen in Kriegsfolge an Polen überführt. Koppeln erhielt die polnische Namensform „Kopina“ und ist heute eine Ortschaft im Verbund der Gmina Pasłęk (Stadt-und-Land-Gemeinde Preußisch Holland) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing), 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Im Jahre 2021 zählte Kopina 51 Einwohner.[1]
Religion
Bis 1945 war Koppeln in die evangelische Stadtkirche in Preußisch Holland (Pasłęk) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[5] außerdem in die römisch-katholische Pfarrei St. Josef in der Kreisstadt eingegliedert.
Heute gehört Kopina kirchlich ebenso zur Stadt Pasłęk: zur dortigen evangelischen St.-Georgs-Kirche, einer Filialkirche der Pfarrei Ostróda (Osterode i. Ostpr.) innerhalb der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, sowie zur römisch-katholischen Pfarrei der Stadt im Bistum Elbląg.
Verkehr
Kopina liegt an der verkehrsreichen Woiwodschaftsstraße 513, die die Städte Pasłęk (Preußisch Holland), Orneta (Wormditt) und Lidzbark Warmiński (Heilsberg) miteinander verbindet und bis nach Wozławki (Wuslack) führt. Eine Bahnanbindung besteht nicht.
Einzelnachweise
- ↑ a b Polska w Liczbach: Wieś Kopina w liczbach (polnisch)
- ↑ Dietrich Lange: Koppeln
- ↑ a b Rolf Jehke: Amtsbezirk Angnitten
- ↑ Meyers Gazetteer: Koppeln
- ↑ Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 472