Cénac-et-Saint-Julien
| Cénac-et-Saint-Julien | ||
|---|---|---|
| Staat | Frankreich | |
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département (Nr.) | Dordogne (24) | |
| Arrondissement | Sarlat-la-Canéda | |
| Kanton | Vallée Dordogne | |
| Gemeindeverband | Domme Villefranche-du-Périgord | |
| Koordinaten | 44° 48′ N, 1° 12′ O | |
| Höhe | 60–252 m | |
| Fläche | 19,87 km² | |
| Einwohner | 1.183 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 60 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 24250 | |
| INSEE-Code | 24091 | |
Mäander der Dordogne mit Blick auf Cénac-et-Saint-Julien | ||
Cénac-et-Saint-Julien (Aussprache [seˈnak e sɛ̃ ʒyˈljɛ̃], okzitanisch Senac e Sent Julian) ist eine französische Gemeinde mit 1183 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Sarlat-la-Canéda und zum Gemeindeverband Communauté de communes de Domme Villefranche-du-Périgord. Die Bewohner werden Cenacois und Cenacoises genannt.
1827 wurde die bisherige Gemeinde Saint-Julien-de-Castelnaud in die Gemeinde Cénac eingegliedert, die seitdem den Namen Cénac-et-Saint-Julien trägt.[1]
Geografie
Cénac-et-Saint-Julien liegt etwa 57 Kilometer südöstlich von Périgueux, etwa 10 Kilometer südsüdwestlich von Sarlat-la-Canéda und etwa 57 Kilometer ostsüdöstlich von Bergerac am südöstlichen Rand des Départements in der Région naturelle des Périgord noir, Teil des gleichnamigen, touristisch benannten Landesteils. Das Gemeindegebiet liegt am Südufer der Dordogne und wird außerdem entwässert von den Flüsschen Céou und Riol sowie von zwei kleineren Fließgewässern. Cénac-et-Saint-Julien ist eine ländliche Gemeinde mit verstreut liegenden Weilern ohne wirkliches Zentrum.
Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des Aquitanischen Beckens und grenzt im Nordosten an einen Rand des Zentralmassivs. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der Sedimentation auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Cénac-et-Saint-Julien liegt auf der dritten Stufe von Nordosten, einer Hochebene aus heterogenem Kalkstein aus der Kreidezeit.[2] Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus Oberflächenformationen aus dem Quartär, die aus dem Känozoikum stammen, sowie Sedimentgesteine aus dem Mesozoikum.
Zwei Elemente prägen die Gemeindelandschaft: zum einen die Causses (Kalksteinplateaus mit dünnem und steinigem Boden), zum anderen offene Schwemmtäler. Das Relief des Gemeindegebiets weist eine relativ wenig bewaldete Hügellandschaft auf, die durch das breite Tal der Dordogne im Norden und vom Tal des Céou im Westen begrenzt wird und sich von diesen markant abheben. Die Höhen der Erhebungen bleiben in der Regel unter 200 m. Der topografisch höchste Punkt mit 252 m Höhe befindet sich im Waldgebiet Bois Haut an der Grenze zur Nachbargemeinde Domme, der niedrigste Punkt mit 60 m im Nordwesten beim Austritt der Dordogne aus dem Gemeindegebiet. Die Ortskirche von Cénac liegt auf etwa 74 m Höhe.
Etwa 56 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich genutzt, etwa 39 % sind bewaldet, etwa 4 % entfallen auf bebaute Flächen, etwa 2 % entfallen auf Binnengewässer.[3]
Cénac-et-Saint-Julien wird von folgenden acht Gemeinden umgeben:
| Vézac Castelnaud-la-Chapelle |
La Roque-Gageac | |
| Saint-Cybranet | Domme | |
| Daglan | Nabirat Saint-Martial-de-Nabirat |
Natürliche und technologische Risiken
Naturrisiken manifestieren sich in Cénac-et-Saint-Julien als
- Überschwemmungen und den mit ihnen assoziierten Schlammströmen und Hangrutschungen, besonders entlang der Dordogne und dem Flüsschen Céou
- Dürren
- Waldbrände
- Bodensetzungen.
Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen und Schlammlawinen in den Jahren 1982, 1990, 1993, 1996, 1997, 1999, 2000 und 2021 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde der Naturkatastrophenzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugenden Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehört u. a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von Regenrückhaltebecken.
Im nahezu gesamten Gemeindegebiet bis auf ein kleines baumloses Gebiet im Norden besteht zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Plicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und andere Einrichtungen oder Geräten und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.
Wie die Risikokarte zeigt, ist etwa knapp die Hälfte des Gemeindegebiets, insbesondere im Südosten von einer mittleren Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Dürreperiode im Jahr 2005 ist als Naturkatastrophe der Gemeinde klassifiziert worden.
Die Erdbebengefahr ist als relativ niedrig einzustufen. Das Gemeindegebiet ist einer geringen Radongefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 zugeordnet.[4]
Die Gemeinde liegt flussabwärts des Staudamms Bort-les-Orgues im Département Corrèze, einem Bauwerk der Klasse A (Höhe des Stauwehrs ≥ 20 Meter), das seit 2009 einem sog. Spezifischen Interventionsplan (PPI) unterliegt. Dieser findet Anwendung bei diesem Staudamm der Klasse A mit einem Stauseevolumen von über 15 Millionen m3. Er ist ein Notfallplan, der die Maßnahmen zur Alarmierung der Behörden und der Bevölkerung, die Organisation der Hilfsmaßnahmen und die Umsetzung von Evakuierungsplänen detailliert beschreibt. Daher ist es wahrscheinlich, dass die Gemeinde von der Hochwasserwelle betroffen sein wird, die durch den Bruch dieses Bauwerks entstünde.[5]
Etymologie und Geschichte
Seine Lage unterhalb von Domme erklärt, warum das Dorf manchmal auch Domme-Basse oder sogar Domme-Vieille genannt wurde, nach der Burg, die es einst dominierte. Sein heutiger Name scheint mit dem Priorat verbunden zu sein, das im Jahre 1090 gegründet wurde und der Abtei Saint-Pierre in Moissac unterstand. Er wurde im 12. Jahrhundert in der Form Senaco (1149) erwähnt, in der Folge in einer noch latinisierteren Schreibweise als Cenacum im 15. Jahrhundert (1480). Er stammt vom Namen einer gallorömischen Person Cennus, möglicherweise gallischer Herkunft, der das Suffix -acum als Eignertitel angehängt wurde.
Der Name von Saint-Julien erschien in der Mitte des 16. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Kirche in einer latinisierten Form Sanctus Julianus (1556).[6]
An einer Schleife der Dordogne, zwischen Domme und La Roque-Gageac gelegen, ist der Ort seit der Urgeschichte besiedelt. Der Abri von Vaufrey und die Höhlen der Falaise du Conte bargen Überreste, von denen die ältesten aus der Altsteinzeit stammen.
Auch in gallorömischer Zeit war der Ort besiedelt. Die Stätte Ville de Quinte weist Überreste von Mauern, Kanälen, Mosaiken und Hypokausten (Fußbodenheizung) auf.[7]
Im 12. Jahrhundert wurden zwei Kirchen gegründet: Cénac und Saint-Julien. Die Pfarrgemeinde Saint-Julien war im 16. Jahrhundert mit der Pfarrgemeinde Castelnaud verbunden.
Die Dörfer Saint-Julien und Cénac erlebten während des Ancien Régime eine Blütezeit. Die zahlreichen Herrenhäuser, die heute noch in der Gemeinde erhalten sind, zeugen vom Wohlstand jener Epoche.[8][9] Im 19. Jahrhundert gab es am Lieu-dit Port an der Dordogne eine Schiffswerft.[7]
Bevölkerungsentwicklung
| Cénac-et-Saint-Julien: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1793 | 1.109 | |||
| 1800 | 807 | |||
| 1806 | 924 | |||
| 1821 | 939 | |||
| 1831 | 1.206 | |||
| 1836 | 1.334 | |||
| 1841 | 1.381 | |||
| 1846 | 1.385 | |||
| 1851 | 1.438 | |||
| 1856 | 1.507 | |||
| 1861 | 1.515 | |||
| 1866 | 1.415 | |||
| 1872 | 1.411 | |||
| 1876 | 1.526 | |||
| 1881 | 1.471 | |||
| 1886 | 1.376 | |||
| 1891 | 1.525 | |||
| 1896 | 1.266 | |||
| 1901 | 1.193 | |||
| 1906 | 1.180 | |||
| 1911 | 1.144 | |||
| 1921 | 1.007 | |||
| 1926 | 1.020 | |||
| 1931 | 1.013 | |||
| 1936 | 986 | |||
| 1946 | 946 | |||
| 1954 | 810 | |||
| 1962 | 832 | |||
| 1968 | 811 | |||
| 1975 | 825 | |||
| 1982 | 900 | |||
| 1990 | 993 | |||
| 1999 | 1.068 | |||
| 2006 | 1.193 | |||
| 2013 | 1.193 | |||
| 2020 | 1.199 | |||
| Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1999,[1] INSEE ab 2006[10][11][12] Anmerkung(en): Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz | ||||
Sehenswürdigkeiten
- Das Conte-Massiv beherbergt rund zwanzig Höhlen und Felsunterstände, in denen zahlreiche paläontologische und prähistorische Fundstätten existieren. Zwei der urgeschichtlichen Höhlen sind seit 1997 als Monument historique eingeschrieben.
- Außerhalb des Dorfes Cénac steht die romanische Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité, die einst zu einem Priorat gehörte, das ein Abt von Moissac, Aquilanus, im Jahr 1090 gegründet hatte. Das Bauwerk stammt vermutlich aus dem frühen 12. Jahrhundert. Im Laufe der Kriegswirren schon mehrmals beschädigt, wurde die Kirche schließlich im 16. Jahrhundert von dem Hugenottenführer Geoffroy de Vivans endgültig niedergebrannt. Allein der Chor blieb verschont und wurde durch eine Restaurierung wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Querhaus und Hauptschiff des heutigen Kirchenbauwerkes sind im 19. Jahrhundert neu errichtet worden. Vom Friedhof aus ist das Chorhaupt mit seinem steingedeckten Dach sichtbar, das von mit Blattkapitellen verzierten Strebepfeilern gestützt wird. Auch innen sind etliche skulptierte Kapitelle mit neu- und alttestamentlichen sowie allegorischen Motiven erhalten. Die Kirche von Cénac ist seit 1987 als Monument historique klassifiziert.
- Einige Skulpturen belegen die Existenz der Kirche Saint-Julien im 12. Jahrhundert. 1340 unterstand sie dem Erzpriester von Daglan, 1350 wurde sie mit der Pfarrei Castelnaud zusammengelegt. Der Bischof von Sarlat hatte das Präsentationsrecht. Das Gebäude besteht aus einem Langhaus, einem Chor und einer halbrunden Apsis. Das Langhaus wurde im 18. Jahrhundert mit einem Gewölbe und einer mit Täfelwerk bekleidete Decke versehen. Es weist skulptierte Kapitelle auf. Über dem Triumphbogen erhebt sich ein Glockenturm mit einem Giebel, der von zwei Öffnungen durchbrochen wird. Um die Glocken zu erreichen, wurden stufenförmige, vorspringende Steinschindeln (lauzes) in die Südseite des Daches eingelassen. Die Kirche ist seit 1977 als Monument historique klassifiziert.[13]
- Das Schloss Thouron ist ein typisches Beispiel für die Architektur des 17. und 18. Jahrhunderts. Es gehörte der Familie Senigon. Jean de Senigon du Rousset war auch Herr von Cluzeau, einem Adelsgut in der Gemeinde Proissans. Er stimmte bei den Generalständen von 1786 für die Vertreter des Adels. Das Schloss ist vor allem für die Thermidor-Platane in seinem Park bekannt, die 1750 gepflanzt wurde. Der Baum, der 45 Meter hoch ist und eine Kronenbreite von 33 Metern aufweist, hat seinen Namen vom Pflanzmonat Thermidor. Sein Stamm hat einen Durchmesser von 7,60 Metern.[14]
- Das Schloss Maraval, bestehend aus einem Hauptgebäude mit zwei flankierenden Rundtürmen, stammt aus dem 16. Jahrhundert. Es wurde in ein 4-Sterne-Hotel umgewandelt.[15]
- Das Schloss Montmirail liegt südlich des Dorfes Cénac, auf halber Höhe eines Hügels mit Blick auf den Fluss Céou. Dieser ehemalige Adelssitz wird bereits im 15. Jahrhundert erwähnt. Damals gehörte er der Familie Faures de Montauriol. Im Jahr 1760 übte das Schloss die Gerichtsbarkeit über mehrere Häuser in Cénac aus. Das Gebäude wurde stark beschädigt und musste im 20. Jahrhundert wiederaufgebaut werden. Das Anwesen verfügt über einen Taubenschlagturm mit Schieferdach.[16]
- Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité
-
Außenansicht
-
Nebenportal
-
Westfassade
-
Verzierte Kragsteine an der Apsis
-
-
Bildung
Cénac-et-Saint-Julien verfügt über eine öffentliche Vor- und Grundschule (École primaire).[17]
Wirtschaft
Erwerbstätigkeit
Im Jahre 2022 waren 487 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Cénac-et-Saint-Julien erwerbstätig, entsprechend 76,0 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Frauen (76,3 %) leicht höher war als bei den Männern (75,7 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit 56 Personen im Jahr 2022 sehr viel niedriger als im Jahr 2016 (85). Die Arbeitslosenquote sank entsprechend von 16,8 % (2016) auf 11,5 % (2022).[18]
Branchen und Betriebe
147 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Cénac-et-Saint-Julien wirtschaftlich aktiv:[18]
| Branche | ||
|---|---|---|
| Anzahl | % | |
| Gesamt | 147 | |
| Fertigung, Bergbau und andere Industrien | 13 | 8,8 % |
| Baugewerbe | 24 | 16,3 % |
| Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie | 33 | 22,4 % |
| Information und Kommunikation | 1 | 0,7 % |
| Finanzen und Versicherungen | 5 | 3,4 % |
| Immobilien | 8 | 5,4 % |
| Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten | 19 | 12,9 % |
| Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln | 27 | 18,4 % |
| Andere Dienstleistungen | 17 | 11,6 % |
Die vier umsatzstärksten Unternehmen mit Sitz in der Gemeinde im Jahr 2024 waren:[19]
- Cerno, Großhandel (Geschäftskunden) mit Obst und Gemüse (30.695.271 €), 39 Mitarbeitende
- Vidal Foies Gras, Industrielle Verarbeitung von Fleischprodukten (1.896.722 €), 14 Mitarbeitende
- Capama, Traditionelles Restaurant (185.391 €)
- Ing&Mo, Ingenieurwesen, technische Studien (128.188 €)
Landwirtschaft
Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Polykulturen und/oder Mischbetriebe in der Tierhaltung.[20] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 49 bei der Landwirtschaftszählung von 1988, auf 39 im Jahr 2000, auf 33 im Jahr 2010 und auf 25 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 49 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verringerte sich von 940 Hektar im Jahre 1988 auf 557 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg von 19,2 auf 22,3 Hektar.[21][22][23]
Fernwanderweg
Der 84 Kilometer lange Fernwanderweg GR 64 von der Brücke über die Ouysse (Département Lot) nach Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil durchquert das Gemeindegebiet von West nach Ost.[24]
Verkehr
Cénac-et-Saint-Julien liegt fernab von größeren Verkehrsachsen. Die Departementsstraße D 46 überquert die Dordogne und trifft dort auf die zur Departementsstraße D 703 herabgestufte ehemalige Nationalstraße N 703. Sie wird weiter nach Süden in Richtung Saint-Martial-de-Nabirat geführt. in Cénac kreuzt sie die D 50, die im Westen die Gemeinde mit Saint-Cybranet, im Osten mit Domme verbindet. Im südlichen Gemeindegebiet zweigt die D 60 ab, die in südwestlicher Richtung nach Daglan führt. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden Cénac mit Saint-Julien, den Weilern der Gemeinde und weiteren Nachbargemeinden.
Regionalbusse einer Linie im Auftrag der Region Nouvelle-Aquitaine verbinden Cénac-et-Saint-Julien mit Sarlat-la-Canéda.[25]
Persönlichkeiten
- Jean-Baptiste Sanfourche (1831–1860), französischer Architekt, studierte bei Simon-Claude Constant-Dufeux, dem Architekten des Panthéon in Paris, geboren in Cénac-et-Saint-Julien
- Franck Dubosc (1963–), französischer Schauspieler und Komiker, verbrachte in seiner Jugend in den Sommerferien mehrmals mit seiner Familie auf dem Campingplatz von Cénac
Literatur
- Thorsten Droste: Périgord und Atlantikküste. Kunst und Natur im Tal der Dordogne und an der Côte d'Argent von Bordeaux bis Biarritz (= DuMont-Dokumente : DuMont-Kunst-Reiseführer.). 10. Auflage. Dumont, Köln 1991, ISBN 3-7701-1197-4, S. 113.
- Susanne Böttcher (Hrsg.): Périgord, Dordogne, Limousin (= Der Grüne Reiseführer.). Travel-House-Media, München 2006, ISBN 3-8342-8995-7, S. 154.
- Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Notice Communale Cénac-et-Saint-Julien. EHESS, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Géologie de la Dordogne-Périgord. Éditions Esprit de Pays, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole). CORINE Land Cover, 2018, abgerufen am 28. November 2024 (französisch).
- ↑ Les risques près de chez moi. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Dossier des Départements über Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Tanet, Hordé, Seiten 89–90
- ↑ a b Cénac-et-Saint-Julien. Provence Beyond, abgerufen am 28. November 2025 (englisch).
- ↑ Cénac-et-Saint-Julien (französisch) ( vom 9. September 2016 im Internet Archive)
- ↑ Histoire. Gemeinde Cénac-et-Saint-Julien, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Populations légales 2006 Commune de Cénac-et-Saint-Julien (24091). INSEE, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Populations légales 2013 Commune de Cénac-et-Saint-Julien (24091). INSEE, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Populations légales 2020 Commune de Cénac-et-Saint-Julien (24091). INSEE, abgerufen am 27. November 2025 (französisch).
- ↑ Eglise de Saint-Julien in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
- ↑ Château Thouron à Cénac-et-Saint-Julien. chateau-fort-manoir-chateau.eu, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Château de Maraval. Schloss Maraval, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Château de Montmirail à Cénac-et-Saint-Julien. chateau-fort-manoir-chateau.eu, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ École primaire. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ a b Dossier complet Commune de Cénac-et-Saint-Julien (24091). INSEE, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Unternehmen in Cénac-et-Saint-Julien. Le Figaro, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Cénac-et-Saint-Julien. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ GR®64 - Du pont sur l'Ouysse (Lot) aux Eyzies-de-Tayac-Sireuil (Dordogne). gr-infos.com, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).
- ↑ Cars régionaux Dordogne. (PDF) Region Nouvelle-Aquitaine, abgerufen am 28. November 2025 (französisch).