Sośnica (Wilczęta)
| Sośnica | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | Polen
| |
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Braniewo | |
| Gmina: | Wilczęta | |
| Geographische Lage: | 54° 13′ N, 19° 52′ O | |
| Einwohner: | ||
| Postleitzahl: | 14-405 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NBR | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Stare Siedlisko/DW 506 ↔ Ławki | |
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Sośnica (deutsch Friedrichshof) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Wilczęta im Powiat Braniewski.
Geographische Lage
Sośnica liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 21 Kilometer nordöstlich von Pasłęk bzw. 18 Kilometer südöstlich der heutigen Kreismetropole Elbląg.
Geschichte
Die Försterei Friedrichshof gehörte sei 1861 zum Forst Schlodien (polnisch Gładysze) im Staatsforst Födersdorf.[1] Als Vorwerk war der Ort ein Teil der Landgemeinde Ebersbach (polnisch Stare Siedlisko) im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg.[2] Am 28. Juli 1883 wurde es in den Gutsbezirk Lauck (polnisch Ławki) umgegliedert.[3]
Die Försterei Friedrichshof zählte im Jahre 1885 29, im Jahre 1905 34 Einwohner.[2]
Am 30. September 1928 wurde Friedrichshof aus dem Gutsbezirk Lauck umgegliedert: die Waldfläche kam zur Landgemeinde Borchertsdorf (polnisch Dębiny), die Landfläche zur Landgemeinde Ebersbach (Stare Siedlisko).[3]
Mit der Abtretung des gesamten südlichen Ostpreußen in Kriegsfolge 1945 an Polen erhielt Friedrichshof die polnische Namensform „Sośnica“. Heute ist der Ort eine „Kolonia“ innerhalb der Gmina Wilczęta (Landgemeinde Deutschendorf) im Powiat Braniewski (Kreis Braunsberg), von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugeordnet.
Religion
Friedrichshof war bis 1945 in den Sprengel Ebersbach der vereinigten evangelischen Kirchengemeinden Lauck-Ebersbach (polnisch Ławki-Stare Siedlisko) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[4] außerdem in die römisch-katholische Pfarrei in Mühlhausen i. Ostpr. (polnisch Młynary) eingegliedert.[2]
Heute gehört der Ort für beide Konfessionen zu Młynary.
Verkehr
Sośnica liegt an einer Nebenstraße, die bei Stare Siedlisko von der Woiwodschaftsstraße 506 abzweigt und nach Ławki führt. Eine Bahnanbindung besteht nicht.
Einzelnachweise
- ↑ Dietrich Lange: Friedrichshof. In: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
- ↑ a b c Vorwerk Friedrichshof
- ↑ a b Rolf Jehke: Amtsbezirk Lauck
- ↑ Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 471.