Dębień (Wilczęta)
| Dębień | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | Polen
| |
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Braniewo | |
| Gmina: | Wilczęta | |
| Geographische Lage: | 54° 8′ N, 19° 49′ O | |
| Einwohner: | ||
| Postleitzahl: | 14-405[1] | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NBR | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Karwiny → Dębień | |
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Dębień (deutsch Louisenwalde) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Wilczęta im Powiat Braniewski.
Geographische Lage
Dębień liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 15 Kilometer nordöstlich von Pasłęk und 25 Kilometer südlich der Stadt Braniewo.
Geschichte
Das einstige Luisenwalde, erst nach 1912 Louisenwalde geschrieben, bestand in seinem Kern lediglich aus einem großen Hof.[2]
Louisenwalde schloss sich am 30. September 1928 mit den Gutsbezirken Karwinden (polnisch Karwiny) und Lauck (Ławki) zur neuen Landgemeinde Karwinden im Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg, zusammen.[3]
Infolge des Zweiten Weltkrieges kam das Dorf 1945 an Polen und wurde in Dębień umbenannt. Heute ist der Ort eine Ortschaft innerhalb der Gmina Wilczęta im Powiat Braniewski, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Mit Karwiny zusammen bildet Dębień ein Sołectwo (Schulzenamt) der Gemeinde.
Religion
Bis 1945 gehörte Louisenwalde zum evangelischen Sprengel Karwinden der Vereinigten Kirchengemeinden Neumark-Karwinden in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union[4], sowie zur römisch-katholischen Pfarrei in Mühlhausen i. Ostpr.[5]
Heute ist Dębień evangelischer- wie auch katholischerseits nach Młynary eingepfarrt.
Verkehr
Dębień ist auf einer Nebenstraße von Karwina aus direkt zu erreichen. Eine Bahnanbindung besteht nicht.
Einzelnachweise
- ↑ Polska w Liczbach: Osada Dębień w liczbach (polnisch)
- ↑ Dietrich Lange: Louisenwalde, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
- ↑ Rolf Jehke: Amtsbezirk Karwinden
- ↑ Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 471–472
- ↑ GenWiki: Louisenwalde (Landkreis Preußisch Holland)