Rollhockey-Bundesliga 1981

Rollhockey-Bundesliga
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Meister: RESG Walsum
Aufsteiger: TV Dortmund-Mengede
Absteiger: keine

Die Saison 1981 war die 15. Spielzeit der Rollhockey-Bundesliga, in der zum 69. Mal ein Deutscher Meister ermittelt wurde. Ausrichter war der Deutsche Rollsport-Bund. Deutscher Meister wurde zum zehnten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die RESG Walsum aus Duisburg. Dabei kam es zu einem extrem knappen Entscheidung, da die RESG Walsum, Titelverteidiger RSC Cronenberg und die TGS Ober-Ramstadt punktgleich waren. Die Duisburger gewannen die Meisterschaft mit dem um neun Treffer besseren Torverhältnis gegenüber Cronenberg.

Teilnehmer

Teilnehmer der 1. Bundesliga 1981
Klub Standort Vorjahr
RESG Walsum Duisburg 4.
IG Remscheid Remscheid 6.
SpVgg Herten Herten 2.
TGS Ober-Ramstadt Ober-Ramstadt 3.
RSC Cronenberg Wuppertal Meister
Eintracht Recklinghausen Recklinghausen 9.
GRSC Mönchengladbach Mönchengladbach 5.
SK Germania Herringen Hamm 7.
RSC Darmstadt Darmstadt 8.
TSG Darmstadt Darmstadt Aufsteiger

Modus

Die 1. Bundesliga ging mit zehn Mannschaften an den Start. Jede Mannschaft bestritt 18 Spiele in einer Hin- und Rückrunde. Der Erste der Abschlusstabelle wurde Deutscher Meister. Ein Absteiger in die Regionalligen wurde in dieser Saison nicht ermittelt, da die Bundesliga innerhalb von zwei Jahren wieder auf zwölf Vereine aufgestockt wurde.

Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis über die Platzierung.

Hauptrunde

Mannschaft Sp S U N Tore +/− P
1. RESG Walsum 18 13 3 2 123:51 +72 29:7
2. RSC Cronenberg 18 14 1 3 117:54 +63 29:7
3. TGS Ober-Ramstadt 18 14 1 3 129:70 +59 29:7
4. SpVgg Herten 18 11 3 4 105:66 +39 25:11
5. GRSC Mönchengladbach 18 7 3 8 91:76 +15 17:19
6. IG Remscheid 18 6 0 12 79:75 +4 12:24
7. Eintracht Recklinghausen 18 6 0 12 105:160 −55 12:24
8. RSC Darmstadt 18 5 1 12 75:116 −41 11:25
9. TSG Darmstadt 18 4 0 14 76:151 −75 8:28
10. SK Germania Herringen 18 4 0 14 58:139 −81 8:28

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, P = Punkte
Erläuterungen:

  • Deutscher Meister
  • Klassenerhalt
  • Absteiger
  • Europapokal

    Als Deutscher Meister qualifizierte sich der RESG Walsum für den Europapokal der Landesmeister der Saison 1982. Die Duisburger schieden im Viertelfinale gegen den späteren Europapokalsieger FC Barcelona aus.

    Da der DRB erst zur Saison 1986 einen deutschen Pokalwettbewerb ins Leben gerufen hat, qualifizierte sich bis dahin der deutsche Vizemeister für diesen Wettbewerb. Im Wettbewerb der Saison 1982 gewann der RSC Cronenberg im Viertelfinale zunächst gegen den RC de Dennenberg (ab 1991 bekannt als Valkenswaardse RC), ehe es zum Duell mit dem FC Porto kam. Das Halbfinal-Hinspiel gewannen die Wuppertaler sensationell mit 2:1, ehe das Rückspiel in Portugal mit 2:14 verloren ging. Porto gewann letztlich den Europapokal.

    Als Tabellendritter hatte sich die TGS Ober-Ramstadt für den CERS Cup 1982 qualifiziert. Die Hessen mussten sich im Viertelfinale Liceo La Coruña geschlagen geben. Damit verloren alle drei deutschen Teilnehmer gegen den späteren Europapokalsieger im jeweiligen Wettbewerb.[1]

    Fusion

    Eintracht Recklinghausen fusionierte mit dem SC Recklinghausen (der keine Rollhockey-Abteilung hatte) zum 1. FC Recklinghausen. Damit geht das Team nach Preußen Hochlarmark und Eintracht Recklinghausen ab 1982 nun schon mit seinem dritten Namen in der Bundesliga an den Start.

    Aufsteiger

    Aus den Regionalligen stieg der TV Dortmund-Mengede auf.

    Einzelnachweise

    1. Rinkhockey.net: Übersichtsseite zu historischen Ergebnissen in europäischen Wettbewerben