Rollhockey-Bundesliga 1970

Rollhockey-Bundesliga
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Meister: SpVgg Herten
Aufsteiger: ERG Iserlohn, RSC Darmstadt
Absteiger: ERC Westfalen Dortmund

Die Saison 1970 war die vierte Spielzeit der Rollhockey-Bundesliga, in der zum 58. Mal ein Deutscher Meister ermittelt wurde. Ausrichter war der Deutsche Rollsport-Bund. Deutscher Meister wurde zum achten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die SpVgg Herten, die allerdings erstmals seit Grünung der Bundesliga den Titel errang.

Teilnehmer

Teilnehmer der 1. Bundesliga 1970
Klub Standort Vorjahr
RESG Walsum Walsum 3.
IG Remscheid Remscheid Meister
SpVgg Herten Herten 2.
VfL Hüls Marl 4.
SK Germania Herringen Hamm 7.
TSG Darmstadt Darmstadt 5.
ERC Westfalen Dortmund Dortmund 6.
GRSC Mönchengladbach Mönchengladbach Aufsteiger
TGS Ober-Ramstadt Ober-Ramstadt Aufsteiger

Modus

Die 1. Bundesliga ging mit neun Mannschaften an den Start. Jede Mannschaft bestritt 16 Spiele in einer Hin- und Rückrunde. Der Erste der Abschlusstabelle wurde Deutscher Meister. Die Mannschaft auf Rang neun stieg in die Regionalliga ab.

Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis über die Platzierung.

Hauptrunde

Mannschaft Sp S U N Tore +/− P
1. SpVgg Herten 16 14 1 1 106:42 +64 29:3
2. RESG Walsum 16 13 0 3 124:51 +73 26:6
3. VfL Hüls 16 9 2 5 108:72 +36 20:12
4. IGR Remscheid 16 9 1 6 126:105 +21 19:13
5. TGS Ober-Ramstadt 16 7 2 7 92:81 +11 16:16
6. GRSC Mönchengladbach 16 5 3 8 85:106 −21 13:19
7. TSG Darmstadt 16 4 2 10 71:102 −31 10:22
8. SK Germania Herringen 16 4 2 10 64:109 −45 10:22
9. ERC Westfalen Dortmund 16 0 1 15 66:174 −108 1:31

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, P = Punkte
Erläuterungen:

  • Deutscher Meister
  • Klassenerhalt
  • Absteiger
  • Europapokal

    Als Deutscher Meister qualifizierte sich die SpVgg Herten für den Europapokal der Landesmeister der Saison 1971. Die Hertener unterlagen in der ersten Runde Hockey Novara.[1]

    Aufsteiger

    Aus den Regionalligen stiegen die ERG Iserlohn und der RSC Darmstadt auf. Die Bundesliga wurde damit wieder auf die Sollstärke von zehn Mannschaften erweitert.

    Einzelnachweise

    1. Rinkhockey.net: Übersichtsseite zu historischen Ergebnissen in europäischen Wettbewerben