Rollhockey-Bundesliga 1975

Rollhockey-Bundesliga
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Meister: RESG Walsum
Aufsteiger: Eintracht Recklinghausen
Absteiger: keine

Die Saison 1975 war die neunte Spielzeit der Rollhockey-Bundesliga, in der zum 63. Mal ein Deutscher Meister ermittelt wurde. Ausrichter war der Deutsche Rollsport-Bund. Deutscher Meister wurde zum neunten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die RESG Walsum, die damit zum fünften Mal in Folge den Meistertitel gewann.

Teilnehmer

Teilnehmer der 1. Bundesliga 1975
Klub Standort Vorjahr
RESG Walsum Duisburg (*) Meister
IG Remscheid Remscheid 7.
SpVgg Herten Herten 2.
VfL Hüls Marl 6.
GRSC Mönchengladbach Mönchengladbach 3.
TGS Ober-Ramstadt Ober-Ramstadt 4.
ERG Iserlohn Iserlohn 5.
RSC Cronenberg Wuppertal Aufsteiger

(*) Walsum wurde im Rahmen der kommunalen Neuordnung in Nordrhein-Westfalen zu Duisburg eingemeindet.

Modus

Die 1. Bundesliga ging mit acht Mannschaften an den Start. Jede Mannschaft bestritt 14 Spiele in einer Hin- und Rückrunde. Daraufhin bestritten die ersten vier Mannschaften eine Meisterrunde, die letzten vier Mannschaften eine Platzierungsrunde jeweils ohne Übernahme der Punkte. Der Erste der Meisterrunde wurde Deutscher Meister. Ein Absteiger wurde in dieser Saison nicht ermittelt. Die Bundesliga wird zur Folgesaison auf neun Mannschaften aufgestockt.

Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis über die Platzierung.

Hauptrunde

Mannschaft Sp S U N Tore +/− P
1. RESG Walsum 14 13 0 1 116:39 +77 26:2
2. SpVgg Herten 14 9 1 4 91:55 +36 19:9
3. ERG Iserlohn 14 8 1 5 104:96 +8 17:11
4. VfL Hüls 14 7 1 6 62:57 +5 15:13
5. IG Remscheid 14 7 1 6 75:75 ±0 15:13
6. RSC Cronenberg 14 3 2 9 56:104 −48 8:20
7. TGS Ober-Ramstadt 14 1 4 9 40:74 −34 6:22
8. GRSC Mönchengladbach 14 2 2 10 43:87 −44 6:22

Meisterrunde

Mannschaft Sp S U N Tore +/− P
1. RESG Walsum 6 6 0 0 48:8 +40 12:0
2. ERG Iserlohn 6 3 0 3 36:43 −7 6:6
3. VfL Hüls 6 3 0 3 17:44 −27 6:6
4. SpVgg Herten (**) 6 0 0 6 0:6 −6 0:12

(**) Die SpVgg Herten ist aufgrund von Streitigkeiten um die Terminierung der Spiele nicht zur Meisterrunde angetreten.
Alle Spiele wurden mit jeweils 1:0 Toren und 2:0 Punkten für den jeweiligen Gegner gewertet.

Platzierungsrunde

Mannschaft Sp S U N Tore +/− P
5. TGS Ober-Ramstadt 6 3 1 2 30:25 +5 7:5
6. IG Remscheid 6 3 0 3 31:29 +2 6:6
7. GRSC Mönchengladbach 6 3 0 3 17:27 −10 6:6
8. RSC Cronenberg 6 2 1 3 17:14 +3 5:7

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, P = Punkte
Erläuterungen:

  • Deutscher Meister
  • Klassenerhalt
  • Absteiger
  • Europapokal

    Als Deutscher Meister qualifizierte sich die RESG Walsum für den Europapokal der Landesmeister der Saison 1976. Die Duisburger setzten sich im Viertelfinale gegen RH Rolta Louvain durch. Im Halbfinale unterlag die RESG dem FC Barcelona.[1]

    Aufsteiger

    Aus den Regionalligen stieg Eintracht Recklinghausen auf; hierbei handelt es sich um den direkten Nachfolgeverein des früheren Bundesligisten SC Preußen Hochlarmark, der 1972 mit Union Recklinghausen und Wacker Recklinghausen fusioniert hatte. Eine Rollhockey-Abteilung gab es zuvor ausschließlich bei Preußen Hochlarmark.

    Einzelnachweise

    1. Rinkhockey.net: Übersichtsseite zu historischen Ergebnissen in europäischen Wettbewerben