Rollhockey-Bundesliga 1979

Rollhockey-Bundesliga
◄ vorherige Saison 1979 nächste ►
Meister: SpVgg Herten
Aufsteiger: Preussen Krefeld
Absteiger: RSV Weil, ERG Iserlohn (Rückzug)

Die Saison 1979 war die 13. Spielzeit der Rollhockey-Bundesliga, in der zum 67. Mal ein Deutscher Meister ermittelt wurde. Ausrichter war der Deutsche Rollsport-Bund. Deutscher Meister wurde zum neunten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die SpVgg Herten.

Teilnehmer

Teilnehmer der 1. Bundesliga 1979
Klub Standort Vorjahr
ERG Iserlohn Iserlohn 2.
RESG Walsum Duisburg 4.
IG Remscheid Remscheid Meister
SpVgg Herten Herten 5.
TGS Ober-Ramstadt Ober-Ramstadt 3.
RSC Cronenberg Wuppertal 7.
Eintracht Recklinghausen Recklinghausen 11.
GRSC Mönchengladbach Mönchengladbach 6.
SK Germania Herringen Hamm 8.
RSC Darmstadt Darmstadt 9.
VfL Hüls Marl 10.
RSV Weil Weil am Rhein Aufsteiger

Modus

Die 1. Bundesliga ging mit zwölf Mannschaften an den Start. Jede Mannschaft bestritt 22 Spiele in einer Hin- und Rückrunde. Der Erste der Abschlusstabelle wurde Deutscher Meister. Der Letzte musste in die Regionalliga absteigen.

Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis über die Platzierung.

Hauptrunde

Mannschaft Sp S U N Tore +/− P
1. SpVgg Herten 22 17 2 3 153:51 +102 35:9
2. TGS Ober-Ramstadt 22 16 2 4 152:77 +75 34:10
3. RSC Cronenberg 22 15 3 4 185:100 +85 33:11
4. ERG Iserlohn 22 13 3 6 137:103 +34 29:15
5. GRSC Mönchengladbach 22 11 5 6 139:84 +55 27:17
6. RESG Walsum 22 12 3 7 125:95 +30 27:17
7. IG Remscheid 22 12 2 8 168:101 +67 26:18
8. RSC Darmstadt 22 7 1 14 116:165 −49 15:29
9. SK Germania Herringen 22 7 0 15 117:127 −10 14:30
10. VfL Hüls 22 5 1 16 92:139 −47 11:33
11. Eintracht Recklinghausen 22 4 3 15 104:195 −91 11:33
12. RSV Weil 22 1 0 21 82:333 −251 2:42

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, P = Punkte
Erläuterungen:

  • Deutscher Meister
  • Klassenerhalt
  • Absteiger
  • Rückzug

    Die ERG Iserlohn zog sich in die Regionalliga zurück.

    Europapokal

    Als Deutscher Meister qualifizierte sich die SpVgg Herten für den Europapokal der Landesmeister der Saison 1980. Die Hertener gewannen in der ersten Runde gegen RH Rolta Louvain, unterlagen dann aber im Viertelfinale Reus Deportiu.

    Da der DRB erst zur Saison 1986 einen deutschen Pokalwettbewerb ins Leben gerufen hat, qualifizierte sich bis dahin der deutsche Vizemeister für diesen Wettbewerb. Die TGS Ober-Ramstadt besiegte im Wettbewerb der Saison 1980 Rollschuh-Sport Basel in der ersten Runde, verloren dann aber gegen den Royal Sunday's Club Brüssel im Viertelfinale.[1]

    Aufsteiger

    Aus den Regionalligen stieg Preussen Krefeld auf.

    Einzelnachweise

    1. Rinkhockey.net: Übersichtsseite zu historischen Ergebnissen in europäischen Wettbewerben