Rollhockey-Bundesliga 1980

Rollhockey-Bundesliga
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Meister: RSC Cronenberg
Aufsteiger: TSG Darmstadt
Absteiger: Preussen Krefeld, VfL Hüls

Die Saison 1980 war die 14. Spielzeit der Rollhockey-Bundesliga, in der zum 68. Mal ein Deutscher Meister ermittelt wurde. Ausrichter war der Deutsche Rollsport-Bund. Deutscher Meister wurde zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte der RSC Cronenberg.

Teilnehmer

Teilnehmer der 1. Bundesliga 1980
Klub Standort Vorjahr
RESG Walsum Duisburg 6.
IG Remscheid Remscheid 7.
SpVgg Herten Herten Meister
TGS Ober-Ramstadt Ober-Ramstadt 2.
RSC Cronenberg Wuppertal 3.
Eintracht Recklinghausen Recklinghausen 11.
GRSC Mönchengladbach Mönchengladbach 5.
SK Germania Herringen Hamm 9.
RSC Darmstadt Darmstadt 8.
VfL Hüls Marl 10.
Preussen Krefeld Krefeld Aufsteiger

Modus

Die 1. Bundesliga ging mit elf Mannschaften an den Start. Jede Mannschaft bestritt 20 Spiele in einer Hin- und Rückrunde. Der Erste der Abschlusstabelle wurde Deutscher Meister. Die Mannschaft auf Rang elf musste in die Regionalliga absteigen. Der Tabellenzehnte musste eine Relegationsrunde mit drei Regionalligisten bestreiten, deren Sieger sich für die Bundesliga in der Saison 1981 qualifizierte.

Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis über die Platzierung.

Hauptrunde

Mannschaft Sp S U N Tore +/− P
1. RSC Cronenberg 20 17 2 1 133:51 +82 36:4
2. SpVgg Herten 20 16 3 1 152:67 +85 35:5
3. TGS Ober-Ramstadt 20 12 3 5 132:91 +41 27:13
4. RESG Walsum 20 12 1 7 103:79 +24 25:15
5. GRSC Mönchengladbach 20 11 1 8 102:85 +17 23:17
6. IG Remscheid 20 10 2 8 135:99 +36 22:18
7. SK Germania Herringen 20 8 1 11 73:120 −47 17:23
8. RSC Darmstadt 20 6 2 12 105:111 −6 14:26
9. Eintracht Recklinghausen 20 4 2 14 108:156 −48 10:30
10. Preussen Krefeld 20 2 2 16 73:168 −95 6:34
11. VfL Hüls 20 2 1 17 38:127 −89 5:35

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, P = Punkte
Erläuterungen:

  • Deutscher Meister
  • Klassenerhalt
  • Relegationsplatz
  • Absteiger
  • Relegation

    An der Relegationsrunde nahmen der Hauptrunden-Zehnte Preussen Krefeld sowie die Regionalligisten TSG Darmstadt, TuS Düsseldorf-Nord und MTV Celle teil.

    Mannschaft Sp S U N Tore +/− P
    1. TSG Darmstadt 3 2 1 0 23:13 +10 5:1
    2. TuS Düsseldorf-Nord 3 1 2 0 16:12 +4 4:2
    3. Preussen Krefeld 3 1 1 1 18:14 +4 3:3
    4. MTV Celle 3 0 0 3 8:26 −18 0:6

    Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, P = Punkte
    Erläuterungen:

  • erreicht die Bundesliga
  • erreicht die Regionalliga
  • Preussen Krefeld musste damit in die Regionalliga absteigen, die TSG Darmstadt stieg in die Bundesliga auf.

    Europapokal

    Als Deutscher Meister qualifizierte sich der RSC Cronenberg für den Europapokal der Landesmeister der Saison 1981. Die Wuppertaler schieden im Viertelfinale gegen den CP Tordera aus, nachdem sie das Hinspiel noch gewonnen hatten.

    Da der DRB erst zur Saison 1986 einen deutschen Pokalwettbewerb ins Leben gerufen hat, qualifizierte sich bis dahin der deutsche Vizemeister für diesen Wettbewerb. Im Wettbewerb der Saison 1981 gewann die SpVgg Herten im Viertelfinale gegen den RC Residentie aus Den Haag, verlor dann aber im Halbfinale dem späteren Europapokalsieger Sporting Lissabon.

    Zur Saison 1981 wurde als dritter Europapokal-Wettbewerb der CERS Cup ins Leben gerufen. Der DRB meldete den Bundesliga-Achten RSC Darmstadt. Die Hessen mussten sich im Viertelfinale dem Reggiana HC geschlagen geben.[1]

    Einzelnachweise

    1. Rinkhockey.net: Übersichtsseite zu historischen Ergebnissen in europäischen Wettbewerben