Hundshof (Frensdorf)
Hundshof Gemeinde Frensdorf
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|---|---|
| Koordinaten: | 49° 49′ N, 10° 50′ O |
| Höhe: | 260 m ü. NHN |
| Einwohner: | 27 (1. Jan. 2024)[1] |
| Postleitzahl: | 96158 |
| Vorwahl: | 09502 |
Hundshof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Frensdorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Hundshof liegt in der Gemarkung Birkach.[3]
Geografie
Der Weiler liegt auf freier Flur am rechten Ufer der Rauhen Ebrach. Die Kreisstraße BA 29 führt nach Stappenbach (2 km westlich) bzw. nach Frensdorf (2 km östlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1275 als „Huntesgeseze“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet ‚Wohnsitz der Familie Hund‘.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hundshof aus zwei Anwesen. Das Hochgericht hatte das bambergische Centamt Burgebrach. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Burgebrach. Die Oblei Hundshof des Bamberger Domkapitels war Grundherr der beiden Halbhöfe.[6] Der Feldbau galt als vortrefflich.[7]
Im Jahre 1802 kam Hundshof an das Kurfürstentum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Hundshof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Birkach und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Birkach zugewiesen.[8] Am 1. Mai 1978 wurde Hundshof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Frensdorf eingemeindet.[9]
Baudenkmäler
- Feldkapelle[10]
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 19 | 20 | 14 | 14 | 17 | 16 | 19 | 13 | 76 | 23 | 27 |
| Häuser[11] | 2 | 2 | 3 | 2 | 2 | 3 | 6 | ||||
| Quelle | [8] | [12] | [13] | [14] | [15] | [16] | [17] | [18] | [19] | [20] | [1] |
Religion
Hundshof ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt,[6] seit 1922 ist die Kuratie Mariä Heimsuchung (Vorra) zuständig.[16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Hundshof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 778 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Hundshofen. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 30 (Digitalisat).
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 169.
- Hildegard Weiß: Stadt- und Landkreis Bamberg (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 21). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1974, ISBN 3-7696-9884-3.
Weblinks
- Hundshof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 24. November 2025.
- Hundshof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 24. November 2025.
- Hundshof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 24. November 2025.
Fußnoten
- ↑ a b Zahlen, Daten, Fakten. In: frensdorf.de. Abgerufen am 24. November 2025.
- ↑ Gemeinde Frensdorf, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 24. November 2025.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. November 2025.
- ↑ Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. November 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ P. Schneider: Steigerwald, S. 169.
- ↑ a b H. Weiß: Bamberg, S. 132.
- ↑ J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 778.
- ↑ a b H. Weiß: Bamberg, S. 235.
- ↑ Frensdorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 24. November 2025.
- ↑ Denkmalliste für Frensdorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
- ↑ Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
- ↑ Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 838, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
- ↑ Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1007–1008, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 954 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 999 (Digitalisat).
- ↑ a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1020 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 873 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 643 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 145 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 289 (Digitalisat).