Hintergraseck
Markt Garmisch-Partenkirchen
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| Koordinaten: | 47° 28′ N, 11° 8′ O |
| Höhe: | 972 m ü. NHN |
| Einwohner: | 32 (1987)[3] |
| Postleitzahl: | 82467 |
| Vorwahl: | 08821 |
Hintergraseck ist ein Weiler des Marktes Garmisch-Partenkirchen im gleichnamigen Landkreis.
Lage
Der Ort liegt oberhalb der Orte Vorder- und Mittergraseck und unterhalb des Gipfels Eckbauer.[4] Der Ort liegt auf 972 m ü. NHN, in der Luftlinie knapp 4,5 km südöstlich des Bahnhofs Garmisch-Partenkirchen.
Ortsgeschichte
Das Grasecktal wird seit mehr als tausend Jahren besiedelt. Der älteste Sohn der dortigen Bauern erbte früher jeweils den Hof, und seine Geschwister wurden ins Tal verbannt. Grasegger ist daher einer der häufigsten Familiennamen in Garmisch-Partenkirchen.[5]
Denkmalschutz
Die Kapelle auf der Grasecker Viehweide ist Satteldachbau mit Glockenstuhl und Dachreiter aus dem 18./19. Jahrhundert. Sie ist in die Liste der denkmalgeschützten Gebäude im Markt Garmisch-Partenkirchen eingetragen.
Verwaltung
Bei der bayerischen Verwaltungsgliederung von 1808 wurde Hintergraseck in die Gemeinde Wamberg eingegliedert.[6]
Ab dem 1. Mai 1978 wurde Hintergraseck im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen eingemeindet.[7][6]
Bevölkerungsentwicklung
In der Nachkriegszeit des Ersten Weltkriegs gab es in Hintergraseck 28 Einwohner. Bis zur Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs halbierte sich die Einwohnerzahl auf zwölf Einwohner.
| Jahr | 1875[8] | 1925[3] | 1950[9] | 1970[10] | 1987[11] |
| Einwohner | 16 | 28 | 12 | 11 | 12 |
Weblinks
- Hintergraseck in der Ortsdatenbank von bavarikon.
Einzelnachweise
- ↑ Adressen der zu erschließenden Gebäude Graseck/Streichla (FTTB) und vorläufiges Erschließungsgebiet.
- ↑ Verbesserung der Internetversorgung im Markt Garmisch-Partenkirchen; Mögliche Erschließung des Ortsteils Graseck.
- ↑ a b Hintergraseck in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 5. Januar 2026..
- ↑ Jan Sahner et al: Vordergraseck.
- ↑ Graseckbahn – Technik und Geschichte.
- ↑ a b Festschrift Wamberg. (PDF-Datei) Seite 3.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 578 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat). Spalte 382.
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 135 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 27 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 99 (Digitalisat).