Champagnac-de-Belair

Champagnac-de-Belair
Champanhac
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Dordogne (24)
Arrondissement Nontron
Kanton Brantôme en Périgord
Gemeindeverband Dronne et Belle
Koordinaten 45° 24′ N, 0° 42′ O
Höhe 105–222 m
Fläche 18,46 km²
Einwohner 767 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 42 Einw./km²
Postleitzahl 24300
INSEE-Code 24096
Website champagnacdebelair.fr

Kirche Saint-Christophe

Champagnac-de-Belair (Aussprache [ʃɑ̃paˈɲak də bɛˈlɛʁ], okzitanisch Champanhac) ist eine französische Gemeinde im Norden des Départements Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Nontron und zum Gemeindeverband Communauté de communes Dronne et Belle. Die Einwohner werden Champagnacois und Champagnacoises genannt.

Geografie

Champagnac-de-Belair liegt etwa 15 Kilometer südsüdöstlich von Nontron und etwa 23 Kilometer nördlich von Périgueux am Übergang der Région naturelle des Périgord central zur Région naturelle des Ribéracois, im touristisch benannten Landesteil des Périgord vert.

Die Gemeinde wird von folgenden Nachbargemeinden umgeben:

Saint-Pancrace Quinsac Villars
Brantôme en Périgord Condat-sur-Trincou La Chapelle-Faucher

Die recht große Gemeinde setzt sich aus folgenden Lieu-dits, Weilern, Gehöften und einem Schloss zusammen:

Aux Quatre Routes, Barbarias, Bois de Coulonges, Chancelade, Château de la Borie, Chavalarias, Chavirat, Cheynou, Chez Duret, Combe de Fougère, Combe de Lalé, Coulonges, Fialarge, Gandeix, Genebrière, La Besse, La Borie, La Bourboule, La Chataignade, La Durantie, La Faye, La Mole, La Roussarie, Lardailler, Le Bournat, Le Fouzaud, Le Grand Lac, Le Grand Vigneau, Le Mougnaud, Le Petit Mars, Le Puy, Le Sorbier, Le Trincou, Le Valadier, Les Canquilloux, Les Grands Bois, Les Places, Libourny, Maison Froide, Martinières, Maucité, Puy de Grange, Puy-Hardy, Puylatour, Racaud, Saint-Marc, Talet, Terre Rouge, Verneuil, Veyrat und Vilotte.

Der topografisch tiefste Punkt mit 105 m liegt im Süden des Gemeindegebiets südlich vom Weiler Verneuil beim Austritt der Dronne aus dem Gemeindegebiet. Die höchste Stelle mit 222 m befindet sich an der Nordwestecke in unmittelbarer Nähe der Departementsstraße D 675 an der Grenze zur Nachbargemeinde Saint-Pancrace. Das Zentrum liegt auf etwa 136 m Höhe.

Bodenbedeckung

Die Bodenbedeckung der Gemeinde Champagnac-de-Belair schlüsselt sich im Jahr 2018 gemäß der europäischen Datenbank CORINE Land Cover (CLC) wie folgt auf:

  • Wälder – 46,2 %
  • heterogene landwirtschaftliche Nutzung – 35,7 %
  • Ackerland – 13,1 %
  • Wiesen – 2,4 %
  • Bebauung – 2,7 %.

Die landwirtschaftliche Nutzung steht im Vordergrund. Der Anteil der landwirtschaftlichen Nutzflächen (inklusive Ackerland und Wiesen) ist seit 1990 mit 50,3 % auf 51,2 % im Jahr 2018 leicht angestiegen.

Klima

Champagnac-de-Belair besitzt ein abgeschwächtes ozeanisches Klima mit gemäßigtem Sommer (Cfb nach Köppen und Geiger), das sich durch folgende Parameter auszeichnet:

Klimaparameter im Zeitraum 1971–2000
  • Jahresmittel: 12,1 °C
  • Anzahl der Tage unter −5 °C: 2,7
  • Anzahl der Tage oberhalb 30 °C: 7,4
  • Maximum im Tages-Temperaturunterschied: 15,0 °C
  • Jahresniederschlag: 936 mm
  • Niederschlagstage im Januar: 12,9
  • Niederschlagstage im Juli: 7,1

Durch den Klimawandel zeichnen sich Erhöhungen im Jahresmittel ab, die sich bereits auch bemerkbar machen. So ist beispielsweise an der 63 Kilometer entfernten Wetterstation in Bergerac das langjährige Jahresmittel von 13,2 °C für 1971–2000 über 13,1 °C für 1981–2010 auf 13,3 °C für 1991–2020 angestiegen – ein Zuwachs um 0,1 °C innerhalb von 20 Jahren.

Hydrografie

Das Gemeindegebiet von Champagnac-de-Belair wird in etwa mittig von der Dronne in Südrichtung durchflossen. Die Südostecke durchzieht der nach Südwest entwässernde Trincou. In den Trincou mündet beim Weiler Lardailler noch ein aus Osten kommendes Trockental. In der Nähe der Westgrenze zu Cantillac verläuft in etwa parallel zur Dronne der Libourny, ein kleiner rechter Seitenarm der Dronne.

Die Gesamtlänge des Entwässerungsnetzes in Champagnac-de-Belair beträgt 10 Kilometer.

Die Dronne und ihre Nebenflüsse gehören zum Flusssystem Isle-Dronne.

Geologie

Das Gemeindegebiet von Champagnac-de-Belair wird in seiner Integralität von flach liegenden (Einfallswinkel 6 bis maximal 10° nach Süden bis Südwesten) Sedimenten des nördlichen Aquitanischen Beckens unterlagert.

Älteste aufgeschlossene Formation ist das Ligérien (Unterturon – Formation c3a) mit knolligen, plattigen Kreidekalken, zu sehen im Norden an der linken Dronneseite bei Martinières und ebenfalls linksseitig der Dronne bei Verneuil. Darüber folgt das Angoumien (Formationen c3b und c3c) mit seinen im Gelände markanten, relativ resistenten Rudistenkalken. Es säumt die Dronne beidseitig im Norden sowie im Süden bei Verneuil. Es ist ebenfalls beiderseits des Trincous nördlich von Lardailler anstehend. Über die Schichten des Angoumiens legen sich die festen Fossilkalke des Coniaciums (Formation c4). Sie flankieren den Mittelabschnitt der Dronne; so wurde auf ihnen der Ortskern von Champagnac-de-Belair erbaut. Sie ziehen dann weiter bis in die Südostecke der Gemeinde sowie in die Südwestecke an den Libourny. Der mesozoische Schichtverband endet gewöhnlich mit dem Untersanton (Formation c5a) – graue, plattige, glaukonithaltige Kalke –, vorwiegend anstehend im Nordwesten um Genebrière, östlich des Ortskerns bei Saint-Marc und in der äußersten Südostecke. Nur westlich von Fialarge sind auch noch die glaukonithaltigen, Austernschill-führenden Mergelkalke des Obersantons (Formation c5b-c) anzutreffen.

Die Höhenlagen am äußersten Nordwestrand werden gerade noch von Sedimenten eines fossilen Flusssystems aus dem Eozän bzw. Unterem Oligozän bedeckt – es handelt sich hier um Schotter und Kiese mit gelegentlich eingeschalteten Tonlinsen (Formation HF), die aus dem Massif Central bei Nontron heraus in Südwestrichtung geschüttet wurden. Die Höhenlage im Südosten bei La Faye wird von pliozänem bis altpleistozänem Plateaualluvium abgedeckt (Formation Fs bzw. Fs2).

Im Pleistozän umgelagertes Kolluvium (Formationen AC und ACF mit kolluvialen Tonen, Sanden, Kiesen und Schottern) bedeckt weite Gebiete der tieferen Höhenlagen; es zieht bandförmig von der Nordwestecke bis in die Südostecke der Gemeinde. Würmeiszeitlicher Hangschutt (Formation GP) findet sich im Tal des Trincous bei Lardailler sowie im benachbarten Trockental. Im Dronnetal wurden im Norden und im Süden risseiszeitliche Niederterrassen hinterlassen (Formation Fwb), die Talauen werden von rezenten holozänen Sedimenten (Formation K) verfüllt.

Erwähnenswert ist der Ausläufer der mit der Mareuil-Antiklinale assoziierten Mareuil-Störung, welcher südlich vom Château de la Borie in ostsüdöstlicher Richtung vorbeizieht. An dieser Störung wurde der südliche Schichtverband um zirka 20 Meter gegenüber der Nordseite angehoben.

Naturrisiken

Naturrisiken manifestieren sich in Champagnac-de-Belair als

Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen und Schlammlawinen in den Jahren 1982, 1983 und 1993 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde der Naturkatastrophenzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugenden Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehört u. a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von Regenrückhaltebecken.

Im überwiegenden Teil des Gemeindegebiets besteht zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Plicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und andere Einrichtungen oder Geräten und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.[1]

Wie die Risikokarte zeigt, ist über die Hälfte des Gemeindegebiets, insbesondere im Norden von einer mittleren, vor allem aber starken Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Dürreperioden in den Jahren 2003 und 2022 sind als Naturkatastrophen der Gemeinde klassifiziert worden.

Die Erdbebengefahr ist als relativ niedrig einzustufen, am Westrand des Zentralmassivs sind recht seltene Beben der Stärke 3 auf der Richterskala bekannt. Das Gemeindegebiet ist einer geringen Radongefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 zugeordnet.[2]

Ein herausragendes Wintersturmereignis war das Sturmtief Martin im Dezember 1999, das enorme Schäden an den Wäldern und auch an der Infrastruktur hinterließ. Die Zerstörungen in den Wäldern sind selbst im Jahr 2022 noch zu erkennen.

Etymologie und Geschichte

Der Name des Dorfes wurde erst im 14. Jahrhundert in den latinisierten Formen Campanhacum und Champagnacum (1380) erwähnt. Der Wortteil -nh-- hat die gleiche Aussprache wie -gn-. Er stammt vom Namen einer gallorömischen Person Campanius, dem das Suffix -acum als Eignertitel angehängt wurde (somit Campaniacum, Landgut des Campanius). Campanius kommt vom lateinischen campania, der Region Kampanien im heutigen Italien.

Belair ist ein Ortsname, der in ganz Frankreich anzutreffen ist und oft auf ehemalige Herrensitze weist. Im okzitanischen Sprachraum trifft dies nicht zu, denn im Namen sind die französischen Wörter bel (deutsch schön) und air (deutsch Luft) herauszulesen. Es scheint eher, dass der Ursprung im okzitanischen bèl èrm (deutsch schönes Heideland) zu finden ist. Das okzitanische ermführt das lateinische eremus (deutsch Einöde) fort.[3]

Im 13. Jahrhundert war Champagnac Sitz des Erzpriestertums von Condat, das 27 Pfarrgemeinden umfasste.[4]

Der Ort Champagnac ist seit der Antike besiedelt. An einem Ort namens La Terre Rouge wurde eine Fülle von Artefakten entdeckt, darunter eine mit Gräben umgebene jungsteinzeitliche und kupfersteinzeitliche Anlage. Der Ort blieb weiterhin bewohnt. So befinden sich hier unter anderem eine von einem Graben umgebene Erdhügelburg mit Vorburg sowie eine im 16. Jahrhundert wiederaufgebaute romanische Kirche.

Zum Dorf gehört auch das Schloss La Borie Saulnier, das jedoch die Hugenottenkriege nicht überstand. Es wurde im 16. und 17. Jahrhundert wiederaufgebaut. Zwischen 1747 und 1749 wurde die Gemeinde von der Pest heimgesucht, der zwischen 25 % und 30 % der Bevölkerung zum Opfer fielen.[4] Um die Epidemie abzuwehren, wurde daraufhin eine Kapelle Notre-Dame-de-Bon-Secours errichtet.[5]

Die Gemeinde hieß ursprünglich nur Champagnac und erhielt erst später den jetzigen Zusatz; so hieß sie ab 1801 Champagnac-de-Bel-Air und später dann Champagnac-de-Belair.[6]

Von 1891 bis 1949 verband eine Straßenbahnlinie Périgueux mit Saint-Pardoux-la-Rivière und Champagnac-de-Belair. Das kleine Bahnhofsgebäude am Ufer der Dronne ist erhalten geblieben.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in Champagnac-de-Belair
Jahr Einwohner


1962 584
1968 590
1975 557
1982 606
1990 658
1999 685
2004 736
2006 738
2008 712
2009 699
2014 723
2016 733
2019 789

Quellen: EHESS[6] und INSEE Die Bevölkerung in der Gemeinde Champagnac-de-Belair war abgesehen von zwei kleinen Zäsuren ab 1962 generell im Wachstum begriffen.

Bürgermeister

Bürgermeister in Champagnac-de-Belair ist seit Mai 2020 Gérard Lacoste.

Präsidentschaftswahlen 2022

Kandidaten Parteien 1. Wahlgang 2. Wahlgang
Stimmen % Stimmen %
Emmanuel Macron En marche ! EM 129 27,10 % 230 53,36 %
Marine Le Pen Front national FN 124 26,05 % 201 46,64 %
Jean-Luc Mélenchon Front de gauche FDG 98 20,59 %
Éric Zemmour Reconquête 15 3,15 %
Valérie Pécresse Les Républicains LR 10 2,10 %
Jean Lassalle Résistons ! R 26 5,46 %
Anne Hidalgo Parti socialiste PS 14 2,94 %
Fabien Roussel Parti communiste français PC 17 3,57 %
Nicolas Dupont-Aignan Debout la République DLR 11 2,31 %
Yannick Jadot Europe Écologie-Les Verts EELV 22 4,62 %
Nathalie Arthaud Lutte Ouvrière LO 7 1,47 %
Philippe Poutou Nouveau Parti anticapitaliste NPA 3 0,63 %
Gesamt 476 100 % 431 100 %
Gültige Stimmen 476 97,14 % 431 91,51 %
Ungültige Stimmen 14 2,86 % 40 8,49 %
Wahlbeteiligung 490 81,13 % 471 77,98 %
Enthaltungen 114 18,87 % 133 22,02 %
Registrierte Wähler 604 604

Quelle: Ministère de l'Intérieur[7]

Die Präsidentschaftswahlen 2022 in Champagnac-de-Belair konnte Emmanuel Macron für sich entscheiden.

Sehenswürdigkeiten

Fotogalerie

Bildung

Champagnac-de-Belair verfügt über die öffentliche Vor- und Grundschule (École primaire) „Bertrand Souquet“.[8]

Wirtschaft

Erwerbstätigkeit

Im Jahre 2022 waren 320 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Champagnac-de-Belair erwerbstätig, entsprechend 76,4 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Männer (77,1 %) höher war als bei den Frauen (75,6 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit 32 Personen im Jahr 2022 niedriger als im Jahr 2016 (43). Die Arbeitslosenquote sank entsprechend von 11,9 % (2016) auf 9,9 % (2022).[9]

Branchen und Betriebe

59 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Champagnac-de-Belair wirtschaftlich aktiv:[9]

Branche
Anzahl %
Gesamt 59
Fertigung, Bergbau und andere Industrien 10 16,9 %
Baugewerbe 10 16,9 %
Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie 15 25,4 %
Finanzen und Versicherungen 2 3,4 %
Immobilien 2 3,4 %
Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten 5 8,5 %
Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln 10 16,9 %
Andere Dienstleistungen 5 8,5 %

Die Familiengruppe Saint-Michel mit Hauptsitz in Contres (Département du Loir-et-Cher) mit neun Standorten in Frankreich, darunter einer in Champagnac-de-Belair, ist der größte Arbeitgeber der Gemeinde mit 300 Mitarbeitenden in 2022. Es werden Backwaren, insbesondere Madeleines, nebenbei aber auch zur Weiterverarbeitung bestimmte Waren, wie beispielsweise Tortenböden, Königinpasteten, produziert.[10]

Die drei umsatzstärksten Unternehmen mit Sitz in der Gemeinde im Jahr 2024 waren:[11]

  • Champagnac Agri Services, Großhandel (Business-to-Business) mit chemischen Produkten (1.365.280 €)
  • Part AG - Spag, Tätigkeiten von Holdinggesellschaften (136.250 €)
  • Bal, Vermietung von Grundstücken und anderen Immobilien (20.416 €)

Landwirtschaft

Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Polykulturen und/oder Mischbetriebe in der Tierhaltung.[12] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 24 bei der Landwirtschaftszählung von 1988, auf 19 im Jahr 2000, auf 11 im Jahr 2010 und auf 6 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 75 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verringerte sich von 745 Hektar im Jahre 1988 auf 644 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg hingegen signifikant von 31 Hektar auf 107,4 Hektar.[13][14][15]

Fernwanderweg

Durch das Zentrum der Gemeinde verläuft der Fernwanderweg 361 von Abjat-sur-Bandiat nach Bergerac.[16]

Verkehrsanbindung

Der Ortskern von Champagnac-de-Belair liegt an der durch das Dronnetal verlaufenden Departementsstraße D 83 von Brantôme nach Saint-Pardoux-la-Rivière. Von Osten aus Villars kommend quert die D 82 in Richtung Cantillac. Sie bindet vor Cantillac an die zur D 675 herabgestufte ehemalige Nationalstraße N 675 von Brantôme nach Nontron an. Eine lokale Landstraße verlässt im Südosten den Ortskern in Richtung Condat-sur-Trincou. Eine weitere lokale Landstraße folgt der rechten Talseite der Dronne stromaufwärts, biegt dann nach Nordwesten ab und erreicht über den Weiler Chancelade Saint-Pancrace und erneut die D 675.

Persönlichkeiten

  • Georges Bonnet (1889–1973), französischer Politiker, von 1925 bis 1940 mehrmaliger Minister, von 1929 bis 1944 Bürgermeister von Champagnac-de-Belair
  • Christian Frémont (1942–2014), französischer Politiker, von 2008 bis 2012 Kabinettschef von Nicolas Sarkozy, geboren in Champagnac-de-Belair

Siehe auch

Literatur

  • Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Commons: Champagnac-de-Belair – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Dossier des Départements über Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).
  2. Les risques près de chez moi. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).
  3. Tanet, Hordé, Seite 93
  4. a b c Histoire. Gemeinde Champagnac-de-Belair, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).
  5. Champagnac-de-Belair (französisch) (Memento vom 9. September 2016 im Internet Archive)
  6. a b Notice Communale Champagnac-de-Bel-Air. EHESS, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).
  7. Ministère de l'Intérieur - Dordogne (Nouvelle-Aquitaine): Résultats de l'élection présidentielle de 2022 à Champagnac-de-Belair. 7. Mai 2022 (gouv.fr).
  8. École primaire Bertrand Souquet. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).
  9. a b Dossier complet Commune de Champagnac-de-Belair (24096). INSEE, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).
  10. Nancy Ladde: Économie en Dordogne : l’irrésistible croissance de l’usine Saint-Michel. Sud Ouest, 31. März 2022, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).
  11. Unternehmen in Champagnac-de-Belair. Le Figaro, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).
  12. Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).
  13. Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Champagnac-de-Belair. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).
  14. Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).
  15. Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).
  16. Les routes du Périgord. routard.com, abgerufen am 2. Dezember 2025 (französisch).