Bussière-Badil
| Bussière-Badil | ||
|---|---|---|
| Staat | Frankreich | |
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département (Nr.) | Dordogne (24) | |
| Arrondissement | Nontron | |
| Kanton | Périgord Vert Nontronnais | |
| Gemeindeverband | Périgord Nontronnais | |
| Koordinaten | 45° 39′ N, 0° 36′ O | |
| Höhe | 125–292 m | |
| Fläche | 19,86 km² | |
| Einwohner | 386 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 19 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 24360 | |
| INSEE-Code | 24071 | |
Ehemalige Abteikirche Notre-Dame-de-la-Nativité | ||
Bussière-Badil (Aussprache [bys'jɛʁ ba'dil], okzitanisch Bussiera Badiu) ist eine französische Gemeinde mit 386 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Nontron und zum Gemeindeverband Communauté de communes du Périgord Nontronnais. Die Einwohner werden Bussiérois und Bussiéroises genannt.
Geografie
Bussière-Badil liegt etwa 35 Kilometer östlich von Angoulême, etwa 54 Kilometer westsüdwestlich von Limoges und etwa 14 Kilometer nordnordwestlich von Nontron in der Région naturelle des Nontronnais, im touristisch benannten Landesteil des Périgord vert. Die Gemeinde befindet sich an der Grenze zum Département Charente und damit zum Angoumois.
Bussière-Badil wird von folgenden sieben Nachbargemeinden umgeben:
| Écuras (Charente) | Busserolles | |
| Eymouthiers (Charente) | ||
| Soudat | Étouars Teyjat (Berührungspunkt) |
Saint-Estèphe |
Zum Gemeindegebiet gehören folgende Weiler, Gehöfte, Ziegeleien, Mühlen und Lieu-dits: Bellevue, Chanedière, Chez Jeamot, Chez Jean Faure, Chez Jouanny, Chez l’Âge, Chez le Rat, Chez Marot, Clos Tord, Croix de l’Autel, Étapeau, Fonchy, Froidefont, La Bourgeade, La Croix des Granges, La Jarthe, La Plaine, La Tonnelle, La Tuilerie, La Voisine, Le Bas Pinlot, Le Genêt, Le Haut Pinlot, Le Petit Genêt, Le Panthéon, Le Pinier, Le Poueix, Le Trieux, Les Granges, Les Margues, Les Pavillons, Les Petits Bois, Les Picadis, Les Tuilières, Montouleix, Moulin de Valette, Panivol, Sabeyrol, Tartou und Valette.
Der topografisch tiefste Punkt der Gemeinde mit 125 m befindet sich an der Tardoire im Westen, der höchste Punkt mit 292 m liegt beim Weiler La Tuilerie im Süden. Die maximale Höhendifferenz beträgt 167 Meter. Der Ortskern befindet sich auf etwa 189 m Meereshöhe.
Bodenbedeckung
Die Bodenbedeckung der Gemeinde Bussière-Badil schlüsselt sich im Jahr 2018 gemäß der europäischen Datenbank CORINE Land Cover (CLC) wie folgt auf:
- Wälder – 42,6 %
- heterogene landwirtschaftliche Nutzung – 18,1 %
- Wiesen – 33,1 %
- Ackerland – 3,9 %
- städtebaulich beansprucht – 1,8 %
- Wasserläufe – 0,5 %.
Die landwirtschaftliche Nutzung (bestehend aus heterogener Landwirtschaft, Wiesen und Ackerland) steht 2018 im Vordergrund. Sie ist mit 55,1 % gegenüber 1990 (55,5 %) nur minimal zurückgegangen.
Klima
Bussière-Badil besitzt ein abgeschwächtes ozeanisches Klima, das sich durch folgende Parameter auszeichnet:
Klimaparameter im Zeitraum 1971-2000
|
Durch den Klimawandel zeichnen sich Erhöhungen im Jahresmittel ab, die sich bereits auch bemerkbar machen. So ist beispielsweise an der 55 Kilometer entfernten Wetterstation am Flughafen von Limoges-Bellegarde das langjährige Jahresmittel von 11,2 °C für 1971-2000 über 11,4 °C für 1981-2010 auf 11,8 °C für 1991-2020 angestiegen – ein Zuwachs um 0,6 °C innerhalb von 20 Jahren.
Hydrografie
Bussière-Badil liegt am Banaret, einem kleinen linken Nebenfluss der Tardoire. Weiter nördlich fließt der Trieux durch das Gemeindegebiet, ebenfalls ein linker Nebenfluss der Tardoire. Banaret und Trieux entwässern in westliche Richtung. Im Nordwesten reicht die Gemeinde an die südwestwärts fließende Tardoire heran, Grenzfluss zum Département Charente. Die Südgrenze des Gemeindegebiets wird vom Ruisseau de l'Étang d'Assat markiert, der nach Südwesten abfließt und als Ruisseau de Varaignes als rechter Nebenfluss unterhalb von Varaignes in den Bandiat mündet. Der Höhenrücken im Süden von Bussière-Badil bildet somit die Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten von Tardoire und Bandiat.
Bandiat und Tardoire gehören beide zum Flusssystem der Charente.
Das Entwässerungsnetz in der Gemeinde Bussière-Badil hat eine Gesamtlänge von 19 Kilometer.
Geologie
Das Gemeindegebiet von Bussière-Badil wird im Wesentlichen von Gesteinen des variszischen Grundgebirges des nordwestlichen Massif Centrals unterlagert, hauptsächlich Paragneise und Metatexite. Am äußersten Ostrand steht auch noch der Piégut-Pluviers-Granodiorit in seiner grobkörnigen Normalfazies an (γ3M).
Die Paragneise und Metatexite streichen generell Nordost-Südwest und fallen mit 30 bis 70 Grad nach Nordwesten ein. Sie zeigen zunehmenden Metamorphosegrad gegen Nordwesten. Südlich von Bussière-Badil liegen die Metamorphite noch als plagioklasführende Paragneise vor, enthalten aber ab Bussière-Badil gen Nordwest zunehmend anatektische Granitlinsen und müssen daher als Metatexite angesehen werden. Am Nordwestrand des Gemeindegebietes gehen diese Linsen schließlich in hektometrische Leukogranitzüge über, die in ihrem Chemismus eine enge Verwandtschaft zum Saint-Mathieu-Leukogranit in seiner mittelkörnigen Fazies als Champniers-Reilhac-Leukogranit (γ2) aufweisen (Züge bei Tartou und Le Trieux). Graphitreiche Schiefer (gra) erscheinen südlich des Ortskerns ebenfalls als Züge konkordant in den Paragneisen, so unterhalb vom Friedhof und bei La Tonnelle.
Störungen im Grundgebirge folgen vorwiegend der Nordnordost-, der Nordnordwest- und der Nordostrichtung.
Unterhalb von Weiler La Bourgeade sind am Südhang des Ruisseau de l’Étang d'Assat im äußersten Süden des Gemeindegebietes Sedimentgesteine des Lias aufgeschlossen, die hier über Metatexite des Grundgebirges transgredieren. Letztere enthalten einen Nordost-streichenden Mikrogranitgang sowie in seiner Verlängerung nach Nordost entlang einer Störungszone ein kleines Vorkommen von Leptynitgneis.
Die Sedimente gehören zur Schichtenfolge des Aquitanischen Beckens, es handelt sich hierbei um Schichten aus dem Hettangium (l1-4) sowie um einen zweiten transgressiven Zyklus, der den Zeitraum Pliensbachium bis Aalenium repräsentiert (l5-9) und bis zu etwa 10 Meter mächtig wird. Das bis zu 20 Meter mächtige Hettangium beginnt mit einem Basiskonglomerat und groben Arkosen und nimmt anschließend einen dolomitischen Charakter an. Das Pliensbachium ist eine dolomitische Brekzie in sandiger Matrix, das Toarcium besteht aus blaugrauen Mergeln und das Aalenium aus einem braunen, eisenhaltigen Dolomit.
Der topographische Höhenrücken (Wasserscheide) südlich von Bussière-Badil beim Weiler Les Tuilières besteht in seinem oberen Abschnitt aus einem tertiären, alluvialen Schuttfächer (Formation H-F), der aus Sanden und Kiesen aufgebaut ist und über die unterlagernden Formationen transgrediert.
Die anschließenden Hanglagen im Südwesten werden meist von pleistozänen Lockersedimenten (aus dem tertiären Schuttfächer hervorgegangenes Kolluvium) maskiert (Formation HC).
In den Talauen der Tardoire und des Trieux wurden nacheiszeitliche, holozäne Flusssande mit kleinen Quarz- und Grundgebirgsgeröllen abgelagert (Formation Fy-z).
Naturrisiken
Naturrisiken manifestieren sich in Bussière-Badil als
- Überschwemmungen und den mit ihnen assoziierten Schlammströmen und Hangrutschungen entlang der Tardoire
- Stürme
- Waldbrände
- Bodensetzungen
- Radonemanationen.
Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen und Schlammlawinen in den Jahren 1982 und 1983 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde der Naturkatastrophenzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugenden Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehört u. a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von Regenrückhaltebecken.
Im nahezu gesamten Gemeindegebiet besteht zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Plicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und andere Einrichtungen oder Geräten und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.[1]
Ein herausragendes Wintersturmereignis war das Sturmtief Martin im Dezember 1999, das enorme Schäden an den Wäldern und auch an der Infrastruktur hinterließ. Die Zerstörungen in den Wäldern sind selbst im Jahr 2025 noch zu erkennen.
Wie die Risikokarte zeigt, ist Bussière-Badil im Südwesten und damit zu etwa einem Viertel seines Gemeindegebietes von einer starken Gefahr durch Bodensetzungen betroffen. Das Alluvium der Tardoire zeigt mittelmäßige Setzung, die Lockersedimente südlich des Höhenrückens weisen jedoch relativ starke Setzung auf.
Die Erdbebengefahr ist als relativ niedrig einzustufen, am Westrand des Massif Central sind recht seltene Beben der Stärke 3 auf der Richterskala bekannt.
Eine Gefahrenquelle stellen signifikante Radonemanationen dar, die sich insbesondere in Gebäuden und in geschlossenen Räumen ansammeln können. Die Gemeinde wird der Gefahrenzone 3 zugeordnet.[2]
Ökologie und Umwelt
Naturpark
Die Gemeinde Bussière-Badil ist seit 1998 integraler Bestandteil des Regionalen Naturparks Périgord-Limousin.
Schutzgebiete
Die Talungen der Tardoire und ihrer beiden rechten Nebenflüsse Trieux und Banaret zeichnen sich durch ihre reichhaltige Flora und ihre Wassergüte aus und bilden daher ein ökologisches Schutzgebiet. Dieses wird im Französischen unter dem Titel Vallées du réseau hydrographique de la Tardoire et du Trieux als kontinentale ZNIEFF (Zone naturelle d'interêt écologique, faunistique et floristique) des Typus 1 eingestuft. Vorhanden sind nahezu 40 Pflanzenarten, von denen vier als kennzeichnend gelten: Moschuskraut Adoxa moschatellina, Gefingerter Lerchensporn Cordyalis solida, Wiesenrauten-Muschelblümchen Isopyrum thalictroides und Atlantisches Hasenglöckchen Hyacinthoides non-scripta.
Auch das Tal des Ruisseau de l’Étang d'Assat im Süden ist wegen seiner spezifischen Flora unter der Bezeichnung Vallées du réseau hydrographique du Bandiat als Schutzgebiet ausgewiesen. Verzeichnet sind über 100 Pflanzenarten mit Großer Odermennig (Agrimonia procera) und Atlantisches Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta) als Indikatorpflanzen.
Etymologie und Geschichte
Eine heute verschwundene Benediktinerabtei, die der Abtei von Montmorillon angehörte, wurde zu Beginn des 11. Jahrhunderts in der Form Buxeriense monasterium 1028 erstmals erwähnt. Weiterhin in latinisierten Form erschien Buxeria 1283 und im 14. Jahrhundert Buxeria Badili (1315). An der modernen Form Bussière Badilh wurde im 16. Jahrhundert festgehalten.
Bussière steht für das okzitanische boissièra (deutsch mit Buchsbäumen bepflanzter Ort), das vom lateinischen buxaria stammt, das vom Namen des Buchsbaums buxus abgeleitet ist. Es wurde versucht, in Badil eine latinisierte Form von Abbaye (deutsch Abtei) zu sehen und mit dem italienischen badia derselben Bedeutung in Verbindung zu bringen. Géraud Lavergne verwarf diese Hypothese. Badil stammt von einer Person germanischen Ursprungs namens Baidilo.[3]
Beim Weiler Petits Bois finden sich Überreste einer gallorömischen Villa. Die romanische Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité geht auf das 12. Jahrhundert zurück; sie war Teil der damals in Bussière-Badil bestehenden Benediktinerabtei, die im 14. Jahrhundert zu einem einfachen Priorat herabgestuft wurde. Im 11. Jahrhundert wurde eine Burg errichtet, deren Donjon noch erhalten geblieben ist. Von der Befestigung sind noch zwei Warten zu erkennen.[4]
Bevölkerungsentwicklung
| Bevölkerungsentwicklung in Bussière-Badil | |||
|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | Einwohnerdichte |
|
| 1962 | 645 | 33/km² | |
| 1968 | 584 | 30/km² | |
| 1975 | 595 | 30/km² | |
| 1982 | 540 | 27/km² | |
| 1990 | 530 | 27/km² | |
| 1999 | 523 | 26/km² | |
| 2004 | 517 | 26/km² | |
| 2006 | 514 | 26/km² | |
| 2008 | 483 | 24/km² | |
| 2009 | 468 | 24/km² | |
| 2013 | 423 | 21/km² | |
| 2014 | 402 | 20/km² | |
| 2015 | 402 | 20/km² | |
| 2017 | 391 | 20/km² | |
| 2019 | 374 | 19/km² | |
| 2020 | 373 | 19/km² | |
| 2022 | 372 | 19/km² | |
Die Einwohnerzahlen sind seit 1962 generell rückläufig, mit einer zwischenzeitlichen leichten Trendumkehr zwischen 1968 und 1975.
Ihren höchsten Bevölkerungsstand hatte die Gemeinde im Jahr 1886 mit 1410 Einwohnern.
Bürgermeister
Bürgermeister von Bussière-Badil ist seit April 2014 der Landwirt Jean-Jacques Lavallade, der zur DVD gehört. Er wurde im Mai 2020 wiedergewählt.
Präsidentschaftswahlen 2022
| Kandidaten | Parteien | 1. Wahlgang | 2. Wahlgang | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stimmen | % | Stimmen | % | ||||
| Marine Le Pen | Front national | FN | 63 | 28,25 % | 111 | 59,04 % | |
| Emmanuel Macron | En marche ! | EM | 45 | 20,18 % | 77 | 40,96 % | |
| Jean-Luc Mélenchon | Front de gauche | FDG | 44 | 19,73 % | |||
| Éric Zemmour | Reconquête | 16 | 7,17 % | ||||
| Valérie Pécresse | Les Républicains | LR | 18 | 8,07 % | |||
| Jean Lassalle | Résistons ! | R | 17 | 7,62 % | |||
| Anne Hidalgo | Parti socialiste | PS | 6 | 2,69 % | |||
| Fabien Roussel | Parti communiste français | PC | 3 | 1,35 % | |||
| Nicolas Dupont-Aignan | Debout la République | DLR | 4 | 1,79 % | |||
| Yannick Jadot | Europe Écologie-Les Verts | EELV | 3 | 1,35 % | |||
| Nathalie Arthaud | Lutte Ouvrière | LO | 0 | 0,00 % | |||
| Philippe Poutou | Nouveau Parti anticapitaliste | NPA | 4 | 1,79 % | |||
| Gesamt | 223 | 100 % | 188 | 100 % | |||
| Gültige Stimmen | 223 | 98,67 % | 188 | 85,84 % | |||
| Ungültige Stimmen | 3 | 1,33 % | 31 | 14,16 % | |||
| Wahlbeteiligung | 226 | 82,78 % | 219 | 79,93 % | |||
| Enthaltungen | 47 | 17,22 % | 55 | 20,07 % | |||
| Registrierte Wähler | 273 | 274 | |||||
|
Quelle: Ministère de l'Intérieur[5] | |||||||
Die Präsidentschaftswahlen 2022 in Bussière-Badil konnte Marine Le Pen deutlich für sich entscheiden.
Kultur
Im Jahr 2016 fand im Mai zum 40. Mal der jährliche Töpfermarkt statt, auf dem immer eine große Zahl von Töpfern und Keramikern ihre Erzeugnisse ausstellen.[6]
Sehenswürdigkeiten
- Die romanische Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité aus dem 12. Jahrhundert. Der bis ins 14. Jahrhundert hinein erweiterte Kirchenbau weist eine bemerkenswerte Westfassade auf, die von der Stilrichtung des Limousins beeinflusst ist. Die vollständige Restaurierung des Bauwerks wurde nach 15-jähriger Arbeitszeit 2007 abgeschlossen. Die Kirche ist seit 1862 als Monument historique klassifiziert.
- Von der ehemaligen Burg Bussière ist nur der Donjon aus dem 11. Jahrhundert übrig geblieben.
- Das Feste Haus, auch „Schloss Belleville“ genannt, ließ der Prior der Benediktinerabtei im Jahr 1514 erbauen.
-
Kriegerdenkmal und Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité
-
Straßenansicht
-
Ansicht von Nordosten
-
Altes Waschhaus
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Eingangsportal der Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité
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Brunnen vor der Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité
-
Kapitelle am Westportal
-
Turm des „Schlosses Belleville“
-
Die Tardoire nordwestlich vom Ortskern
-
Atlantisches Hasenglöckchen Hyacinthoides non-scripta
Wirtschaft
Erwerbstätigkeit
Im Jahre 2022 waren 139 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Bussière-Badil erwerbstätig, entsprechend 72,9 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse. Die Zahl der Arbeitslosen war mit 18 Personen im Jahr 2022 geringer als im Jahr 2016 (24). Die Arbeitslosenquote sank von 17,4 % (2016) auf 12,9 % (2022).[7]
Branchen und Betriebe
47 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2022 in Bussière-Badil wirtschaftlich aktiv:[7]
| Branche | ||
|---|---|---|
| Anzahl | % | |
| Gesamt | 47 | |
| Fertigung, Bergbau und andere Industrien | 9 | 19,1 % |
| Baugewerbe | 8 | 17,0 % |
| Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie | 8 | 17,0 % |
| Information und Kommunikation | 1 | 2,1 % |
| Immobilien | 3 | 6,4 % |
| Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten | 8 | 17,0 % |
| Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln | 4 | 8,5 % |
| Andere Dienstleistungen | 6 | 12,8 % |
Landwirtschaft
Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Rinderzucht zur Erzeugung von Milch und/oder Fleisch.[8] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 43 bei der Landwirtschaftszählung von 1988, auf 31 im Jahr 2000, auf 22 im Jahr 2010 und auf 16 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 62,8 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verringerte sich von 1070 Hektar im Jahre 1988 auf 886 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg jedoch signifikant von 24,9 Hektar auf 55,4 Hektar.[9][10][11]
Fernwanderweg
Durch Bussière-Badil verläuft der GR-Fernwanderweg GR 4 von Royan nach Limoges und weiter nach Grasse.
Verkehrsanbindung
Die Gemeinde Bussière-Badil liegt isoliert abseits größerer Verkehrsachsen, rund acht Kilometer von Piégut-Pluviers im Osten und elf Kilometer von Montbron im Westen entfernt. Über die Departementsstraße D 3 und die D 91 E hat sie Anschlüsse zur südlich vorbeiziehenden D 91 einerseits, welche Piégut-Pluviers mit Montbron verbindet, und über die D 90 E 1 zur etwas entfernteren D 699, der herabgestuften ehemalige Nationalstraße N 699, im Norden andererseits, der Verbindungsstraße von Saint-Mathieu nach Montbron. Über die D 90 lässt sich der Nachbarort Busserolles erreichen.
Literatur
- G. Le Pochat u. a.: Feuille Montbron. In: Carte géologique de la France à 1/50 000. BRGM, 1986.
- Dominique Richard (Hrsg.): Le Guide Dordogne-Périgord. Éditions Fanlac, Périgueux 1993, ISBN 2-86577-162-8.
- Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Dossier des Départements über Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ Les risques près de chez moi. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ Tanet, Hordé, Seite 77
- ↑ Bussière-Badil (französisch) ( vom 13. September 2016 im Internet Archive)
- ↑ Ministère de l'Intérieur - Dordogne (Nouvelle-Aquitaine): Résultats de l'élection présidentielle de 2022 à Bussière-Badil. 7. Mai 2017 (gouv.fr).
- ↑ Jacques Hesault: La 40e foire de potiers de Bussière-Badil présentée. In: Sud Ouest. édition Périgueux, 20. April 2016, S. 18.
- ↑ a b Dossier complet Commune de Bussière-Badil (24071). INSEE, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Bussière-Badil. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).