Beundenfeld/Baumgarten

Beundenfeld/Baumgarten
Gebräuchliches Quartier von Bern
Koordinaten 601982 / 200421
Höhenbereich 556–580 m ü. M.
Fläche 0,375 km²
Einwohner 1479 (31. Dez. 2024)[1]
Ausländeranteil 16.36 % (31. Dez. 2024)[2]
Arbeitsstätten 100 (31. Dez. 2023)[3]
Quartiernummer 410
Postleitzahl 3006,3011,3013,3014
Statistischer Bezirk Beundenfeld
Stadtteil Kirchenfeld-Schosshalde

Beundenfeld/Baumgarten ist ein Quartier der Stadt Bern. Es gehört zu den 2011 bernweit festgelegten 114 gebräuchlichen Quartieren und liegt im Stadtteil IV Kirchenfeld-Schosshalde, dort im statistischen Bezirk Beundenfeld. Es liegt im Süden des Quartiers BernArena und grenzt an die Quartiere Gewerbezone Galgenfeld, Schönberg-Ost, Schönberg/Bitzius, Spitalacker und Kaserne.[4]

Im gebräuchlichen Quartier betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 1479 Personen. Davon waren 46 Prozent Männer und 54 Prozent Frauen. 2024 wurden 6 Personen eingebürgert. 6 Geburten standen 6 Todesfällen gegenüber. Es wurden 5 Ehen geschlossen und es gab 4 Scheidungen. 1237 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 242 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 16.36 %).[2]
Es befanden sich dort 100 Arbeitsstätten[3] (Stand:31. Dezember 2023)

Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]

Altersklasse Anz. Einw. Anteil in %
0–6 (Vorschule) 81 5.48
7–15 (Schule) 141 9.53
16–19 (Ausbildung) 66 4.46
20–64 (Berufsphase) 865 58.49
ab 65 (Rentner) 326 22.04

Beundenfeld war früher eine Flurbezeichnung beidseits der Papiermühlenstrasse zwischen Laubeggstrasse und Guisanplatz.

Im Quartier befindet das Nationale Pferdezentrum und einige kantonale und Bundesbehörden, u. a. der Nachrichtendienst des Bundes in ehemaligen Militäranlagen der Kantonalen Kaserne Beundenfeld. Heute liegen nur die Teile westlich der Papiermühlenstrasse im Quartier Beundenfeld, die östlichen Teile und insbesondere die rekonstruierte Militärkaserne Bern befinden sich im Bezirk Spitalacker.

Die namensgebende Siedlung Baumgarten zwischen Ostermundigen- und Bolligenstrasse ist in drei Etappen zwischen 1996 und 2012 auf Initiative der Burgergemeinde Bern als Eigentümerin des Baulandes entstanden. Heute wohnen rund 600 Personen in den ca. 240 Wohnungen. In den ersten beiden Etappen entstanden Eigentumswohnungen, die von den Eigentümern bewohnt werden müssen. Die Wohnungen der dritten Etappe gehören einer Stockwerkeigentümergesellschaft.[5]

Einzelnachweise

  1. a b Polizeiinspektorat Stadt Bern, Einwohnerdatenbank; Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten, Ordipro (einige online)
  2. a b Schweizer und Ausländer gemäss Die Wohnbevölkerung der Stadt Bern 2024
  3. a b Bundesamt für Statistik, Statistik der Unternehmensstruktur STATENT
  4. Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern (Auswahl unter «Themen»)
  5. Siedlung Baumgarten auf siedlung-baumgarten.ch