Kaserne (Berner Quartier)
| Kaserne Gebräuchliches Quartier von Bern
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|---|---|
| Koordinaten | 601585 / 200755 |
| Höhenbereich | 556–561 m ü. M. |
| Fläche | 0,228 km² |
| Einwohner | 1122 (31. Dez. 2024)[1] |
| Ausländeranteil | 17.29 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitsstätten | 110 (31. Dez. 2023)[3] |
| Quartiernummer | 508 |
| Postleitzahl | 3013, 3014 |
| Stadtteil | Breitenrain-Lorraine |
Die Kaserne ist ein Quartier der Stadt Bern. Es gehört zu den 2011 bernweit festgelegten 114 gebräuchlichen Quartieren. Es gehört zum Stadtteil V Breitenrain-Lorraine und dort zum statistischen Bezirk Spitalacker. Es umfasst den Teil der General-Guisan-Kaserne Beundenfeld, der westlich der Papiermühlestrasse liegt. Östlich im namensgebenden Beundenfeld setzt sich das Militärgelände fort, dort befindet sich z. B. das Nationale Pferdezentrum. Weitere angrenzende Quartiere sind Spitalacker, Breitenrain, Breitfeld und Wankdorffeld.[4]
Im gebräuchlichen Quartier betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 1122 Personen.
Davon waren 48,6 Prozent Männer und 51,4 Prozent Frauen.
2024 wurden 4 Personen eingebürgert. 20 Geburten standen 2 Todesfällen gegenüber.
Es wurden 12 Ehen geschlossen und es gab 1 Scheidung.
928 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 194 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 17.29 %).[2]
Es befanden sich dort 110 Arbeitsstätten[3] (Stand:31. Dezember 2023)
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 56 | 4.99 |
| 7–15 (Schule) | 53 | 4.72 |
| 16–19 (Ausbildung) | 23 | 2.05 |
| 20–64 (Berufsphase) | 880 | 78.43 |
| ab 65 (Rentner) | 110 | 9.80 |
Die 1878 erbaute Kaserne wurde von 1999 bis 2003 saniert.[5] Dort hat das Berner Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär (BSM) seinen Sitz.[6] Im Süden befindet sich die Hochschule der Künste Bern (HKB), als Departement der Berner Fachhochschule (BFH) mit dem Fachbereich Musik und der Musikbibliothek. Eine Konzentration der Departemente Gesundheit, Soziale Arbeit, Wirtschaft und der Hochschule der Künste Bern in einem gemeinsamen Campus im Weyermannshaus ist für Herbst 2026 vorgesehen.[7]
Zwischen Beundenfeldstrasse/Militärstrasse und Breitenrainplatz/Rodtmattstrasse gibt es eine Wohnbenbauung (mehrstöckige Reihenhäuser). Es gab immer wieder Konzepte einer Umnutzung des Geländes (z. B. Projekt Quanterra 2007). Auch später gingen Ideen Richtung Kulturraum und Wohnungen, unter Beibehalt möglichst vieler Grünflächen für die Naherholung. Der Mietvertrag für das VBS wurde aber um 20 Jahre (bis 2048) vom Kanton verlängert. Dennoch gibt es weiter Stimmen, dass das Quartier «stark unternutzt» sei.[8]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Polizeiinspektorat Stadt Bern, Einwohnerdatenbank; Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten, Ordipro (einige online)
- ↑ a b Schweizer und Ausländer gemäss Die Wohnbevölkerung der Stadt Bern 2024
- ↑ a b Bundesamt für Statistik, Statistik der Unternehmensstruktur STATENT
- ↑ Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern (Auswahl unter «Themen»).
- ↑ Bern, KasernenanlageUmbau und Renovation MannschaftskaserneRenovation und Ausbau Mehrzweckhalle/Stallungen ( des vom 15. Juli 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf pom.be.ch.
- ↑ Kaserne/Waffenplatz ( des vom 26. September 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf pom.be.ch.
- ↑ Der Campus der Zukunft. In: Campus Bern. Abgerufen am 25. November 2019.
- ↑ Thomas Göttin: Mysteriöser Kasernen-Deal. ( des vom 17. Juli 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Journal B. 27. Juni 2019.