Solacher/Melchenbühl
| Solacher/Melchenbühl Gebräuchliches Quartier von Bern
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|---|---|
| Koordinaten | 603798 / 198924 |
| Höhenbereich | 552–569 m ü. M. |
| Fläche | 0,373 km² |
| Einwohner | 28 (31. Dez. 2024)[1] |
| Ausländeranteil | 17.86 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitsstätten | 10 (31. Dez. 2023)[3] |
| Quartiernummer | 429 |
| Postleitzahl | 3006,3015,3073 |
| Statistischer Bezirk | Murifeld |
| Stadtteil | Kirchenfeld-Schosshalde |
Solacher/Melchenbühl ist ein Quartier der Stadt Bern. Es gehört zu den 2011 bernweit festgelegten 114 gebräuchlichen Quartieren und liegt im Stadtteil IV Kirchenfeld-Schosshalde, dort im statistischen Bezirk Murifeld. Es ist das östlichste Quartier von Bern und grenzt an die Quartiere Wittigkofen und Merzenacker. Es bildet die Stadtgrenze zu Ostermundigen und Melchenbühl als Ortsteil von Muri.[4]
Im gebräuchlichen Quartier betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 28 Personen.
Davon waren 46,4 Prozent Männer und 53,6 Prozent Frauen.
2024 wurden 0 Personen eingebürgert. 0 Geburten standen 0 Todesfällen gegenüber.
Es wurden 0 Ehen geschlossen und es gab 1 Scheidung.
23 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 5 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 17.86 %).[2]
Es befanden sich dort 10 Arbeitsstätten[3] (Stand:31. Dezember 2023)
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 6 | 21.43 |
| 7–15 (Schule) | 4 | 14.29 |
| 16–19 (Ausbildung) | 1 | 3.57 |
| 20–64 (Berufsphase) | 17 | 60.71 |
| ab 65 (Rentner) | 0 | 0 |
Das Gelände wird vorwiegend landwirtschaftlich genutzt, was vor allem vom Melchenbühlgut aus geschieht.[5] Auf einer Anhöhe in der Nähe befindet sich das Grabdenkmal für Marie Berset-Müller (1815–1898), Gründerin der Berset-Müller-Stiftung, ihren Gatten und ihre Tochter. Sie vermachte ihre Besitzung im Melchenbühl der Eidgenossenschaft als Altersheim für Lehrer, Lehrerinnen und Lehrerswitwen.[6] Seit 1980 ist das Melchenbühl mit dem Namen Terra vecchia eine Arbeits- und Wohngemeinschaft für die Wiedereingliederung Drogenabhängiger.[7] Im ehemaligen Altersheim unterhält die Stiftung heute den Bereich «Bau und Renovation».
Im westlichsten Zipfel liegen Gebäude um den Henzistock, die nördlich vom Melchenbühlweg zum Ensemble vom Schloss Wittigkofen gehören.[8]
Postalisch gehört der Westteil (Gut und Stiftung) zu Muri (Postleitzahl 3073).
Einzelnachweise
- ↑ a b Polizeiinspektorat Stadt Bern, Einwohnerdatenbank; Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten, Ordipro (einige online)
- ↑ a b Schweizer und Ausländer gemäss Die Wohnbevölkerung der Stadt Bern 2024
- ↑ a b Bundesamt für Statistik, Statistik der Unternehmensstruktur STATENT
- ↑ Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern (Auswahl unter «Themen»).
- ↑ Melchenbühlgut auf stadtundgruen.ch.
- ↑ Grabmal Marie Berset-Müller auf slicelysworld.worldpress.com.
- ↑ Melchenbühl auf quickaccess.ch.
- ↑ Henzistock auf bauinventar.bern.ch.