Unteres Kirchenfeld/Dalmazi
| Unteres Kirchenfeld/Dalmazi Gebräuchliches Quartier von Bern
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|---|---|
| Koordinaten | 600706 / 198787 |
| Höhenbereich | 500–535 m ü. M. |
| Fläche | 0,474 km² |
| Einwohner | 2261 (31. Dez. 2024)[1] |
| Ausländeranteil | 14.55 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitsstätten | 210 (31. Dez. 2023)[3] |
| Quartiernummer | 428 |
| Postleitzahl | 3005 |
| Statistischer Bezirk | Kirchenfeld |
| Stadtteil | Kirchenfeld-Schosshalde |
Unteres Kirchenfeld/Dalmazi ist ein Quartier der Stadt Bern. Es gehört zu den 2011 bernweit festgelegten 114 gebräuchlichen Quartieren und liegt im Stadtteil IV Kirchenfeld-Schosshalde, dort im statistischen Bezirk Kirchenfeld. Es grenzt im Westen an die Aare sowie an die Quartiere Oberes Kirchenfeld/Dalmazi, Schwellenmätteli und das Dählhölzli.[4]
Der Name Dalmazi (im 18. und 19. Jh. gelegentlich auch Talmazi) bezeichnet das rechte Aareufer zwischen Monbijoubrücke und Schwellenmätteli. Man vermutet, dass er von einem Rückwanderer aus venezianischen Diensten gewählt worden ist, 1652 ist der Name Dalmatien belegt.[5]
Im gebräuchlichen Quartier betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 2261 Personen.
Davon waren 47,8 Prozent Männer und 52,2 Prozent Frauen.
2024 wurden 10 Personen eingebürgert. 25 Geburten standen 11 Todesfällen gegenüber.
Es wurden 18 Ehen geschlossen und es gab 4 Scheidungen.
1932 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 329 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 14.55 %).[2]
Es befanden sich dort 210 Arbeitsstätten[3] (Stand:31. Dezember 2023)
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 160 | 7.08 |
| 7–15 (Schule) | 209 | 9.24 |
| 16–19 (Ausbildung) | 69 | 3.05 |
| 20–64 (Berufsphase) | 1381 | 61.08 |
| ab 65 (Rentner) | 442 | 19.55 |
Das brachliegende Kirchenfeld wurde 1856 von der Burgergemeinde Bern erworben. Voraussetzung für eine Bebauung war der Bau der Kirchenfeldbrücke als Verbindung mit Bern in damaliger Ausdehnung.
Das Kirchenfeld entwickelte sich zu einem Distrikt für eher wohlhabende Schichten. Noch heute beherbergt es viele Repräsentationsgebäude (Botschaften, Villen) und die meisten einschlägigen Museen der Stadt Bern (Historisches Museum, Naturhistorisches Museum, Alpines Museum, Kunsthalle, Museum für Kommunikation Bern u. a.).
Siehe auch
- Henry Berthold von Fischer (1861–1949), Architekt im Kirchenfeldquartier
- Horace Edouard Davinet, erstes Überbauungskonzept 1859
- St. Ursula’s Church (Bern), anglikanisches Kirchengebäude am Jubiläumsplatz
- Welttelegrafen-Denkmal, Denkmal am Helvetiaplatz
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Polizeiinspektorat Stadt Bern, Einwohnerdatenbank; Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten, Ordipro (einige online)
- ↑ a b Schweizer und Ausländer gemäss Die Wohnbevölkerung der Stadt Bern 2024
- ↑ a b Bundesamt für Statistik, Statistik der Unternehmensstruktur STATENT
- ↑ Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern (Auswahl unter «Themen»).
- ↑ Dalmazi im Historisch-Topografischen Lexikon der Stadt Bern, S. 60.