Weissenstein (Bern)

Weissenstein
(als Hardegg/Weissenstein ident. gebräuchl. Quartier 313)
Statistischer Bezirk von Bern
Koordinaten 598689 / 198480
Höhenbereich 544–579 m ü. M.
Fläche 0,359 km²
Einwohner 2375 (31. Dez. 2024)[1]
Ausländeranteil 8.55 % (31. Dez. 2024)[2]
Arbeitslosenquote 0.8 % (31. Dez. 2024)[3]
Arbeitsstätten 80 (31. Dez. 2023)[4]
BFS-Nr. 351013
Postleitzahl 3008
Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl

Weissenstein ist ein statistischer Bezirk und zugleich als Hardegg/Weissenstein ein damit identisches gebräuchliches Quartier im Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl (III) im Süden von Bern. Angrenzende Quartiere sind Fischermätteli, Mattenhof und Steinhölzli/Weissenbühl. Im Süden bildet es die Stadtgrenze von Bern zu Köniz bzw. Liebefeld.[5]

Im statistischen Bezirk betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 2375 Personen. Davon waren 48,2 Prozent Männer und 51,8 Prozent Frauen. 2024 wurden 20 Personen eingebürgert. 10 Geburten standen 15 Todesfällen gegenüber. Es wurden 14 Ehen geschlossen und es gab 4 Scheidungen. 2172 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 203 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 8.55 %).[2]
Die Arbeitslosenquote betrug 0.8 %.[3] Die Zahl der bewohnten Gebäude war 359[6] und es befanden sich dort 80 Arbeitsstätten mit 350 Beschäftigten (beides Stand: 31. Dezember 2023).[4]

Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]

Altersklasse Anz. Einw. Anteil in %
0–6 (Vorschule) 135 5.68
7–15 (Schule) 355 14.95
16–19 (Ausbildung) 142 5.98
20–64 (Berufsphase) 1345 56.63
ab 65 (Rentner) 398 16.76

Hardegg ist eine 2003–2008 realisierte Wohnüberbauung, entworfen vom Architekturbüro Matti Ragaz Hitz, Liebefeld, unter der Bauherrschaft der Baugenossenschaft Brünnen-Eichholz, Bern. Sie erhielt 2009 den Atu-prix für Berner Baukultur.[7][8]

Der Name Weissenstein leitet sich von einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Landsitz her, der sich heute am Hauensteinweg 12 befindet. Von 1919 bis 1925 wurde hier eine Eisenbahner-Siedlung errichtet, die Pläne stammten von Franz Trachsel und Otto Ingold.

Das Strassenbild wird durch Alleeachsen und zentrale Plätze geprägt, die das geplante Schachbrettmuster der Siedlung unterstützen. Hauptverkehrsachsen sind die Schwarzenburgstrasse (Osten), die Weissensteinstrasse (Norden) und die Könizstrasse (Westen). Im Süden befinden sich Grünflächen sowie das ehemalige Hunziker-Areal, wo früher Kies abgebaut wurde und bis 2008 eine grossflächige Überbauung mit Wohnhäusern stattfindet. Der Könizbergwald und das Steinhölzli, ein weiteres Waldstück, befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr erfolgt durch nahe Haltestellen der Bernmobil-Linien 6, 10 und 17.

Weissenstein ist auch die Heimat des in der 4. Liga spielenden Fussballvereins "FC Weissenstein".[9]

Commons: Weissenstein (Bern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Polizeiinspektorat Stadt Bern, Einwohnerdatenbank; Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten, Ordipro (einige online)
  2. a b Schweizer und Ausländer gemäss Die Wohnbevölkerung der Stadt Bern 2024
  3. a b Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), Arbeitsmarktstatistik Datenstand 9.7.2025
  4. a b Bundesamt für Statistik, Statistik der Unternehmensstruktur STATENT
  5. Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern (Auswahl unter «Themen»)
  6. Bundesamt für Statistik, Gebäude- und Wohnungsstatistik Datenstand 21.10.2025
  7. Wohnüberbauung Hardegg, Bern: Entspannte Naturnähe auf swiss-architects.com
  8. Wohnüberbauung Hardegg, Bern Auszeichnung 2009 auf atu-prix.ch
  9. FC Weissenstein Homepage