Schosshalde/Obstberg

Schosshalde/Obstberg
Gebräuchliches Quartier von Bern
Koordinaten 601835 / 199499
Höhenbereich 521–572 m ü. M.
Fläche 0,239 km²
Einwohner 1976 (31. Dez. 2024)[1]
Ausländeranteil 12.04 % (31. Dez. 2024)[2]
Arbeitsstätten 120 (31. Dez. 2023)[3]
Quartiernummer 417
Postleitzahl 3006
Statistischer Bezirk Schosshalde
Stadtteil Kirchenfeld-Schosshalde

Schosshalde/Obstberg ist ein kleineres Quartier der Stadt Bern. Es gehört zu den 2011 bernweit festgelegten 114 gebräuchlichen Quartieren und liegt im Stadtteil IV Kirchenfeld-Schosshalde, dort im statistischen Bezirk Schosshalde. Es grenzt an Rosengarten, Schönberg/Bitzius, Wyssloch, Egelmoos, Gryphenhübeli/Thunplatz, den Bärenpark und Altenberg.[4]

Im gebräuchlichen Quartier betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 1976 Personen. Davon waren 45,1 Prozent Männer und 54,9 Prozent Frauen. 2024 wurden 6 Personen eingebürgert. 16 Geburten standen 6 Todesfällen gegenüber. Es wurden 27 Ehen geschlossen und es gab 5 Scheidungen. 1738 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 238 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 12.04 %).[2]
Es befanden sich dort 120 Arbeitsstätten[3] (Stand:31. Dezember 2023)

Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]

Altersklasse Anz. Einw. Anteil in %
0–6 (Vorschule) 121 6.12
7–15 (Schule) 151 7.64
16–19 (Ausbildung) 48 2.43
20–64 (Berufsphase) 1225 61.99
ab 65 (Rentner) 431 21.81

Der Name Schosshalde wird auf die Moränenterrasse zwischen Schosshaldenstrasse, Schosshaldenwald, Oberer Zollgasse, Buchserstrasse und Egelgasse zurückgeführt. Obstberg war der Name eines Landhauses am Aargauerstalden.[5]

Vor 1880 entstanden auf dem Obstberg nur zwei einfache Wohnhäuser. Zwischen 1890 und 1914 wurde das Quartier zwischen Kleinem Muristalden, der Laubegg- und der Schosshaldenstrasse nahezu vollständig überbaut und bekam das heutige Erscheinungsbild – zumeist Reihenmehrfamilienhäuser für den gehobenen Mittelstand. Die imposanteste Überbauung ist die von Jakob Glur am Obstbergweg errichtete «Backsteinsiedlung» von 1893 bis 1902.[6]

Einzelnachweise

  1. a b Polizeiinspektorat Stadt Bern, Einwohnerdatenbank; Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten, Ordipro (einige online)
  2. a b Schweizer und Ausländer gemäss Die Wohnbevölkerung der Stadt Bern 2024
  3. a b Bundesamt für Statistik, Statistik der Unternehmensstruktur STATENT
  4. Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern (Auswahl unter «Themen»).
  5. Historisch-topografisches Lexikon der Stadt Bern. 2019, S. 219.
  6. Bauinventar der Stadt Bern 2018. Kanton Bern, S. 7 ff.