Siebendimensionale Seiberg-Witten-Theorie
Siebendimensionale Seiberg-Witten-Theorie (kurz D = 7 SW) ist eine Übertragung der Seiberg-Witten-Theorie von vierdimensionalen Riemannsche Mannigfaltigkeiten auf siebendimensionale G2-Mannigfaltigkeiten.
Beschreibung
Für eine G2-Mannigfaltigkeit lässt sich die Strukturgruppe ihres orientierbaren Tangentialbündels entlang von heben (was genau der Fall ist wenn dessen zweite Stiefel-Whitney-Klasse verschwindet) und weiter entlang der kanonischen Inklusion reduzieren. Durch die kanonische Inklusion ist dadurch jede G2-Mannigfaltigkeit kanonisch eine Spinᶜ-Mannigfaltigkeit. Allgemein ist jedoch nicht jede orientierbare 7-Mannigfaltigkeit eine Spinᶜ-Mannigfaltigkeit, weshalb die Einschränkung notwendig ist. Da alle orientierbaren 4-Mannigfaltigkeiten jedoch Spinᶜ-Mannigfaltigkeiten sind, ist eine ähnliche Einschränkung in der üblichen Seiberg-Witten-Theorie nicht notwendig.
Siehe auch
- Sechsdimensionale Seiberg-Witten-Theorie
- Achtdimensionale Seiberg-Witten-Theorie
- Pseudo-Riemannsche Seiberg-Witten-Theorie
- Quaternionische Seiberg-Witten-Theorie
Literatur
- Nedim Değirmenci and Nülifer Özdemir: Seiberg-Witten-like Equations on 7-Manifolds with G2-Structure. In: Journal of Nonlinear Mathematical Physics. Band 12, Nr. 4, 2005, S. 457–461 (englisch).