Quaternionische Seiberg-Witten-Theorie
Quaternionische Seiberg-Witten-Theorie ist eine Übertragung der Seiberg-Witten-Theorie von vierdimensionalen Riemannschen Mannigfaltigkeiten mit Spinᶜ-Struktur (komplexe Spin-Struktur) auf vierdimensionale Riemannsche Mannigfaltigkeiten mit Spinʰ-Struktur (quaternionische Spin-Struktur).
Quaternionische Spin-Gruppe
In der Seiberg-Witten-Theorie ist zunächst die Wahl einer Spinᶜ-Struktur notwendig, einer speziellen tangentialen Struktur, welche über Hochhebungen zur Spinᶜ-Gruppe definiert ist. Mit dem außergewöhnlichen Isomorphismus ist die dabei verwendete Gruppe:
Ihre Struktur führt auf zwei assoziierte Spinorbündel. In der Physik beschreiben diese positive und negative Chiralität. In der quaternionischen Seiberg-Witten-Theorie ist stattdessen die Wahl einer Spinʰ-Struktur notwendig, ebenfalls eine tangentiale Struktur, welche stattdessen über Hochhebungen zur Spinʰ-Gruppe definiert ist. Mit dem gleichen außergewöhnlichen Isomorphismus wie zuvor ist die dabei verwendete Gruppe:
Siehe auch
- Sechsdimensionale Seiberg-Witten-Theorie
- Siebendimensionale Seiberg-Witten-Theorie
- Achtdimensionale Seiberg-Witten-Theorie
- Pseudo-Riemannsche Seiberg-Witten-Theorie