Achtdimensionale Seiberg-Witten-Theorie

Achtdimensionale Seiberg-Witten-Theorie (kurz D = 8 SW) ist eine Übertragung der Seiberg-Witten-Theorie von vierdimensionalen Riemannschen Mannigfaltigkeiten auf achtdimensionale Spin(7)-Mannigfaltigkeiten.

Beschreibung

Für eine achtdimensionale Spin(7)-Mannigfaltigkeit lässt sich die Strukturgruppe ihres orientierbaren Tangentialbündels entlang von heben (was genau dann der Fall ist wenn dessen zweite Stiefel-Whitney-Klasse verschwindet) und weiter entlang einer Inklusion reduzieren. (Wichtig ist dabei, dass es drei nicht zueinander konjugierte Inklusionen gibt.) Durch die kanonische Inklusion ist dadurch jede achtdimensionale Spin(7)-Mannigfaltigkeit kanonisch eine Spinᶜ-Mannigfaltigkeit.[1] Allgemein ist jedoch nicht jede orientierbare 8-Mannigfaltigkeit eine Spinᶜ-Mannigfaltigkeit, weshalb die Einschränkung notwendig ist. Da alle orientierbaren 4-Mannigfaltigkeiten jedoch Spinᶜ-Mannigfaltigkeiten sind, ist eine ähnliche Einschränkung in der üblichen Seiberg-Witten-Theorie nicht notwendig.

Siehe auch

Literatur

  • Ayse Hümeyra Bilge, Tekin Dereli und Sahin Kocak: Monopole equations on eight manifolds with spin(7) holonomy. In: Communications in Mathematical Physics. Band 203, 1999, S. 21–30, doi:10.1142/S0219887812200320 (englisch).
  • Yi-hong Gao und Gang Tian: Instantons and the monopole-like equations in eight dimensions. 2000, doi:10.1088/1126-6708/2000/05/036, arxiv:hep-th/0004167 (englisch).
  • Ayse Hümeyra Bilge, Tekin Dereli und Sahin Kocak: Seiberg-Witten Type Monopole Equations on 8-Manifolds with Spin(7) Holonomy as Minimizers of a Quadratic Action. 2003, arxiv:hep-th/0303098 (englisch).
  • Şenay Karapazar Bulut: Seiberg-Witten equations on 8-dimensional manifolds with SU(4)-structure. In: International Journal of Geometric Methods in Modern Physics. Band 10, 2013, doi:10.1142/S0219887812200320 (englisch).

Einzelnachweise

  1. Bilge, Dereli & Kocak 2003, S. 5