Niederroßbach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 39′ N, 8° 2′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Westerwaldkreis | |
| Verbandsgemeinde: | Rennerod | |
| Höhe: | 495 m ü. NHN | |
| Fläche: | 4,39 km² | |
| Einwohner: | 729 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 166 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56479 | |
| Vorwahl: | 02664 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 43 274 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstraße 55 56477 Rennerod | |
| Website: | www.rennerod.de | |
| Ortsbürgermeister: | Gerhold Haas | |
| Lage der Ortsgemeinde Niederroßbach im Westerwaldkreis | ||
Niederroßbach ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rennerod an.
Geographie
Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Siegen und Limburg an der Lahn. Zu Niederroßbach gehören die Wohnplätze „Bahnhof Niederroßbach“, Dammühle und Berghof.[2]
Durch den Ort fließen der Ortsbach und der Roßbach.
Nachbargemeinden sind Oberroßbach, Fehl-Ritzhausen, Neustadt/Westerwald und Zehnhausen.
Geschichte
Der Ort wurde 1422 erstmals urkundlich erwähnt. 1570 wird erstmals eine Kapelle im Ort genannt. 1773 erwarb die Gemeinde ein Haus und richtete dort eine Schule ein. 1566 ließ Nassau-Dillenburg nahe dem Ort durch Aufstauung der Nister einen Weiher anlegen. Um 1740 herum entstand an dem inzwischen baufälligen Damm eine Mühle, die spätestens 1782 um eine Schneidmühle, also ein Sägewerk, ergänzt war.
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Niederroßbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]
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Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Niederroßbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]
Bürgermeister
Gerhold Haas wurde am 10. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Niederroßbach.[5] Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 92,0 % für fünf Jahre gewählt worden.[6]
Sein Vorgänger Bernd Schäfer wurde zuletzt bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 mit 80,29 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.[7] Bei der Wahl 2024 kandidierte der langjährige Ortsbürgermeister nicht erneut.
Wappen
| Blasonierung: „In Blau ein schräglinker silberner Wellenbalken belegt mit einem springenden ledigen goldenen Ross.“ | |
Wahlen
Bei allen Wahlen zwischen 1964 und 2006 setzte sich die SPD als stärkste Kraft durch, teilweise mit mehr als 60 Prozent. Seit den 2000er Jahren übernahm die CDU zunehmend diese Position. Bei der Bundestagswahl 2025 gelang dies der AfD. Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und die Partei Freie Wähler schneiden im Dorf im Vergleich mit Landes- und Bundesergebnissen unterdurchschnittlich ab. In den 2010er Jahren konnten die Piratenpartei und die evangelikale Partei Bibeltreuer Christen vereinzelt Achtungserfolge von über fünf Prozent im Ort erzielen. Die FWG Westerwald e.V. tritt nur bei Kommunalwahlen an.
Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse vergangener Wahlen.
| Ergebnisse im Detail (seit 1990) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Tabelle zeigt Parteien, die bei Bundestagswahlen oder Landtagswahlen seit 1990 Sitze errungen haben. Andere Parteien werden unter Sonstige benannt, wenn sie bei der jeweiligen Wahl mindestens fünf Prozent der Stimmen errangen. Die Bundes- und Landtagswahlergebnisse zeigen die Zweitstimmen. |
| Ergebnisse im Detail (1945–1989) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Tabelle zeigt Parteien, die bei Bundestagswahlen oder Landtagswahlen zwischen 1945 und 1989 Sitze errungen haben und in der Gemeinde Stimmen gewonnen haben. Andere Parteien werden unter Sonstige benannt, wenn sie bei der jeweiligen Wahl mindestens fünf Prozent der Stimmen errangen. Bei Wahlen mit Erst- und Zweitstimmen sind jeweils die Zweitstimmen vermerkt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
- In unmittelbarer Nähe der Gemeinde verlaufen die Bundesstraßen 54, die Limburg an der Lahn mit Siegen verbindet und 255, die von Montabaur nach Herborn führt.
- Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Haiger/Burbach an der A 45 Dortmund–Hanau, etwa 17 Kilometer entfernt.
- Zwischen den Orten Niederroßbach und Neustadt befand sich der Haltepunkt Niederroßbach-Neustadt der stillgelegten Bahnstrecke Herborn–Montabaur.
- Der nächstgelegene ICE-Halt ist der Bahnhof Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.
Literatur
- Hellmuth Gensicke: Kirchspiel und Gericht Emmerichenhain. In: Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung (Hrsg.): Nassauische Annalen. Band 101. Verlag des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, Wiesbaden 1990, S. 231–254.
Weblinks
- Informationen der Verbandsgemeinde Rennerod über die Ortsgemeinde Niederroßbach
- Literatur über Niederroßbach in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Februar 2022[Version 2025 liegt vor.]. S. 74 (PDF; 3,3 MB).
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Bernd Schäfer (Ortsbürgermeister als Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Niederroßbach am 9. Juni 2024. In: Hoher Westerwald – Wochenkurier für die Verbandsgemeinde Rennerod, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 28. Juni 2024, abgerufen am 2. November 2025.
- ↑ Bericht zur Sitzung des Gemeinderates vom 10. Juli 2024. In: Hoher Westerwald – Wochenkurier für die Verbandsgemeinde Rennerod, Ausgabe 30/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 2. November 2025.
- ↑ Niederroßbach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Niederroßbach. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 2. November 2025.
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Rennerod, Verbandsgemeinde, zehnte Ergebniszeile. Abgerufen am 18. Juli 2020.
- ↑ Endgültiges Ergebnis der Bundestagwahl 2025. In: Rheinland-Pfalz. Landeswahlleiter, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Endgültiges Ergebnis der Europawahl 2024. In: Rheinland-Pfalz. Landeswahlleiter, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Kreistags- / Stadtratswahl 09.06.2024. In: Rheinland-Pfalz. Landeswahlleiter, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2021. In: Rheinland-Pfalz. Landeswahlleiter, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Oberroßbach. In: Rheinland-Pfalz. Landeswahlleiter, abgerufen am 20. September 2025.
- ↑ Kommunalwahlergebnisse. In: Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Europawahl 2019. In: SWR. SWR, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Alle Gemeinden, alle Parteien, alle Zweitstimmen. In: Marie-Louise Timcke, André Pätzold, Benja Zehr, Sebastian Vollnhals und Ida Flik. WAZ, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Oberroßbach. In: Rheinland-Pfalz. Landeswahlleiter, abgerufen am 20. September 2025.
- ↑ Europawahl 2019. In: SWR. SWR, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Die Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz. In: Rheinland-Pfalz. Landeswahlleiter, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Alle Gemeinden, alle Parteien, alle Zweitstimmen. In: Marie-Louise Timcke, André Pätzold, Benja Zehr, Sebastian Vollnhals und Ida Flik. WAZ, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Alle Wahlergebnisse in Rheinland-Pfalz nach Gemeinden. In: Yannik Achternbosch. Tagesspiegel, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Alle Gemeinden, alle Parteien, alle Zweitstimmen. In: Marie-Louise Timcke, André Pätzold, Benja Zehr, Sebastian Vollnhals und Ida Flik. WAZ, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Die Wahl zum Europäischen Parlament in Rheinland-Pfalz am 7. Juni 2009. In: Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Archiv des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz.
- ↑ Die Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz am 7. Juni 2009. In: Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Alle Wahlergebnisse in Rheinland-Pfalz nach Gemeinden. In: Yannik Achternbosch. Tagesspiegel, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Alle Gemeinden, alle Parteien, alle Zweitstimmen. In: Marie-Louise Timcke, André Pätzold, Benja Zehr, Sebastian Vollnhals und Ida Flik. WAZ, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Die Wahl zum Europäischen Parlament in Rheinland-Pfalz am 7. Juni 2009. In: Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Archiv des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz.
- ↑ Ergebnisse der 24 Landkreise und 12 kreisfreien Städte. In: Helmuth Kohlmeyer. deutsche-wahlen.de, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Alle Gemeinden, alle Parteien, alle Zweitstimmen. In: Marie-Louise Timcke, André Pätzold, Benja Zehr, Sebastian Vollnhals und Ida Flik. WAZ, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Alle Wahlergebnisse in Rheinland-Pfalz nach Gemeinden. In: Yannik Achternbosch. Tagesspiegel, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Die Wahl zum Europäischen Parlament in Rheinland-Pfalz : Ergebnisse nach Verwaltungskreisen, Verbandsgemeinden und Gemeinden mit Vergleichszahlen der Europawahl ... und der Bundestagswahl ... In: Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Archiv des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz.
- ↑ Ergebnisse der 24 Landkreise und 12 kreisfreien Städte. In: Helmuth Kohlmeyer. deutsche-wahlen.de, abgerufen am 1. Oktober 2025.
- ↑ Alle Gemeinden, alle Parteien, alle Zweitstimmen. In: Marie-Louise Timcke, André Pätzold, Benja Zehr, Sebastian Vollnhals und Ida Flik. WAZ, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Alle Wahlergebnisse in Rheinland-Pfalz nach Gemeinden. In: Yannik Achternbosch. Tagesspiegel, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Alle Gemeinden, alle Parteien, alle Zweitstimmen. In: Marie-Louise Timcke, André Pätzold, Benja Zehr, Sebastian Vollnhals und Ida Flik. WAZ, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Archiv des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz.
- ↑ Alle Wahlergebnisse in Rheinland-Pfalz nach Gemeinden. In: Yannik Achternbosch. Tagesspiegel, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Alle Gemeinden, alle Parteien, alle Zweitstimmen. In: Marie-Louise Timcke, André Pätzold, Benja Zehr, Sebastian Vollnhals und Ida Flik. WAZ, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Archiv des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz.
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- ↑ Voß, Julian: German Post-War Election Database (GPWED). Öffentliches Projekt. Center for Open Science, 2025. OSF. URL: https://doi.org/10.17605/OSF.IO/RT83Y.
- ↑ Voß, Julian: German Post-War Election Database (GPWED). Öffentliches Projekt. Center for Open Science, 2025. OSF. URL: https://doi.org/10.17605/OSF.IO/RT83Y.
- ↑ Voß, Julian: German Post-War Election Database (GPWED). Öffentliches Projekt. Center for Open Science, 2025. OSF. URL: https://doi.org/10.17605/OSF.IO/RT83Y.
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