Neu-Haag

Neu-Haag
Große Kreisstadt Marktredwitz
Koordinaten: 50° 1′ N, 12° 8′ O
Höhe: 509 m ü. NHN
Einwohner: 149 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95615
Vorwahl: 09231

Neu-Haag ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Marktredwitz im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[2] Neu-Haag liegt in der Gemarkung Wölsau.[3]

Geographie

Neu-Haag bildet mit Hammerberg im Westen und Haag im Nordwesten eine geschlossene Siedlung. Diese liegt auf freier Flur auf einer Hochebene, die gegen Norden ins Röslautal und gegen Süden ins Kösseinetal abfällt. Die Kreisstraße WUN 18 führt nach Wölsau (0,9 km südwestlich) bzw. nach Brand (1,4 km nordöstlich).[4]

Geschichte

Neu-Haag wurde auf dem Gemeindegebiet von Wölsau errichtet. 1940 sind die ersten Anwesen auf einer topographischen Karte verzeichnet, jedoch noch ohne Ortsnamen.[5] Am 1. Januar 1976 wurde Neu-Haag im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Marktredwitz eingemeindet.[6]

Einwohnerentwicklung

Jahr 001950 001961 001970 001987
Einwohner 82 80 67 149
Häuser[7] 12 16 41
Quelle [8] [9] [10] [1]

Religion

Neu-Haag ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Marktredwitz) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Josef (Marktredwitz) gepfarrt.[9]

Literatur

  • Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 459.

Fußnoten

  1. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 320 (Digitalisat).
  2. Große Kreisstadt Marktredwitz, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 2. November 2025.
  3. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. November 2025.
  4. Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. November 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  5. Topographische Karte 1:25.000 Marktredwitz 5938. Normalausgabe 1940. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. November 2025.
  6. Marktredwitz > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 2. November 2025.
  7. Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1950 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
  8. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1010 (Digitalisat).
  9. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 744 (Digitalisat).
  10. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 166 (Digitalisat).