Magdalenenkappel

Magdalenenkappel
Koordinaten: 49° 48′ N, 10° 38′ O
Höhe: 341 m ü. NHN
Einwohner: (31. Dez. 2024)[1]
Postleitzahl: 96138
Vorwahl: 09551

Magdalenenkappel ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Magdalenenkappel liegt in der Gemarkung Mönchherrnsdorf.[3]

Geografie

Die beiden Anwesen der Einöde liegen an einem namenlosen rechten Zufluss des Büchelbachs, der hier zwei Weiher speist. Unmittelbar südlich grenzt das Waldgebiet Buch an. Ein Anliegerweg führt nach Büchelberg (1 km nordöstlich).[4]

Geschichte

Südwestlich von Magdalenenkappel gab es eine Schlossanlage, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. An ihrer Stelle ließ der Ebracher Abt Johannes V. Dressel eine Magdalenenkapelle neu errichten.[5] In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstand eine kleine Siedlung; auf einer topographischen Karte des Jahres 1939 ist sie erstmals verzeichnet.[6] Sie wurde auf dem Gemeindegebiet von Mönchherrnsdorf errichtet[7] und in einem Ortsverzeichnis des Jahres 1952 erstmals namentlich genannt.[8] Am 1. Januar 1976 wurde Magdalenenkappel im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.[9]

Einwohnerentwicklung

Jahr 001950 001961 001970 001987 002018 002024
Einwohner 14 19 9 8 7 8
Häuser[10] 2 2 2
Quelle [8] [11] [12] [13] [14] [1]

Religion

Magdalenenkappel ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Ägidius (Mönchherrnsdorf) gepfarrt.[11]

Literatur

Fußnoten

  1. a b Statistische Zahlen des Marktes Burgebrach. In: vg-burgebrach.de. Abgerufen am 21. November 2025.
  2. Markt Burgebrach, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 21. November 2025.
  3. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 21. November 2025.
  4. Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 21. November 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  5. P. Schneider: Steigerwald, S. 166.
  6. Topographische Karte 1:50.000 Scheinfeld (ost) 027O. Normalausgabe 1939. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 21. November 2025.
  7. H. Weiß: Bamberg, S. 255.
  8. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 878 (Digitalisat).
  9. Burgebrach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. November 2025.
  10. Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1950 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
  11. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 646 (Digitalisat).
  12. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 146 (Digitalisat).
  13. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 288 (Digitalisat).
  14. Lage & Ortsteile > Die 27 Ortsteile mit Einwohnerzahlen. In: vg-burgebrach.de. Abgerufen am 21. November 2025.