Schafhaus (Röslau)
Schafhaus Gemeinde Röslau
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|---|---|
| Koordinaten: | 50° 6′ N, 11° 58′ O |
| Höhe: | 585 m ü. NHN |
| Postleitzahl: | 95195 |
| Vorwahl: | 09238 |
Schafhaus ist ein Wohnplatz der Gemeinde Röslau im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Schafhaus liegt in der Gemarkung Oberröslau.[1]
Geographie
Die Einöde ist von Acker- und Grünland umgeben. Ein Anliegerweg führt 250 Meter südwestlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße. Hier befinden sich die Sportanlagen der Gemeinde Röslau und ein Modellflugplatz.[2]
Geschichte
1787 wurde eine Schäferei erwähnt, die zur Realgemeinde Oberröslau gehörte.[3]
Von 1797 bis 1810 unterstand Schafhaus dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Röslau und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Oberröslau zugeordnet. 1966 wurde Schafhaus in die neu gebildete Gemeinde Röslau eingegliedert.
Baudenkmäler
Das Schafhaus ist heute ein Baudenkmal.[4]
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1861 | 1871 | 1885 |
|---|---|---|---|
| Einwohner | 13 | 7 | 5 |
| Wohngebäude | 1 | ||
| Quelle | [5] | [6] | [7] |
Religion
Schafhaus ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Röslau) gepfarrt.[7]
Weblinks
- Schafhaus in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 20. Oktober 2025.
- Schafhaus im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 20. Oktober 2025.
Fußnoten
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 20. Oktober 2025.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 20. Oktober 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ Oberfränkische Verlagsanstalt Hof (Hrsg.): Der Landkreis Wunsiedel. 2. Auflage. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner GmbH, Hof (Saale) 1975, DNB 760334978, S. 187.
- ↑ Denkmalliste für Röslau (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
- ↑ Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 961, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
- ↑ Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1134, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
- ↑ a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1074 (Digitalisat).